Paybest
Virtuelle Waren bezahlbar machen
Technische Universität Ilmenau
und
4FriendsOnly.com
Internet Technologies AG
LIT 2002, Leipzig 27.9.2002
Dr. Jürgen Nützel, [email protected]
Ein kurzer Überblick
 Was sind virtuelle Waren?
 Der Wert virtueller Waren
 Mögliche Geschäftsmodelle
 Bezahlen mit Paybest: Telefon Anruf
 paysafecard, paybox und PayPal
 Paybest Integration
 Das Potato-System
27.9.2002
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Virtuelle Waren
 Was ist eine virtuelle Ware? Eine Definition:
„Eine Ware (Produkt oder Dienstleistung) ist virtuell, wenn sie von ihrem
ursprünglichen physikalischen Medium losgelöst ist und an ein anderes
Medium derart gebunden ist, dass sie
(a) vom Menschen als virtuelles Abbild einer realen Ware erkannt und
akzeptiert wird, und dass
(b) ihr Konsum allein in der Wahlfreiheit des Konsumenten liegt, d.h. vom
Produzenten unabhängig und wiederholbar ist.“
(Grimm u. Nützel: Virtuelle Waren, in DuD 5/2002)
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Virtuelle Ware Musik
 Z.B. Musik
Loslösung vom Medium (Schallwellen, Schallplatte, CD) möglich
Wiederanbindung an ein Medium (Schallwellen)
Konsum jederzeit wiederholbar in freier Verfügung des Nutzers
Digitale Produktion/Wiedergabe mit optimaler Qualität möglich
Verlustfreie digitale Speicherung/Übertragung
Hocheffiziente Kodierung ermöglicht schnelle Übertragung
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Der Wert virtueller Waren
 Welchen Wert hat eine virtuelle Ware?
Der Warenwert (Aufwendungen des Produzenten) geht bei großen
Stückzahlen nahezu gegen Null.
Kreation – Produktion –
Reproduktion – Verteilung –
Konsum – Genuss
Warenwert
Gebrauchswert
Der Gebrauchswert für den Konsumenten ist sehr subjektiv.
Er lässt sich praktisch nicht an der Ware festmachen.
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Lokal oder Online
 Online-Angebote virtueller Waren
Die Virtuelle Ware wird auf dem Rechner des Anbieters vorgehalten.
Der Konsum erfolgt während einer Online-Verbindung des Kunden.
Rechner
des Anbieter
Ginny konsumiert
virtuelle Ware online
Beispiele:
Datenbanken abfragen und modifizieren
Diskussionsforen lesen und schreiben
Kontaktvermittlung (Dating, Chat … )
Produktkatalog (Shopping) und Internet-Banking
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Lokal oder Online
 Lokale Darstellung virtueller Waren
Die Information zur Darstellung der virtuellen Ware steckt in einer Datei.
Musik, Text …
in Dateiform
Player oder Viewer
Ginny konsumiert
virtuelle Ware.
Hardware/
SoftwareKombination
zur Darstellung
Wichtig für den Anbieter:
Konsum erfolgt lokal und unabhängig vom Anbieter
Bei offenen Formaten (mp3, pdf) muss eine Weitergabe durch den
Nutzer einkalkuliert werden (wie z.B. im Potato-System)
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Bezahlen mit Paybest
 Paybest in Kürze
Paybest ist eine websiteübergreifende (prepaid) Micropayment-Lösung für
den spontanen Kauf virtueller Waren
Paybest wurde von der 4FO AG (Spin Off der TU Ilmenau) entwickelt
Paybest kann in praktisch in jede Web-Seite integriert werden
Paybest verlangt keine zusätzliche Software beim User
Anbieter können in Echtzeit ihre Umsätze kontrollieren
Paybest vereinigt in einem System vier unterschiedliche sich ideal
ergänzende Bezahlmethoden:
0190er TAN, paysafecard, paybox und PayPal (weitere werden folgen)
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Paybest z.B. bei MensHealth
Wir wollen das
PDF kaufen.
