Diensteinteilung
Arbeitszeitgesetz
Arbeitsruhegesetz
Fahrgebühren
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 1
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Einführung
Begriffe
Arbeitszeit: ist die Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit ohne die
Ruhepausen!
Tagesarbeitszeit: ist die Arbeitszeit innerhalb eines ununterbrochenen
Zeitraumes von 24 Stunden! (Kalendertag oder ab Dienstbeginn)
Wochenarbeitszeit: ist die Arbeitszeit innerhalb des Zeitraumes von
Montag bis einschließlich Sonntag!
Dienstschicht: ist der gesamte Zeitraum zwischen dem Ende einer
täglichen oder wöchentlichen Ruhezeit und dem Beginn der
nächstfolgenden täglichen oder wöchentlichen Ruhezeit!
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 2
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Einführung - Arbeitszeit
gesetzliche Arbeitszeit
die tägliche Tagesarbeitszeit setzt sich aus
den Tätigkeiten und den Unterbrechungen
kleiner als 10 min. zusammen!
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Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Einführung - Dienstschicht
Fahrzeit
Fahrzeit
Vz
Vz Ab
2020
Ws Zf
10:00
10:30
10:20
Vb Vz
Pb
11:30
11:50
11:40
Ug
2064
12:10
12:30
12:20
Fahrzeit
Pb
Ams
Pb
Vb
Fahrzeit
Ams Zf
Vb Vz Tw
Wg
Pb
13:30
13:42
13:35
14:00
Vz Ab
Vb Vz
14:45
15:10
15:20
14:55
Vz Ab
2023
2067
Pu
16:40
17:10 17:25
17:40
17:00 17:15
WsZf
19:10
19:40
19:30
Von Dienstbeginn: 10:00
Bis Dienstende: 19:40
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 4
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Einführung - Normalarbeitszeit
Fahrzeit
Fahrzeit
Fahrzeit
Ams
Pb
Vb
Vz
Vz Ab
2020
Ws Zf
10:00
10:30
10:20
Vb Vz
Pb
11:30
11:50
11:40
Ug
2064
12:10
12:30
12:20
Pb
Ams Zf
Vb Vz Tw
Wg
Pb
13:30
13:42
13:35
Arbeitsunterbrechung
größer/gleich 10 min.
= Ruhepause!
Fahrzeit
14:00
Vz Ab
Vb Vz
14:45
15:10
15:20
14:55
Vz Ab
2023
2067
Pu
16:40
17:10 17:25
17:40
17:00 17:15
WsZf
19:10
19:40
19:30
Arbeitsunterbrechung
kleiner als 10 min.
= Arbeitszeit!
unbezahlte, ungeteilte
Ruhepause
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 5
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Einführung - Normalarbeitszeit
Fahrzeit
Fahrzeit
Fahrzeit
Ams
Pb
Vb
Vz
Vz Ab
2020
Ws Zf
10:00
10:30
10:20
Vb Vz
Pb
11:30
11:50
11:40
1h 50min
Ug
2064
12:10
12:30
12:20
Fahrzeit
Pb
Ams Zf
Vb Vz Tw
Wg
Pb
13:30
13:42
13:35
14:00
Vz Ab
Vb Vz
14:45
15:10
15:20
14:55
Vz Ab
2023
2067
Pu
16:40
17:10 17:25
17:40
17:00 17:15
1h 32min
WsZf
19:10
19:40
19:30
4h 55min
8h 17min = täglich geplante Normalarbeitszeit
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 6
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Einführung - Normalarbeitszeit
tägliche Normalarbeitszeit
wöchentliche Normalarbeitszeit
8 Stunden
40 Stunden
Maximum: 10 Stunden (12 Stunden
zur Aufrechterhaltung des Verkehrs)
Wochenende: 12 Std
Nacht von Fr/Sa bis Nacht So/Mo
Im Durchrechnungszeitraum in
einzelnen Wochen höchstens
56 Stunden pro Woche wenn im
Schnitt 40 Stunden nicht
überschritten werden!
Minimum: 5 Stunden (ausgenommen
nach einer Ruhezeit außerhalb des
Dienstortes)
Bei der Ermittlung der wöchentlichen Normalarbeitszeit werden die bezahlten
Pausen berücksichtigt!
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Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Einführung - Normalarbeitszeit
Lage der Normalarbeitszeit
Die Lage der Normalarbeitszeit (Beginn und Ende der Dienstschicht
und Lage der Ruhepausen) ist zu vereinbaren. Die der vereinbarten
Arbeitszeit zugrunde liegende Fahrleistung ist in der Schicht informativ
aufzuzeigen.
Diensteinteilung
Die Diensteinteilung für den jeweiligen Durchrechnungszeitraum
(derzeit 8 Wochen bis max. 13 Wochen) ist spätestens 14 Tage vor
Planbeginn zu vereinbaren und bekannt zu geben.
Verständigung von Änderungen der Normalarbeitszeit
Planmäßig eingesetztes Personal muss mind. 2 Wochen – nicht
plm. eingesetztes Personal mind. 3 Tage (ausg. wöchentliche
Ruhezeit 14 Tage) – im voraus verständigt werden!
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Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Einführung – wöchentliche
Normalarbeitszeit
Fahrzeit
Fahrzeit
Ams
Pb
Vb
Vz
Vz Ab
Vb Vz
2020
Ws Zf
10:00
10:30
10:20
Ug
2064
Pb
11:30
11:50
11:40
Fahrzeit
12:10
12:30
12:20
4h
Fahrzeit
Pb
Ams Zf
Vb Vz Tw
Wg
Pb
13:30
13:42
13:35
14:00
Vz Ab
Vb Vz
14:45
15:10
15:20
14:55
Vz Ab
2023
2067
Pu
16:40
17:10 17:25
17:40
17:00 17:15
WsZf
19:10
19:40
19:30
4h 55min
8h 55min = Anrechnung auf die wöchentliche Normalarbeitszeit
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 9
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Einführung - wöchentliche
Normalarbeitszeit
Die wöchentliche Normalarbeitszeit darf in einzelnen Wochen bis
zu 56 Stunden betragen. Werden diese 56 Stunden
überschritten fallen sofort Überstunden an die auch im
Durchrechnungszeitraum nicht mehr ausgeglichen werden
können!
Im Triebfahrzeugfahrdienst beträgt der Durchrechnungszeitraum
derzeit 8 Wochen.
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Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Einführung - Ruhepausen
Unbezahlte ungeteilte Ruhepause
Ist die Tagesarbeitszeit (tägl. NAZ) ≤ 6 Std. ist keine unbezahlte,
ungeteilte Ruhepause erforderlich. Ist die Dauer der geplanten
Tagesarbeitszeit größer als 6 Stunden hat die Ruhepause 30 min.
zu betragen!
Ist die Dauer der geplanten Tagesarbeitszeit größer als 8 Stunden
hat die Ruhepause 45 min. zu betragen – diese Pause ist
unbezahlt und darf nicht geteilt werden!
Diese Pausen sind unbezahlt und dürfen nicht geteilt werden!
Lage der unbezahlten und ungeteilten Ruhepause
Die Pause sollte zum überwiegenden Teil zwischen der 3. und 6.
