Beschluss des Akademischen Senats vom 14.7.2004
Eckwerte
zur Modularisierung und
zur gestuften
Studienstruktur an der
Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg
Beschluss des Akademischen Senats vom 17.12.2003
•
•
•
•
•
•
•
Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen,
Einführung von konsekutiven, nicht-konsekutiven und
weiterbildenden/berufsbezogenen Masterstudiengängen,
Schaffung von Zentren für z.B. Medien-, Schreib-, Sprechund Sprachkompetenz mit entsprechender Ausstattung für die
geforderten berufsfeldbezogenen Qualifikationen in gestuften
Studiengängen,
Miteinbeziehung der staatlich geregelten Studiengänge in
das zweistufige System, sobald dafür die entsprechenden
Regelungen vorliegen,
volle Akkreditierungsfähigkeit der neuen Studiengänge auf
Grundlage der KMK-Beschlüsse,
Erarbeitung verbindlicher Rahmenvorgaben für die
Einführung gestufter Studiengänge (= Eckwertepapier),
Einrichtung einer Koordinierungsstelle.
Zeitplan zur Einführung von Bachelor und
Master an der Universität Halle-Wittenberg I
Akademischer Senat:
Grundsatzbeschluss zur Einführung von gestuften Studiengängen an der Universität
(17.12.2003)

Prorektorat für Studium und Lehre und HoF Wittenberg:
Information über BAMA-Projekte anderer Universitäten
Vorträge auswärtiger Experten, Materialsammlung, Modellvergleich
(1/2004 – 4/2004)

Prorektorat und HoF Wittenberg:
Universitätsweite Öffentlichkeitsarbeit zu Senatsbeschluss und weiterem Vorgehen:
Artikel in Universitätszeitung, Veranstaltung von Expertenvorträgen,
Internetauftritt des Prorektorats ...
(ab 2/2004)

Zeitplan zur Einführung von Bachelor und
Master an der Universität Halle-Wittenberg II
Prorektorat, HoF Wittenberg, Arbeitsgruppe Bachelor-Master:
Entwicklung des Eckwertekonzeptes zur Modularisierung und gestuften
Studienstruktur
(2/2004 – 7/2004)

Akademischer Senat:
Beschluss über Eckwerte zur Modularisierung und gestuften Studienstruktur
(14.7.2004)

Fachbereiche und Institute:
Entwurf eines Gesamtstudienangebots, Abstimmung mit anderen Fächern
(7/2004 – 2/2005)

Prorektorat und ASQ-Bereich:
Konzeption und Planung des Bereichs Allgemeiner Schlüsselqualifikationen: ASQModulangebot und Organisationsstruktur des ASQ-Bereichs
(7/2004 – 12/2004)

Zeitplan zur Einführung von Bachelor und
Master an der Universität Halle-Wittenberg III
Prorektorat, Arbeitskreis Studienstruktur und Koordinierungsstelle:
Entwicklung der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnungen für Bachelor- und
Masterstudiengänge, der Muster für die Fachspezifischen Bestimmungen und
der Schemata für die Modulbeschreibungen auf Basis der Eckwerte
(12/2004 – 2/2005)

Fachbereiche und Institute:
1.) Modulaufbau der einzelnen Studiengänge festlegen,
2.) einzelne Module und Prüfungsmodalitäten definieren,
3.) Fachspezifische Bestimmungen und allgemeine Modulbeschreibungen
formulieren
Beratung, Moderation und fachliche Unterstützung durch Koordinierungsstelle
(12/2004 – 12/2005)

Fachbereichräte, Akademischer Senat und Rektorat:
Beschlüsse in akademischen Gremien
(4/2005 – 7/2005)

Zeitplan zur Einführung von Bachelor und
Master an der Universität Halle-Wittenberg IV
Zentrale Universitätsverwaltung, Immatrikulationsamt, zentrale Prüfungsämter
– Arbeitskreis Studienstruktur:
verwaltungstechnische Umsetzung der neuen Studienstruktur: Arbeitsorganisation,
Software und Formularentwicklung etc.
(1/2005 – 9/2006)

