Erstmal herzlichen Glückwunsch, dass ihr es
in diesem Jahr geschafft habt, Räume zu
finden, die auch barrierefrei sind. Naja, im
Publikum entdecke ich bekannte und
unbekannte Gesichter.
Gott hat keine Schubladen geschaffen,
sondern Originale. Darum brauchen wir
verschiedene Angebote, wo sich jeder
entsprechend seinen Gaben und Fähigkeiten
einbringen und ausprobieren kann. Das
bedeutet auch, dass wir von dem alten
Grundgedanken „Menschen mit
Behinderungen gehören in ein Heim“ endlich
wegkommen müssen.
Leider leben wir in einer Gesellschaft, in der
man sich nicht mehr traut echt zu sein. Ich
möchte mit dieser Ausstellung Mut machen.
Wir dürfen zu dem stehen wer wir sind. Wir
brauchen uns nicht hinter Fassaden zu
verstecken. Und wir dürfen uns über das
Leben freuen.
Ich bin im Vorstand der Gemeinschaft der
Roller und Latscher e. V. Dieser Verein
organisiert Freizeiten und Seminare für
Menschen mit und ohne Behinderungen.
Dann bin ich Assistenznehmervertreter bei
Ambulante Dienste e.V. Und nicht zuletzt bin
ich im Arbeitskreis „Perfektivforum
Behinderung“ der Deutschen Evangelischen
Allianz.
Eigentlich wäre ich bei der Evangelischen
Allianz heute gewesen, aber ich habe mich
dafür entschieden, heute hier zu sein. So sei
etwas Werbung erlaubt.  Wir haben eine
Broschüre erarbeitet, wie man mit wenig
Aufwand eine Gemeinde barrierefrei
gestalten kann. Diese Broschüre ist kostenlos
am Büchertisch erhältlich. Und vom 11. – 14.
Oktober findet dazu eine europaweite
Tagung statt. Diesmal in Deutschland in
Schwäbisch Gmünd.
Jesus gibt meinem Leben Halt und
Orientierung. Er ist der beste Arbeitgeber
überhaupt.

Folie 1