Trainingsmaterial im Rahmen des
EU Projektes „Family Learning on Work & Life Balance (FAMILY)“
Modul 4:
Möglichkeiten, die Verpflichtungen zur Betreuung behinderter / älterer
Menschen sowie anderer pflegebedürftiger Personen mit dem Berufsleben zu
vereinbaren.
Ansprechpartnerinnen in Deutschland:
Dr. Monika Goldmann
Maresa Feldmann
Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs), TU Dortmund
Evinger Platz 17
44339 Dortmund
Tel.: +49-231-8596-282
E-Mail: [email protected]
Qualifizierung von Familien zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie”
Projekt Nr.: 502889-LLP-1-2009-1-LT-GRUNDTVIG-GMP
Einführung in das Schulungsprogramm
„Lernen von Familien im Bereich
Vereinbarkeit von Beruf und Familie“

Das Schulungsprogramm ist eines der Ergebnisse des Projekts
„Qualifizierung von Familien zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und
Familie“ (2009-2011) im Rahmen des Unterprogramms der Europäischen
Kommission zum Lebenslangen Lernen „Grundtvig“, das von Partnern in
Finnland, Deutschland, Italien, Lettland, Litauen und dem Vereinigten
Königreich entwickelt wurde.

Mit dem Projekt sollen Initiativen von unten geschaffen werden, die
Arbeitnehmer/-innen zur Mitwirkung an der Umsetzung familiengerechter
Maßnahmen am Arbeitsplatz ermutigen.

Das Schulungsprogramm wurde nach dem Modulprinzip entwickelt und
basiert auf einer Broschüre mit 32 persönlichen Interviews und einer
Zusammenstellung von acht Videoclips mit den persönlichen Erfahrungen
von Mitarbeiter/-innen, die von familiengerechten Maßnahmen am
Arbeitsplatz profitiert haben.
Weitere Informationen zum Projekt und den Ergebnissen:
www.family-learning.eu
Qualifizierung von Familien zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie”
Projekt Nr.: 502889-LLP-1-2009-1-LT-GRUNDTVIG-GMP
Unsere Projektpartner kommen
aus...
Qualifizierung von Familien zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie”
Projekt Nr.: 502889-LLP-1-2009-1-LT-GRUNDTVIG-GMP
Das Trainingsprogramm “Family learning on
work and life balance” wurde von der
folgenden internationalen Partnerschaft
entwickelt:
Antragsstellende Einrichtung:
Office of Equal Opportunities Ombudsperson (LT) www.lygybe.lt
Koordination:
Social Innovation Fund (LT) www.lpf.lt
European Partnership (LT) www.europartner.lt
Finnish Institute of Occupational Health (FI) www.ttl.fi
Free Trade Union Confederation of Latvia (LV) www.lbas.lv
Merseyside Expanding Horizons Ltd (UK) www.expandinghorizons.co.uk
Team Srl. (IT) www.team.it
Social Research Centre (sfs), TU Dortmund Technical University (DE)
www.sfs-dortmund.de
Qualifizierung von Familien zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie”
Projekt Nr.: 502889-LLP-1-2009-1-LT-GRUNDTVIG-GMP
Die Verbesserung der Qualität des Berufsalltags und die
Umsetzung familiengerechter Maßnahmen am Arbeitsplatz haben
viele Vorteile, da:

das Verhältnis und die Gleichstellung der Geschlechter im Arbeitsmarkt
für Frauen und Männer gefördert wird,

ein modernes Bild von männlichen Mitarbeitern mit familiären Aufgaben
entsteht,

Mütter ermutigt werden, Arbeit und Mutterschaft zu vereinen, und die
Frauen dem Arbeitsmarkt erhalten bleiben,