Arbeitsstunde gewährt werden und kann im Verspätungsfalle in der Lage
abgeändert werden. Pausen, die dem Regenerationsgedanken nicht
Rechnung tragen, dürfen nicht als Ruhepausen bewertet werden und
gelten als Arbeitszeit.
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 11
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Einführung - Ruhepausen
Fahrzeit
Fahrzeit
Ams
Pb
Vb
Vz
Vz Ab
2020
Ws Zf
10:00
10:30
10:20
Vb Vz
Ug
2064
Pb
11:30
11:50
11:40
Fahrzeit
12:10
12:30
12:20
Fahrzeit
Pb
Ams Zf
Vb Vz Tw
Wg
Pb
13:30
13:42
13:35
14:00
Vz Ab
Vb Vz
14:45
15:10
15:20
14:55
Vz Ab
2023
2067
Pu
16:40
17:10 17:25
17:40
17:00 17:15
WsZf
19:10
19:40
19:30
unbezahlte ungeteilte Ruhepause
Da in diesem Beispiel die Tagesarbeitszeit 8h 17min beträgt muss die
Pause ein Ausmaß von 45 min. haben!
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 12
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Einführung - Ruhepausen
Bezahlte Ruhepause
Alle anderen anfallenden Ruhepausen sind voll zu bezahlen.
Die Ruhepausen müssen aber mindestens 10 min. lang sein sonst fallen sie nicht unter den Begriff Ruhepause!
Fahrzeit
Fahrzeit
Ams
Pb
Vb
Vz
Vz Ab
2020
Ws Zf
10:00
10:30
10:20
Vb Vz
Ug
2064
Pb
11:30
11:50
11:40
Fahrzeit
12:10
12:30
12:20
Fahrzeit
Pb
Ams Zf
Vb Vz Tw
Wg
Pb
13:30
13:42
13:35
14:00
Vz Ab
Vb Vz
14:45
15:10
15:20
14:55
Vz Ab
2023
2067
Pu
16:40
17:10 17:25
17:40
17:00 17:15
WsZf
19:10
19:40
19:30
bezahlte Ruhepausen
Arbeitszeit
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 13
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Einführung - Ruhepausen
Zeitlich nicht festgelegte Ruhepause – Variable Pause Pv
Ruhepausen im Orts- und Fahrverschub, Bereitschaftsschichten (ZL), deren
zeitliche Lage nicht festgelegt werden kann (Pv), sind ungeteilt zum
überwiegenden Teil zwischen der 3. und 6. Arbeitsstunde zu gewähren.
Variable Ruhepausen werden an die tägliche Arbeitszeit angerechnet.
Variable Ruhepausen sind mit dem zuständigen Betriebsrat zu vereinbaren.
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Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Diensteinteilung
Abkürzungen in der Schichtenfolge: Lt. Auszug aus dem
PEP-Programm
Darstellungen in der Schichtenfolge : siehe Übungsdienstpläne
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 15
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Diensteinteilung
Die wichtigsten Abkürzungen im Dienstplan:
Vp
… persönliche Vorbereitezeit
Vb
… Vorbereitedienst mit Tfz
VbT
… Vb Tandem
VbW
… Vb Wendezug
Ug, Un … Übergabe, Übernahme (Tfzf-Wechsel)
Tw
… Triebfahrzeugwarten
Ab
… Abschlussdienst
AbT
… Abschlussdienst Tandem
AbW
… Abstellzeit Wendezug
W
… Warten auf Leistung
Vh
… Vorheizen
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Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Die Diensteinteilung
Die wichtigsten Abkürzungen im Dienstplan:
Pb
… bezahlte Pause
Pu
… unbezahlte Pause
Pv
… Pause variabel
Vz
… Verkehrszuwartezeit
Wg
… Wegzeit
Wg1
… Wegzeit + Fahrschein
AR
… Auswärtsruhe
Zd, Zt, Zb
… zusätzliche Tätigkeiten
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 17
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Die Diensteinteilung
Die wichtigsten Symbole im Dienstplan:
… normale Zugleistung
;
… 2. Tfz oder 2. Twg; mehr als 2
… Lokzug
… Verschub
XXXXX
… Fahrgastfahrt
… Wegzeit
… Vb, Ab, Vz, Ug, Un
… Pb
… Pu
~~~~~~~~~~~
… Warten auf Leistung
… Auswärtsruhe
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 18
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Die Diensteinteilung
Die wichtigsten Symbole im Dienstplan:
Z
… Zelisko
T
…Tanken
Zf
… Fahrzeugprüfung
ML
… Weiser Melden beim LEL, PEL, Fdl
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 19
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Diensteinteilung – Vp
Vp … persönliche Vorbereitezeit
Am Beginn einer Dienstschicht wird eine persönliche Vorbereitezeit in
der Dauer von 10 Minuten angesetzt.
Tätigkeiten bei der Vp:
Aktuelle LA besorgen
Aushänge ansehen
Kenntnisnahme von Vorschriftenänderungen
Neue Dienstanweisungen
Änderungen in der Leistungserbringung
Beinhaltet eine Dienstschicht einen Vorspann- oder Nachschiebedienst bzw.
Bereitschaftsdienst ist bei Dienstbeginn bei Vp der Weiser ML eingetragen!
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 20
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Diensteinteilung – Vb
Als Vb bezeichnet man jene Zeit in der Dauer von 10 Minuten,
in der das Aufrüsten bzw. die Inbetriebnahme eines Tfz in der
Dienstschicht dargestellt wird.
Bei einem Wendezug, Doppelstock-Wendezug oder bei
Tandembildung kommen noch jeweils 5 Minuten dazu!
Bei Vb im Stützpunkt: Ende Vb, Beginn Vz = Stützpunkt-Grenze
Tätigkeiten bei der Vb siehe M22 III
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 21
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Diensteinteilung – Wegzeiten
Die Planung von Wegzeiten in der Diensteinteilung erfolgt nur aus
dienstlichen Gründen.
Wege zu Aufenthaltsräumen in Ruhepausen stellen keine dienstliche
Begründung dar.
Wege von/zu Tfz-Abstellorten, sowie Wege von/zu Übernahme- oder
Übergabestellen, von/zu nächstgelegenen Informationsstellen sind dienstlich
begründet.
Wegstrecken bis zu 330m (unter 5 Min. Wegzeit) bleiben unberücksichtigt,
unabhängig von der Nebenzeiten-Zusammensetzung.
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 22
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Diensteinteilung – die Vz
Als Vz wird die Verkehrszuwartezeit bezeichnet.
Diese Zeit wird von der Infrastruktur Betriebs AG bei der Traktions GmbH
bestellt. Bei Beginn der Vz muss das Tfz bei der Stützpunktgrenze bereit
stehen. Diese Zeit ist auch in der Wendeliste eingetragen!
Was wird in der Vz durchgeführt?
Überstellung des Tfz vom TR-Stützpunkt zum Bahnhof
Kuppeln des Tfz an den Zug
Bremsprobe(n)
Untersuchungen am Zug
Vorheizen
…
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 23
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Diensteinteilung – Ug, Un
Die Triebfahrzeugübergabe lt. M22 III wird in der Diensteinteilung mit Ug
(Übergabe) und Un (Übernahme) eingetragen.
