Tafel im Wintergarten des Pfarrhauses in Schweinberg
1632 - 1636 im Diensten von Wertheim.
Vermutlich Ott Heinrich Röschingeder von Schlachteck.
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SCHWAMBERGI HUC PO
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DESPICE MUNDUS
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[1]
Den zarten Körper
Friedrich Otto
Röschingeders von
Schlachteck, geboren
am 17. Juni, gestorben
am 13. November
des Jahres 1632
in Schwamberg ließen
die Eltern hier bestatten.
Verachte die Welt,
lerne zu sterben!
[1] Übersetzung: Pfarrer Gerd Gramlich Bad Mergentheim 2012
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[1]lm Jahre 1632 kehrten die von Würzburg eingezogenen
Ämter noch einmal vorübergehend zur Grafschaft zurück. Den
Schenkungsbrief vom 28. Februar 1632, mit dem der
Schwedenkönig Gustav Adolf diese Verfügung aussprach, hat
Friedrich Emlein im Jahrbuch 1928 (Seite 37-38) mitgeteilt.
Die Huldigung des Amtes Schweinberg nahm Graf Friedrich
Ludwig von Löwenstein am 4. April 1632 im ehemaligen
mainzischen Schloss zu Hardheim unter Leitung des
gräflichen Hofmeisters Ott Heinrich Röschingeder von
Schlachteck entgegen; erschienen waren die Orte Hardheim,
Pülfringen, Waldstetten, ein Drittel Rüdental, Steinfurt,
Birkenfeld und Schweinberg (Stadtarchiv A 256).
Röschingeder wurde am Tag darauf zum Amtmann für
Schweinberg ernannt.[2]
[1] Erich Langguth (2004), Wertheims Geschichte, S. 17-20
[2] Quellen: Universität Tübingen, 25.02.1620, Seite 357.
Eintragsdatum, 1620-02-25. Einträger (original.) Otto Heinrich
Röschingeder. Standort, Stuttgart, Württembergische
Landesbibliothek: HB XV 4. Seite/Folium, 357r ...
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Schachteck ein beschaulicher Ort, ein
schönes Schloss[1]
Quellen:
http://www.oberallgaeu.de/leistungstraeger/rosenschloss_schlachtegg_1
1912.html,
heute auch Veranstaltungsort:
"Rosenschloss" Schlachtegg (Sitz Fachverband Deutscher
Floristen/Landesverbände Bayern und Baden-Württemberg)
(Gundelfingen an der Donau)
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[2] [1]