Freitagabend
1. Freitagabend Wortschatz
2. Freitagabend Zusammenfassung
3. Kapitel 5: Freitagabend: Lesen
Großvater (1930)
Weil der Großvater, der bei der Eisenbahn arbeitete, gerade in der Stadt
ist, besucht er seine Familie. Der Ich-Erzähler muss seinen besten Anzug
anziehen, gepflegt und gekämmt sein. Als der Großvater da ist, überprüft
er erst alle Zimmer und dann setzt er sich, wie immer, in das
Wohnzimmer. Er überprüft auch den Ich-Erzähler, seinen Enkel, ob er
gepflegt ist. Der Großvater macht dem Vater Vorwürfe, weil er arbeitslos
ist: “Wärst du zur Eisenbahn gegangen, könntest du deine Familie jetzt
gut versorgen. Der Junge wird, wenn er erwachsen ist, bei der Eisenbahn
arbeiten. Dafür sorge ich .“ Der Vater widerspricht ihm nie, weil der
Großvater ihnen jeden Monat einen Brief mit viel Geld schickt. Ohne
dieses Geld hätte die Familie noch mehr hungern müssen. Dann rumst es
oben, sodass die Lampe wackelt. Der Ich-Erzähler sagt vorlaut: “Das
war Friedrich!“ Der Großvater fragt, wer Friedrich sei. Vater erklärt
ihm, dass über ihnen eine jüdische Familie wohnt und dass sie einen
kleinen Jungen namens Friedrich hätten. Dann befiehlt der Großvater,
dass er möchte, dass sein Enkel nicht mehr mit diesem Jungen spielt,
weil er schon viel Schlechtes über Juden gehört habe.
Freitagabend
sich schämen
To be ashamed, to be embarrassed
die Stellungssuche
The search for a (job) position; job
search
das Röhrchen
A small pipe
die Mesusah
a parchment scroll inscribed on one
side with passages from Hebrew
Scripture and on the other side with
the word Shaddai (a name applied to
God), inserted in a small case or tube
so that Shaddai is visible through an
opening in front, and attached by
some Jews to the doorpost of the
home.
der Türpfosten
A doorpost.
die Kerze, die Kerzen
Candle, candles
entzünden| entzündete, entzündet |
To set on fire; to ignite
der Sabbat
Shabbat; the name of the Jewish
service ushering in the Sabbath day
of rest
das Reinemachen
The cleaning of the house. (noun)
die Kittelschürze
A smock/apron
Freitagabend (1930)
Am Freitagabend wäscht die Mutter des
"Ich-Erzählers" für andere Leute und der
Vater sucht Arbeit. Deshalb ist "ich" an
diesem Abend bei Schneiders. Er lernt viel
über die Religion der Juden, da diese sich
auf den Sabbat vorbereiten. "ich" lernt
z.B., dass bei den Juden eine so genannte
"Mesusah" anstelle eines Kreuzes über
der Tür hängt. Sie brechen Brot und
trinken Wein.
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Freitagabend (1930)