Rektorat, Akademischer Senat und ASQ-Bereich: Einrichtung des ASQ-Bereichs
als zentraler Einrichtung der Universität und Vorbereitung des ASQStudienprogramms
(4/2005 – 7/2006)

Fachbereiche und Institute:
Konkrete Modulbeschreibungen für das erste Semester in der neuen
Studienstruktur formulieren
(bis 6/2006)

Zeitplan zur Einführung von Bachelor und
Master an der Universität Halle-Wittenberg V
Prorektorat und Koordinierungsstelle:
Vorgespräche mit Akkreditierungsagenturen, Anmeldung zur Akkreditierung der
neuen Studiengänge und Vorbereitung der Akkreditierungen
(4/2006 – 7/2007)

Studienberatung und Öffentlichkeitsabteilung:
Öffentlichkeitsarbeit und Werbung für die neuen Studiengänge
(ab 10/2005)

Aufnahme des Studienbetriebs
(WiSe 2006/07)
Gesetzliche Vorgaben
• Hochschulrahmengesetz (2002): Die
Hochschulen können BA/MA anbieten (§ 19 I).
• Landeshochschulgesetz LSA (2004): Die
Hochschulen sollen BA/MA anbieten (§ 9 VI).
Vorgaben durch Kultusministerkonferenz und
Akkreditierungsrat
• Beschluss der KMK vom 15.09.2000: Rahmenvorgaben für die
Einführung von Leistungspunktesystemen und die
Modularisierung von Studiengängen.
• Beschluss der KMK vom 10.10.2003: Ländergemeinsame
Strukturvorgaben der KMK gemäß § 9 Abs. 2 HRG für die
Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen.
• Akkreditierungsrat 1999: Akkreditierung von
Akkreditierungsagenturen und Akkreditierung von
Studiengängen mit den Abschlüssen Bachelor/Bakkalaureus
und Master/Magister – Mindeststandards und Kriterien
• Akkreditierungsrat 2001: Referenzrahmen für Bachelor/Bakkalaureus- und Master-/Magister-Studiengänge
Das Neue am BA-MA-Studienmodell
• Kompetenzorientierung der Studiengänge
• Stufung und Abfolge: erst Bachelor, dann Master.
• ECTS: Arbeitsaufwand der Studierenden, verrechnet
in Leistungspunkten (30 Stunden = 1 LP) statt
Lehrleistung
• Modularisierung: Lehr- und Lerneinheiten (Kontakt+ Selbststudium), definiert über Lernziele
• Studienbegleitende Prüfungen statt
Abschlussprüfungen
• Explizite Vermittlung von Schlüsselqualifikationen
• Akkreditierung: Studiums-TÜV prüft KMK-Kriterien
(und mehr) ab.
Gegenstand der Eckwerte
1. Gesamtstudienstruktur
2. Modularisierung
3. Leistungspunktevergabe (ECTS)
4. Prüfungs- und Notensystem
5. Schlüsselqualifikationen
6. Akkreditierungsgesichtspunkte
Grundsätze der Eckwerte
1. Universitärer Anspruch und
Universitätsverträglichkeit
2. Nutzen aller Chancen der Studienreform bei
gleichzeitiger Wahrung von Kontinuität und
Bewährtem
3. Größtmögliche Flexibilität bei der
Studienganggestaltung und bei der
Fächerwahl durch die Studierenden
Grundsatzstruktur - Regelstudienzeit
1.
Der Bachelor-Studiengang umfasst insgesamt 180
LP; dies entspricht 6 Semestern Regelstudienzeit
(5400 Stunden).
2.
Der Master-Studiengang weist insgesamt 120 LP
auf; dies entspricht 4 Semestern Regelstudienzeit
(3600 Stunden).
3.
Der weiterbildende, berufsbezogene Master kann
auch nur 60 LP, also zwei Semester umfassen
(1800 Stunden).
Modulgestaltung I - Definition
• Module bilden die Bausteine eines Studienprogramms.
