Bayeinander
Newsletter des Landesverbandes Bayern 06/15
Zu dieser Botschaft bekenne
ich mich offen
und ohne mich
zu schämen,
denn das Evangelium ist die
Kraft Gottes,
die jedem, der
glaubt, Rettung
bringt.
Römer 1,16
Geistlicher Impuls S. 1-3
Terminvorschau S. 3
…u
nd ohne mich
zu
schämen,
denn das Evangelium ist die Kraft Gottes…
Rückblende in den Alltag – raus
aus der »Bibel«, aus dem was gut
klingt, was Wahrheit ist, was von
Gott kommt, …was ein Traum
Aus der Leitung
Rückblicke
Veranstaltungen
S. 4-6
S. 8-14
S. 15-18
bleibt? Rein in die nackte Wahrheit des Alltags 2015! Dort steht
kein Paulus, der sich freut wenn
er leidet (weil es ja Glauben
wirkt), kein Jesus, der sich so direkt mit dem Vater unterhält, als
wäre es der Sitznachbar von nebenan und mir dann Tipps gibt,
Impressum
GJW
S. 16
S. 19-21
››
kein Petrus, der mit dem heiligen
Geist erfüllt mitten in Jerusalem
Tausenden das Evangelium verkündet…, oder? Dort stehen Du
und ich – und ich schäme mich
oft, wenn ich diesen Vers lese.
Es ist immer noch ein Ringen,
in einem Gespräch mit Nichtchristen – wenn es irgendwie das
Thema Glauben (oder die Folgen
daraus) tangiert, nicht auszuweichen, nicht aufzudrängen – sondern ganz natürlich, von dem zu
reden, der mein Zentrum, meine
Kraft, mein Leben ist. Oft scheitere ich. Weiche aus, lenke das
Gespräch um. So manches mal
kommen mir da Gedanken hoch
wie »Oh weh – jetzt wird es aber
unangenehm, vielleicht sogar
peinlich. Habe ich da jetzt Lust
drauf?« Ist ja nicht so, als wäre
mein Alltag ohne Anforderung
und ich bräuchte dringend mehr
Herausforderung…
Und dann ist er wieder da,
der Vers mit dem Schämen.
Mir stehen die Gespräche noch
vor Augen, als ich ihn lese. Stelle
mir vor, wenn ich vor Jesus stehe – so auf ihn gewartet habe –
und dann kommen diese Stellen
in meinem Leben hoch. »Nicht
einmal vor einem unwichtigen
Menschen, der dein Leben für
eine kurze Zeit berührte, konntest
du voller Stolz und Freude von
mir reden? Deinem Schöpfer?
Deinem Liebhaber? Dem Herrscher von Himmel und Erde, der
dich in sein Reich aufgenommen
hat? Dem Innersten Deines Lebens?…«
Nein, mir geht es jetzt gar nicht
um die Folgen aus Markus 8,38
(s. Ende des Artikels). Mir geht es
erst mal nur darum, dass der, den
ich am allerliebsten habe, mich
traurig und enttäuscht anschaut –
und das bricht mein Herz.
Ich will nicht die größte
Liebe meines Lebens
vor den Menschen, die
mich umgeben, verstecken. Was für eine Liebe soll das sein?
Vor Jesus kommen
© Foto: pixabay.de
2
BAYeinander 06/15
Und genau so komme ich jetzt
vor Ihn – denn ein Wort, war gerade nicht richtig: Jesus ist nicht
ent-täuscht. Ich kann ihn gar
nicht täuschen, denn er kennt
und weiß alles – auch in mir. Somit kann ich ihn auch nicht enttäuschen, denn er wurde nie getäuscht. Niemand kann das. Also
kann ich ganz offen kommen.
Ich komme mit meiner Liebe
für ihn und sage ihm, dass ich
mich schäme, wenn ich von seinem wunderbaren Namen nicht
voller Stolz und Freude reden
will. Ich halte ihm mein Herz hin
und bin bereit, dass er mich in die
Tiefen dort hinein mitnimmt. Mir
aufzeigt, wo der Ursprung dieser
Scheu liegt und was wirklich die
Ursachen für so ein Denken und
Handeln sind. Nur wer sich selber von Jesus ausleuchten lässt,
| Geistlicher Impuls
››
wer bereit ist, in seine Dunkelheit
zu blicken, um sich selbst ehrlich
kennenzulernen, der kann dann
von ganzem Herzen (nicht »geschminkt, gewzungen und gespielt) von seinem Glauben an
unseren Herrn reden.
So geht es weiter, das Leben
2015 – ohne Paulus, Petrus und
Jesus live – mit Dir und mir…und
ich frage mich, ob sie wirklich so
weit weg sind wie ich denke? Das
Evangelium ist die Kraft Gottes.
Nicht die Kraft des Paulus… das
Evangelium ist immer noch da –
in mir, seinem Zeugen. Ich bin
berufen, und Du bist es auch, in
dieser Kraft Gottes zu reden und
zu leben. Ja, wir sind schwach –
und sollten dies auch in unseren
Gesprächen offen zugeben. Aber
wir haben einen Liebhaber und
dieser befähigt uns in seiner Kraft
Zeugen zu sein!
Sei mutig!
Lass Dich ausleuchten, lerne
Dein Herz kennen, um dort in
die dunkelsten Stellen die Kraft
Gottes einzupflanzen. Sie wird in
Deinem Innersten Frucht tragen!
Markus 8,38
aus der Neuen Genfer
Übersetzung:
»Dann rief Jesus die Volksmenge samt seinen Jüngern zu sich
und sagte: …Wer in dieser von
Gott abgefallenen und sündigen Zeit nicht zu mir und meinen Worten steht, zu dem wird
auch der Menschensohn nicht
stehen, wenn er mit den heiligen Engeln in der Herrlichkeit
seines Vaters kommt.«
3
Das ist Freiheit – aus dieser Freiheit kann ich dann reden und
habe es auch getan. Diese Momente zählen zu den schönsten
meines Lebens, denn ich merke:
Hier bin ich richtig. Mit dem Vater, durch Jesus, mitten in dieser
Welt.
Auf einmal wächst ein Glaube
daran, dass es möglich ist, Tausende durch die Gute Nachricht
zu Jesus zu führen, es kommt
die Erkenntis, dass dieses fiese
Leiden in letzter Zeit einen wichtigen Grundstein gelegt hat und
ich habe die Gewissheit, dass ich
Gott nicht enttäuschen kann –
auch wenn ich Fehler mache und
mich noch immer ertappe, wie
ich mich für Ihn schäme.
Kommt Du zu Deinem Vater
der Dich liebt – mit deinem ganzen Herzen und allen dunklen
Tiefen. Es lohnt sich.
