E-Learning in der Schweizer Berufsbildung
E-Learning
in der Schweizer Berufsbildung
Übersichtsstudie zum Einsatz
der Informations- und Kommunikationstechnologien
in der beruflichen Aus- und Weiterbildung
der Schweiz
Emil Wettstein, Anita Gresele
Drei Funktionen
E-Learning in der Schweizer Berufsbildung
Kommunikation zwischen Menschen
Darstellung von Inhalten
Erprobung von Handlungsweisen
Drei Funktionen
(1)
Darstellung von Inhalten
E-Learning in der Schweizer Berufsbildung
Kommunikation zwischen Menschen
Grafik-Programme
Video-Tape, CD-ROM, DVD
Datenbanken
DTP-Programme
Web-Browser
Tutorials (≈CBT)
Erprobung von Handlungsweisen
Drei Funktionen
(2)
E-Learning in der Schweizer Berufsbildung
Kommunikation zwischen Menschen
Textverarbeitung
E-Mail
Chatten
Groupware
Drill- und Test
Darstellung von Inhalten
Erprobung von Handlungsweisen
Drei Funktionen
(3)
E-Learning in der Schweizer Berufsbildung
Kommunikation zwischen Menschen
Simulation
Virtuelle Welten
Darstellung von Inhalten
Erprobung von Handlungsweisen
Häufig eingesetzte Mittel
E-Learning in der Schweizer Berufsbildung
Kommunikation zwischen Menschen
Drill, Test
Tutorials
Web-Browser
CD-ROM, Video, DVD
Radio und TV
Textverarbeitung
E-Mail
Chatten
Groupware
virtuelle Welten
Simulation
Darstellung von Inhalten
Grafik-Programme
Erprobung von Handlungsweisen
Lernplattformen
E-Learning in der Schweizer Berufsbildung
Kommunikation zwischen Menschen
Drill, Test
Tutorials
E-Mail
Chatten
Simulation
Darstellung von Inhalten
virtuelles Medienzentrum
Erprobung von Handlungsweisen
Beobachtungen
E-Learning in der Schweizer Berufsbildung
• Aufgabe
• Übersicht
 WER produziert Lernsoftware (interaktive CD-ROMs)
 WER bietet E-Learning Programme an
 WO werden diese eingesetzt
 WESHALB
Beobachtungen
E-Learning in der Schweizer Berufsbildung
• Recherchen und Befragungen
• Produzenten von CD-ROMs und DVDs
 Verlage
 Bildungsinstitutionen
 Spezialisierte Firmen
 Lehrkräfte
• Produkte-Evaluation
 Fachzeitschriften
 Bildungsinstitutionen (Pestalozzianum Zürich)
 Bildungsfachleute
Beobachtungen
E-Learning in der Schweizer Berufsbildung
• Einsatz
 Schulen
 Berufsschulen
 Weiterbildung
 Privat
• Angebote E-Learning Programme
 Webbasierte Autorensysteme
 Kursmanagement-Systeme
 Client-Server-Systeme
 Bildschirmverbundsysteme
• Gemischte Umgebungen
Beobachtungen
E-Learning in der Schweizer Berufsbildung
• Einsatz
 Berufsschulen
 Ausbildungszentren, Lehrbetriebe
 Berufliche Weiterbildung / Höhere Berufsbildung
 Fernstudium
• Hochschule
Beobachtungen
E-Learning in der Schweizer Berufsbildung
• Zugang
 Privat
• zu Hause, Familie, Freunde
 Arbeitsplatz
 Öffentlich
 Bibliotheken, Übungsräume von Schulen,
Erwachsenenbildungszentren
 Internet Café, Warenhäuser, Shoppingcenter
Beobachtungen
E-Learning in der Schweizer Berufsbildung
• Ergebnisse der Recherchen und
Befragungen
 E-Learning ist ein Diskussionsthema
 kontroverse Meinungen zum Einsatz
 viele Angebote, wenige sind erprobt
 bisher kein Durchbruch
 Bewegung von oben nach unten
Hochschule -> schulische Grundausbildung
 an Berufsschulen Einsatz von interaktiven CD-ROMs
in den technischen Bereichen, vor allem für die
Vermittlung von Computergrundkenntnissen
 keine Erfahrungsberichte über den Einsatz von web
based training an Berufsschulen
Beobachtungen
E-Learning in der Schweizer Berufsbildung
• Mögliche Gründe
Lehrkräfte ungenügend vorbereitet: Aus- und Weiterbildung!
Die Arbeitsweise in der Schule veränderte sich wenig, im Gegensatz
zur übrigen Arbeitswelt. “Produktivität” der Schule?
Vorstellungen über den Unterricht: Kontakt zwischen Lehrenden und
Auszubildenden steht im Zentrum. Angst, Einsatz von ICT und WBT
gefährde dies.
Neue Unterrichtsmittel unausgereift. Andererseits (zu)
hohe Erwartungshaltungen der Nutzer/innen.
Erwartungen an E-Learning
E-Learning in der Schweizer Berufsbildung
Ortsbindung wird aufgehoben
Zeitliche Flexibilisierung
Einsparungen
Kapazitätssteigerungen
Bessere Zusammenarbeit der Lernenden
Bessere Zusammenarbeit der Lehrenden
Abbau von Schwellenängsten
Transport von Lernmaterial
Dezentrale Produktion
Vergrösserung des Einzugsgebiets
Dezentrale Theorievermittlung
Verständnis schaffen über Grenzen hinweg
Integration verschiedener Symbolsysteme
Grenzen (heute!)
E-Learning in der Schweizer Berufsbildung
Oft Rückfall in traditionelle didaktische Modelle
Nur Bild und Ton, keine HANDlung (ausser bei Simulation)
Kleine Darstellungsfläche, geringe Auflösung der Bilder
Glaubwürdigkeit – Übersicht (Lost in Hyperspace)
Online-Übermittlung erfordert relativ kleine Dateien
Grosse finanzielle Aufwendungen für Darstellungen
Teilweise beträchtliche Anforderungen an die PC-Systeme
Verfügbarkeit solcher Systeme
Verfügbarkeit von Energie und evtl. Netzanschlüssen
Relativ hohe Anforderungen an die Lernenden
Kulturell akzeptierte Räume erforderlich
Vorbereitung der Lehrenden
E-Learning wird
dort eingesetzt, wo ICT zur
Selbstverständlichkeit geworden ist!
Qualitätsmessung
E-Learning in der Schweizer Berufsbildung
von Lernsoftware, v.a. von Tutorials und Drill (≈CBT)
durch Messung von Prozess und/oder Output
INPUT
mittels
PROZESS
OUTPUT
Expertenratings
Nutzerbefragungen
Kriterienkatalogen
relativ häufig
Noten 4 – 5.5
relativ selten
Noten 1 – 4.5
Qualitätsmessung
E-Learning in der Schweizer Berufsbildung
allgemein – für alle ICT-Anwendungen in der Berufsbildung
Was kann der Einsatz von ICT in
Lehr- und Lernprozessen leisten,
was auf andere Weise nicht ebenso
gut getan werden kann???
Egon Dick
Empfehlungen
E-Learning in der Schweizer Berufsbildung
Erfahrung im eigenen Lernen und Lehren gewinnen
Für Planung Groupware einführen
Computerliteracy fördern
Versuche in kleinen, sehr konkreten Bereichen
E-Learning zum Thema machen
Beim Sponsoring an ASP und Manpower denken

Kommunikation zwischen Menschen