• Module sind inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehrund Lerneinheiten. Sie bestehen nicht nur aus den
Lehrveranstaltungen (Kontaktstudium), sondern
umfassen auch die zu erbringenden Studienleistungen im
Kontext dieser Lehrveranstaltungen (Selbststudium).
• Module können aus verschiedenen Lehr- und
Lernformen bestehen (Vorlesung, Übung, Seminar,
Projektseminar, Selbststudium, Projektarbeit etc.).
• Abschlussarbeiten und (externe) Praktika bilden eigene
Module.
• Der Zweck der Modularisierung: die Lern- und Lehrziele
für jedes einzelne Modul explizit zu definieren.
Modulgestaltung II – Modulformen
•
Pflichtmodule: diese haben alle
Studierenden zu belegen.
•
Wahlpflichtmodule: die Studierenden
können innerhalb eines thematisch
eingegrenzten Bereichs auswählen.
•
Wahlmodule: die Studierenden haben die
freie Auswahl innerhalb des Modulangebots
des Fachs.
Modulgestaltung III – Modulgrößen
Es gibt zwei Standardgrößen für Module:
•
5 LP (dies entspricht 150 Arbeitsstunden, knapp 4
Wochen) und
•
10 LP (dies entspricht 300 Arbeitsstunden, knapp
8 Wochen).
Größere Module weisen immer ein Vielfaches von
5 LP auf.
In begründeten Ausnahmefällen kann ein Modul
zwischen 5 und 10 LP aufweisen, um so
unterschiedlichen Leistungsanforderungen der
Fächer gerecht zu werden.
Modulgestaltung IV – Beispiel A
Vorlesung 2 SWS
30 Stunden
Vor- und Nachbereitung der Vorlesung
15 Stunden
Übung zur Vorlesung 2 SWS
30 Stunden
Vor- und Nachbereitung der Übung
30 Stunden
Klausur einschließlich Vorbereitung
45 Stunden
150 Stunden =
5 Leistungspunkte
Modulgestaltung V – Beispiel B
Projektseminar 3 SWS
45 Stunden
Vor- und Nachbereitung des Seminars,
Lektüre der Texte
20 Stunden
Anfertigen von zwei
Sitzungsprotokollen
10 Stunden
Vorbereitung des Projektarbeit
55 Stunden
Vorbereitung der Projektpräsentation
20 Stunden
150 Stunden =
5 Leistungspunkte
Modulgestaltung VI – Beispiel C
Vorlesung 2 SWS
30 Stunden
Vor- und Nachbereitung der Vorlesung
15 Stunden
Übung zur Vorlesung 2 SWS
30 Stunden
Vor- und Nachbereitung der Übung
15 Stunden
Lektüre der Veranstaltungstexte
30 Stunden
Tutorium
30 Stunden
Vorbereitung auf Referat
40 Stunden
Anfertigen der Hausarbeit
80 Stunden
Klausurvorbereitung
30 Stunden
300 Stunden =
10 Leistungspunkte
Modulgestaltung VII
Elemente der Modulbeschreibung gemäß KMK
•
Inhalte und Qualifikationsziele des Moduls (Zielgruppen und
Zielbegründung),
•
Ziele der Einzelelemente/ Veranstaltungen,
•
Lehr- und Lernformen,
•
Voraussetzungen für die Teilnahme,
•
Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten,
•
Verwendbarkeit des Moduls in welchen Studiengängen,
•
Zeitlicher Arbeitsaufwand des Teilnehmers,
•
Anzahl der zugelassenen Teilnehmer,
•
Leistungspunkte und Noten, Formen und Umfang der Prüfungen,
•
Häufigkeit des Angebots von Modulen (Angebotsturnus),
•
Dauer der Module.
Studiengangssatzungen
• Anhand der Eckwerte wird eine „Allgemeine
Studien- und Prüfungsordnung für das
Bachelor-Master-Studium“ entwickelt.
• Diese bildet den Rahmen für die einzelnen
„fachspezifischen Bestimmungen“.
Fachspezifische Bestimmungen
Jedes Studienfach regelt in seinen
