GHS / CLP
Globally Harmonised System of Classification,
Labelling and Packaging of Chemicals
Verordnung (EG) Nr. 1272/2008
VERORDNUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS
UND DES RATES
über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von
Stoffen und Gemischen sowie zur Änderung der
Richtlinie 67/548/EWG und 1999/45/EG und der
Verordnung (EG) Nr. 1907/2006
1
Das neue Kennzeichnungs- und
Einstufungssystem für Gefahrstoffe
Entstehung und Entwicklung:
Weltgipfel für Nachhaltigkeit 1992 in Rio de Janeiro wurde erstmals von den
Staaten festgelegt, dass ein weltweit einheitliches System zur Einstufung und
Kennzeichnung geschaffen werden soll! – Kapitel 19 der Agenda 21
„GHS“ erstmals 2003 in Form des „Purple Book“ vorgelegt, Aktualisierung alle
2 Jahre
Nicht unmittelbar rechtswirksam!
2
GHS-Implementierung in EU:
Eingeführt mit der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 des Europäischen Parlaments
und des Rates vom 16.12.2008,
• Gültig ab 20.01.2009 in allen Mitgliedsstaaten
• Titel der EU-GHS Verordnung:
Regulation on Classifikation Labeling and Packaging of Substances and
Mixtures
• 63 Artikel, 7 Anhänge, 1355 Seiten!!!
3
Verbindliche Rechtstexte in der EU zur Einstufung,
Kennzeichnung und Verpackung
Richtlinie über gefährliche Stoffe (67/548/EWG)
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:31967L0548:DE:HTML
Richtlinie über gefährliche Zubereitungen (1999/45/EG)
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:1999:200:0001:0068:de:HTML
Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 – REACH-Verordnung
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2007:136:0003:0280:DE:PDF
Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 – CLP-Verordnung
http://eur-lex.europa.eu/JOHtml.do?uri=OJ:L: 2008:353:SOM:DE:HTML
Verordnung (EG) Nr. 790/2009 – 1. Änderung der CLP-Verordnung
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2009:297:0019:0019:DE:PDF
4
Ziele der CLP-Verordnung
• Weltweit einheitliche Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen
und Gemischen
• Handelserleichterungen im globalen Warenverkehr
• Weitere Verbesserung von Arbeitssicherheit, Gesundheits-, Umweltund Verbraucherschutz sowie Transportsicherheit
• Harmonisierung mit dem Transportrecht für gefährliche Güter
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Fristen für Einstufung (Angaben im Sicherheitsdatenblatt)
Stoffe:
Regelung (EG) 1272/2008
erlaubt seit 20. Januar 2009
zwingend ab 1. Dezember 2010
Regelung 67/548/EWG
zwingend bis 1. Juni 2015
Gemische:
Regelung (EG) 1272/2008
erlaubt seit 20. Januar 2009
zwingend ab 1. Juni 2015
Regelung 1999/45/EG
zwingend bis 1. Juni 2015
Bis 2015! Angabe der Einstufung im Sicherheitsdatenblatt nach altem Recht!
Wenn Einstufung und Kennzeichnung nach CLP – zusätzlich im
Sicherheitsdatenblatt angeben!
6
Fristen für Kennzeichnung und Verpackung
Stoffe:
erlaubt seit 20. Januar 2009
zwingend ab 1. Dezember 2010
Stoffe ausschließlich nach CLP gekennzeichnet und verpackt
Stoffe, die vor dem 1.12.2010 mit bisheriger Kennzeichnung in Verkehr
gebracht wurden - Abverkaufsfrist bis 1. Dezember 2012
Gemische:
erlaubt seit 20. Januar 2009
zwingend ab 1. Juni 2015
Gemische ausschließlich nach CLP gekennzeichnet und verpackt
Zubereitungen, die vor dem 1.6.2015 mit bisheriger Kennzeichnung in
Verkehr gebracht wurden - Abverkaufsfrist bis 1. Juni 2017
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Einstufung
Art und Schwere der Gefahren
• Verwendung von harmonisierten Einstufungen;
• eigenverantwortliche Einstufung durch Anwendung der Kriterien.
Wer muss einstufen?
