Begegnet und die
Verarbeitung der
Vergangenheit
1. Mose 42-44
Reihe: Gott hat den Überblick (5/7)
am Beispiel von Josefs Leben
Josef nannte den Erstgeborenen
Manasse (Vergessling), denn er
sagte: „Gott hat mich all meine Sorge
und mein ganzes Vaterhaus
vergessen lassen.“
1.Mose 41,51
Den zweiten Sohn nannte er Efraim
(Fruchtbringer), denn er sagte: „Gott
hat mich fruchtbar werden lassen im
Lande meines Elends.“
1.Mose 41,52
I. Von der Vergangenheit
eingeholt
„Deshalb kamen Leute aus
aller Welt nach Ägypten zu
Josef, um Getreide zu
kaufen; denn überall
herrschte Hungersnot.“
1.Mose 41,57
„Was steht ihr da
und schaut einander
an?“
1.Mose 42,1
Josef liess sich aber nichts anmerken
und behandelte sie wie Fremde.
„Woher kommt ihr?“, fragte er sie
streng. „Wir kommen aus dem Land
Kanaan“, antworteten sie, „wir
möchten Getreide kaufen.“
1.Mose 42,7
„Wir alle sind Söhne
eines Vaters, ehrliche
Leute!
Wir sind keine
Spione!“
1.Mose 42,11
„Wir sind zwölf Brüder,
deine ergebenen Diener,
Söhne eines Mannes im
Land Kanaan.
Der Jüngste blieb bei
unserem Vater, und einer
ist tot.“
1.Mose 42,13
„Ich bleibe dabei:
Ihr seid Spione!“
1.Mose 42,14
„Tut, was ich euch sage,
dann bleibt ihr am Leben.
Auch ich ehre Gott.“
1.Mose 42,18
„Aber schafft mir euren
jüngsten Bruder her! Dann
will ich euch glauben und
ihr müsst nicht sterben.“
1.Mose 42,20
„Das ist die Strafe für das, was wir
unserem Bruder angetan haben.
Seine Todesangst liess uns
ungerührt. Er flehte uns um
Erbarmen an, aber wir hörten nicht
darauf.
Dafür müssen wir nun selbst
solche Angst ausstehen.“
1.Mose 42,21
„Ihr wolltet ja nicht hören, als ich zu
euch sagte: ‘Vergreift euch nicht an
dem Jungen!’ Jetzt werden wir für
seinen Tod zur Rechenschaft
gezogen!“
1.Mose 42,22
„Solange ich meine
Schuld verschwieg,
wurde ich von Krankheit
zerfressen, den ganzen
Tag habe ich nur
gestöhnt.“
Psalm 32,3
„Hörst du nicht, wie das
Blut deines Bruders von
der Erde zu mir schreit?“
1.Mose 4,10
„Ich sah die Toten vor dem Thron stehen,
vom Kleinsten bis zum Grössten. Es
wurden Bücher aufgeschlagen, in denen
stand, was jeder getan hatte, und
aufgrund dieser Eintragungen wurden die
Toten gerichtet; jeder empfing
das Urteil, das seinen Taten
entsprach.“
Offenbarung 20,12
„Wer auf mein Wort hört und dem
glaubt, der mich gesandt hat, der hat
das ewige Leben. Auf ihn kommt
keine Verurteilung mehr zu; er hat
den Schritt vom Tod ins Leben
getan.“
Johannes-Evangelium 5,24
„Wer auf mein Wort hört und dem
glaubt, der mich gesandt hat, der hat
das ewige Leben. Auf ihn kommt
keine Verurteilung mehr zu; er hat
den Schritt vom Tod ins Leben
getan.“
1.Johannes-Brief 1,9
„Freuen dürfen sich alle,
denen Gott ihr Unrecht
vergeben und ihre
Verfehlungen zugedeckt
hat!“
Psalm 32,1
„Warum hat Gott
uns das
angetan?“
1.Mose 42,28
II. In der Gegenwart bewährt
„Ich bete zu Gott, dem Gewaltigen,
dass der Ägypter Erbarmen mit euch
hat und Benjamin und euren
anderen Bruder wieder mit euch
heimkehren lässt. Muss ich denn alle
meine Kinder verlieren?“
1.Mose 43,14
„Das ist wegen des
Geldes, das wieder in
unsere Säcke geraten ist!
Die Ägypter werden über
uns herfallen, uns unsere
Esel wegnehmen und uns
zu Sklaven machen.“
1.Mose 43,18
„Gott segne dich, mein
Sohn!“
1.Mose 43,29
„Er lief schnell hinaus. Er war den
Tränen nahe, so sehr bewegte ihn das
Wiedersehen mit seinem Bruder. Er
eilte in sein Privatzimmer,
um sich dort auszuweinen.“
1.Mose 43,30
„Benjamin erhielt fünfmal
so viel wie die anderen
Brüder.“
1.Mose 43,34
„Sie tranken mit Josef
Wein, bis sie in
ausgelassener Stimmung
waren.“
1.Mose 43,34
„Wenn sich der Becher bei einem
von uns findet, soll der
Betreffende sterben, und wir
anderen wollen deine Sklaven
sein.“
1.Mose 44,9
„Die Brüder zerrissen entsetzt
ihre Kleider, beluden ihre Esel
und kehrten allesamt in die
Stadt zurück.“
1.Mose 44,13
„Was sollen wir sagen, Herr? Womit
könnten wir uns rechtfertigen? Gott
hat unsere Schuld ans Licht
gebracht. Wir alle sind jetzt deine
Sklaven, genau wie der, bei dem sich
der Becher gefunden hat.“
1.Mose 44,16
„So ungerecht werde ich nicht
handeln! Der, bei dem der Becher
gefunden wurde, soll mein Sklave
sein; ihr anderen könnt in Frieden
zu eurem Vater heimkehren.“
1.Mose 44,17
„Erlaube mir, Herr, dass ich anstelle
des Jungen hier bleibe und dein
Sklave werde. Ihn aber lass mit den
anderen heimkehren!“
1.Mose 44,33
„Für Gold und Silber gibt es
Tiegel und Ofen; aber das Herz
eines Menschen prüft der Herr.“
Sprüche 17,3
„Ja, Gott, du hast uns Prüfungen
ausgesetzt, du hast uns geläutert wie
Silber im Schmelzofen. Du hast uns
ins Fangnetz geraten lassen, hast
drückende Lasten auf unseren Rücken
gelegt.“
Psalm 66,10-11
„Du hast nichtswürdige Menschen
über uns hinwegtrampeln lassen wie
über besiegte Feinde. Ins Feuer sind
wir geraten, ins
Wasser ebenso – aber du hast uns
herausgeführt und mit Überfluss
beschenkt.“
Psalm 66,12
„Wer in den kleinsten Dingen
treu ist, ist auch in den grossen
treu, und wer in den kleinsten
Dingen nicht treu ist, ist auch in
den grossen nicht treu.“
Lukas-Evangelium 16,10
Schlussgedanke
„Wir banden Garben mitten
auf dem Feld. Meine Garbe
richtete sich auf und blieb
auch stehen. Eure Garben
umringten sie und neigten
sich tief vor meiner Garbe.“
1.Mose 37,7
„Was ist denn der Glaube? Er ist ein
Rechnen mit der Erfüllung dessen,
worauf man hofft, ein Überzeugtsein
von der Wirklichkeit unsichtbarer
Dinge.“
Hebräer 11,1

Gott hat den Überblick - Teil 5/7 - Begegnet und die Verarbeitung