Herzlich Willkommen
FAIRantwortung KLIMASCHUTZ
„Klimaschutz in Gemeinden im Kontext der Globalisierung“
präsentiert von
Dr. in Isabella Riener
und
Mag. Christian Salmhofer
Inhalt
 Vorstellung der Stadt
 Vorstellung des Projektes Einsatz von Fair-Trade und Bio-Produkten
in der Stadt als Beispiel des Klimaschutz in Gemeinden
 FAIRantwortung KLIMASCHUTZ im Kontext der Globalisierung
TEIL I
Vorstellung der Stadt
Der innovativste Wirtschaftsstandort im Süden Österreichs“
Oktober 2011
TEIL II
Vorstellung des Projektes Einsatz von Fair-Trade und Bio Produkten
Bio- und Spezialitätenmarkt mit Produkten der
Region
Städtepartnerschaft mit:
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Bamberg Deutschland seit den 1950er Jahren
Udine(Italien) 1979
Surenes (Frankreich) 1992
Canchungo (Guinea-Bissau) 1989
Kaposvár (Ungarn) 1994
Bled (Slowenien) 2002
Krajn (Slowenien) 2008
Bio-Lebensmittel in den Kindergärten der Stadt Villach
Seit Herbst 2001 werden in allen Kindergärten der Stadt Villach auf Grund eines Grundsatzbeschlusses
soweit erhältlich nur mehr Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft verwendet.
Pilotprojekt 1998/99: Daten & Erfahrungswerte über den Einsatz von Bioprodukten in folgenden
Bereichen gesammelt:
 Welche Produkte können eingesetzt werden?
 Wie hoch ist der mengenmäßige Anteil?
 Wie hoch sind die Mehrkosten?
Wie können die Mehrkosten abgedeckt / kompensiert werden?
Wie sind die Erfahrungen der Köchinnen?
Entsteht ein Mehraufwand durch den Einsatz von Bioprodukten?
Wie sind die Rückmeldungen durch die Kinder?
Bio-Lebensmittel
in den Kindergärten der Stadt Villach
ein großer Teil an Lebensmittel ist durch Biolebensmittel gedeckt
Produktpalette: Milch, Milchprodukte, Erdäpfel, Gemüse, Fleisch, Tafelobst, Fruchtsäfte
Mehle, Backwaren, Essig und Öl …
Die Wirtschaftlichkeit ist gegeben. Biolebensmitteln unterscheiden sich im Wareneinsatz
kaum von dem mit konventionellen Lebensmitteln.
• Erreicht werden dadurch: 1050 der 1400 Kinder in Kindergärten und Horten.
• Gesamteinkauf 185.000.- Euro/ Jahr gehen mehr als 60% an Bio Produzenten.
• großer Beitrag zur Entwicklung des Bio-Landbaus in der Region
“Fair Trade“ Lebensmittel in Villach´s
Magistratskantine
Villach: die erste Stadt Europas
• ab 1994: Fair Trade- Kaffee bzw. - Tee in der Kantine & Büro Bürgermeister
• der durchschnittliche Jahresverbrauch an Kaffee beträgt 106 kg.
• ab Jänner 2000: Fair Trade Orangensaft Kantine & Büro Bürgermeister
• Einkauf über Weltladen in Villach
• der Verbrauch in der Kantine beträgt pro Jahr ca. 1244 Packungen à 0,75 l und im Büro des Bürgermeisters
sind es ca. 144
• ab 2001 Fair Trade – Süßigkeiten – Schokoladen
Fair Trade Geschenkspakete
für Seniorengeburtstage vom Weltladen Villach
seit 2008
1200 Geschenks-Pakete pro Jahr
im Wert von 30.000,-Euro/Jahr
bewusster Beitrag
öffentlicher Beschaffung
& Unterstützung
der gemeinnützigen Arbeit
des Weltladens
(Fachgeschäft des Fairen Handels)
• Blumen mit dem Flower Power Siegel von Blumen Moser
• Buffet werden durch Bio-Anbieter in der Umgebung beliefert
• Unterstützung vom Bio Bauern Markt
• Unterstützung „about climate change –bio & fair“ Konzerten
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Klimastaffel
• gemeinsamer Einkauf mit den 20 Stadt Land Umlandgemeinden
TEIL III
FAIRantwortung KLIMASCHUTZ im Kontext der Globalisierung
Wir tragen Verantwortung zur Schaffung von
• Fairness
• Friede
• Freiheit
durch unser Tun und unser bewusstes und kluges Handeln.
Wie kommt man zur „Fair“- Antwortung?
Berücksichtigung der Millenium Entwicklungsziele der vereinten
Nationen.
Die Idee ist:
 einen Ausgleich zwischen Arm und Reich zu schaffen.
 den klimarelevanten Ausstoß zu reduzieren.
Verpflichtung Österreich seit dem Jahre 2000
Milleniumsziele bis zum Jahre 2015 sind:
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Extreme Armut und Hunger beseitigen
Grundschulausbildung für alle Kinder gewährleisten
Gleichstellung und größeren Einfluss der Frauen fördern
Die Kindersterblichkeit senken
Die Gesundheit der Mütter verbessern
HIV/Aids, Malaria und andere Krankheiten bekämpfen
Eine nachhaltige Umwelt gewährleisten
Eine globale Partnerschaft im Dienst der Entwicklung schaffen
Die Stadt Villach versucht diese Ziele nicht
nur mit dem soeben als Beispiel vorgestellten
Projekt Fair- Trade und Bio- Essen zu
verwirklichen, sondern ist an vielen weiteren
Projekten und Arbeitsgruppen beteiligt.
Umsetzung der Milleniumsziele
Projekt Canchungo (Guinea-Bissau) 1989
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Kooperation
Unterstützung zur Selbsthilfe
Knowhow Transfer
Hilfe beim Aufbau von Infrastruktur
- Brunnen
- Markthalle bzw. „Hauptplatz“
- Schule
Unterstützung bei der medizinischen Versorgung
Förderung von Sozialprojekten
Kontakte, per Brief, E-Mail und persönliche gegenseitige Besuche
Wir danken für die Aufmerksamkeit
Wir stehen für allfällige weitere Fragen gerne zur Verfügung.

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