die emotionale Zufriedenheit mit der
Partner- und Elternschaft verstärkt wird,

die Gleichstellung der Geschlechter in der
Familie gestärkt wird,

die Väter in das Familienleben und das Leben
zu Hause einbezogen werden,

dies zum Wohlergehen der Kinder beiträgt.
Qualifizierung von Familien zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie”
Projekt Nr.: 502889-LLP-1-2009-1-LT-GRUNDTVIG-GMP
Das Schulungsprogramm umfasst sechs
Hauptmodule, die die wichtigsten Aspekte der
Vereinbarkeit von Beruf und Familie
abdecken:
Modul 1
Vorkehrungen bei Mutterschaftsurlaub, Elternzeit und „Auszeit“.
Modul 2
Möglichkeiten für die Vereinbarung flexibler Arbeitszeiten (inklusive
Gleitzeit, Teilzeit, Arbeitsplatzteilung, Arbeit von zu Hause und Telearbeit).
Modul 3
Unterstützung bei der Kinderbetreuung und Vorkehrungen vor und nach der
Geburt zum Schutz und zur Unterstützung von Frauen am Arbeitsplatz
Modul 4
Möglichkeiten, die Verpflichtungen zur Betreuung behinderter / älterer
Menschen sowie anderer pflegebedürftiger Personen mit dem Berufsleben
zu vereinbaren.
Modul 5
Möglichkeiten für Dienste des Arbeitgebers für Angestellte und deren
Familien auf der Basis von Tarif- oder anderen Verträgen. Bildungs-,
Ausbildungs- und Berufsschancen bei Doppelbelastung.
Modul 6
Verbesserung der Qualität des Berufsalltags: Überblick über die Richtlinien
und Praktiken für familiengerechte Arbeitsplätze auf europäischer und
nationaler Ebene.
Qualifizierung von Familien zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie”
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Modul 4
Förderung der Pflege von älteren und behinderten Angehörigen:
Überblick über Politik und Praxis auf europäischer und nationaler Ebene
Hauptziele des Moduls:

Einen Überblick über die Probleme zu
vermitteln, mit denen Pflegepersonen im
Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf und
Pflegeaufgaben konfrontiert sind

Für lokale, nationale und europäische
Maßnahmen und Programme zur Unterstützung von Menschen zu
sensibilisieren, die ältere oder behinderte Angehörige pflegen

Von anderen Beispielen für bewährten Praktiken bei der Pflege von älteren
und behinderten Angehörigen zu lernen.
Qualifizierung von Familien zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie”
Projekt Nr.: 502889-LLP-1-2009-1-LT-GRUNDTVIG-GMP
Modul 4
Die Erleichterung der Pflege von älteren und behinderten
Angehörigen hat in allen europäischen Ländern große Bedeutung
 Die Bevölkerung in Europa altert, und
ihre Lebenserwartung steigt.
 Die Altersstruktur ändert sich. Die Zahl der
Personen mittleren und höheren Alters
wächst gegenüber den jüngeren Menschen.
 Die wachsende Zahl älterer und behinderter
Menschen führt zu einem steigenden
Pflegebedarf.
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Modul 4
Statistische Daten:
Bevölkerung der EU-27-Mitgliedstaaten im Alter von 65 Jahren und älter
2000-2007 in Prozent der Gesamtbevölkerung
http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_OFFPUB/KS-78-09-908/EN/KS-78-09-908-EN.PDF, Seite 74
Qualifizierung von Familien zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie”
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Modul 4
Probleme im Zusammenhang mit der Vereinbarkeit von
Beruf und Pflegeaufgaben

Menschen, die Pflegeaufgaben übernehmen,
müssen sich oft aus dem Erwerbsleben zurückziehen,
weil es an Hilfe und Unterstützung durch den
Arbeitgeber fehlt. Das kann zu gravierenden
finanziellen Problemen führen, und in vielen Fällen
ist eine Rückkehr an den Arbeitsplatz nicht möglich.

Da Familienangehörige normalerweise berufstätig sind, wird die Frage der
Vereinbarkeit von Beruf und Pflege immer dringender. Umso wichtiger ist
es, dass Unternehmen Beschäftigten, die Pflegeaufgaben übernehmen
müssen, Unterstützung anbieten.
Qualifizierung von Familien zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie”
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Modul 4
Pflege älterer Angehöriger

Es gibt bisher relativ wenig Studien über die Entwicklung von Maßnahmen
zur Bereitstellung von Hilfe und Unterstützung an Pflegepersonen.

