EuregioProjekt
Hand in Hand
Deutsch-Niederländische Konsulentenarbeit in der Euregio
für Menschen mit Behinderung und speziellem
Unterstützungsbedarf
- Impulse für den regionalen, grenzüberschreitenden
Arbeitsmarkt durch die gemeinsame Kompetenzerweiterung
zur Unterstützung von Menschen mit Behinderung -
Hintergrund des Projektes
• Seit 2001 regelmäßiger grenzübergreifender
Erfahrungsaustausch zwischen Deutschland und
den Niederlanden
• Menschen mit Behinderung und
Verhaltensauffälligkeiten in beiden Ländern
• Konsulententeam in den Niederlanden
• Konsulententeam in Deutschland
• Unabhängige Beratung ermöglicht neue oder
andere Handlungsweisen
Wer ist gemeint?
Filmbeitrag
Zielsetzung des Projektes
Verbesserung der Lebensqualität
für Menschen mit Behinderung und
speziellem Unterstützungsbedarf
Klienten:
Versorgung
nach Maß
Experten:
Professionalisierung
Konsulentenarbeit
Website / Datenbank
Mitarbeiter:
Kompetenzentwicklung
der Mitarbeiter
Ziel der Aktivitäten
in den Teilprojekten:
• Handlungsunsicherheiten bei
professionellen Helfern verringern
• Dienstleistungsprozesse beschreiben
• Vorschläge machen für Verbesserungen
hinsichtlich der Betreuung der Zielgruppe
Ansatz
• Bottom-up: Ausgangspunkt sind die
Bedürfnisse der professionellen Helfer
• Learning by doing
• Grenzüberschreitender
Erfahrungsaustausch professioneller Helfer
• Wechselwirkung Theorie und Praxis:
Wissensfragen aus der Praxis werden in
Kooperation mit Universitäten untersucht
Projektpartner
Deutschland
• Landschaftsverband
Rheinland (LVR)
– Netzwerke
Heilpädagogischer Hilfen
des LVR (Niederrhein,
Mittelrhein-Ost und MittelrheinWest)
• Institut Kompass (bis Ende
2005: Organisationsteam)
• Universität Dortmund
Niederlande
• Dichterbij (bis Ende 2005: Vizier)
• Centra voor Consultatie en
Expertise (CCE)
– Noord Brabant und Limburg
– Gelderland, Overijssel und
Flevoland
• Radboud Universiteit Nijmegen
• Rijksuniversiteit Groningen
Finanzierung
• Europäische Union: Interreg 3a
• Provinzen Limburg, Noord-Brabant und
Gelderland
• Land NRW
• Dichterbij
• LVR
Projektkonzept
• Das Projekt ist in vier
Phasen unterteilt, die
fließend ineinander
übergehen.
• Die wissenschaftlíche
Begleitung verläuft
parallel zu diesen vier
Phasen.
Projektkonzept
•
Orientierung und Informationsaustausch
2. Phase (6 Monate)
•
Analyse der Ergebnisse aus Phase 1 und Identifizierung von
– Möglichkeiten zur Verbesserung der Dienstleistung an der Zielgruppe
– benötigten Fachkenntnisse
3. Phase (15 Monate)
•
Ausarbeitung und Durchführung von
– praktischen Verbesserungsmöglichkeiten (einschließlich Tests und
Evaluationen)
– (Vorschlägen für) Forschungsprojekte
4. Phase (6 Monate)
•
Ausarbeitung Abschlußbericht
WISSENSCHAFTLICHE BEGLEITUNG
1. Phase (9 Monate)
Vier Phasen
Zielsetzung des Projektes
Verbesserung der Lebensqualität
für Menschen mit Behinderung und
speziellem Unterstützungsbedarf
Klienten:
Versorgung
nach Maß
Experten:
Professionalisierung
Konsulentenarbeit
Website / Datenbank
Mitarbeiter:
Kompetenzentwicklung
der Mitarbeiter
Klienten:
Versorgung nach Maß
• Zielgruppen orientiert arbeiten
• Lebensgeschichte / Biografie und
Problemverhalten
• Emotionales Milieu und soziale Beziehungen
beachten
• Implantierung eines wirksamen ambulanten
individuell zugänglichen Versorgungsangebotes in
Deutschland
→ Stimulierung des interregionalen
Arbeitsmarktes
Aktivitäten im Teilprojekt „Klienten“
• Expertise der Universität Dortmund:
„Lebensverläufe und Lebensqualität aus