Bei Ablöse am Zug gebührt dem antretenden und abtretenden Tfzf
eine Übernahme- bzw. Übergabezeit im Ausmaß der
Aufenthaltsdauer des Zuges, jedoch max. 5 Minuten.
Ug zählt zur Fahrzeit (Verantwortung für die Traktionseinheit!)
Tätigkeiten bei der Übergabe/Übernahme siehe M22 III
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 24
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Diensteinteilung - Tw
Tätigkeiten die nicht unter Vb, Ab, Vz oder Ug, Un, Zb, Zd, Zk fallen werden in
der Diensteinteilung als Triebfahrzeugwarten Tw dargestellt.
Aufenthaltszeiten während der der Tfzf die Verantwortung für das Tfz trägt
(ausgen. Vz, Ug, Un) werden in der Diensteinteilung mit Tw gekennzeichnet;
diese Zeiten werden zur Fahrzeit gerechnet.
Bei Tandembildung von Twg bei Aufenthalten <5 min. ist für den abtretenden
Tfzf anstelle „Ug“ 5 min. „Tw“ anzusetzen.
5 min. „Tw“ bei Tandembildung 5047/5147 in Wendebahnhöfen ohne
Verschubmitarbeiter bei 0:0 Betrieb.
Diensteinteilung – Zb, Zd, Zt, Zf
Mit 7 min. Zb wird eingetragen :
Bettwäsche überziehen durch den Tfzf
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 25
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Mit 5 min. Zd wird eingetragen:
Buchfahrplantaschengebarung je Fall
Alle Tätigkeiten lt. Dienstanweisung in Bahnhöfen mit Dienstruhe
Berichtigung DB-La am Beginn einer DB-Netz-Dienstschicht (Korridorverkehr)
Ankabeln bzw. Abkabeln für den Warmhaltebetrieb/ an Vorheizanlage je Tfz/Twg
Zugführertätigkeiten bei 0:0 Twg (Fundsachen, Fenster schließen) nach der
letzten Fahrt des Twg im Zugendbf.
Bei „Ab“ eines Twg in einem TR Stützpunkt (ausgenommen Dienstsitze) wenn
keine ortsgebunden MA dafür vorgesehen sind.
Zt:
Betafelung durchführen (5 min.)
Zf:
Fahrzeugprüfung lt. ZSB 31, der Zeitwert hängt von den
Fahrzeugen ab
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 26
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Warten auf Leistung
„Warten auf Leistung“ wird in der Diensteinteilung als „W“
dargestellt.
Als Warten auf Leistung
gelten alle Zeitabschnitte während der das Personal auf der Dienst- oder
Arbeitstelle anwesend sein muss, um erforderliche Leistungen ausführen
zu können.
Warten auf Leistung ist Arbeitszeit
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 27
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Die Fahrgastfahrt
Fahrgastfahrten
sind Fahrten mit Verkehrsmitteln (Zug, Straßenbahn, Bus), um entweder nach
einer im Dienst zurückgelegten Fahrt zur Heimatdienststelle zurückzukehren
oder um jene Stelle zu erreichen, wo der Dienst bei einem bestimmten Zug
anzutreten ist.
Fahrgastfahrten von Nachwuchskräften
Nachwuchskräfte haben sich in der Beimannzeit bei eventuell vorgesehenen
Fahrgastfahrten auf den Führerstand jenes Zuges zu begeben, mit dem die
Fahrgastfahrt erfolgt, um ihre Kenntnisse in der E- und V-Traktion zu
vertiefen. Die Nachwuchskraft fährt als 2. Tfzf mit.
Die Höchstgrenzen der AZ sind zu beachten.
Eine Fahrgastfahrt ist Arbeitszeit
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 28
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Normalarbeitszeit
Reisezeiten außerhalb der geplanten täglich Arbeitszeit werden bei
der Höchstgrenze der tAZ nicht berücksichtigt.
D. h., der Triebfahrzeugführer kann im Verspätungsfall mit einer
„Fahrgastfahrt“ die Höchstgrenze von 12 Stunden überschreiten.
Die Ruhezeiten sind einzuhalten!
Sollte der Tfzf die geplante tAZ überschreiten entstehen Überstunden!
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 29
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Fahrzeit
Tagschicht
9 Stunden
Nachtschicht
8 Stunden
Die Fahrzeit ist die Dauer der geplanten Tätigkeit, während der der Triebfahrzeugführer die Verantwortung für die
Traktionseinheit trägt, ausgenommen die Zeit, die für das Auf- und Abrüsten der Traktionseinheit eingeplant ist. Sie
schließt die geplanten Unterbrechungen ein, in denen der Triebfahrzeugführer für die Traktionseinheit verantwortlich
bleibt.
Zur Fahrzeit zählen nicht: Vp, Vb, Ab, Un, T, Vh; B, Zb, Zf, Zd, Zt, W
Zur Fahrzeit zählen: Vz, Tw, Ug
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 30
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Ruhepausen
Eine Ruhepause beginnt erst ab einer Unterbrechung von 10 Minuten!
Fahrzeit
Fahrzeit
Fahrzeit
Ams
Pb
Vb
Vz
Vz Ab
2020
Ws Zf
10:00
10:30
10:20
Vb Vz
2064
Pb
11:30
11:50
11:40
Ug
12:10
12:30
12:20
Fahrzeit
Pb
Ams Zf
Vb Vz Tw
Wg
Pb
13:30
13:42
13:35
14:00
Vz Ab
Vb Vz
14:45
15:10
15:20
14:55
Vz Ab
2023
2067
Pu
16:40
17:10 17:25
17:40
17:00 17:15
WsZf
19:10
19:40
19:30
Zeiten in denen der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber zur Verfügung steht
Unterbrechungen kleiner 10 Minuten (sind keine Ruhepausen, zählen daher zur Arbeitszeit)
Ruhepausen „bezahlt“
Ungeteilte und unbezahlte Ruhepause
Beispiel:
Tagesarbeitszeit  Summe der schwarzen + gelben Zeiten
 1:50 + 1:32 + 2:25 + 0:05 + 2:25 = 8:17
Fahrzeit  1:20 + 1:15 + 2:05 + 2:05 = 6:45
Unbezahlte Ruhepause  45 Minuten, da die Tagesarbeitszeit 8:17 beträgt
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 31
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Wöchentliche Ruhezeit
36 Stunden
in der Kalenderwoche.
Die wöchentliche Ruhezeit darf in einzelnen Wochen 36 Stunden unterschreiten oder ganz unterbleiben,
wenn im Durchrechnungszeitraum von 4 (6) Wochen eine durchschnittliche wöchentliche Ruhezeit von 36
Stunden erreicht wir. Zur Berechnung dürfen nur mindestens 24stündige Ruhezeiten herangezogen werden.
Innerhalb des 4 (6)wöchigen Durchrechnungszeitraumes sind zumindest 2 (3) 36stündige Ruhezeiten
vorzusehen, die einen ganzen Kalendertag umfassen. Die aus der Verkürzung resultierende Zeit ist in
Verbindung mit einer anderen wöchentlichen Ruhezeit innerhalb des Durchrechnungszeitraumes
auszugleichen.