Hersteller, Importeure und nachgeschaltete Anwender von Stoffen und Gemischen,
die in Verkehr gebracht werden sollen, verpflichtet, zu überprüfen, ob die Kriterien für die
Einstufung erfüllt sind, unabhängig von der Gesamtmenge.
Harmonisierte Einstufung
Anhang VI in CLP-Verordnung
Eigenverantwortliche Einstufung von Stoffen und Gemischen
Lieferant entscheidet über die jeweilige Einstufung.
Anhang I Teile 2-5 in CLP-Verordnung
Neue Informationen über Gefahren!
Informationsaufbewahrung und Anfragen
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Kennzeichnung und Sicherheitsdatenblätter
Kennzeichnung gemäß CLP
 wenn Stoff/Gemisch als gefährlich eingestuft ist; oder
 wenn Gemisch einen oder mehrere Stoffe enthält,
die aufgrund des Grenzwertes als gefährlich eingestuft worden sind.
Kennzeichnungsetikett
 Name, Anschrift und Telefonnummer des/der Lieferanten des Stoffes oder Gemisches;
 Nennmenge des Stoffes oder Gemisches in Verpackungen
 Produktidentifikatoren (EG-Nummer, CAS-Nummer, EG-Index-Nummer, IUPAC-Name
oder andere int. chem. Bezeichnung)
 Gefahrenpiktogramme, Signalworte, Gefahrenhinweise, Sicherheitshinweise und
ergänzende Informationen
9
Sicherheitsdatenblätter
Sicherheitsdatenblätter sind ein wichtiges Kommunikationsmittel innerhalb der
industriellen Lieferkette. Sie müssen aktualisiert werden, wenn ein Stoff
oder Gemisch nach CLP neu eingestuft und neu verpackt wurde,
oder wenn neue Informationen über Gefahren vorliegen.
Aktualisierung der SDB notwendig, wenn:
Stoff/Gemisch gemäß CLP eingestuft, gekennzeichnet und verpackt wurde,
der/das bereits gemäß Stoff- und Zubereitungsrichtlinie eingestuft waren.
Sowohl die alte Einstufung als auch die neue Einstufung nach CLP enthalten.
neue Informationen über Gefahren vorliegen;
Stoffe/Gemische, die nicht gemäß Stoff- und Zubereitungsrichtlinie eingestuft waren,
nun als gefährlich eingestuft werden
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Form des SDB
1.Bezeichnung des Stoffes bzw. der Zubereitung und des Unternehmens,
2. Mögliche Gefahren,
3. Zusammensetzung / Angaben zu Bestandteilen,
4. Erste-Hilfe-Maßnahmen,
5. Maßnahmen zur Brandbekämpfung,
6. Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung,
7. Handhabung und Lagerung,
8. Begrenzung und Überwachung der Exposition/Persönliche Schutzausrüstung,
9. Physikalische und chemische Eigenschaften,
10. Stabilität und Reaktivität,
11. Toxikologische Angaben,
12. Umweltbezogene Angaben,
13. Hinweise zur Entsorgung,
14. Angaben zum Transport,
15. Rechtsvorschriften,
16. Sonstiges
11
Einstufungs- und Kennzeichnungselemente
12
Stoff- und Zubereitungsrichtlinie (67/548/EWG und 1999/45/EG)
Einstufungselemente:
Gefährlichkeitsmerkmale (hochentzündlich, leichtentzündlich,
giftig, brandfördernd usw.)
Bezeichnung besonderer Gefahren (R-Sätze)
Kennzeichnungselemente:
Gefahrensymbole und Gefahrenbezeichnungen
R-Sätze: Hinweise auf besondere Gefahren
S-Sätze: Sicherheitsratschläge
13
CLP-Verordnung ((EG) Nr. 1272/2008)
Neu!