Vorschau
13.06.2015
Zukunftswerkstatt
EFG Ingolstadt
S. 4
27.06.2015
TABEA-Sommerfest
in Heiligenstadt
S. 16
09.-12.07 2015
Awakening Europe
in Nürnberg
S. 17
18.07.2015
Netzwerktag GGE
EFG Landshut
S. 18
24.-26.07.2015
Frauenfreizeit
auf Burg Bibra
24.10.2015
Zukunftswerkstatt
Christoph
Busch
EFG Forchheim
BAYeinander 06/15
S. 4
09.04.2016
Ratstagung
in Ingolstadt
| Geistlicher Impuls
Aus der Leitung
Zukunftswerkstatt
Was ist das eigentlich?
Autorin:
Dr. Renate Wunstorf
 Externe Moderatorin der
Zukunftswerkstatt
M
it
Zukunftswerkstatt
wird eine bestimmte
Moderationsmethode
für Gruppen bezeichnet, bei der
die aktive Beteiligung der Teilnehmer an der gemeinsamen
Erarbeitung einer Zukunftsvorstellung zu einem Thema
im Mittelpunkt steht.
Der Moderator leitet nach einer
Einleitung, die
Gruppe durch
die drei spezifischen
Phasen der
Zukunftswerkstatt: Kritikphase, Phantasiephase
und
Realisierungsphase.
In der Kritikphase gibt es den
Raum, Kritik, schlechte Erfahrungen etc. an der jetzigen Situation
frei zu äußern. Alle genannten
Kritikpunkte werden, z.B. mit Moderationskarten, stichwortartig
gesammelt. Es findet keine Diskussion im Plenum über die Punkte statt, sodass es keinen Rechtfertigungsdruck gibt. Alle Punkte
werden nach Themenkomplexen
sortiert, um gemeinsam einen
Überblick zu bekommen und
Wünsche zu formulieren.
Phantasiephase
Termine Zukunftswerkstatt:
Es schließt sich die Phantasiephase an, in der die Teilnehmer
träumen, wie es sein könnte.
Dabei ist die Freiheit zur Phantasie wichtig, so können sich die
Teilnehmer gegenseitig in ihrer
Phantasie beflügeln.
Die Realisierbarkeit der Vorschläge und Träume spielt keine Rolle, darum sind alle Ideen
– und seinen sie noch so phantastisch – zugelassen. Hieraus
gewinnt die Gruppe gemeinsam
eine Idee von den Träumen und
Idealen zum gegebenen Thema.
1. Termin:
Realisierungsphase
Du kannst noch mitmachen bei der Zukunftswerkstatt. Gestalte die
Zukunft des Landesverbandes Bayern aktiv mit!
2. Termin:
13. Juni 2015
10:00 – 16:00 Uhr – EFG Ingolstadt
24. Oktober 2015
10:00 – 16:00 Uhr – Ort (NN)
Anmeldung:
Anmeldungen zur Zukunftswerkstatt am 13. Juni bitte bis
zum 6. Juni 2015 an das Sekretariat des Landesverbandes:
[email protected]
4
Kritikphase
BAYeinander 06/15
Erst in der Realisierungsphase
geht es darum mit den erarbeiten
Wünschen und Träumen gemeinsam in der Realität zu landen und
gemeinsam realistische Vorschläge für die Zukunft zu erarbeiten.
Hier kann sich die Gruppe dann
auch auf ein gemeinsames zukünftiges Vorgehen verabreden.
| Aus der Leitung
››
Und danach?
Nach einer Zukunftswerkstatt mit
diesen drei Phasen schließt sich
die Umsetzung der gemeinsam
erarbeiteten und verabredeten
Vorgehensweise an.
Die Zukunftswerkstatt lebt von
der aktiven Beteiligung aller Teilnehmer, von ihren Wünschen,
von ihren Ideen und von ihrer
Mitarbeit und ermöglicht damit
Ergebnisse, die im Kern gemeinsame Ergebnisse sind und Basis
für eine gemeinsame Zukunft
darstellen.
In Vorbereitung der Zukunftswerkstatt ist es hilfreich, wenn sich Gemeinden
(Gemeindeleitungen/Gemeindeversammlungen und Einzelpersonen) über folgende
Fragen austauschen und ihre
Antworten schriftlich der Steuerungsgruppe zur Verfügung
stellen:
• Wie erlebt unsere Gemeinde zurzeit den Landesverband? Wo ist sie
einbezogen, erfährt Hilfe
und Ergänzung? Welche
Bereiche der Arbeit des
Landesverbandes nimmt
sie in Anspruch?
• Wo wünscht unsere Gemeinde stärkere Unterstützung von Seiten der
Leitung des Landesverban-
des. Wo fehlen ihr Impulse und Unterstützung des
Landesverbandes?
Aufgaben• Welchen
schwerpunkt sieht unsere
Gemeinde für den Landesverband?
• Wo und wie wäre unsere
Gemeinde bereit, sich im
Rahmen des Landesverbandes zu engagieren?
Antworten von Gemeinden, Gemeindeleitungen,
Einzelpersonen bitte an:
Bernd Densky
Bibergerstraße 32
82008 Unterhaching
E-Mail:
[email protected]
de
„Dies ist genau die Stelle, an der die
Gemeinschaft zu wachsen beginnt:
Wenn wir in vergebender und nicht
fordernder Weise zueinander kommen.“
Henri Nouwen
5
BAYeinander 06/15
| Aus der Leitung
Landesverbandsleitung
Mitarbeiterdatenbank
Voneinander profitieren – Ansprechpartner schnell finden
Autor: Peter Heidborn
 EFG Regensburg
W
ozu eine Mitarbeiterdatenbank? – Die
einfachste
Antwort
ist: Schnell Mitarbeiter in den
Landesverbänden finden. Als
Suchender findet man in einer
solchen Datenbank schnell die
richtige Kontaktperson für eine
Anfrage oder ein Problem.
Über eine einfache Suchfunktion findet man z.B. schnell, wer
in der Landesverbandsleitung für
welchen Bereich verantwortlich
ist oder wer einen Arbeitsbereich
in einer bestimmten Gemeinde
verantwortet. Es ist möglich, direkt aus der Datenbank heraus
eine Mail an denjenigen zu senden. So sind gezielte Anfragen
möglich, ohne sich umständlich
über andere Wege den richtigen
Ansprechpartner zu suchen. Auf
der anderen Seite kannst Du als
Mitarbeiter Deine Gaben anderen zur Verfügung stellen, Dir
Gleichgesinnte für ein Projekt suchen oder Ihnen Informationen
zukommen lassen.
Wer sieht denn alles,
was ich in der Datenbank
veröffentliche?