Beispiel: Durchrechnung der wöchentlichen Ruhezeit
1.Woche
2.Woche
3.Woche
4.Woche
5.Woche
6.Woche
0 Stunden
28 Stunden
38 Stunden
38 Stunden
56 Stunden
56 Stunden
Im Durchschnitt 36 Stunden im 6wöchigen Durchrechnungszeitraum,
3 36stündige Ruhezeiten müssen einen ganzen Kalendertag umfassen.
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 32
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Tägliche Ruhezeit
11 Stunden
Nach Beendigung der Tagesarbeitszeit ist den Arbeitnehmern eine ununterbrochene Ruhezeit von
mindestens 11 Stunden zu gewähren!
Verkürzung der Ruhezeit
„AUSWÄRTS“
einmal pro Kalenderwoche
„HEIMAT“
einmal pro Kalenderwoche
6 Stunden
9 Stunden
Die Verkürzung ist innerhalb von 7 Tagen im Zusammenhang mit einer anderen täglichen oder wöchentlichen Ruhezeit
auszugleichen!
Zwischen dem Beginn einer Dienstschicht, der eine Auswärtsruhe folgt und dem Ende der darauf folgenden Dienstschicht
dürfen maximal 32 Stunden liegen!
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 33
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Ruhezeiten
Planung der Schichtenfolge in einer Woche
Die Wochenarbeitszeit von
50 Stunden darf nur insoweit
überschritten werden, als dies die
Aufrechterhaltung des Verkehrs erfordert.
Verkürzte Ruhezeit „auswärts“
Wo.
Mo
DB
TAZ
Di
Mi
DE 3:40 14:23 12:26 21:36 4:39 7:55
8:58
6:38
7:03
2:58
Do
36:00
Wöchentl.
Ruhezeit
Fr
Sa
So
WAZ
3:40 14:23 6:35 17:55
8:58
9:18
36:50
NF
Beispiel:
Wochenarbeitszeit: 36:50 Stunden
Verkürzte Ruhezeit: 7:03 Stunden
Die Verkürzung ist innerhalb von 7 Tagen im Zusammenhang mit einer anderen täglichen oder
wöchentlichen Ruhezeit auszugleichen.
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 34
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Die Nachtarbeit (AZG § 8)
Was ist der Nachtzeitraum, was ist eine Nachtschicht?
Als Nachtzeitraum gilt die Zeit von 22:00 Uhr bis 5:00 Uhr! (AZG § 8,Pkt. 1)
Als Nachtschicht gilt jede Dienstschicht, die mit mindestens 3 Stunden in
den Nachtzeitraum fällt.
Nachtschichten dürfen maximal 2 mal hintereinander angesetzt werden!
Die maximale Fahrzeit ist mit 8 Stunden begrenzt!
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 35
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Die Nachtarbeit (AZG § 8)
Dienstschicht
mit Ende um 1:00 Uhr
= Nachtschicht
1:00
Dienstschichten die in den
Zeitraum von
1:00 Uhr bis 2:00 Uhr
fallen sind
NACHTSCHICHTEN
2:00
22:00
Dienstschicht
mit Beginn um 2:00 Uhr
= Nachtschicht
5:00
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 36
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Die Nachtarbeit (AZG § 8,Pkt 3)
Die Nachtarbeit wird durch den Nachtfaktor besser bewertet!
22:00
5:00
Der Nachtfaktor ist eine Zeitgutschrift:
1/9 (11,11%) der im Nachtzeitraum tatsächlich geleisteten
Arbeitszeit (d.h. ohne die bezahlten Ruhepausen)
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 37
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Die Nachtarbeit (AZG § 8)
Beispiel zum Nachtfaktor:
22:00
Vb Vz
5:00
466
UgWg
Sb Zf
Vb Vz
269
Vz Ab
Ws
Ws
21:00
01:00
2:30
6:30
Tatsächliche Arbeitszeit im Nachtzeitraum 3:00 + 2:30 = 5:30 Stunden
Zeitgutschrift 1/9 von 5:30 Stunden
= 36,7 Minuten
Durch den Nachtfaktor entstandene Zeitguthaben sind, sofern sie
nicht im Durchrechnungszeitraum im Verhältnis 1:1 ausgeglichen
werden können, im gleichen Ausmaß bar auszuzahlen.
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 38
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Durchrechnungszeitraum
Wo.
Mo
Di
Mi
Do
Fr
3:40 15:28
9:55
6:03 14:54
5:41
6:03 14:54
5:41
8:18 20:16
9:07
8:51
8:51
11:13
12:53 19:32
6:12
11:03
00:09
12:53 19:32
6:12
12:53 19:32
6:12
12:53 19:32
6:12
6:39
6:39
6:39
6:39
7:07
4:39
7:55
2:58
3:40 14:23
8:58
3:40 14:23
8:58
3:44 12:55
7:53
3:44 12:55
7:53
3:16
00:02
13:52 21:28
7:36
10:43
00:09
13:52 21:28
7:36
8:15
8:15
TAZ
1
TAZ + b.RP
NF
TAZ
2
TAZ + b.RP
NF
TAZ
3
TAZ + b.RP
NF
TAZ
4
TAZ + b.RP
NF
TAZ
5
TAZ + b.RP
NF
TAZ
6
TAZ + b.RP
NF
TAZ
7
TAZ + b.RP
NF
So
14:43 21:33
36:00
6:50
Wöchentl. Ruhe
WAZ
WAZ +
bezahlt. RP
NF
37:14
47:28
7:30
0:09
12:53 19:32
36:00
12:56 22:16
4:41
Wöchentl. Ruhe
6:54 6:23
36:23
42:35
8:52
0:00
10:43
9:11
00:09
00:08
11:53 19:28 5:09
8:55
6:20
9:41
3:11
7:05
3:46
3:40 15:28
9:55
3:40 15:28
9:55
36:57
36:00
Wöchentl. Ruhe
36:40
43:04
9:11
00:08
13:52 21:28
7:36
0:36
26:58
36:00
Wöchentl. Ruhe
32:19
35:36
8:15
0:00
12:26 21:36 4:39
7:55
6:38 7:03
2:58
8:40
3:16
00:02
3:40 15:28
9:55
11:03
00:09
3:40 14:23
8:58
9:58
00:09
TAZ
8
Sa
TAZ + b.RP
NF
11:03
11:03
00:09
00:09
12:26 21:36 4:39
7:55
6:38 7:03
2:58
36:12
0:20
3:40 15:28
9:55
3:16
11:03
00:02
00:09
12:26 21:36 4:39
7:55
36:00
3:40 14:23
6:38 7:03
2:58
Wöchentl. Ruhe
8:58
3:44 12:55
7:53
3:16
00:02
3:44 12:55
7:53
8:41
8:41
00:08
00:08
9:58
00:09
12:26 21:36 4:39
7:55
6:38 7:03
2:58
8:40
3:16
4:57 13:26
36:00
7:55
Wöchentl. Ruhe
8:29
00:01
6:35 17:55
9:18
37:21
42:31
0:21
57:49
36:50
42:27
10:35
0:20
8:18 20:16
36:00
9:39
Wöchentl. Ruhe
11:13
35:01
40:31
00:02
Normalarbeitszeit im Durchrechnungszeitraum ohne Nachtfaktor
Nachtfaktor im Durchrechnungszeitraum
* Durchrechnungszeitraum  gilt nur für die geplanten Leistungen
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 39
29:26
34:02
8:40
8:40
36:00
Wöchentl. Ruhe
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
0:18
328:14
2:04
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Beispiel 1
Wochen 1 - 8
Wochen 9 - 16
Durchrechnungszeitraum 1
Durchrechnungszeitraum 2
NAZ ohne Nachtfaktor
328:14 NAZ ohne Nachtfaktor
321:34
Nachtfaktor
2:04 Nachtfaktor
1:45
NAZ "SOLL" (8x40 Stunden)
Zeitguthaben DRZ 1
320:00 NAZ "SOLL" (8x40 Stunden)
Zeitguthaben DRZ 2
8:14 Zeitguthaben DRZ 1
320:00
Übertrag in den nächsten
Durchrechnungszeitraum
1:34
8:14
1x Übertrag in den nächsten
Durchrechnungszeitraum
max. + / - 24 Stunden
Überstunden
Nachtfaktor
1:1 bar auszuzahlen
2:04 Nachtfaktor
1:45
1:1 bar auszuzahlen
Nachtarbeiter*  70 % des
Guthabens mit 50% Zuschlag,
30% mit 100% Zuschlag
auszuzahlen.