Einstufungselemente:
Gefahrenklassen und –kategorien
Gefahrenhinweise (H-Sätze)
Kennzeichnungselemente:
Gefahrenpiktogramme
Signalwort
Gefahrenhinweis (H-Sätze)
Sicherheitshinweise (P-Sätze)
Ergänzende Gefahrenmerkmale und bes. Vorschriften für
ergänzende Kennzeichnungselemente)
14
Einstufungselemente:
 Gefahrenklassen:
Art der Gefahr
„Gefahrenklasse“: Art der physikalischen Gefahr,
der Gefahr für die menschliche Gesundheit
oder der Gefahr für die Umwelt;
 Gefahrenkategorie: Schwere der Gefahr
„Gefahrenkategorie“: die Untergliederung nach Kriterien
innerhalb der einzelnen Gefahrenklassen zur Angabe der
Schwere der Gefahr;
15
PHYSIKALISCHE GEFAHR :
z.B.:
Explosive Stoffe/Gemische und Erzeugnisse mit Explosivstoff
Entzündbare Gase
Entzündbare Aerosole
Entzündend (oxidierend) wirkende Gase
unter Druck stehende Gase
Entzündbare Flüssigkeiten
u.a.
GESUNDHEITSGEFAHR:
z.B.:
16 Gefahrenklassen
10 Gefahrenklassen
Akute Toxizität
Ätzung/Reizung der Haut
Karzinogenität
Spezifische Zielorgan-Toxizität (einmalige Exposition)
Aspirationsgefahr
u.a.
UMWELTGEFAHR:
Gewässergefährdend
ZUSÄTZLICHE GEFAHRENKLASSE:
Gefährlich für die Ozonschicht
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Gefahrenkategorie: Bsp. für Gesundheitsgefahr
z.B.:
Karzinogenität
Ein Stoff oder ein Gemisch, der/das Krebs erzeugen oder die Krebshäufigkeit
erhöhen kann, wird als karzinogen angesehen.
Kategorie 1
Bekanntermaßen oder wahrscheinlich beim Menschen karzinogen
Kategorie 1A: Für Stoffe, die bekanntermaßen beim Menschen karzinogen sind
Kategorie 1B: Für Stoffe, die wahrscheinlich beim Menschen karzinogen sind
Kategorie 2
Verdacht auf karzinogene Wirkung beim Menschen
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Gefahrenkategorie: Bsp. für physikalische Gefahr
z.B.:
Entzündbare Flüssigkeiten
Kategorie
Kriterien
1
Flammpunkt < 23°C und Siedebeginn ≤ 35°C
2
Flammpunkt < 23°C und Siedebeginn > 35°C
3
Flammpunkt ≥ 23°C und ≤ 60°C
18
 Gefahrenhinweise:
H-Sätze (Hazard Statement)
Ein Gefahrenhinweis ist ein standardisierter Textbaustein, der die Art und
gegebenenfalls den Schweregrad der Gefährdung beschreibt. Gefahrenhinweise
sind mit den R-Sätzen nach Stoff- und Zubereitungsrichtlinie vergleichbar.
1. Ziffer – Gruppierung:
2 – Physikalische Gefahr
H200: Explosive Stoffe, instabile explosive Stoffe
3 – Gesundheitsgefahr
H300: Akute Toxizität (oral)
4 – Umweltgefahr
H400: Akut gewässergefährdend
Folgeziffern sind fortlaufend!
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Kennzeichnungselemente:
 Gefahrenpiktogramme mit Gefahrenpiktogramm-Codes und
Bezeichnungen:
20
Zusätzliche Symbole:
C – Krebserzeugend .
M – Mutagen .
R – Reproduktionstoxisch
Sensibilisierung der Atemwege
Spezifische Zielorgan-Toxizität (STOT)
Aspirationsgefahr
Unter Druck
stehende Gase
Reizen die Haut, Augen
oder Atemwege
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 Signalwörter:
Ausmaß der Gefahr
Ausmaß der Gefahr, um Leser auf potentielle Gefahr aufmerksam zu
machen
GEFAHR
ACHTUNG
für schwerwiegende Gefahrenkategorien
für weniger schwerwiegende Gefahrenkategorien
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 Gefahrenhinweise:
H-Sätze (Hazard Statement)
Alt: R-Sätze
 Sicherheitshinweise
P-Sätze (Precautionary Statement)
empfohlene Maßnahmen zur Begrenzung oder Vermeidung schädlicher
Wirkungen aufgrund der Exposition gegenüber einem Stoff oder Gemisch
Alt: S-Sätze
1. Ziffer – Gruppierung:
1 – Allgemein
P102: Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
2 – Prävention
P201:Vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen.