Jeder kann selbst steuern, ob er
gefunden wird oder nicht. Es ist
sogar möglich, die Suche auf
den eigenen Landesverband einzuschränken oder aber die Suche
auch für andere Landesverbände
6
freizugeben. Das ist vor allem
sinnvoll, wenn man an der Grenze eines Landesverbandes lebt
und die direkten Nachbargemeinden schon zum Beispiel zu
Baden-Württemberg oder Thüringen gehören.
Jeder entscheidet auch selbst,
welche Kontaktdaten er von sich
preisgibt. Allerdings ist mindestens eine E-Mailadresse für die
Anmeldung erforderlich. Über
diese ist dann auch ein Kontakt
möglich.
Wie sicher sind meine
Daten?
In Zeiten der Datenflut und -sammelwut ist diese Frage wichtig.
Die Daten werden auf Servern
des AK Internet des Landesverbandes NRW im BEFG gehostet.
Wer mit Hilfe dieses Arbeitskreises seine Webseite gestaltet und
sie dort hostet, weiß, wie groß
der Einsatz und wie gut der Support dieser ehrenamtlich tätigen
Geschwister ist. Aber auch die Art
und Weise der Speicherung und
die Fragen des Zugangs sind mit
dem
Datenschutzbeauftragten
des BEFG intensiv diskutiert worden und entsprechend gesichert.
Anmelden dürfen sich nur
Mitglieder und Mitarbeiter von
Gemeinden und Einrichtungen
aus unseren Landesverbänden.
Dafür sind die Administratoren
der Datenbank verantwortlich,
die ggf. auch bei der Gemeinde
nachfragen, aus der sich ein Mitarbeiter mit seinen Daten registrieren möchte.
Suchen kann schon jetzt jeder
in der Oberfläche der Datenbank. Einige wenige Mitarbeiter
findet Ihr schon.
Was ist zu tun?
Bitte verteilt diese Information in
der Gemeinde und bittet die Verantwortlichen der verschiedenen
Dienstbereiche, sich zu registrieren. Einfach auf der Einstiegsseite auf den Link >>Zur Registrierung!<< klicken und die
erforderlichen Felder ausfüllen.
Evtl. sichern wir uns vor der Freigabe – wie oben geschildert – ab.
Es kann ein paar Tage dauern,
ehe die Freigabemail kommt.
Dann kann man sich mit seiner
E-Mailadresse und dem Passwort
anmelden und seine Daten eingeben.
Für die Administration im
Landesverband Bayern ist
Peter Heidborn zuständig.
Diese Datenbank lebt davon, dass
sich viele beteiligen und ihr Profil
regelmäßig pflegen. Bei Fragen
unterstütze ich Euch gern.
Datenbankzugang: mitarbeiter.baptisten-bayern.de
Kontakt: [email protected]
BAYeinander 06/15
| Aus der Leitung
Gemeinden unterstützen
©opyright
„Gemeindearbeit und Medienrecht“ –
Band 2 der Edition BEFG
Die neue Schrift des BEFG zum
Autorin: Astrid Harbeck
Medienrecht bietet eine gute
 Sekretärin im Landesverband, Übersicht über die gesetzlichen
Vorgaben. Sie ist allen zur BeachEFG Forchheim
tung unbedingt empfohlen, denn
bei Rechtsverletzungen können
ei der Verwendung von Tex- auf die Gemeinden hohe Kosten
ten, Bildern, Videos, Daten, zukommen.
usw. in Gemeindebriefen,
auf Webseiten oder facebook- Download:
Seiten sowie bei gemeindlichen Die Schrift ist auf der WebseiVeranstaltungen sind eine Men- te des Landesverbandes online.
ge rechtlicher Vorgaben zu be- Download unter:
achten.
http://goo.gl/oX1gS7
B
Theologischer Grund- und
Aufbaukurs 2015-2017 der EmK
Vertrautes befragen. – Neues zulassen.– Klarheit gewinnen.
S
ie erhalten im Laufe der eineinhalb Jahre des Grundkurses in jedem Fachgebiet
(Altes Testament, Neues Testament, Praktische Theologie und
Theologische Fragen) acht Lehrbriefe, die Sie zu Hause schriftlich bearbeiten.
In den acht Wochenendseminaren und der Seminarwoche
werden diese mit den Fachlehrern und der Gruppe ausgewertet
und vertieft. In Übungen setzen
wir das gewonnene Sachwissen
7
in die Praxis um. Start: im November 2015!
Unter dem Motto „Christen als
Gesprächspartner“ werden im
Aufbaukurs
Gegenwartsfragen aus theologischer Perspektive beleuchtet, mit dem Ziel, als
Christ sprachfähig zu werden
für die Fragen unserer Zeit. Zu
jedem Wochenende ist eine themenbezogene Exegese zu einem
alt- oder neutestamentlichen Text
zu verfassen und ein Lehrbrief zu
bearbeiten.
BAYeinander 06/15
Weitere Infos
und Anmeldung:
Geschäftsstelle des
Theologischen Grundkurses
Dr.-Külz-Str. 9
08412 Werdau
Tel.: (0 37 61) 8 88 27 50
Fax: (0 37 61) 8 88 27 49
E-Mail:
[email protected]
| Gemeinden unterstützen
Rückblick
Bundesratstagung
Als Delegierter des Landesverbandes beim Bundesrat
Anhalt und Südwest haben in
diesem Jahr die Entscheidung
getroffen eine Stelle zu schaffen,
um die inhaltliche Arbeit zu intensivieren. Verbunden damit ist
die Stärkung des missionarischen
Anliegens.
scheiden und dies wird nun erst
in 2016 sein. Ich bitte auch an
dieser Stelle um Entschuldigung.
Danken möchte ich der Gemeinde, die mir diese schon gewährt
hat.
Präsidiumssitzung
Bei den Wahlen zum Präsidium
wurde unser bayerischer Kandidat Peter Heidborn vom Bundesrat nicht gewählt, nun hat er mehr
Zeit und auch die Bereitschaft,
sich in unserem Landesverband
einzubringen, da er schon in der
Freistellungsphase – Altersteilzeit
– ist. Er ist bereit, die Mitarbeiterdatenbank unseres Landesverbandes zu betreuen. Auf Seite 6
stellen wir diese vor und rechnen
damit, dass diese Online-Datenbank eine Hilfe für unsere Arbeit
ist.
Bei der dem Rat vorlaufenden
Präsidiumssitzung wurde, auf unseren Vorschlag, Heidi Dienel
für vier Jahre in den Berufungsrat für die Landesverbände Bayern und Baden-Württemberg berufen. Sie stellt sich im nächsten
BAYeinander vor.
Autor: Mathias Barthel
 Landesverbandsleiter,
EFG Nürnberg-Südring
F
ür mich begann der Bundesrat mit dem Treffen der Landesverbandsleiter vor der
Ratstagung. Die Landesverbandsleiter treffen sich regelmäßig zum
Austausch, um miteinander und
mit Vertretern des Präsidiums die
Anliegen zu besprechen, die die
Landesverbandsarbeit betreffen.