Sonstige Mitarbeiter 
50% Zuschlag
* Nachtarbeiter: Schichtarbeiter die regelmäßig Nachtdienst verrichten  8 NDS im 8wöchigen Durchrechnungszeitraum
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 40
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Beispiel 2
Wochen 1 - 8
Wochen 9 - 16
Durchrechnungszeitraum 1
Durchrechnungszeitraum 2
NAZ ohne Nachtfaktor
310:14 NAZ ohne Nachtfaktor
321:34
Nachtfaktor
2:04 Nachtfaktor
1:45
NAZ mit Nachtfaktor
312:18
NAZ "SOLL" (8x40 Stunden)
Zeitschuld DRZ 1
320:00 NAZ "SOLL" (8x40 Stunden)
320:00
Zeitguthaben DRZ 2
7:42 Zeitschuld DRZ 1
1:34
7:42
1x Übertrag in den nächsten
Durchrechnungszeitraum
max. + / - 24 Stunden
Ausgleich DRZ1 und DRZ2
Nachtfaktor
6:08
0:00 Nachtfaktor
1:45
Zeitschuld von
6:08 Stunden verfallen
1:1 bar auszuzahlen
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 41
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Beispiel 3
Wochen 1 - 8
Wochen 9 - 16
Durchrechnungszeitraum 1
Durchrechnungszeitraum 2
NAZ ohne Nachtfaktor
350:22 NAZ ohne Nachtfaktor
310:00
Nachtfaktor
5:05 Nachtfaktor
1:45
NAZ mit Nachtfaktor
311:45
NAZ "SOLL" (8x40 Stunden)
Zeitguthaben DRZ 1
320:00 NAZ "SOLL" (8x40 Stunden)
320:00
Zeitschuld DRZ 2
30:22 Zeitguthaben DRZ 1
8:15
24:00
1x Übertrag in den nächsten
Durchrechnungszeitraum
maximal 24 Stunden
Davon sofort Überstunden
6:22 Ausgleich DRZ1 und DRZ2
Nachtfaktor
5:05 Nachtfaktor
15:45
0:00
Überstunden
Überstunden
da nur 24 Stunden
übertragen werden
können
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 42
1:1 bar auszuzahlen
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Werktagsfeiertag
mit und ohne Planleistung
Beispiel 4
Beispiel 5
Feiertag
Feiertag
Wo.
Mo
TAZ
1
TAZ+bez.RP
NF
12:53 19:32
6:12
TAZ
2
TAZ+bez.RP
NF
TAZ
3
TAZ+bez.RP
NF
TAZ
4
TAZ+bez.RP
NF
TAZ+bez.RP
NF
TAZ
6
TAZ+bez.RP
NF
TAZ
7
TAZ+bez.RP
NF
TAZ
8
TAZ+bez.RP
NF
Mi
Do
Fr
6:03 14:54
5:41
6:03 14:54
5:41
8:18 20:16
9:07
11:03
00:09
12:53 19:32
6:12
8:51
8:51
12:53 19:32
6:12
12:53 19:32
6:12
Sa
So
14:43 21:33
36:00
6:50
Wöchentl. Ruhe
11:13
WAZ
WAZ +
bez. RP
NF
6:39
6:39
6:39
7:07
3:40 14:23
8:58
3:40 14:23
8:58
3:44 12:55
7:53
3:44 12:55
7:53
47:28
3:16
00:02
13:52 21:28
7:36
10:43
00:09
13:52 21:28
7:36
8:15
8:15
10:43
9:11
00:09
00:08
11:53 19:28 5:09
8:55
6:20
9:41
3:11
42:35
7:05
3:46
3:40 15:28
9:55
3:40 15:28
9:55
36:00
Wöchentl. Ruhe
0:00
8:40
11:03
11:03
00:09
00:09
12:26 21:36 4:39
7:55
6:38 7:03
2:58
11:03
00:09
3:40 14:23
8:58
8:40
3:16
11:03
00:02
00:09
12:26 21:36 4:39
7:55
36:00
3:40 14:23
6:38 7:03
2:58
Wöchentl. Ruhe
8:58
3:44 12:55
7:53
8:40
3:16
00:02
3:44 12:55
7:53
8:41
8:41
00:08
9:58
00:09
12:26 21:36 4:39
7:55
6:38 7:03
2:58
8:40
3:16
00:08
4:57 13:26
36:00
7:55
Wöchentl. Ruhe
8:29
00:01
6:35 17:55
9:18
TAZ+bez.RP
NF
TAZ
0:20
3:40 15:28
9:55
4
29:26
34:02
3:40 15:28
9:55
9:58
00:09
3:16
00:02
36:00
Wöchentl. Ruhe
TAZ+bez.RP
NF
TAZ
35:36
36:12
3
32:19
8:15
TAZ+bez.RP
NF
TAZ
0:36
26:58
2
36:40
43:04
9:11
00:08
13:52 21:28
7:36
TAZ+bez.RP
NF
TAZ
0:00
36:00
Wöchentl. Ruhe
1
36:23
8:52
36:57
Mo
TAZ
0:09
6:39
Wo.
