THE RISE OF THE SEMI-PERIPHERY: A PHYSICAL PERSPECTIVE ON THE
GLOBAL DIVISION OF LABOUR
CHRISTIAN LOY
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FORSCHUNGSFRAGEN
Wie hat sich der physische Welthandel von 1970-2005 im Vergleich zu seinem monetären
Pendant sowie dreier, das sozio-ökonomische System beschreibenden, Größen (DE, GDP, Pop)
verändert?
Aus welchen Gütern setzten sich physische Handelsvolumina zusammen und welche
räumlichen und zeitlichen Muster können im Betrachtungszeitraum beobachtet werden?
Welche Rolle spielt Handel für den Gesellschaftlichen Metabolismus von Staaten?
Welche Muster, im Sinne einer funktionellen Differenzierung (z.B.: Ressourcenverbraucher –
Ressourcenexporteure), können im Weltsystem erkannt werden?
METHODE & DATEN
• Materialflussanalyse globaler Handelsströme auf Basis internationaler Statistiken (IEA, FAO,
UNcomtrade) für 5 Jahre: 1970, 1980, 1990, 2000, 2005
• Schwerpunkt auf absolute und „relative“ Handelsbilanzen (physische und monetäre)
• Gruppierung von Staaten (nach Entwicklungsstatus, Trennung Ressourcen-Exporteure)
BetreuerIn: Univ.-Prof. Mag. Dr. Fridolin Krausmann
19.2.2014, 9850062
THE RISE OF THE SEMI-PERIPHERY: A PHYSICAL PERSPECTIVE ON THE
GLOBAL DIVISION OF LABOUR
ERGEBNISSE / ERKENNTNISSE
• Überproportionaler Anstieg globaler Handelsströme im Vergleich zu DE, GDP und
Population, insbesondere von 1970-1980 sowie seit 1990.
• „Point Ressources“ dominieren die physischen Handelsströme, verarbeitete Produkte die
monetären. Physische Handelsströme zeichnen ein Bild von einer weniger dynamischen
Entwicklung als monetäre Statistiken
• Industriestaaten sind in ihrem gesellschaftlichen Metabolismus in hohem Maße vom
Import von Ressourcen abhängig (2005: Nettoimporte von 3,2t/cap/yr, insbesondere
Fossile Energieträger, Metalle).
• Die zunehmende globale Industrialisierung seit 1990 hat zu einer signifikanten Veränderung
globaler Handelsströme geführt (v.a. steigende Ressourcenimporte und „Manufactures“Exporte der „Developing Countries“). Trotz dieser sich verändernden „Internationalen
Arbeitsteilung“ kann eine Akzentuierung unterschiedlicher „Handelsmuster“ auf
Länderebene zu beobachtet werden.
ZIELGRUPPE MEINER ARBEIT
• Sozialökologie: Vergleich der methodischen Differenzen und Ergebnisse mit Dittrich (2010)
• Neoklassische Ökonomie: physische versus monetäre Perspektive auf ökonomische
Prozesse
• Politikwissenschaft & Internationale Entwicklung: Internationale Arbeitsteilung,
Verschiebung von Ressourcenströmen seit 1990
BetreuerIn: Univ.-Prof. Mag. Dr. Fridolin Krausmann
19.2.2014, 9850062

Titel der Masterarbeit