3 – Empfehlung (Reaktion)
P310: Sofort Giftinformationszentrum oder Arzt anrufen
4 – Lagerung
P403: An einem gut belüfteten Ort aufbewahren.
5 - Entsorgung
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 EUH-Sätze (Ergänzende Gefahrenmerkmale und Kennzeichnungselemente)
Wurden dem GHS hinzugefügt. Diese Sätze beschreiben über das GHS
hinausgehend Gefahren und sind – nur innerhalb der EU – zusätzlich
anzuführen.
Bsp:
EUH014 — „Reagiert heftig mit Wasser“
EUH019 — „Kann explosionsfähige Peroxide bilden“
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PHYSIKALISCHE GEFAHR :
z.B.:
Explosive Stoffe/Gemische und Erzeugnisse mit Explosivstoff
Entzündbare Gase
Entzündbare Aerosole
Entzündend (oxidierend) wirkende Gase
Unter Druck stehende Gase
Entzündbare Flüssigkeiten
Korrosiv auf Metall
u.a.
Neue Gefahrenklassen!
GESUNDHEITSGEFAHR:
z.B.:
Akute Toxizität
Ätzung/Reizung der Haut
Karzinogenität
Spezifische Zielorgan-Toxizität (einmalige Exposition)
Aspirationsgefahr
u.a.
UMWELTGEFAHR:
Gewässergefährdend
ZUSÄTZLICHE GEFAHRENKLASSE:
Gefährlich für die Ozonschicht
25
Neue Gefahrenklassen sind:
 Aspirationsgefahr
Einstufung von Stoffen oder Gemischen, die beim Menschen aspirationstoxisch
wirken können
H304:
Kann bei Verschlucken und Eindringen in die
Atemwege tödlich sein.
z.B. Kohlenwasserstoffe, Benzen
Gefahr
Alt:
R65: Gesundheitsschädlich: Kann bei
Verschlucken Lungenschäden verursachen.
26
Spezifische Zielorgantoxizität (STOT = specific target organ toxicity)
Dazu gehören alle eindeutigen Auswirkungen auf die Gesundheit, die
Körperfunktionen beeinträchtigen können, unabhängig davon, ob sie reversibel
oder irreversibel sind, unmittelbar und/oder verzögert auftreten.
Gefahr
Achtung
H370
H371
Achtung
H335, H336
H370: Schädigt die Organe (Organe und Expositionsweg angeben).
R39: Ernste Gefahr irreversiblen Schadens.
H371: Kann die Organe schädigen.
R68: Irreversibler Schaden möglich.
H335: Kann die Atemwege reizen.
R37: Reizt die Atemwege.
H336: Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen.
R67 Dämpfe können Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen.
27
 Korrosiv auf Metall
Gegenüber Metallen korrosive Stoffe oder Gemische: Stoffe oder
Gemische, die auf Metalle chemisch einwirken und sie beschädigen oder
sogar zerstören.
H290: Kann gegenüber Metallen korrosiv sein.
Achtung
 Gase unter Druck
Gase, die in einem Behältnis unter einem Druck von 200 kPa (Überdruck)
oder mehr enthalten sind oder die verflüssigt oder verflüssigt und
tiefgekühlt sind.
H280: Enthält Gas unter Druck; kann bei Erwärmung
explodieren.
oder
H281: Enthält tiefgekühltes Gas; kann
Kälteverbrennungen oder Verletzungen verursachen.
Achtung
28
LC50 inhalativ
mg/l/4h
Kriterienverschiebung bei der Einstufung können zu Umstufungen führen
20
Kategorie 4
H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken
H312:
Hautkontakt
H332:
Einatmen
Achtung
Kategorie 3
H301: Giftig bei Verschlucken
H311:
Hautkontakt
H331:
Einatmen
Gefahr
10
Kategorie 2
H300: Lebensgefahr bei Verschlucken
H310:
Hautkontakt
H330:
Einatmen
Gefahr
2
Kategorie 1
H300: Lebensgefahr bei Verschlucken
H310:
Hautkontakt
H330:
Einatmen
0,5
Gefahr
29
Kriterien für entzündbare Flüssigkeiten Verordnung (EG) 1272/2008 Anhang I Nr. 2.6
Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt von maximal 60°C.