Der Paybest
Server meldet
sich
Jetzt muss der
Kunde sich für
eine Methode
entscheiden.
Der Download
erfolgt nach der
Bezahlung.
27.9.2002
Demnächst !
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Bezahlen per Anruf [1]
Wir wollen mit
Gutscheinnummer
bezahlen
Paybest prüft
nach der
Eingabe die
Nummer
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Bezahlen per Anruf [2]
Auf der
Gutscheinnummer
waren noch
100 Cent
Jetzt wird der
Nutzer zurück
zum Anbieter
geschickt
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Bezahlen per Anruf [3]
 Wie erhält der Nutzer die Gutscheinnummer
Verkauf einer Gutscheinnummer (Wert 2.5 Euro) übers Telefon/Handy
Öffentliches
Telefonnetz
Internet Virtual Private Network
Anruf
Nummer
(POST)
2.5 Euro pro Anruf
Kunde am
Telefon/Handy
Nummer
Akustische Ansage
AudiotextServer
Gesicherter Upload
neuer Nummern
PaymentServer
„Willkommen bei Paybest“
„Dieser Anruf kostet Sie 2.5 Euro“
„Die Gutscheinnummer lautet:“
„Fünf(5) Drei(3) Neun(9) Vier(4) Sieben(7) Anton Zwei(2) Julius“
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Bezahlen mit paysafecard
 Prepaid-Karte für das Internet
Völlig anonyme Bezahlmethode anlog zu den Handy-Prepaid-Karten.
Somit auch für Jugendliche geeignet.
Kunde kauft gegen Bargeld im Laden eine paysafecard.
Verkaufsstellen finden sich unter:
www.paysafecard.com
Bezahlt wird durch die Eingabe der 16-stelligen PIN auf der Karte
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Bezahlen mit paybox
 Bezahlen mit dem Handy
Kunde autorisiert eine Lastschrift mit seinem Handy. Die paybox ruft
zurück und fordert ihn auf seine paybox-PIN einzugeben.
Sehr sicheres Verfahren
Auch größere Beträge möglich
Untere Grenze: 50 Cent
Bezahlt wird durch die Eingabe der eigenen Handynummer
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Bezahlen mit PayPal
 Bezahlen mit allen Kreditkarten
www.PayPal.com ist ein amerikanischer Finanzdienstleister.
Er ermöglicht es, Geld per Email zwischen PayPal-Konten zu versenden.
Einzahlungen auf das eigene (Personal) oder das Konto von Paybest
(Premier/Business) erfolgen über Kreditkarte.
Das Abheben auf ein und das Überweisen von einem deutschen Girokonto
ist ebenfalls möglich.
Die 4FO AG wird mit der PayPal-Funktion von Paybest die Provisionen der
Potato-System-User auszahlen.
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Paybest Integration
 Anbieter kommuniziert nur mit Paybest!
Hat Paybest über
zwei Skripte
eingebunden
Wickelt Payment
für Web-Shop ab
Payment-Request
WebShop
Payment-Result
PaymentServer
Einfache aber gesicherte
Kommunikation.
Paybest leitet
an die entsprechenden
Partner weiter
Technische Details unter www.paybest.de/tech
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Das Potato-System
 ... bringt User und Content-Provider zusammen.
Mit Hilfe des Potato-Systems übernimmt der User einen aktiven Part im
Vertrieb von virtuellen Waren. Er wird dazu motiviert, für Content zu
bezahlen, weil er die Möglichkeit hat, sich sein Geld durch Weitergabe an
andere registrierte Nutzer wiederzuholen.
Weil User und Content-Provider vom Potato-System profitieren, sind
Kopierschutz-Mechanismen und Nutzungseinschränkungen nicht nur
überflüssig, sondern kontraproduktiv.
In der Folge werden sich Provider und Nutzer von digitaler Musik, E-Books
o.ä. virtuellen Waren nicht länger als Feinde betrachten.
Demonstration unter www.potatosystem.com
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Noch Fragen ?
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Virtuelle Waren bezahlbar machen