Das MINTmeter –
Messinstrument für unseren
gemeinsamen Erfolg
MINT-Tage, EADS, München, 22. und 23. April 2009
Dr. Axel Plünnecke
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Gliederung
 Die MINT-Lücke
 Die MINT-Benchmarks
Das MINTmeter – Messinstrument für unseren gemeinsamen Erfolg; München, 22./23. April 2009
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Die MINT-Lücke
 Basiert auf Abgrenzung der Berufsordnungen und Daten der BA
 Offene Stellen werden mittels empirisch ermittelter Einschaltungsquote der BA
hochgerechnet
 Differenzierung in
 Datenverarbeitungsfachleute
 Naturwissenschaftler
 Ingenieure
 Techniker und
Meister
 Monatlich aktualisierbar
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Lücke an Ingenieure
Differenz der Zahl an offenen Stellen und Arbeitslosen an Ingenieuren*
80.000
70.000
60.000
50.000
40.000
30.000
20.000
10.000
2008-12
2008-08
2008-04
2007-12
2007-08
2007-04
2006-12
2006-08
2006-04
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2005-12
*aggregiert in den Arbeitsmarktregionen, bei denen die Zahl
offener Stellen die Zahl an Arbeitslosen übertrifft
2005-08
2005-04
2004-12
2004-08
2004-04
2003-12
2003-08
2003-04
2002-12
2002-08
2002-04
2001-12
2001-08
2001-04
2000-12
2000-08
0
Quelle: Eigene Berechnung auf Basis von Bundesagentur für Arbeit, 2009;
IW-Zukunftspanel, 2009
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Ergebnis
 Die MINT-Lücke
 zeigt Arbeitsmarktengpässe an MINT-Kräften
 verdeutlicht Unterschiede zwischen den beiden letzten Boom-Phasen
 zeigt, dass über den Konjunkturzyklus hinweg mehr MINT-Kräfte benötigt werden
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Gliederung
 Die MINT-Lücke
 Die MINT-Benchmarks
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Die MINT-Benchmarks
 Jährliche Bestandsaufnahme von wichtigen MINT-Indikatoren
 Datenstand seit 2000; Dokumentation der Fortschritte und internationale
Einordnung
 Bereiche
 Demografie und Potenzialnutzung
 Ersatzraten,
Frauenanteile,...
 Hochschule
 Studienabsolventen,
MINT-Anteil an Absolventen, ...
 Schule
 Kompetenzen,
...
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Demografie/Potenzial: MINT-Absolventen pro 1.000
Beschäftigte im Jahr 2006, internationaler Vergleich
5
4,5
4
3,5
3
2,5
2
1,5
1
0,5
0
FIN
F
UK
I
J
E
CDN
USA
CH
D
NL
Quelle: Eigene Berechnung auf Basis OECD, 2009
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Demografie/Potenzial: Entwicklung der MINT-Absolventen pro
1000 Beschäftigte in Deutschland seit dem Jahr 2000
5
4,5
4
3,5
3
2,5
2
1,5
1
0,5
0
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
Quelle: Eigene Berechnung auf Basis OECD, 2009
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9
Demografie/Potenzial: Frauenanteil an den Absolventen
2006, internationaler Vergleich
MINT
60
MIN
T
50
40
30
20
10
0
I
E
CDN
USA
D
F
UK
FIN
CH
NL
J
Quelle: Eigene Berechnung auf Basis OECD, 2009
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10
Demografie/Potenzial: Entwicklung der Frauenanteile an
den Absolventen seit dem Jahr 2000
MIN
50
T
MINT
40
30
20
10
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
Quelle: Eigene Berechnung auf Basis OECD, 2009
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Hochschule: Hochschulabsolventenquote im Jahr 2007,
internationaler Vergleich
50
45
40
35
30
25
20
15
10
5
0
FIN
NL
J
UK
I
USA
CDN
E
CH
D
Quelle: Eigene Berechnung auf Basis OECD, 2009
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Hochschule: Entwicklung der Hochschulabsolventenquote in
Deutschland seit dem Jahr 2000
50
45
40
35
30
25
20
15
10
5
0
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
Quelle: Eigene Berechnung auf Basis Destatis, 2008
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Hochschule: MINT-Anteil an allen Hochschulabsolventen im Jahr
2006, internationaler Vergleich
40
35
30
25
20
15
10
5
0
FIN
D
F
CH
E
J
UK
I
CDN
USA
NL
Quelle: Eigene Berechnung auf Basis OECD, 2009
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Hochschule: Entwicklung des MINT-Anteils in
Deutschland seit dem Jahr 2000
MIN
40
35
T
30
25
20
15
10
5
0
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
Quelle: Eigene Berechnung auf Basis OECD, 2009
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Schule: MINT-PISA-Kompetenzen von 15-jährigen
Schülern im Jahr 2006, internationaler Vergleich
Naturwissenschaften
580
Mathematik
560
540
520
500
480
460
440
420
FIN
CDN
NL
J
CH
D
UK
OECD
F
E
USA
I
Quelle: Eigene Berechnung auf Basis OECD, 2008
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Schule: Entwicklung der MINT-Kompetenzen in
Deutschland seit dem Jahr 2000
Naturwissenschaften
Mathematik
580
560
540
520
500
480
460
440
420
2000
2003
2006
Quelle: Eigene Berechnung auf Basis OECD, 2008
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Ergebnis
 Zahl der MINT-Absolventen pro 1000 Beschäftigte
 im internationalen Vergleich niedrig und in den letzten Jahren kaum gestiegen.
 Potenzial: Der Frauenanteil an allen MINT-Absolventen
 in den letzten Jahren gestiegen und erreicht international durchschnittlichen Wert
 MINT-Anteil an den Hochschulabsolventen und Hochschulabsolventenquote
 MINT-Anteil im internationalen Vergleich hoch, Absolventenquote niedrig
 verzerrter Vergleich beider Indikatoren wegen attraktiver dualer Berufsausbildung.
 Sowohl MINT-Anteil als auch Hochschulabsolventenquote erhöhen.
 Voraussetzung Schule: MINT-Kompetenzen der Schüler
 Fortschritte in den letzten Jahren beobachtbar
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