Die Studien haben sich bisher hauptsächlich mit der Situation der Personen
befasst, die im Regelfall die Pflegeaufgaben für ältere Angehörige
übernehmen – Familienangehörige, insbesondere Ehepartner,
Lebenspartner und Töchter.

In der letzten Zeit liegt der Schwerpunkt verstärkt auf der Entwicklung von
Maßnahmen und Initiativen, mit denen pflegende Familienangehörige
unterstützt werden können. Es soll ermittelt werden, was getan werden
kann, um die Lebensqualität der Pflegepersonen und auch der Gepflegten
zu verbessern.
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Modul 4
Hilfe und Unterstützung durch Unternehmen

Urlaub im Notfall und Kurzurlaub (einige Tage bis zu
einer Woche) kurzfristig genehmigen und unterstützen

Pflegepersonen die Möglichkeit geben, langfristig
Urlaub zu nehmen - mit der Option, in Kontakt zu
bleiben und an den Arbeitsplatz zurückzukehren.
Das kann auch finanzielle Hilfe umfassen, z. B. die
Aufstockung von Unterstützungsleistungen während der Urlaubsdauer

Teilzeitarbeit (reduzierte Stundenzahl) genehmigen – mit der Option, wieder in
die Vollzeitbeschäftigung zurückzukehren

Flexible Arbeitszeitvereinbarungen für Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte
ermöglichen [Staffelung von Arbeitsstunden, komprimierte Arbeitswoche,
Tausch von Schichten]

Telearbeit (von zu Hause aus) ermöglichen
Qualifizierung von Familien zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie”
Projekt Nr.: 502889-LLP-1-2009-1-LT-GRUNDTVIG-GMP
Modul 4
Weitere mögliche Unterstützungsmaßnahmen

Informationen und Beratungsleistungen für Pflegepersonen

Einrichtung eines Pflegepersonen-Netzwerks, das vom Intranet des
Unternehmens unterstützt wird

Einrichtung einer von den Beschäftigten initiierten Unterstützungsgruppe mit
den Ressourcen des Unternehmens, die Beschäftigte in die Lage versetzt,
Schulungsveranstaltungen für ihre Rolle als Pflegeperson zu besuchen
Qualifizierung von Familien zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie”
Projekt Nr.: 502889-LLP-1-2009-1-LT-GRUNDTVIG-GMP
Modul 4
Publikationen in englischer Sprache – weitere Informationen

European Association Working for Carers:
http://www.eurocarers.org/eu-submissions.php

Company initiatives for workers with care responsibilities for disabled
children or adults
http://www.eurofound.europa.eu/pubdocs/2010/62/en/1/EF1062EN.pdf

The 2009 Aging Report
http://ec.europa.eu/economy_finance/publications/publication13782_en.pdf

Perceptions of living conditions in an enlarged Europe
http://www.eurofound.europa.eu/pubdocs/2003/113/en/1/ef03113en.pdf

Reconciliation between work, private and family life in the
European Union
http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_OFFPUB/KS-78-09-908/EN/KS-78-09908-EN.PDF