Dabei ist deutlich geworden,
dass in fast allen Landesverbänden die Frage bewegt wird, wie
können und wollen wir in Zukunft
unsere Arbeit tun.
So hat der Landesverband
Mecklenburg-Vorpommern nach
einem solchen Prozess die Landesverbandsleitung neu gewählt.
Die Landesverbände Niedersachsen-Ostwestfalen-Sachsen-
8
Thema des BEFG
Mit der Tagung begann das zweijährige Thema: „Bunte Gemeinde – Staunen über Christus im
Anderen“. Dabei wurde die Vielfalt deutlich, die in unserer Gemeindebewegung vorhanden ist,
aber auch das gemeinsame Verständnis, dass wir Gemeinde auf
der Basis des Neuen Testamentes
bauen. Hier hat jede Gemeinde
ihre Verantwortung in Verantwortung vor Gott ihren Weg zu gehen.
Wahlen zum Präsidium
Taufe und Mitgliedschaft
Dankbar bin ich für die Stellungnahmen des Präsidiums zu
Taufe und Mitgliedschaft – siehe
Berichtsheft zum Bundesrat – in
denen die biblische Position als
Grundlage für unser baptistisches Verständnis beschrieben
und bestätigt wurde und die den
Selbstständigwerdung
Raum lässt für Ausnahmen in
Passau-West
seelsorgerlich begründeten EinLeider ist mir im Nachgang nach zelfällen.
unserer Ratstagung ein Fehler Hier geht es zum Download:
passiert. Die Entscheidung, dass http://goo.gl/a9YqrH
wir Passau-West zur Aufnahme als selbstständige Gemein- BALUBAG
de empfehlen wurde von mir In der Stellungnahme zum BALUnicht weitergegeben. So konnte BAG-Papier wurden die Fragen,
der Bundesrat 2015 nicht ent- die von uns und in den GemeinBAYeinander 06/15
| Rückblick
››
den formuliert wurden, aufgenommen und deutlich gemacht.
Die Frage ist nun, wie es einen
weiteren Gesprächsprozess mit
der lutherischen Kirche gibt, und
wie sie unsere jetzigen, in der
Stellungnahme beschriebenen,
Fragen und Positionen aufnimmt.
Auch dieses Papier ist im Berichtsheft zum Bundesrat abgedruckt.
Hier geht es zum Download:
http://goo.gl/6pp4b7
Seelsorgeordnung
Die Verabschiedung der Seelsorgeordnung ist ein wichtiger
Schritt, gerade in unserer Gemeindebewegung, wo es viele
ehrenamtliche Seelsorger gibt.
Mit der Ordnung, auch wenn da
einige formale Dinge zu beach-
ten sind, bekommen diese nun
eine größere Rechtssicherheit.
Dies halte ich gerade in unserer
Zeit, wo wir immer mehr im kritischen Focus in der Öffentlichkeit stehen, für sehr hilfreich. Ich
empfehle allen Gemeinden diese
Seelsorgeordnung umzusetzen.
Leider ist sie noch nicht auf der
Bundesseite abrufbar.
Begegnung
Neben den thematischen Einheiten, den Gottesdiensten und den
Plenarsitzungen, gab es natürlich
auch die vielen Begegnungen in
der Ausstellung und in den Pausen. Hier wurde das Miteinander
gepflegt und neue Gedanken
ausgetauscht.
Bei aller Vielfalt ist deutlich ge-
worden: Uns vereint der Wunsch,
Menschen in der Liebe Gottes zu
begegnen, und sie zu einem Leben mit Jesus einzuladen. Genau
das braucht unsere Gesellschaft
heute, hingegebene Nachfolger
Jesu, die sich von ihm zu den
Menschen senden lassen. Und
sie braucht einladende Gemeinden, die die Menschen aufnehmen.
Weitere Informationen:
Ausführliche Berichte findet
man auf www.baptisten.de
und in der Zeitschrift
DIE GEMEINDE.
Bundesratstagung
Als Delegierter des Landesverbandes beim Bundesrat II
Autor: Reinhard Bouecke
 Mitglied der Landesverbandsleitung, EFG Erlangen
„B
unte Gemeinde –
Staunen über Christus im Anderen“ war
das Thema der Bundesratstagung 2015. Über 1.100 Teilnehmer aus Gemeinden, Werken,
Arbeitskreisen und Initiativen
unseres Bundes konnten etwas
von der Vielfalt und dem Reichtum im Reich Gottes hören und
wahrnehmen. Ein wahrlich buntes Fest!
9
Die nachfolgenden Ausführungen erheben nicht den Anspruch,
die Thematik des Bundesrates
umfassend darstellen zu wollen
oder gar einen Überblick über
Ablauf und Inhalte zu geben, das
wird sicher an anderer Stelle , z.
B. in „Die Gemeinde“ geschehen. Ich bin gebeten worden, ein
paar persönliche Eindrücke aus
meinem Erleben der Ratstagung
zu spiegeln.
Die Farbe Gottes
Es begann mit einem Paukenschlag, einem Eingangsreferat über die Farbe Gottes.
Christina Brudereck verstand
BAYeinander 06/15
| Rückblick
es, die Zuhörer in der ihr eigenen
Art in den Bann zu ziehen. In brillant formulierten Gedanken hat
sie das Thema weit gefächert.
In atemraubender Schnelligkeit
flogen die kurzen, nahezu stakkatoartigen Satzfragmente auf
mich zu. Kaum dass ich sie aufnehmen, geschweige denn wirklich verinnerlichen konnte. Den
Gedankenfluss immer wieder
„unterbrechend“, neue Aspekte
aufzeigend, wusste sie interessant und mitreißend zu thematisieren und herauszufordern.
Der Vortrag blieb nicht ohne
Widerspruch, ich habe Stimmen
begeisterter Zustimmung bis hin
››
zu massiver Kritik gehört. Warum
das so ist, habe ich mich gefragt?
Sind wir als Baptisten noch nicht
soweit, einem solchen Vortrag
volle Zustimmung zu erteilen?
Vielleicht wäre es hilfreich gewesen, wenn Christina Brudereck
zentrale, wichtige Aussagen
ihres Vortrages am Wort
Gottes gespiegelt hätte. Für
mich argumentierte sie bei Aussagen, z. B. über die „beliebige“
Wandelbarkeit und grenzenlos
zu deutende Liebe Gottes – ohne
dabei Bezug auf SEIN WORT
zu nehmen – nicht gegründet
im und begründet durch das
Wort Gottes. Oder auch die
Frage, wer uns denn zu der so
stark eingeforderten Lebensweise befähigen könne, die Liebe
Gottes „grenzenlos“, ja, so kam
es bei mir an, beliebig weitherzig
zu leben? Keine Erwähnung
fand die Rolle des Heiligen
Geistes als dem notwendigen
Befähiger zu solchem Handeln,
wie auch dessen Rolle als Mahner, der uns Grenzen klar werden lässt, wo es gilt, die Wahrheit
des Wortes Gottes zu bedenken.