fachspezifischen Bestimmungen insbesondere,
a) welche Bachelor- und Master-Studienvarianten
angeboten werden,
b) welche Module (Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlmodule)
in welcher Reihenfolge mit wie viel Leistungspunkten zu
belegen sind,
c) wie viele Leistungspunkte das Praktikum aufweisen soll,
d) welche Modulnoten in die Studienfachnote eingehen
und
e) welche Zugangsvoraussetzungen für den MasterStudiengang des Fachs zu erfüllen sind.
Gesamtstudienstruktur
• Das Bachelor-Studium umfasst insgesamt 180 LP;
dies entspricht 6 Semestern Regelstudienzeit
(5400 Arbeitstunden).
• Das Master-Studium weist insgesamt 120 LP auf;
dies entspricht 4 Semestern Regelstudienzeit
(3600 Arbeitsstunden).
• Der weiterbildende, berufsbezogene Master kann
auch nur 60 LP, also 2 Semester umfassen
(1800 Arbeitsstunden).
Schlüsselqualifikationen
Die Definition von Schlüsselqualifikationen
orientiert sich an den Empfehlungen des
Wissenschaftsrates (2000).
An der Universität Halle-Wittenberg wird
zwischen
zentral angebotenen allgemeinen
Schlüsselqualifikationen (ASQ) und
in den Fächern angebotenen
Schlüsselqualifikationen (FSQ) unterschieden.
Allgemeine Schlüsselqualifikationen
Die „Allgemeinen Schlüsselqualifikationen“(ASQ)
werden zentral angeboten (Medien- und
Sprachzentrum, Sprechwissenschaft).
Dazu zählen:
• Fremdsprachen,
• Techniken der Präsentation und Argumentation,
des Schreibens und Redens,
• Medienkompetenzen.
Die Fächer geben Empfehlungen, welche ASQModule zu dem Fachstudium „passen“.
Fachspezifische Schlüsselqualifikationen
Die FSQ werden von den Fächern angeboten.
Welche FSQ benötigt werden, wird in den
fachspezifischen Bestimmungen entschieden.
Formen:
•
eigene Module, ausschließlich zur Vermittlung von
FSQ
•
im Rahmen eines anderen themenzentrierten
Moduls.
Struktur des Bachelor-Studiengangs
Der Bachelor-Studiengang besteht aus einem oder zwei
Studienfächern.
Im Leistungspunktevolumen des Studienfachs bzw. der
Studienfächer sind enthalten:
• das Fachstudium,
• die Abschlussarbeit,
• das Praktikum/die Praktika,
• der allgemeine SQ-Bereich (ASQ) und
• der fachspezifische SQ-Bereich (FSQ).
Drei Varianten des Bachelor-Studiums
• Studiengänge mit einem Fach (180 LP),
• Studiengänge mit zwei gleichgewichtigen
Fächern (90 LP pro Fach),
• Studiengänge mit einem großen und einem
kleinen Fach (120 LP und 60 LP).
BA-Studiengänge mit einem Fach (180 LP)
• davon 130-145 LP Module des
Studienfachs,
• 10 LP Abschlussarbeit (in einem Fach),
• 5, 10, 15 oder 20 LP Praktikum/Praktika,
• 10 LP Allgemeine
Schlüsselqualifikationen (ASQ),
• 10 LP Fachspezifische
Schlüsselqualifikationen (FSQ)
BA-Studiengänge
mit einem Fach
(180 LP)
10 LP Abschlussarbeit
10 LP ASQ
10 LP FSQ
5, 10,15 oder 20 LP
Praktikum/Praktika
130-145 LP
Module des Studienfachs
BA-Studiengänge mit zwei gleichgewichtigen Fächern (90 LP pro Fach)
Pro Fach:
• 60-65 LP Module des Studienfachs,
• 10 LP Abschlussarbeit,
• 5 oder 10 LP Praktikum/Praktika,
• 5 LP Allgemeine Schlüsselqualifikationen
(ASQ),
• 5 LP Fachspezifische
Schlüsselqualifikationen (FSQ)