Eurofamcare - Pan-European Background Report
http://www.uke.de/extern/eurofamcare/documents/nabares/peubare_a5.pdf
Qualifizierung von Familien zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie”
Projekt Nr.: 502889-LLP-1-2009-1-LT-GRUNDTVIG-GMP
Modul 4
Interessante Links für weitere Informationen (Deutschland)
Vereinbarkeit von Pflege und Beruf
 Vereinbarkeit von Pflege und Beruf:
http://www.pflegeundberuf.de/
 Handlungsleitfaden für pflegende Angehörige:
http://www.pflegeundberuf.de/data/broschre_angehrige.pdf
Gesetzliche Regelungen in Deutschland:
 Pflegezeitgesetz:
http://bundesrecht.juris.de/pflegezg/
 Pflegereform 2008 im Überblick:
http://www.geborgen-im-alter.de/pflegereform-2008.html
Qualifizierung von Familien zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie”
Projekt Nr.: 502889-LLP-1-2009-1-LT-GRUNDTVIG-GMP
Modul 4: Praktische Übung
Einführung: Lokale Gesetze und konkrete Maßnahmen im eigenen Land
Ziel:
Aufgabe:
Dauer:
Sich mit den Gesetzen und der Situation betreffend die „Vereinbarkeit von Pflege und
Beruf“ im eigenen Land vertraut zu machen.
Die nachstehenden Fragen beantworten.
30 Min.
Fragen:
 Wie sieht die aktuelle Situation in Ihrer Stadt / Ihrem Land betreffend die
Vereinbarkeit von Beruf und Pflege behinderter und älterer Personen aus
(Notwendigkeiten, Beispiele für gute Praxis)?
 Welche Maßnahmen / Gesetze bestehen in Ihrem Land zu diesem Thema?
 Existieren in Ihrem Unternehmen Maßnahmen zur Unterstützung von
Beschäftigten mit Pflegeverantwortung?
 Wie bewerten Sie die Qualität der öffentlichen Pflegeeinrichtungen für ältere
und behinderte Menschen?
Qualifizierung von Familien zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie”
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Modul 4: Praktische Übung
Wir empfehlen Ihnen, Ihre Kenntnisse über das Thema des
Moduls durch Analyse der folgenden Fallstudien zu vertiefen:
Fallstudie: „Eine positive Einstellung zu Behinderungen“ (Interview Nr. 9)
Fallstudie : „Organisations-Ethos ermöglicht behinderten Frauen die
Teilnahme am Arbeitsleben“ (Video Nr. 6)
Fallstudie: „Flexible Arbeitszeiten für Betreuung einer behinderten Tochter“
(Interview Nr. 24)
Fallstudie : „Flexible Arbeitszeitregelung für Betreuung der älteren Mutter“
(Interview Nr. 23)
Diese Fallstudien zeigen Vereinbarungen am Arbeitsplatz, bei denen Arbeitgeber
gemeinsam mit den Beschäftigten gute Lösungen für Vereinbarkeitsprobleme von
Beschäftigten mit Pflegeverantwortung für behinderte oder ältere Angehörige
entwickelt haben.
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Modul 4: Praktische Übung
Fallstudie: „Organisations-Ethos ermöglicht behinderten Frauen
die Teilnahme am Arbeitsleben“
Ziel:
Aufgabe:
Dauer:
Sensibilisierung für Unternehmenspraktiken zur Vereinbarkeit von Pflege
und Beruf
Videoclip ansehen und über die nachstehenden Fragen nachdenken.
30 Min.
Fragen:
 Warum ist es Ihrer Meinung nach vorteilhaft für den Arbeitgeber, eine
Unternehmensethik der familienfreundlichen Maßnahmen am Arbeitsplatz zu
pflegen, statt starre Leitlinien vorzugeben?
 Steht Ihr Arbeitgeber Gesprächen über / der Entwicklung von familiengerechten
Maßnahmen am Arbeitsplatz positiv gegenüber?
Qualifizierung von Familien zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie”
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Modul 4: Praktische Übung
Fallstudie: „Eine positive Einstellung zu Behinderungen“
Ziel:
Aufgabe:
Dauer:
Sensibilisierung für Unternehmenspraktiken zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf
Das Interview lesen und über die nachstehenden Fragen nachdenken.
30 Min.
Fragen:
 Wie ist die Situation an Ihrem Arbeitsplatz für Beschäftigte mit
Pflegeverantwortung für behinderte oder ältere Personen?
 Ist es möglich, an Ihrem Arbeitsplatz Vereinbarungen wie die in der Fallstudie
beschriebenen einzuführen?
 Welche Art von Vereinbarungen würde Ihnen persönlich helfen, Beruf und