Ich habe für mich einige „Grenzüberschreitungen“ gehört.
Himmlischer Gottesdienst
Klassisch überzeugend und Mut
machend für mich die Predigt
im Gottesdienst zum Himmelfahrtstag von Prof. Dr. Michael
Kisskalt, dem neuen Rektor der
Theologischen Hochschule. Anhand von Kap. 5 aus der Offenbarung, nahm er die Teilnehmer
mit, den Blick zu weiten in einen
himmlischen Gottesdienst. Das
Lamm Gottes, als einzig für
würdig befunden, das Buch
mit den sieben Siegeln zu öffnen.
Das Lamm Gottes hat uns mit
seinem Blut erkauft für Gott. Die
Erlösung gilt gleichermaßen und
10
uneingeschränkt Menschen aus
allen Geschlechtern und Sprachen, Völkern und Nationen.
Ja, alle Kreatur ist darin eingeschlossen. Wahrlich ein Grund
einzustimmen in den gewaltigen himmlischen Lobpreis: „Das
Lamm, das erwürgt ist, ist würdig
zu nehmen, Kraft und Reichtum, und
Weisheit und Stärke und Ehre und
Preis und Lob!“ Dieses Lob haben
wir als Konferenzgemeinde dann
aufgegriffen mit dem Singen des
Chorsatzes „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“. Ein
Lobpreis auf Erden mit himmlischen Dimensionen.
Religionsfreiheit als säkulares
Menschenrecht
Als einen weiteren Schwerpunkt
erlebte ich das Referat von Prof.
Dr. Bielefeldt, Uni Erlangen.
Er betonte in seinem Vortrag „Religionsfreiheit als säkulares
Menschenrecht“, wie zentral
dieses Recht sei. Religionsfreiheit
sei jedoch weltweit gefährdet,
auch in freiheitlichen Staaten,
weil sie immer eine „Provokation“ sei: für autoritäre Regime, für
die Absolutheitsansprüche von
Religionen und für die säkulare
Gesellschaft. Der Professor für
Menschenrechte und Menschenrechtspolitik und UN-Sonderberichterstatter für Religions- und
Weltanschauungsfreiheit ermutigte die Gemeinden, sich
mit Gebet, Solidarität und
politischem Engagement für
dieses Recht einzusetzen.
Forum „Bunte Gemeinde Christus im Fremden
entdecken“
Sehr nachhaltig dann für mich
das Erleben, beim Bundesrat
nicht nur Zuhörer zu sein und hier
und da auch entscheiden zu dürfen bei den vielerlei AbstimmunBAYeinander 06/15
| Rückblick
gen, die eine Ratstagung nun mal
mit sich bringt: Ich hatte mich
zur Teilnahme an dem Forum
„Bunte Gemeinde - Christus im Fremden entdecken“
entschieden. Thematisiert wurde
die Situation der Flüchtlinge in
Deutschland und die Frage nach
dem Kirchenasyl. Im Ergebnis
haben wir als Forumsteilnehmer
einen Resolutionsentwurf überarbeitet, der dann von den
Delegierten des Bundesrats
mit überwältigender Mehrheit verabschiedet wurde.
Gemeinden, Gesellschaft und
Politik werden darin zu einer
Willkommenskultur gegenüber
Migranten und Flüchtlingen aufgefordert. Die Resolution würdigt, dass viele Gemeinden den
Menschen aus anderen Ländern
bereits jetzt Gastfreundschaft gewähren, und sie ermutigt alle
Gemeinden,
„sprachliche
und kulturelle Barrieren zu
überwinden und eine inklusive Gemeinde von Menschen mit verschiedener kultureller Herkunft zu bilden.“
Weitere Zitate:
• Jesus Christus spricht: Ich
bin ein Fremder gewesen
und Ihr habt mich aufgenommen. Matthäus 25,3
• Es ist uns geboten, allen
Menschen in der Liebe Christi zu begegnen. Die nach
Deutschland
kommenden
Menschen sind uns – unabhängig von ihrem rechtlichen Status – willkommen.
• Wir fordern alle auf, die in
Politik und Gesellschaft Verantwortung tragen, für ein
faires und menschenwürdiges Verfahren zu sorgen,
durch das Menschen in Europa Zuflucht und Heimat
finden können. Dazu zählt
››
insbesondere die Reform
des Dublin-Verfahrens.
• Wir bitten alle, ihre jeweiligen Möglichkeiten zu nutzen, um in Deutschland für
ein Klima des versöhnten
Miteinanders aller Menschen
einzutreten und öffentlich für
Migranten Partei zu ergreifen.
Mich hat beeindruckt, wie einmütig die Vertreter der Bundesgemeinden an dieser
Stelle denken und wie stark der
Vielfalt des Volkes Gottes in Gemeinden unseres Bundes schon
Raum gegeben wird, wie sie für
ein Klima des versöhnten Miteinanders aller Menschen eintreten.
In einer Podiumsdiskussion zum
Thema „Ihr seid Fremdlinge
gewesen“ machten zahlreiche
Beispiele deutlich, dass dies in
den Gemeinden lebt.
des Landesverbandes beachten
und nutzen.
Ich habe sämtliche Sitzungen
als bestens vorbereitet und professionell geleitet erfahren, die
Art und Weise des Miteinanders
und die Qualität der Diskussionen waren von gegenseitiger
Achtung und Wertschätzung
geprägt. Dies äußerte sich auch
in der Gemeinschaft mit den Delegierten der GJW-Bundeskonferenz, die parallel tagte.
Fazit
So war es für mich insgesamt
eine wertvolle Konferenz mit vielen neuen Einblicken in die gute
Arbeit des Bundes, vielen persönlichen Begegnungen und Gesprächen am Rande der Tagung.
Arbeitssitzungen und Berichte
Und da waren dann noch die
zahlreichen Arbeitssitzungen, die
ich sämtlich informativ und überzeugend fand, mit „Herzblut und
Verstand“ vorgetragen, für das
Verständnis der Arbeit des Präsidiums und der Bundesleitung
überzeugend werbend. Der bewegende Bericht des scheidenden Präsidenten (H. Riemenschneider), die Grußworte
der vielen internationalen Gäste,
die Wahlen zum neuen Präsidenten (Michael Noss) und
dessen Stellvertreterin (Corinna Zeschky), die internationalen Beziehungen (u.a. Malawi und EBM), die Statistiken, die
Finanzen, die Berichte aus den
Dienstbereichen und, und, und.