BA-Studiengänge mit zwei gleich-gewichtigen Fächern (90 LP pro Fach)
10 LP Abschlussarbeit
10 LP Module des
Studienfachs 2
5 LP ASQ
5 LP ASQ
5 LP FSQ
5 LP FSQ
5 oder 10 LP
Praktikum/Praktika
5 oder 10 LP
Praktikum/Praktika
60-65 LP Module des
Studienfachs 1
60-65 LP Module des
Studienfachs 2
BA-Studiengänge mit einem großen und
einem kleinen Fach (120 LP und 60 LP)
im 120er Fach:
• 75-85 LP Module des Studienfachs,
• 10 LP Abschlussarbeit,
• 5, 10 oder 15 LP Praktikum/Praktika,
• 10 LP Allgemeine Schlüsselqualifikationen (ASQ),
• 10 LP Fachspezifische Schlüsselqualifikationen (FSQ)
im 60er-Fach:
• 60 LP Module des Studienfachs,
• keine Abschlussarbeit,
• kein Praktikum,
• keine ASQ und FSQ.
BA-Studiengänge mit einem großen und einem kleinen Fach (120 LP und 60 LP)
10 LP Abschlussarbeit
10 LP ASQ
10 LP FSQ
5, 10 oder 15 LP
Praktikum/Praktika
75-85 LP
Module des
Studienfachs 1
60 LP Module des
Studienfachs 1
Struktur des Master-Studiengangs I
Nötige Festlegungen gemäß KMKRahmenvorgaben:
1. konsekutiver, nicht-konsekutiver oder
weiterbildender/berufsbezogener MasterStudiengang?
2. „stärker anwendungsorientiert“ oder „stärker
forschungsorientiert“?
Struktur des Master-Studiengangs II
• Der Master-Studiengang besteht aus einem
Studienfach oder zwei Studienfächern und der
Abschlussarbeit:
1-Fach-Studiengänge: von den 120 LP sind 30
oder 15 LP Abschlussarbeit vorgesehen,
2-Fach-Studiengänge: im ersten Fach 75 LP
(davon 30 oder 15 LP für die Abschlussarbeit),
im zweiten 45 LP.
• Der weiterbildende/berufsbezogene Master kann
auch zweisemestrig mit insgesamt 60 LP angelegt
sein.
Struktur des Master-Studiengangs
1-Fach-Master (120 LP)
Abschlussarbeit
15, 20, 25 oder 30 LP
Module des Studienfachs
90 oder 105 LP
2-Fach-Master (75 + 45 LP)
Abschlussarbeit
15, 20, 25 oder
30 LP
Module des
Studienfachs 1
45, 50, 55
oder 60 LP
Module des
Studienfachs 2
45 LP
Master-Abschlussarbeit
• Eine Abschlussarbeit ist im Masterstudiengang
obligatorisch. Sie bildet ein eigenes Modul, das
zusätzlich zum Studienfach bzw. den beiden
Studienfächern besteht.
• Die Abschlussarbeit im viersemestrigen Master
umfasst 15 oder 30 LP. Das entspricht etwa drei bzw.
sechs Monaten Bearbeitungszeit.
• Die Abschlussarbeit im zweisemestrigen
weiterbildenden/ berufsbezogenen Master umfasst
15 oder 20 LP.
Zugänge zum BA-MA-Studiengänge
• Die allgemeinen Zugangsvoraussetzungen regelt §
27 Hochschulgesetz LSA.
• Die besonderen Zugangsvoraussetzungen und
Auswahlverfahren für die Studienfächer regeln die
fachspezifischen Bestimmungen (gemäß § 27 VI
HSG LSA).
• Beim Master ist hierbei auch entscheidend, um
welcher Art der Master es sich handelt (konsekutiv,
nicht-konsekutiv, weiterbildend/berufsbezogen).
Zugang zum Master-Studiengang
• Die allgemeinen Zugangsvoraussetzungen regelt §
27 Hochschulgesetz LSA.
• Grundvoraussetzung ist der Abschluss eines
Hochschulstudiums.
• Die Zugangsvoraussetzungen und Auswahlverfahren
für die einzelnen Studienfächer regeln die jeweiligen
fachspezifischen Bestimmungen (§ 27 VI HSG LSA).
• Entscheidend ist hierbei auch, um welcher Art der