Kategorie
Kriterien
1
Flammpunkt < 23°C und Siedebeginn ≤ 35°C
2
Flammpunkt < 23°C und Siedebeginn > 35°C
3
Flammpunkt ≥ 23°C und ≤ 60°C
Gefahr
H224: Flüssigkeit und Dampf
extrem entzündbar
Gefahr
H225: Flüssigkeit und Dampf
leicht entzündbar
Achtung
H226: Flüssigkeit und Dampf
entzündbar
Richtlinie 67/548/EWG/Anhang VI Nr. 2.2
Hochentzündlich: Flammpunkt ≤ 0°C und Siedebeginn ≤ 35°C
Leichtentzündlich: Flammpunkt ≤ 21°C
Entzündlich: Flammpunkt mind. 21°C und höchstens 55°C
30
Mögliche Umstufungen nach CLP
giftig
sehr giftig
gesundheitsschädlich
giftig
leichtentzündlich
extrem entzündlich
entzündlich
leicht entzündlich
nicht eingestuft
entzündlich
Ohne Gefahrensymbol
STOT nach einm. Exp.
Kat. 3
R67: Dämpfe können Schläfrigkeit und
Benommenheit verursachen.
H336: Kann Schläfrigkeit
und Benommenheit
verursachen
Achtung
31
Beispiel: Methanol
Kennzeichnung
Betriebsanweisung
32
Beispiel: Kennzeichnung Methanol nach Stoffrichtlinie
Einstufung:
F – leicht entzündlich
T - giftig
R 11 Leichtentzündlich.
R 23/24/25 Giftig beim Einatmen, Verschlucken und Berührung mit der Haut.
R 39/23/24/25 Giftig: ernste Gefahr irreversiblen Schadens durch Einatmen, Berührung
mit der Haut und durch Verschlucken.
Gefahrensymbole:
Gefahrenbezeichnung:
Gefahrenhinweise: siehe R-Sätze
33
Beispiel: Kennzeichnung Methanol nach GHS
Einstufung:
Entzündbare Flüssigkeit, Kategorie 2; H225
Akute Toxizität (oral), Kategorie 3; H301
Akute Toxizität (inhalativ), Kategorie 3; H331
STOT (einmalige Exposition), Kategorie 1; H370
Akute Toxizität (dermal), Kategorie 3; H311
Piktogramme:
Signalwort:
Gefahr
Gefahrenhinweise:
H225, Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar
H331, Giftig bei Einatmen
H311, Giftig bei Hautkontakt
H301, Giftig bei Verschlucken
H370, Schädigt die Organe
34
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2008:353:0001:1355:de:PDF
ANHANG VI
Harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung für bestimmte gefährliche Stoffe
Tabelle 3.1:
35
http://www.gischem.de/index.htm
36
37
38
39
40
41
H-Sätze
42
43
44
45
46
47
48
49
50
Erstellung einer Betriebsanweisung nach GefStoffV
51
52
53
54
55
56
Auswirkungen auf Aspekte des Arbeitsschutzes:
Überprüfung und Überarbeitung:
Gefährdungsbeurteilung
Identität des neu gekennzeichneten Produktes und
dessen Zusammensetzung
neue Erkenntnisse – Überarbeitung der Gefährdungsbeurteilung
Gefahrstoffverzeichnis
während Übergangszeit Einstufung nach altem und neuem Recht
Betriebsanweisung
Umstellung auf neues Recht sowie erste Lieferung erfolgte
bis spätestens 1.6.2015
Anpassung der Kennzeichnung
Doppelkennzeichnung (alt und neu) auf einem Gebinde ist
nicht zulässig!
Unterweisung der Mitarbeiter
57
58
Quellen:
http://www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/chemikalien/clp_kennzeichnung/ghs_clp/
http://www.reach-clp-helpdesk.de/reach/de/CLP/CLP.html
http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/
ECHA (European Chemical Agency): http://echa.europa.eu/
■ REACH-IT: https://reach-it.echa.europa.eu/reach/public/welcome.faces
■ ESIS (European Chemical Substances Information System) on
Products Safety and Quality Unit website:
http://ecb.jrc.it/esis
http://www.gischem.de/ghs
59
Danke für Ihre Aufmerksamkeit!
60

Einstufungs