Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt
Die künftige Regelung der
hochspezialisierten Medizin aus
politischer Sicht
Dr. Carlo Conti – Regierungsrat Basel-Stadt
Referat vom 21. November 2006
Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt
Inhalt
1.
2.
3.
4.
Vorgeschichte
Kooperation BS - Bern
Der volkswirtschaftliche Aspekt
Die Experten
Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt
1. Vorgeschichte
Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt
Chronik (I)
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Anfang 1992: erste Arbeitsgruppe (AG) zur
interkantonalen Planung und Aufgabenteilung
im Bereich der hochspezialisierten Medizin
1999: Einsatz der AG „Spitzenmedizin“ durch
Vorstand der GDK
Anfang
2002:
Zusatzauftrag
an
AG
„Spitzenmedizin“ > Bestimmung von ersten
medizinischen Bereichen mit potenziellem
Koordinations- und Konzentrationsbedarf
Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt
Chronik (II)
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Mai 2003: Schlussbericht der AG „Spitzenmedizin“
Sommer 2003: Vernehmlassung bei allen
Kantonen (auch ZH)
November 2004: Einstimmige (auch ZH)
Verabschiedung der IVKKM zuhanden der
Kantone
zur
Ratifikation
durch
die
Plenarversammlung der GDK
Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt
Chronik (III)
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Juli 2005: Verzicht der Zürcher Kantonalregierung auf Ratifikation
Ende 2005: Auftrag der Zürcher Kantonalregierung zur Einholung eines internationalen
Gutachtens
Anfang 2006: Auftrag BS-BE zur Einholung
eines internationalen Gutachtens
Ziel: Behandlung beider Gutachten im
Rahmen der Herbstplenarversammlung 2006
der GDK
Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt
2. Kooperation BS-BE
Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt
Chronik (I)
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April 2004: Unterzeichnung der
„Vereinbarung über die Zusammenarbeit der Medizinischen Fakultäten und
Universitätsspitäler Basel und Bern“
(MBB) durch die zuständigen
Erziehungs- und Gesundheitsdirektoren
der beiden Kantone
Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt
Chronik (II)
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Mai 2006: Bekanntgabe der Zusammenarbeit
im Rahmen eines standortübergreifenden,
gemeinsam betriebenen Kompetenzzentrums
Basel-Bern im Bereich der „Herzchirurgie“
Mai 2006: Gegenseitige Abstimmung der
Schwerpunkte in der „Neurochirurgie“ und
gemeinsame Regelung der Nachfolge ihrer
Ordinariate durch MBB
Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt
3. Der volkswirtschaftliche Aspekt
der hochspezialisierten Medizin
Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt
Spitzenmedizin tangiert ...
Regional- und Standortpolitik
 Wirtschafts- und Sozialpolitik
 Finanzpolitik
 Forschungs- und Bildungspolitik
 Gesundheitspolitik

Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt
Bedeutung der Spitzenmedizin
Wo Spitzenmedizin angeboten wird, wird
auch
gelehrt (Medizinische Fakultät)
geforscht (z.B. Pharma)
investiert (Wirtschaft).
Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt
4. Die Experten
Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt
Professor Pierre Collerette
 Professor für Management an der Universität
von Quebec en Outaouais, Canada
 Professor an der HEC-Université de Genève
(MBA)
 Forschung und Publikationen zur
Veränderung von Organisationen (Change
Management) und Führungssystemen
(Management Systems)
Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt
Professor Sir Peter J. Morris
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Professor für Chirurgie an der Universität
Oxford, 1974 – 2001
Präsident des Royal College of Surgeons of
England, 2001-2004
Direktor CET, RCS und Universität London,
2004 bis heute
Ehem. Präsident der European Surgical
Association, der International Surgical Society
und der Transplantation Society
Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt
Professor Gustav Paumgartner
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Professor für Innere Medizin und Vorsteher des
Departements Medizin II, Universitätsklinikum
München-Grosshadern, Ludwig-Maximilians
Universität München, 1979-1999
Vorsitzender des Ethischen Komitees der Universität
München, 1999 bis heute
Professor und Vize-Direktor des Departements
Klinische Pharmakologie, Universität Bern, 19741979
Ehem. Präsident der Deutschen Gesellschaft für
Gastroenterologie und der Europäischen Assoziation
zum Studium von Lebererkrankungen

Der aktuelle Stand der Teilrevision KVG aus Sicht der Kantone