Dr. Klaus-Rainer Brintzinger, Universität
Tübingen
Wege zu einer benutzerorientierten Erschließung:
Mehrwertdienste in
Bibliothekskatalogen
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Die entscheidenden Fragen...
• Was suchen Nutzer in Bibliotheken?
• Was wollen Nutzer wissen?
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Nutzer suchen...
• ...nach Inhalten!
• Formale Erschließung spielt
untergeordnete Rolle
• Schlagworte beschreiben Inhalte häufig
unzureichend und sind für Nutzer
unverständlich
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Drei Projekte zur nutzerorientierten Erschließung
• Erschließung von Aufsätzen (UWKatalogisierung), seit 1997
• Erschließung von Verlagsinformationen
zu Zeitschriften, seit 2000
• Erfassen von Abstracts und
Inhaltsinformationen, seit 2001
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UW-Katalogisierung
• UW-Katalogisierung erfolgt grundsätzlich im
Verbund (SWB) im Rahmen der kooperativen
Erschließung
• UW-Katalogisierung im SWB seit 1.4.1997
möglich
• weitere Teilnehmerbibliotheken:
insbesondere Gerichtsbibliotheken,
Teilnahme jedoch für jede im SWB
kalalogisierende Bibliothek möglich
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Tübinger AufsatzKatalogisierung
• ausgewertet werden juristische Festschriften
sowie Aufsätze von Fakultätsangehörigen
• Stand 01.10. 2003: 27.585 UW-Katalogisate
• Schlagwortvergabe bisher lokal, Teilnahme an
kooperativer Verschlagwortung geplant
• UW-Katalogisate werden vierteljährlich auf
CD gebrannt (bibliographisches
Nachweisinstrument)
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weitere Dienstleistung:
Zeitschriften-Inhaltsinformationen
• elektronische Zeitschrifteninformationen: Erschließung von
Inhaltsverzeichnissen, abstracts,
Volltexten auf Verlagsservern
• Im Unterschied zur EZB werden nicht
nur Volltexte erschlossen
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Das „Tübinger AbstractProjekt“
• Inhaltsinformationen (Klappentexte) von
ausgewählten Monographien werden
von uns erfasst und in die
Verbunddatenbank eingespielt
• Stand 01.10.2003: 1804 Abstracts /
Inhaltsinformationen
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Unser „Vorbild“
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Der Arbeitsablauf
• Erfassung als HTML-Datei
• Datei wird an Verbund gemailt
• Speicherung auf dem BSZ-MedienServer (künftig: SWBplus)
• Verknüpfung im SWB-WebPAC mittels
Identnummer Verknüpfung im lokalen
OPAC mit BSZ-Medienserver über URL
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OPAC Juristisches Seminar
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SWB-OPAC
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Zeitaufwand
• Texterfassung: 5 – 15 min.
• Konvertierung in HTML 5 min.
• Zusätzlich Zeit für Versenden der
Dateien und Kontrolle
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Dreifache Nutzungsmöglichkeit unserer Abstracts
1. Lokal/weltweit über unseren OPAC
2. Weltweit über den SWB-WebPAC
3. In allen Lokalsystemen des SWBVerbundes ohne weiteren Aufwand
durch Sichtbarmachen der Kategorie
‚url‘
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Progressive
Kooperationsvorteile (I)
Kooperative Formal- und Sacherschließung:
 LOK-Satz muss von jeder besitzenden
Bibliothek angehängt werden, ggf.
Korrekturen
Kooperative Aufsatzerschließung:
 UW- Aufnahmen können im Verbund direkt
genutzt werden. Bei Übernahme ins
Lokalsystem ist Kopieren des LOK-Satzes
erforderlich
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Progressive
Kooperationsvorteile (II)
Abstract-Erfassung:
Verknüpfung erfolgt ausschließlich im
Bereich des Titelsatzes. Abstract kann
von allen besitzenden Bibliotheken
ohne jeglichen zusätzlichen Aufwand
genutzt werden.
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Weiterentwicklung
• Bisher nur ein Versuch von einer
kleinen Bibliothek, jedoch neues
Projekt: SWBplus:
Recherchierbarkeit der Abstracts
Ziel: Texte könnten direkt von Verlagen
(bzw. von Autoren oder dem Buchhandel)
in die Verbunddatenbank eingespeist
werden
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Weiterentwicklung und Ausbau
• Möglichkeiten:
 Einzelverhandlung mit Verlagen
Onix-Projekt des VLB, Datenaustausch
über DDB
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Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit !
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Folien des Vortrags - Initiative Fortbildung