37:14
7:30
12:53 19:32
36:00
12:56 22:16
4:41
Wöchentl. Ruhe
6:54
6:23
4:39
7:55
2:58
12:26 21:36 4:39
7:55
6:38 7:03
2:58
TAZ
5
Di
3:40 15:28
9:55
5
TAZ+bez.RP
NF
TAZ
37:21
42:31
0:21
6
TAZ+bez.RP
NF
57:49
TAZ
36:50
42:27
10:35
0:20
8:18 20:16
36:00
9:39
Wöchentl. Ruhe
11:13
TAZ+bez.RP
NF
TAZ
35:01
40:31
00:02
Normalarbeitszeit im Durchrechnungszeitraum ohne Nachtfaktor
Nachtfaktor im Durchrechnungszeitraum
7
0:18
328:14
2:04
8
TAZ+bez.RP
NF
12:53 19:32
6:12
Di
Mi
3:40 15:28
9:55
6:03 14:54
5:41
11:03
00:09
12:53 19:32
6:12
12:53 19:32
6:12
Do
Fr
Sa
8:18 20:16
9:07
8:51
So
14:43 21:33
36:00
6:50
Wöchentl. Ruhe
11:13
WAZ
WAZ+
bez.RP
NF
31:33
38:37
7:30
0:09
12:53 19:32
6:12
12:53 19:32
36:00
12:56 22:16
4:41
Wöchentl. Ruhe
6:54
6:23
6:39
6:39
6:39
6:39
7:07
4:39
7:55
2:58
3:40 14:23
8:58
3:40 14:23
8:58
3:44 12:55
7:53
3:44 12:55
7:53
3:16
00:02
13:52 21:28
7:36
10:43
00:09
13:52 21:28
7:36
8:15
8:15
36:23
42:35
8:52
0:00
10:43
9:11
00:09
00:08
11:53 19:28 5:09
8:55
6:20
9:41
3:11
7:05
3:46
3:40 15:28
9:55
3:40 15:28
9:55
36:57
36:00
Wöchentl. Ruhe
36:40
43:04
9:11
00:08
13:52 21:28
7:36
0:36
26:58
36:00
Wöchentl. Ruhe
32:19
35:36
8:15
0:00
12:26 21:36 4:39
7:55
6:38
7:03
2:58
8:40
11:03
11:03
00:09
00:09
12:26 21:36 4:39
7:55
6:38
7:03
2:58
11:03
00:09
3:40 14:23
8:58
8:40
3:16
11:03
00:02
00:09
12:26 21:36 4:39
7:55
36:00
3:40 14:23
6:38
7:03
2:58
Wöchentl. Ruhe
8:58
3:44 12:55
7:53
8:40
3:16
00:02
3:44 12:55
7:53
8:41
8:41
00:08
8:40
29:26
0:20
3:40 15:28
9:55
9:58
00:09
12:26 21:36 4:39
7:55
6:38
2:58
7:03
00:08
36:00
Wöchentl. Ruhe
34:02
3:40 15:28
9:55
9:58
00:09
3:16
00:02
36:12
3:16
4:57 13:26
36:00
7:55
Wöchentl. Ruhe
8:29
00:01
6:35 17:55
9:18
37:21
42:31
0:21
57:49
36:50
42:27
10:35
0:20
8:18 20:16
36:00
9:39
Wöchentl. Ruhe
35:01
40:31
11:13
00:02
0:18
Normalarbeitszeit im Durchrechnungszeitraum ohne Nachtfaktor
Nachtfaktor im Durchrechnungszeitraum
319:23
2:04
KV § 3
Für Mitarbeiter, die planmäßig auch an Sonn- und Feiertagen zu einer Dienstleitung herangezogen
werden, ist die Normalarbeitszeit für jeden Feiertag an Werktagen im Durchrechnungszeitraum um
6 Stunden und 40 Minuten zu reduzieren
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 43
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Werktagsfeiertag
Mit Leistung am
Werktagsfeiertag
Ohne Leistung am
Werktagsfeiertag
Beispiel 4
Durchrechnungszeitraum 1
NAZ ohne Nachtfaktor
328:14
Nachtfaktor
2:04
Beispiel 5
Durchrechnungszeitraum 1
NAZ ohne Nachtfaktor
319:23
Nachtfaktor
2:04
Pflichtleistung
(7x40 Std. + 1x 33:20 Std.)
Pflichtleistung
(7x40 Std. + 1x 33:20 Std.)
313:20
Abzug von 6:40 für
Werktagsfeiertag
Zeitguthaben DRZ 1
Nachtfaktor
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 44
313:20
Abzug von 6:40 für
Werktagsfeiertag
14:54
2:04
Zeitguthaben DRZ 1
6:03
Nachtfaktor
2:04
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Gerechtfertigte Abwesenheiten vom Dienst  Entfallsprinzip
(Erholungsurlaub, Krankenstand, Pflegefreistellung etc.)
Urlaub von Mo - So
Mo
DB
TAZ
DE
TAZ + bez.RP
NF
Di
Mi
Do
3:40 14:23 12:26 21:36 4:39 7:55
8:58
6:38 7:03 2:58
9:58
8:40
00:09
3:16
00:02
36:00
Wöchentl.
Ruhezeit
Fr
Sa
So
3:40 14:23 6:35 17:55
8:58
9:18
9:58
10:35
WAZ
WAZ +
bez.RP
NF
36:50
42:27
00:09
0:20
Bei gerechtfertigten Abwesenheiten vom Dienst ist dem Arbeitnehmer jene Zeit anzurechnen,
die im Fall der Dienstleistung bezahlt worden wäre (= entfallene Normalarbeitszeit +
bezahlte Ruhepausen). Der Nachtfaktor wird nicht berücksichtigt.
Erholungsurlaub
Das in Stunden (Normalarbeitszeit + bezahlte Ruhepausen) umgerechnete Urlaubsmaß wird bei der
Konsumation von Erholungsurlaub um jene Stunden reduziert, die an diesem Tag bezahlt worden wären.
Durch Erholungsurlaub muss die Arbeitsleistung zur Gänze ausfallen.
Beispiel:
Dem Arbeitnehmer werden 42:27 Stunden angerechnet.
Die 20 Minuten Nachtfaktor werden nicht angerechnet.
Reduzierung des Urlaubsausmaßes um 42:27 Stunden.
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 45
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Einseitige Änderung der Lage der Normalarbeitszeit
innerhalb der Ankündigungsfrist
Beispiel: Zusätzliche Dienstschicht
Geplante Schichtfolge
Mo
DB
TAZ
DE
TAZ + bez.RP
NF
Di
Mi
3:40 14:23 12:26 21:36 4:39 7:55
8:58
6:38 7:03 2:58
9:58
8:40
3:16
00:09
Do
36:00
Wöchentl.
Ruhezeit
00:02
Fr
Sa
So
3:40 14:23 6:35 17:55
8:58
9:18
9:58
WAZ
WAZ +
bez.RP
NF
36:50
10:35
42:27
00:09
0:20
Tatsächliche Schichtfolge
Zusätzliche
Dienstschicht
Mo
DB
DE
TAZ
TAZ + bez.RP
NF
Di
Mi
3:40 14:23 12:26 21:36 4:39
8:58
6:38
9:58
8:40
00:09
7:03
7:55
Do
36:00
Fr
Sa
So
WAZ +
bez.RP
NF
3:40 14:23 6:35 17:55 6:35 17:55
2:58
Wöchentl.
8:58
9:18
9:18
3:16
Ruhezeit
9:58
10:35
10:35
00:02
WAZ
46:08
42:27
00:09
0:20
Die 10:35 Stunden der zusätzlichen Dienstschicht werden sofort zu Überstunden. Daher
keine Anrechnung an die Normalarbeitszeit !!!!