Besondere Erwähnung verdient auch die neu aufgestellte
Ev.-Freik. Akademie Elstal. Deren
Weiterbildungsangbote sollten
wir sehr viel stärker von Seiten
11
BAYeinander 06/15
| Rückblick
„Staunen über Christus im Anderen“ – Nach ihren Grußworten
und einem Segensgebet umarmten sich die Vizepräsidenten der
russischen und der ukrainischen
Baptisten. Ein spontanes Zeichen, ohne Effekthascherei.
Angesichts der politischen Situation, die auch die Beziehungen
dieser beiden Bünde schwierig
macht, war das ein ermutigendes und zukunftsweisendes
Signal. Es gibt Hoffnung und
Versöhnung dort, wo Menschen sich vom Geist Gottes
leiten lassen. Überall!
Auch in den Gemeinden
unseres Landesverbandes –
mein Fazit und Wunsch aus
dem Erleben der Bundesratstagung 2015.
Rückblick
Frühlingsmarkt
Erlös:
730 Euro!
Ein voller Erfolg in München-Perlach
für einen guten Zweck!
Autorin:
Brigitte Imhoff
Im Angebot waren:
 EFG München-Perlach
nicht, Hortensien, Dahlien,
Primeln
• akademische  Tomatenpflanzen, Zucchini, Salatstecklinge
• Kuchen, Kaffee, Brezeln
• Gebastelte Gegenstände
aus Ton, Stoff, Papier
(z.B. Postkarten)
Alles war liebevoll gepflegt und
aufgebaut und günstigst zum
Verkauf angeboten.
A
m Samstag Nachmittag,
den 25. April waren wirklich alle da: Die Sonne
und dazu ca. 70 Gäste des Frühlingsmarktes.
Die Idee:
Unsere Kinder kostenlos im Juli
mit auf die Gemeindefreizeit zu
nehmen.
• gespendete Vergissmein-
Das Gotteshaus war geschmückt,
im Garten ein Kindergeburtstag,
Luftballons an den Bäumen. Das
war Frühling, der uns wie ein
buntes Band umfing.
Danke für dieses Geschenk, an
die herzensguten Initiatoren.
„Frühlingsmarkt“
am 25. April 2015
14:00–17:00
Bilder aus dem h
Einladungsflyer
12
BAYeinander 06/15
| Rückblick
Rückblick
Seelsorge
– ganz einfach und doch so komplex
Autorin:
Iris Dürre Bernardo
 EFG Straubing
„S
ag mal, Iris, wie lang
sind denn bei euch
die Wochenenden?“
fragte mich Olaf Kormannshaus
aus dem Institut für Seelsorge
und Psychologie Elstal in der
Vorbereitung des WochenendSeminars zum Thema Seelsorge
vom 24.-26.4.2015 in unserer
Gemeinde (EFG Straubing –
Friedenskirche). So umfangreich
waren die Fragen und Wünsche
zum Thema bereits im Vorfeld.
So kamen dann auch aus unserer Gemeinde 22 interessierte Männer und Frauen und drei
weitere Frauen aus anderen Gemeinden.
Olaf brachte uns zu Beginn
des Wochenendes die biblische
Sicht von Seelsorge – ein Wort,
das in der Bibel allerdings nicht
vorkommt – näher. Das hebräische Wort „näphäsch“ kann mit
sieben Bedeutungen übersetzt
werden, eines davon ist das
deutsche Wort „Seele“. Seele im
biblischen Sinn meint immer den
ganzen Menschen, als sehnsüchtigen, bedürftigen und empfindsamen Menschen – so wurde er
geschaffen. Das griechische Wort
„parakléo“ – das Wort, das der
Seelsorge nahe kommt im Neuen
Testament – kann mit ermutigen
und mit ermahnen übersetzt wer-
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Referent Olaf
Kormannshaus
vom Institut für
Psychologie und
Seelsorge in Elstal
den, was auch die beiden Pfeiler Ausprobieren...
der Seelsorge ausmachen sollen. Nach dem interessanten theoretischen Teil folgten Übungen
Was ist Seelsorge?
und Gruppenarbeiten, in denen
Seelsorge beginnt bereits im an- wir zum einen versuchten, uns in
teilnehmenden Gespräch zwi- die verschiedenen Situationen hischen Christen, im Hauskreis, am neinzudenken und zum anderen
Küchentisch und am Telefon. Sie ganz praktisch Gesprächssituakann auch erheblich weiter ge- tionen „probten“ und dann aushen, einem Menschen ein Stück werteten.
seines Lebensweges begleiten
und soll dabei auf Augenhöhe Fragen...
bleiben.
• Wie fühlt sich jemand, der
um Seelsorge bittet?
„Seelsorge ist die
• Wie geht es einem Seelsorger dabei?
Kunst, ganz da zu
• Wie komme ich mit dem
sein“.
anderen in Kontakt und wie
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sollten wir den äußeren Rahmen gestalten?
• Was könnten Themen eines Gesprächs sein und wie
komme ich auf ein realistisches Ziel?
• Wo sind die Grenzen meiner
Kompetenz und wie gehe ich
damit um?
• Wie bete ich in der Seelsorge?
Aufgaben...
• Einen Menschen ansprechen, trösten, fördern,
• aber auch fordern, Grenzen
setzen,
• Konsequenzen aufzeigen,
• ihn ins Leben schicken.
• Anteil nehmen am Leid des
anderen,
• aber dabei auch als Seelsorger die eigene Person wahr-
nehmen.
• An Jesus sehen, wie er auf
Menschen zugeht, ihnen
Verantwortung für ihr Leben
gibt und dabei mit dem Herzen dabei ist.
Wie bereits befürchtet konnten
wir trotz unseres steilen Zeitplanes nicht alle unsere Wünsche
für das Wochenende umsetzen,
aber Olaf konnte aus seiner reichen Erfahrung – die auch nicht
ohne Misserfolge ablief – viele
Anregungen geben, die uns sicherer machen im Umgang mit
dem anderen.
Fazit
Seelsorge ist eigentlich ganz
einfach, ich gebe dem anderen
einen Teil meiner Zeit, meiner
Aufmerksamkeit und meiner Anteilnahme. Und dann ist Seelsorge unheimlich komplex, es gibt
keine schnelle Lösung, sie muss
im miteinander umgehen und
aneinander wachsen erarbeitet
werden. – So das Fazit der Teilnehmer aus dem wertvollen Wochenende.
„Wie die Lebensumstände auch sein mögen,
Gott ist da, unsichtbar, verborgen;
er wartet darauf, von uns entdeckt
zu werden.“
Mike Yaconelli
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Schulung für Gemeindeleitungen
„Führen und leiten“
Initiiert vom BEFG und den Landesverbänden Bayern,
Baden-Württemberg, Hessen-Siegerland und Südwest
W
er neu in eine Gemeindeleitung
gewählt
wird, hat das Vertrauen der Gemeinde, weiß aber oft
nicht, wie er seiner Leitungsaufgabe gerecht werden soll.