Pflege miteinander zu vereinbaren?
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Modul 4: Praktische Übung
Fallstudie: Flexible Arbeitszeiten für Betreuung einer behinderten Tochter
Ziel:
Aufgabe:
Dauer:
Sensibilisierung für Unternehmenspraktiken zur Vereinbarkeit von
Pflege und Beruf
Über die nachstehenden Fragen nachdenken.
20 Min.
Fragen:
 Wie können flexible Arbeitsvereinbarungen Beschäftigten Ihrer Meinung nach
mehr Zeit für die Pflege eines Angehörigen geben?
 Wäre es möglich, ähnliche Vereinbarungen wie die in der Fallstudie
beschriebenen einzuführen?
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Modul 4: Praktische Übung
Fallstudie: Flexible Arbeitszeitregelung für die Betreuung der älteren Mutter
Ziel:
Aufgabe:
Dauer:
Sensibilisierung für Unternehmenspraktiken zur Vereinbarkeit von
Pflege und Beruf
Über die nachstehenden Fragen nachdenken.
20 Min.
Fragen:
 Wäre es in Ihrem Unternehmen möglich, von zu Hause aus Telearbeit zu
leisten, oder müssen alle Beschäftigten immer präsent sein?
 Welche Lösungen könnte Ihr Arbeitgeber in einem ähnlichen Fall in Ihrem
Unternehmen anbieten, wenn ein Beschäftigter einen älteren Angehörigen
pflegen müsste?
Qualifizierung von Familien zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie”
Projekt Nr.: 502889-LLP-1-2009-1-LT-GRUNDTVIG-GMP
Modul 4: Praktische Übung
Fragen für die weitere Reflexion
Ziel:
Aufgabe:
Dauer:
Sensibilisierung, was selbst getan werden kann, um die eigene Situation im
Unternehmen zu verbessern
Über die nachstehenden Fragen nachdenken.
20 Min.
Fragen:
 Wer kann Ihnen helfen, Lösungen für Probleme zu finden, die auftreten und
Sie daran hindern können, entsprechende Regelungen an Ihrem Arbeitsplatz
einzuführen?
 Welche Schwierigkeiten könnten mit Ihrem Arbeitgeber auftreten?
 Welche Argumente können Sie vorbringen, um deutlich zu machen,
wie Sie und Ihr Arbeitgeber von einer flexiblen Arbeitszeitregelung
profitieren können?
Qualifizierung von Familien zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie”
Projekt Nr.: 502889-LLP-1-2009-1-LT-GRUNDTVIG-GMP
Schlussteil – nächste Schritte...
GLÜCKWUNSCH!
Wie würden Sie jetzt weiter vorgehen?
Welche Maßnahmen werden Sie unternehmen?
Keine Sorge... wir haben einige Tipps für Sie...
was Sie als NÄCHSTES TUN KÖNNTEN…
Qualifizierung von Familien zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie”
Projekt Nr.: 502889-LLP-1-2009-1-LT-GRUNDTVIG-GMP
undergroundteacher.blogspot.com
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abgeschlossen...
Schlussteil – nächste Schritte...
Welche Schritte könnten Sie als nächstes unternehmen?
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Erstellen Sie einen persönlichen Plan, setzen Sie Ihre eigenen Ziele
Besprechen Sie Ihre Vorstellungen von einer besseren Vereinbarkeit von Beruf
und Familie mit Ihrer Familie
Organisieren Sie eine Diskussion über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie
an Ihrem Arbeitsplatz (E-Handbuch auf DVD oder aus dem Internet von
www.family-learning.eu)
Wie können Sie an Ihrem Arbeitsplatz Bewusstsein für die familiengerechten
Regelungen schaffen, die in diesem Projekt vorgestellt wurden?
Welche Möglichkeiten bestehen, um die Probleme des Work-Life-Balance mit
Ihrem Arbeitgeber zu besprechen?
Wie könnten Sie einige der vorgestellten bewährten Praktiken nutzen, um Ihrem
Arbeitgeber (Gewerkschaftsvertreter usw.) Beispiele für familien-gerechte
Regelungen zu veranschaulichen?
Wer könnte Sie bei Ihren Gesprächen mit dem Arbeitgeber über Probleme mit
der Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen? (Gewerkschafts-vertreter,
Personalreferent, entsprechende NROs usw.)
Qualifizierung von Familien zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie”
Projekt Nr.: 502889-LLP-1-2009-1-LT-GRUNDTVIG-GMP

PPT - Facilitating family learning on work & family balance