Nutzerperspektive – Biographieorientierte
Zugänge zum Verstehen und Bewältigen
herausfordernder Verhaltensweisen“
(Durchführung in Phase 3)
Zielsetzung des Projektes
Verbesserung der Lebensqualität
für Menschen mit Behinderung und
speziellem Unterstützungsbedarf
Klienten:
Versorgung
nach Maß
Experten:
Professionalisierung
Konsulentenarbeit
Website / Datenbank
Mitarbeiter:
Kompetenzentwicklung
der Mitarbeiter
Mitarbeiter:
Kompetenz Entwicklung der Mitarbeiter
• Stimulierung einer grenzüberschreitenden
Erweiterung des Arbeitsmarktes für Fachkräfte im
sozialen Bereich
• Entwicklung einer grenzüberschreitenden
Qualifizierung / Kompetenzprofil für Aus- Fortund Weiterbildung für Fachkräfte in der Arbeit mit
Menschen mit Behinderung
• Entwicklung und Gestaltung einer Weiterbildung
zum Casemanager auf der deutschen Seite
Aktivitäten im Teilprojekt „Mitarbeiter“
• Expertise der Universität Nijmegen bzgl. eines
Forschungsprojekts unter dem Titel „Perception, emotions
and cognition of direct-care staff taking care of clients with
intellectual disabilities and challenging behaviour“
(Durchführung in Phase 3)
• Vorbereitung der Folgeaktivitäten zum Konzept der
emotionalen Intelligenz:
– Individuelles EQ-i-Training für Gruppenmitarbeiter/Betreuer (in
Zusammenarbeit mit dem Ausbildungszentrum Cello)
(Durchführung in Phase 3)
– Entwicklung und Durchführung einer EQ-i-Teamanalyse (in
Zusammenarbeit mit T. Bögels) (Pilotmaßnahme in Phase 2,
Fortsetzung in Phase 3)
• Beschäftigung mit dem Thema „Bildung und Arbeitsmarkt“.
Kennenlernen und erste Kooperationsabsprachen mit
anderen Initiativen
Zielsetzung des Projektes
Verbesserung der Lebensqualität
für Menschen mit Behinderung und
speziellem Unterstützungsbedarf
Klienten:
Versorgung
nach Maß
Experten:
Professionalisierung
Konsulentenarbeit
Website / Datenbank
Mitarbeiter:
Kompetenzentwicklung
der Mitarbeiter
Experten:
Professionalisierung Konsulentenarbeit
• Entwicklung eines gemeinsamen
Handlungsansatzes im Rahmen der
Konsulentenarbeit (‘Best of both worlds’)
• Entwicklung und Gestaltung einer Weiterbildung
zum Casemanager auf der deutschen Seite
• Effizienzsteigerung professioneller
Beratungstätigkeit
Aktivitäten im Teilprojekt „Experten“
• Vorbereitung und Durchführung einer Untersuchung zum
Kostenmanagement: Inventarisierung der Kostenstruktur
bei Konsultationen (Beginn der Durchführung in
Projektphase 2, Fortsetzung in Phase 3)
• Ausrichtung auf das Thema „Qualitätssicherung,
Informations- und Kommunikationsstruktur in der
Dienstleistung an Menschen mit geistiger Behinderung und
speziellem Unterstützungsbedarf“. In Zusammenarbeit mit
der Universität Groningen (Fortsetzung in Phase 3)
• Case-Management: grenzüberschreitender
Erfahrungsaustausch über die Unterstützung bei der
Umsetzung von Empfehlungen aus Konsultationen (Beginn
in Phase 2, Fortsetzung in Phase 3)
Zielsetzung des Projektes
Verbesserung der Lebensqualität
für Menschen mit Behinderung und
speziellem Unterstützungsbedarf
Klienten:
Versorgung
nach Maß
Experten:
Professionalisierung
Konsulentenarbeit
Website / Datenbank
Mitarbeiter:
Kompetenzentwicklung
der Mitarbeiter
Website / Informationsplattform
• Webbased Informationszentrum
– Für Fachkräfte und Familienangehörige
– Links zu relevanten Organisationen
– Literatur
– Datenbank für Mitarbeiter/Experten
– Fallbeispiele
– Digitale Plattform
www.euregioprojekt-handinhand.de
Vielen Dank
für Ihre
Aufmerksamkeit!

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