Arbeitsorganisation in der veränderten Schule
und die Gesundheit der Lehrpersonen
Primarschule Eidmatt
Wädenswil ZH
10 Regelklassen
2 Kleinklassen
4 Kindergärten
1 Stabilisierungsgruppe
2 Ganztageshorte
35 Lehrpersonen (Pensen 20-100%)
4 Handarbeitslehrerinnen
2 Logopädinnen
1 Psychomotoriktherapeutin
4 Schulische Heilpädagoginnen
1 Lehrperson für Begabungs- und Begabtenförderung
2 Hortnerinnen / 4 Teilzeitangestellte
4 Aufgabenhelferinnen
Primarschule Wädenswil
Beispiele für Gesundheitsförderung durch Arbeitsorganisation
•
Stärkung einer Feedbackkultur – kollegiale Beratung oder Hospitation)
An der PSW realisiert seit 2001: LP 100% wird für Hospitation pro Schuljahr maximal 8 Lektionen
freigestellt
•
Konferenzen überprüfen – weniger Information, mehr pädagogische Themen
Informationen per Infoblatt jeden Montag schriftlich an alle Mitarbeitenden seit 2002
•
Protokolle einführen bei Besprechungen
Seit 1990 eingeführt
•
Jahresplan mit klaren Terminen frühzeitig festlegen
Die Schule Eidmatt arbeitet seit 2004 mit Schulprogramm und Jahresplan
•
Mentoring: Begleitung der Berufsanfänger
Seit 2002 eigenes Konzept, seit 2008 durch den Kanton
Primarschule Wädenswil
•
Gezielte Entlastung älterer Lehrpersonen
Kantonal geregelt, ab 57. Altersjahr 2 Lektionen Entlastung
•
Orte und Gelegenheiten zum Austausch schaffen – „angenehmes Lehrerzimmer“
3 Lehrer- und Arbeitszimmer mit Küche und Sitzecke
•
Bereitstellen von gesunden Getränken und Obst im Lehrerzimmer
Von Zeit zu Zeit realisiert, ebenso frischer Blumenschmuck
•
Gemeinsames Mittagessen
Seit 1982 bis 2004 bestand eine wöchentliche Kochgruppe
Primarschule Wädenswil
Arbeitsergebnisse aus den Workshops vom 29.9.2008
Workshop „Wege zur gesundheitsförderlichen Schule“
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Schaffung einer Steuergruppe für Gesundheitsförderung
Ideenpool für die Verbesserung der Arbeitssituation
Workshop Arbeitspensum / Zeitdruck
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Gemeinsame Pausenzeiten auch für LP im Kindergarten
Einheitliche Gestaltung des Protokolls
Feste/r Protokollführer/in
Austausch bez. Korrektursystem / gemeinsames Korrigieren
Workshop Umgang mit Unterschieden im Kollegium
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Offenere und zahlreichere Meinungsäusserung an den Sitzungen
Wiedereinführung der Intervision
Förderung gemeinsamer spontaner Aktivitäten
Primarschule Wädenswil
Gesundheitsfördernde Elemente, welche seit 2008
realisiert wurden
Ebene Schule Eidmatt
• Einführung von Unterrichtsteams ( Unterricht vorbereiten, kollegiale Beratung, Highligths
aus der Praxis, neue Unterrichtsmethoden vorstellen)
• Stabilisierungsgruppe: In Zusammenarbeit mit der KLEINgruppenschule ( Sonderschule)
Pilotprojekt
Ebene Schulgemeinde
• Sitzungen reduziert
• Unentgeltliche Beratung
• Einrichten von Klassenassistenzen bei schwierigen Klassen
• Verwendung des Gestaltungspools – Lehrpersonen entlasten
Ebene Kanton
•
•
Gestaltungspool
Sonderpädagogisches Konzept – Vorgaben zum Teil gelockert oder fallen gelassen
Primarschule Wädenswil
Primarschule Eidmatt
Wädenswil ZH
2010
10 Regelklassen (1 als IS-Klasse)
2 Kleinklassen
2 Kindergärten
1 Stabilisierungsgruppe
2 Ganztageshorte
1990
12 Regelklassen
3 Kleinklassen
3 Kindergärten
2 Ganztageshorte
35 Lehrpersonen (Pensen 20-100%)
18 Lehrpersonen (alle 100%)
4 Handarbeitslehrerinnen
2 Handarbeitslehrerinnen
2 Logopädinnen
2 Logopädinnen
1 Psychomotoriktherapeutin
1 Psychomotoriktherapeutin
4 Schulische Heilpädagoginnen
1 Lehrperson für Begabungs- und Begabtenförderung
2 Hortnerinnen / 4 Teilzeitangestellte
2 Hortnerinnen
4 Aufgabenhelferinnen
2 Aufgabenhelferinnen
Primarschule Wädenswil
Das Fuder ist überladen:
• Neues Volksschulgesetz
Integration – Kleinklassen werden aufgehoben
 vermehrt Absprachen mit Heilpädagoginnen, Therapeutinnen,
Fachlehrkräften
Primarschule Wädenswil
Das Fuder ist überladen:
• Neues Volksschulgesetz
Integration – Kleinklassen werden aufgehoben
 vermehrt Absprachen mit Heilpädagoginnen, Therapeutinnen,
Fachlehrkräften
Neue Zeugnisformulare
 zusätzliche Beurteilungskriterien, zusätzliche Absprachen,
hoher zeitlicher Aufwand zum Erstellen
Primarschule Wädenswil
Das Fuder ist überladen:
• Neues Volksschulgesetz
Integration – Kleinklassen werden aufgehoben
 vermehrt Absprachen mit Heilpädagoginnen, Therapeutinnen,
Fachlehrkräften
Neue Zeugnisformulare
 zusätzliche Beurteilungskriterien, zusätzliche Absprachen,
hoher zeitlicher Aufwand zum Erstellen
•
Weitere Aufgaben, die die Schule zusätzlich übernommen hat:
Zahnhygiene, SJW-Hefte, Modellbogen…………
Zusatzaufgaben ohne zeitliche Entlastung
Primarschule Wädenswil
Schwierige Klassen – schwierige Eltern
Lehrerbildung
Klein- und Kleinstpensen
Primarschule Wädenswil
Gesundheitsförderung ist
Schulleitungsaufgabe
Aber wir brauchen dringend Partner auf politischer Ebene! Die
Selbstheilungskräfte der Schule sind ausgeschöpft!
Primarschule Wädenswil

Arbeitsorganisation in der veränderten Schule und die Gesundheit