Master es sich handelt (konsekutiv, nicht-konsekutiv,
weiterbildend/berufsbezogen).
Prüfungswesen
• Die Prüfungen werden strikt studienbegleitend
durchgeführt und sind modulbezogen.
• Prüfungen können in allen denkbaren Formen
durchgeführt werden: Klausur, mündliche Abfrage,
Hausarbeit, Referat, Protokolle etc.
• Jedes Modul muss mit mindestens einer Prüfung
belegt werden.
Notensystem
Für die Modulprüfungsleistungen und im
Studienabschlusszeugnis werden die deutschen Noten
vergeben. Jede vergebene Note wird gemäß der
Vorgaben von KMK und ECTS umgerechnet:
1,0-1,5 entspricht A („hervorragend“)
1,6-2,0 entspricht B („sehr gut“)
2,1-3,0 entspricht C („gut“)
3,1-3,5 entspricht D („befriedigend“)
3,6-4,0 entspricht E („ausreichend“)
4,1-5,0 entspricht F („nicht bestanden“)
Dokumentation der Prüfungsleistung
•
•
•
Abschlusszeugnis (Nennung aller Module und
Noten)
Zeugnisanhang (Diploma Supplement): Diese
zusätzliche Beschreibung des
Abschlusszeugnisses informiert umfassend über
die erbrachten Leistungen im Studium.
Studien-Buch (Transcript of Records): Diese
semesterweise Auflistung aller bestandenen
Modulprüfungen eines Studierenden fungiert als
Statusbericht zur individuellen Studienleistung.
Abschlussbezeichnungen
Gemäß der Rahmenvorgaben der KMK 2003:
•
Bachelor of Science, of Arts, of Engineering, of
Laws
•
Master of Science, of Arts, of Engineering, of Laws
(konsekutiver Master)
•
Master: Unterscheidung von anwendungs- und
forschungsorientierten Master.
Fachliche Zusätze sind ausgeschlossen.
Geltungsbereich der Eckwerte
•
Die festgelegten Eckwerte gelten für alle
gestuften Studiengänge der Universität
•
Die bereits bestehenden gestuften
Studiengänge werden – soweit wie möglich –
gemäß dieser Eckwerte angepasst.
•
Die Eckwerte zur Modularisierung sind für alle,
also auch für die Diplom- und MagisterStudiengänge, ab dem Wintersemester 2006/2007
verpflichtend.
Umstellungsmodalitäten
•
Die Bachelor- und Master-Studiengänge der
Studienfächer werden gemeinsam konzipiert.
•
In die Bachelor- und Master-Studiengänge wird
gleichzeitig immatrikuliert.
•
Die Immatrikulation beginnt zum Wintersemester
2006/07.
•
In den Fächern, in denen gestufte Studiengänge
angeboten werden, werden keine
Neueinschreibungen in den alten
Studiengängen durchgeführt.
Organisation an der Uni Halle
BA-MABeauftrager
BA-MABeauftrager
BA-MABeauftrager
BC/BT
Bio
Wiwi
BA-MABeauftrager
Chem
Ba-Ma-Beauftrager
BA-MABeauftrager
Theo
Erzwis
BA-MABeauftrager
BA-MABeauftrager
Sp/Lit
Geo
Prorektorat für Studium und Lehre
BA-MABeauftrager
Physik
Arbeitskreis
KoordiStudienstrukturreform
nierungs(Prorektorat,
stelle HoF
Hochschullehrer, ZUV, HoF)
BA-MABeauftrager
BA-MABeauftrager
G/P/S
BA-MABeauftrager
Ingwiss.
Pharma
BA-MABeauftrager
BA-MABeauftrager
Jura
M/S/S
BA-MABeauftrager
BA-MABeauftrager
Med
BA-MABeauftrager
BA-MABeauftrager
Ma/In
LW
K/O/A
Informationen zur Studienstrukturreform
http://www.prorektoratsl.uni-halle.de/bachelor_master/
Linkliste zur Studienstrukturreform
http://www.hof.uni-halle.de/bama/links.htm
Martin Winter, Stand 13.2.2004

10 LP - HoF - Martin-Luther-Universität Halle