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 46
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Einseitige Änderung der Lage der Normalarbeitszeit
innerhalb der Ankündigungsfrist
Beispiel
Ursprüngliche Dienstschicht am Werktag
12 Uhr 12:45Uhr
8 Uhr
16:45Uhr
Arbeitszeit
Pause
Arbeitszeit
4
45´
4
Neue Dienstschicht am Werktag  Dienstbeginn um 12 Uhr – Dienstschichtlänge unverändert
8 Uhr
12 Uhr
Keine Arbeitszeit
Keine Entlohnung
16Uhr
20:45Uhr
16:45Uhr
Arbeitszeit
Pause
Arbeitszeit
4
45´
4
4 Zuschläge im Ausmaß von 50%
der Grundvergütung (1/173)
Für den Zeitraum, der sich nicht mit der ursprünglichen Lage deckt, gebührt der jeweilige
Überstundenzuschlag, der ausschließlich bar abzufinden ist. Dies gilt nicht, wenn nur die Lage der
Pausen innerhalb der Dienstschicht geändert wird.
Die Bemessungsgrundlage für die Zuschläge beträgt 1/173 stel des Gehalts + Dienstzulage. Die ursprünglich
vorgesehene, jedoch nicht erbrachte Normalarbeitszeit wird nicht entlohnt, sofern die Dauer der NAZ gleich bleibt.
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 47
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Einseitige Änderung der Lage der Normalarbeitszeit
innerhalb der Ankündigungsfrist
Beispiel
Ursprüngliche Dienstschicht am Werktag
12 Uhr 12:45Uhr
8 Uhr
16:45Uhr
Arbeitszeit
Pause
Arbeitszeit
4
45´
4
Neue Dienstschicht am Werktag  Dienstbeginn um 12 Uhr – Dienstschicht kürzer
8 Uhr
11 Uhr
12 Uhr
Keine Arbeitszeit
16Uhr
19:45Uhr
16:45Uhr
Arbeitszeit
Pause
Arbeitszeit
4
45´
3
1
Keine Entlohnung
Entlohnung mit Normalstundenlohn
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 48
3 Zuschläge im Ausmaß von 50%
der Grundvergütung (1/173)
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Einseitige Änderung der Lage der Normalarbeitszeit
innerhalb der Ankündigungsfrist
Beispiel
Ursprüngliche Dienstschicht am Werktag
12 Uhr 12:45Uhr
8 Uhr
16:45Uhr
Arbeitszeit
Pause
Arbeitszeit
4
45´
4
Neue Dienstschicht am Werktag  Dienstbeginn um 12 Uhr – Dienstschicht länger
8 Uhr
12 Uhr
Keine Arbeitszeit
16Uhr
20:45Uhr
16:45Uhr
Arbeitszeit
Pause
Arbeitszeit
4
45´
4
21:45Uhr
1
Keine Entlohnung
4 Zuschläge im Ausmaß
von 50% der Grundvergütung
(1/173)
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 49
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
1 Überstunde
(1/164 + 50% Zuschlag
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Einseitige Änderung der Lage der Normalarbeitszeit
innerhalb der Ankündigungsfrist
Beispiel: Verspätung am Ende der Dienstschicht
Geplante Dienstschicht  TNAZ = 8:17 Stunden; TNAZ + bez. RP = 8:55
Fahrzeit
Fahrzeit
Fahrzeit
Ams
Pb
Vb
Vz
Vz Ab
2020
Ws Zf
10:00
10:30
10:20
Vb Vz
Ams Zf
Vb Vz Tw
Wg
2064
Pb
11:30
11:50
11:40
U
Pb
12:10
12:30
12:20
Fahrzeit
Pb
13:30
13:42
13:35
14:00
Vz Ab
Vb Vz
14:45
15:10
15:20
14:55
Vz Ab
2023
2067
Pu
WsZf
16:40
17:10 17:25
17:40
17:00 17:15
19:10
19:40
19:30
Tatsächliche Dienstschicht  Tagesarbeitszeit 8:47 Stunden; TNAZ + bez. RP = 8:55
Fahrzeit
Fahrzeit
Vz
Vz Ab
2020
Ws Zf
10:00
10:30
10:20
Vb Vz
11:30
11:50
11:40
U
2064
Pb
12:10
12:30
12:20
Fahrzeit
2023
Pb
Ams
Pb
Vb
Fahrzeit
Ams Zf
Vb Vz Tw
Wg
Pb
13:30
13:42
13:35
14:00
Vz Ab
Vb Vz
14:45
15:10
15:20
14:55
Vz Ab
2023
2067
Pu
16:40
17:10 17:25
17:40
17:00 17:15
WsZf
19:10
19:40
19:30
Zug 2023 hat 30 Minuten
Verspätung
Die 30 Minuten Differenz zwischen der Tägliche Normalarbeitszeit der geplanten Dienstschicht zur
Tagesarbeitszeit der tatsächlichen Dienstschicht werden sofort zu Überstunden !!!
Keine Anrechnung an die Normalarbeitszeit, und damit auch keinDurchrechnungszeitraum.
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 50
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Einseitige Änderung der Lage der Normalarbeitszeit
innerhalb der Ankündigungsfrist
Beispiel: Verspätung innerhalb der Dienstschicht, Verkürzung der bezahlten Ruhepause
„Ab“ von Zug 2020 ist um 10 Minuten später
beendet, „RPb“ verkürzt sich um 10 Minuten
Fahrzeit
Fahrzeit
Vz
Vz Ab
2020
Ws Zf
10:00
10:30
10:20
Vb Vz
11:30
11:50
11:40
12:00
U
2064
Pb
12:10
12:30
12:20
Fahrzeit
Pb
Ams
Pb
Vb
Fahrzeit
Ams Zf
Vb Vz Tw
Wg
Pb
13:30
13:42
13:35
14:00
Vz Ab
Vb Vz
14:45
15:10
15:20
14:55
Vz Ab
2023
2067
Pu
16:40
17:10 17:25
17:40
17:00 17:15
WsZf
19:10
19:40
19:30
Geplante Dienstschicht
TNAZ = 8:17 Stunden
TNAZ + bez. RP = 8:55 Stunden
Tatsächlich Dienstschicht
Die Tagesarbeitszeit erhöht sich gegenüber der geplanten Tagesarbeitszeit
(TNAZ) um diese 10 Minuten, da die bezahlte Ruhepause nicht zur Arbeitszeit gezählt hat.
 TAZ = 8:27Stunden
Daraus folgt:
• Diese 10 Minuten werden zu Überstunden mit Zuschlag (1/164 mit Zuschlag)
• Abzug von 10 Minuten von der TNAZ + bezahlter RP (1/173)
 TNAZ + bez. RP = 8:45 Stunden
 10 Minuten Überstunden mit Zuschlag
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 51
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Ersatzruhe
Geplante Schichtfolge
Mo
DB
TAZ
DE
TAZ + bez.RP
NF
Di
Mi
Do
3:40 14:23 12:26 21:36 4:39 7:55
8:58
6:38 7:03 2:58
9:58
8:40
00:09
3:16
36:00
Wöchentl.
Ruhezeit
00:02
Mi
Sa
So
3:40 14:23 6:35 17:55
8:58
9:18
9:58
WAZ
WAZ +
bez.RP
NF
36:50
10:35
00:09
15:40
DE 7:55
Fr
42:27
0:20
DB 3:40
Do
36 Stunden
Fr
Die Ersatzruhe ist im Ausmaß der während
der wöchentlichen Ruhezeit geleisteten
Arbeit zu gewähren, die innerhalb von 36
Stunden vor dem Arbeitsbeginn in der
nächsten Arbeitswoche erbracht wurde.