Mancher ist schon jahrelang in
Leitungsverantwortung,
stößt
aber immer wieder an Grenzen,
wenn es um bestimmte Fragestellungen oder Konfliktsituationen
geht. Oft reicht dann der gute
Wille nicht. Es fehlt einfach am
nötigen Handwerkszeug:
• Viele ehrenamtliche Mitarbeiter fragen nach Führung
und Orientierung. Wie können sie motiviert und begleitet werden?
• Sitzungen sind lang und
manchmal ermüdend. Wie
behält man den Überblick?
• Wichtige Veränderungen
stehen an. Wie finden wir Vision und Ziele und nehmen
die Gemeinde mit auf den
Weg?
Bei FÜHREN UND LEITEN lernen
Sie, diese Herausforderungen zu
bewältigen. Wir vermitteln Ihnen
die Kompetenzen und das Wis- Modul III:
sen, das Ihnen im Leitungsalltag Die Gemeinde führen
in Ihrer Ortsgemeinde hilft.
•Einheit 1: Baptistische Identität
•Einheit 2: Ordnung muss sein:
Modul I: Sich führen
Überbllickswissen Finanz- und
•Einheit 1: Geistliche Quellen – Rechtsfragen
Jesus als Vorbild
•Einheit 3: Veränderungsprozesse gestalten
•Einheit 2: Typologien –
Mein Charakter und ich
•Einheit 4: Psychologie der
Leitung
•Einheit 3: Die eigene
Geschichte wahrnehmen
•Einheit 5: Gemeinde in der
Gesellschaft präsent werden
•Einheit 4: Macht und Ohnmacht in der Leitungsarbeit
lassen
•Einheit 5: Belastung und Entspannung – Die richtige
Balance halten
•Einheit 6: Persönliche Reflexion
Termine:
•Einheit 7: Spiritualität und
Organisation
Modul I 24.10. – 26.10.2014
Modul II: Andere führen
Modul II 20.02. – 22.02.2015
der Bibel
•Einheit 2: Kommunikation
•Einheit 3: Motivation und Ziele
•Einheit 4: Teamentwicklung/
Rollenklärung
•Einheit 5: Ehrenamtliche Mitarbeiter fördern und begleiten
•Einheit 6: Konflikte
Modul III 26.06. – 28.06.2015
•Einheit 1: Führen und leiten in
jeweils Fr 18:30 h bis So 13:00 h
Kosten:
jedes Modul 250 Euro
EZ: + 24 Euro
Veranstaltungsort:
Ferienstätte Dorfweil
Auf der Mauer 5
61389 Schmitten
Internet: www.fs-dorfweil.de
Anmeldung:
Pastor Rainer Chrupala
E-Mail: [email protected]
Tel: 06084-94120
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| Veranstaltungen
Veranstaltung
Gemeindetag in Heiligenstadt
Erst wieder in 2016 zum 50-jährigen Jubiläum
Stattdessen: am 27. Juni Sommerfest im TABEA Leinleitertal
Autor: Mathias Barthel
 Landesverbandsleiter,
EFG Nürnberg-Südring
Z
ur Geschichte des Familienzentrums in Heiligenstadt gehörte der Nordbayerische Gemeindetag. Ein
Tag der Begegnung untereinander und der Begegnung mit dem
vor fast 50 Jahren begonnen
Werk.
Über die Jahre hat sich die
Gestaltung immer wieder verändert und in den letzten zwei
Jahren haben wir den thematischen Schwerpunkt auf sozialdiakonische Themen gelegt. Seit
Jahren hat die Beteiligung aus
den Gemeinden kontinuierlich
abgenommen und wir haben uns
immer wieder die Frage gestellt,
wie wir das Miteinander von Gemeinden und Heiligenstadt neu
beleben können.
Begonnen hat es mit der Gründung des Vereins Familienzentrum Heiligenstadt im Januar
1966. So wurde die rechtliche
Grundlage für das gemeinsame
Anliegen geschaffen. Gemeinsam mit TABEA wollen wir
im nächsten Jahr dieses Jubiläum feiern und Gott für
das danken, was hier gelebt
wurde. Dazu werden wir rechtzeitig Informieren und einladen.
Dazu kommt, dass wir vom
Referenten relativ kurzfristig eine
Absage bekommen haben. All
das hat uns dazu bewegt, dieses
Jahr eine Pause einzulegen und
neu zu überlegen, um dann im
nächsten Jahr den Gemeindetag
neu zu gestalten.
Sommerfest:
Wer am 27. Juni nach Heiligenstadt fahren möchte ist herzlich
eingeladen beim Sommerfest
von TABEA ab 14:30 h auf
dem Gelände dabei zu sein.
Impressum
V. i. S. d. P.
Kontoverbindung
Mathias Barthel
Leiter des Landesverbandes
Fasanenring 45
90547 Stein
Im Spargelfeld 16
91336 Heroldsbach
( 0911 6722646
( 09190 2929538
* [email protected]
Herausgeber
Landesverband Bayern
im BEFG K.d.ö.R.
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Redaktion
Astrid Harbeck
Sekretärin des Landesverbandes
SKB Bad Homburg
IBAN:
DE24 5009 2100 0000 1825 08
BIC: GENODE51BH2
* [email protected]
www.befg-bayern.de
Titelfoto
Trauner / photocase.com
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Die mit dem Namen des jeweiligen Autors gekennzeichneten Artikel geben dessen Meinung
wieder und nicht in jedem Fall die Meinung der
Leitung des Landesverbandes Bayern.
| Veranstaltungen
Veranstaltung
Awakening Europe
Europa verändern – durch Anbetung!
Autor: Mathias Barthel
 Landesverbandsleiter
D
as Jahr 2015 bietet nicht
nur die Möglichkeit, dass
wir einander im Sinne
der Jahreslosung wahr- und annehmen, sondern auch die großartige Chance, gemeinsam Menschen zum lebendigen Glauben
an Jesus Christus einzuladen.
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Besonders im Rahmen von AWAKENING EUROPE bieten sich für
uns als Gemeinden vor Ort Möglichkeiten, die wir alleine nicht
hätten.
AWAKENING EUROPE findet vom 9.-12. Juli 2015 im
Grundig Stadion in Nürnberg statt.
AWAKENING EUROPE ist aus
meiner Sicht nicht die Idee von
Menschen, die hier ein EVENT
veranstalten wollen, sondern eine
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von Gott gewollte Bewegung.
Wir sind eingeladen dabei zu
sein, wenn Tausende von Christen aus Europa in Nürnberg zusammenkommen, um gemeinsam Gott zu loben und ihn als
Herrn anzuerkennen.
Aktuelle Info’s:
www.awakeningeurope.com
| Veranstaltungen
GGE Bayern-Süd
Netzwerktag
am 18. Juli 2015 in der EFG Landshut
F
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Die kostenlos!
ist
ür alle, die an verschie- Folgendes erwartet dich an
denen Stellen in unserem diesem Tag:
Landesverband mitarbeiten • Information über Vision und
und Verantwortung tragen.
Arbeitsweise der GGE im
Ein Tag, um dich zusammen
Bund und in Landesverband
mit anderen vom Herrn inspirie- • Kennenlernen und Vernetren und motivieren zu lassen.
zung innerhalb Bayerns
Eine Möglichkeit, dich und dei- • Intensive Zeiten mit dem Flyer zum Download unter:
nen Dienst fördern zu lassen.
Herrn in Gebet und Lobpreis http://goo.gl/1XnFMr
Referenten:
Peter Stenger (Kempten)
Cornelia Spagl (Landshut)
Jonathan Walzer (Landshut)
Philipp Rüdiger (Kempten)
Maik Schneider (Sonthofen)
Termin:
18. Juli 2015
9:30 h bis So 16:00 h
Veranstaltungsort:
EFG Landshut
Margeritenstraße 1
84030 Ergolding
Internet: www.efg-landshut.de
Anmeldung:
bis 30. Juni bei
Jonathan Walzer
E-Mail:[email protected]
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| Veranstaltungen
MAK
GEMEINDEJUGENDWERK
Lagerfeuer
Veranstaltung
Jungschar
Camp Süd
frische Luft
Geländespiele
Geschichten
Die Sommerferien mit einem
Abenteuer ausklingen lassen
Bibelarbeiten
Workshops
Termin:
5.-12. September 2015
Teilnehmeralter:
9-13 Jahre
Kosten:
135 Euro
Veranstaltungsort:
Langenbruck (bei Pfaffenhofen)
Unterkunft in Zelten
Infos und Anmeldung:
GJW Bayern
Lagerstraße 81
82478 Puchheim
Tel.: 089/89009833
E-Mail: [email protected]
Internet: www. gjw-bayern.de
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| GJW
GJW
Der Sommer steht vor der Tür und dieser Sommer wird (auch) im GJW Bayern heiß. Wir laden euch und
eure Gruppen besonders zu drei Veranstaltungen ein:
BAFF-CAMP—3 Tage Bibel, 3 Tage Action, 3 Tage Fun, 3 Tage Fest
Viele Kindergottesdienst– und Jungschargruppen haben im letzten Jahr begeistert
das erste BAFF-Camp besucht. Daher folgt nun die Fortsetzung.
Vom 19.– 21. Juni haben wir den Zeltplatz am Baggersee in Ingolstadt für uns und
werden uns mit dem Thema „1+1=3 oder Jesus rechnet anders“ auseinandersetzen.
Denn immer wieder überrascht uns Gott damit, dass er ganz anders handelt als wir
es eigentlich eingeplant haben.
Seid mit eurer Kindergottesdienst- oder Jungschargruppe dabei oder schnappt euch
einfach alle Kids im Alter von 8 -13 Jahren und macht euch auf nach Ingolstadt. Das
Programm ist schon vorbereitet. Es geht kaum einfacher mit der eigenen Gruppe
eine Freizeit zu erleben.
Pray & Play (10.– 12. Juli)
Beten und Spielen: Das ist nicht nur Name, sondern auch Programm bei DEM Event
für Teeny– und Gemeindeunterrichtsgruppen. Auch dieses Mal nehmen wir das
große Gelände in Münchsteinach in Beschlag und werden uns damit beschäftigen,
was deinem Leben Richtung gibt und dabei werden Spiele und Spaß nicht zu kurz
kommen.
Kommt daher als Gruppe und genießt ein geniales Programm zum Thema 180°.
BaBa(Ju)FuTu — 25. Juli
Was muss man für ein Fußballturnier groß beschreiben: Nichts !
Daher kommt entweder als Kinder/Jungschar oder als Teeny/Jugend/
Junge Erwachsenen-Mannschaft zum Bayrisch-Baptistischen-(Jungschar)Fußball-Turnier kurz BaBa(Ju)FuTu.
Mehr Infos zu allen drei Aktionen unter gjw-bayern.de
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| GJW
Das
GJW-Event für Mitarbeitende in der Arbeit mit
Mitarbeiten.Leiten.Inspirieren
Kindern, Jugendlichen und Jungen Erwachsenen!
MITARBEITEN.LEITEN.INSPIRIEREN
25.–27.09.2015 IN LEIPZIG
MLI – das sind drei Tage, in denen du durchatmen kannst. In denen du dich inspirieren lassen
kannst für deine Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Jungen Erwachsenen. Allein oder im ganzen
Mitarbeiterteam!
Inspirierende Impulse von Rich Grant aus der St. Thomas Crookes-Kirche in Sheffield, erfrischender Lobpreis und gemeinsames Essen bilden den Rahmen für einen individuellen Tagesablauf: Aus
einem vielfältigen Angebot von Workshops und Seminaren stellst du dir dein eigenes Programm
zusammen, das für dich und deine Gemeindearbeit interessant ist und dort neue Impulse setzt, wo
du sie dir wünschst.
MLI lohnt sich besonders für ganze Teams. Es stärkt die Beziehungen untereinander und bietet
Gelegenheit, sich über Ziele und Visionen auszutauschen. Gleichzeitig hat jedes Teammitglied die
Chance, sich seinen Aufgaben, Interessen und Fähigkeiten entsprechend inspirieren zu lassen.
Weitere Infos auf: www.gjw.de/mli
Workshops & Seminare: Theologie für Nicht-Theologen | Gemeinsam leiten! | Presentation Skills – Mein Thema
gut präsentieren | Dream Teams #aufbauen #stärken #rocken | Fundraising | Geistesgaben | Wo zwei oder drei...
Chancen und Herausforderungen für kleine Jugendgruppen | Do it yourself – Jugendfreizeit | Überraschungskirche |
Wenn Jugendliche von ihrem Missbrauch erzählen | Winterspielplatz - Das Starterpaket | Kooperationsspiele | Anders?
Fremd? Schwierig? – Wenn Teilnehmende mich herausfordern | Mit Kopf, Herz und Hand – Die Bibel erleben mit Kindern | Upcycling. Aus alt mach neu. | Musik machen und singen mit Kindern! | Puppenspiel | Geschichten (spannend)
erzählen | Geländespiele | Einblicke in die Entwicklungspsychologie | Grundlagen der Pfadfinderarbeit
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BAYeinander - Baptisten Forchheim