Die Ersatzruhe ist bis spätestes 3 Wochen nach den ersatzruhepflichtigen Arbeiten zu
gewähren. Die Ersatzruhe ist mit einer anderen, nach Möglichkeit mit einer
wöchentlichen Ruhezeit, zu blocken.
Eine finanzielle Abgeltung der Ersatzruhe ist nicht zulässig.
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 52
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Fahrgebühren
Fahrgebühren sind folgende Nebenbezüge:
Reisegebührenpauschale [für jede Stunde €_______]
Erschwerniszulage [pro 100 gefahrene km € _______ ]
Nachtdienstzulage [pro Stunde €_______]
Sonn- und Feiertagszulage [pro Stunde €_______]
ÖBB-Angestellte des Tfz-Fahrdienstes, die vorrübergehend zu anderen
Tätigkeiten (LEL, PEL, ROA, Remisendienst,…) herangezogen werden, haben
für die Dauer dieser anderen Tätigkeit keinen Anspruch auf Fahrgebühren!
Bei Schulungsfahrten, bei Fahrten als Lotse sowie bei Verwendung als
Instruktor im Triebfahrzeugfahrdienst besteht Anspruch auf Fahrgebühren!
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 53
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Fahrgebühren - Reisegebührenpauschale
Die Reisegebührenpauschale gebührt für jede im
Triebfahrzeugdienst geleistete Arbeitsstunde!
Ergeben sich bei der Bemessung der Reisegebührenpauschale
am Monatsende Bruchteile von Arbeitsstunden, so werden
Stundenreste ab 0,5 Stunden mit einem weiteren Stundensatz
vergütet (aufgerundet), Stundenreste bis 0,4 Stunden
vernachlässigt (abgerundet)
Keine Reisegebührenpauschale gebührt für die Dauer eines
Erholungsurlaubes, für sonstige Abwesenheiten und für
anderwertige Verwendungen!
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 54
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Fahrgebühren - Erschwerniszulage
Die Erschwerniszulage gebührt als Abgeltung der bei einer hohen Fahrleistung
auftretenden physischen und psychischen Belastung und wird
ab 4000 gefahrenen Kilometern im Kalendermonat gewährt.
Feststellung der Kilometerleistung:
Im Streckendienst nach dem für die Fahrstrecke vorgesehenen Buchfahrplan
Beim Verschub mit je 14 Kilometer pro Stunde Arbeitszeit
Für Instruktoren mit je 45 Kilometer pro Stunde Arbeitszeit
Am Monatsende verbleibende Reste an gefahrenen Kilometern werden nicht vergütet!
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 55
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Fahrgebühren - Nachtdienstzulage
Die Höhe der Nachtdienstzulage ist von der Gesamtdauer eines Zeitraumes
(22:00 Uhr – 06:00 Uhr) liegende Zeitraum abhängig.
Es gelten je 60 Min. Dienstleistung, sowie ein Bruchteil dieses Zeitabschnittes
innerhalb des Nachtzeitraumes als 1 Std.
22
23
00
1
2
3
4
5
6
2.00 – 3:00
8 Stunden
6 Stunden
0.01 – 1:59
3.01– 3:59
22.01 – 24:00
4:00 – 5:59
Je angefangene Stunde: 1 Stunde (beide Zeiträume in Min. zusammenzählen
und dann aufrunden auf volle Stunden!)
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 56
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Fahrgebühren - Nachtdienstzulage
Beispiele zur Nachtdienstzulage:
nur eine Dienstschicht im Nachtzeitraum:
Dienstbeginn von 22.01 bis 3.00 .....
8 Std
von 3.01 bis 3.59 .. ..
6 Std
von 4.00 bis 4.59 ..... 2 Std
von .. 5.00 bis 5.59 ..... 1 Std
Dienstende: von 22.01 bis 23.00 ..... 1 Std
von 23.01 bis 24.00 ..... 2 Std
von 00.01 bis 1.59 ..... 6 Std
von 2.00 bis 6.00 ... .. 8 Std
zwei Dienstschichten in einem Nachtzeitraum:
Dienstende:
Dienstbeginn:
22.30
4.57
22.20
5.50
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 57
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
2 Std (30' +1Std 3')
1 Std (20' +
10')
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Fahrgebühren –
Sonn- und Feiertagszulage
Die Sonn- und Feiertagszulage gebührt an Sonn- und Feiertagen
für jede Dienstschichtstunde in der Zeit zwischen 0 -24 Uhr.
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 58
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Fahrgebühren - Abrechnung
Die Nachtdienstzulage ist gemäß §68(1) EStG steuerfrei zu behandeln, wenn
die Dienstleistung innerhalb des Zeitraumes von 19.00 Uhr bis 7.00 Uhr
mindestens 3 zusammenhängende Stunden umfaßt hat.
Die Nachtdienstzulage ist gemäß §33(1) EStG als laufender Bezug zu
versteuern, wenn die Dienstleistung innerhalb eines Zeitraumes von 19.00 Uhr
bis 7.00 Uhr weniger als 3 zusammenhängende Stunden umfasst hat.
Monatsübergang:
Sämtliche Leistungen werden im alten Monat nachgewiesen und verrechnet.
Ausnahmen:
Die Nachtdienstzulage wird im neuen Monat berechnet und angewiesen.
Die Sonn- und Feiertagszulage wird in dem Monat nachgewiesen, in dem sie
anfällt.
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 59
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Fahrgebühren - Kennzahlen
179N
180
320N
321N
322N
390
410N
411N
412N
505
506
509
619
731
740
800
804N
805
806
808
810
886
897
Kennzahl für Fahrtauslagen uncodiert
Kennzahl für Fahrtauslagen codiert
Kennzahl für steuerpflichtige Nachtdienstzulage (voll)
Kennzahl für steuerpflichtige Nachtdienstzulage (Stunden)
Kennzahl für steuerpflichtige Nachtdienstzulage (6 Stunden)
Kennzahl für ANP399 = Kennzahl für ANP
Kennzahl für steuerfreie Nachtdienstzulage (voll)
Kennzahl für steuerfreie Nachtdienstzulage (Stunden)
Kennzahl für steuerfreie Nachtdienstzulage (6 Stunden)
Kennzahl für Auszahlung der Überstunden
Kennzahl für Auszahlung der Überstundenzuschläge bei ZA 1:1
Kennzahl für Auszahlung der Mehrleistungsstunden
Kennzahl für Nachtzeitzuschlag
Kennzahl für Verkaufsvergütung (4%) für alle Beträge die über 200,- hinausgehen*
(ab 200,- gesetzliche Sozialversicherungspflicht)
Kennzahl für Sonn- und Feiertagszulage
Kennzahl für Tagespauschale
Kennzahl für Kilometergeld (> 4000 km)
Kennzahl für Leistungszulage für den 1-Mann Betrieb auf den ölgefeuerten Zahnradlokomotiven
Kennzahl für Abschlagszahlung
Kennzahl für Batteriepauschale
Kennzahl für Belohnung als Trainer von Nachwuchskräften
Kennzahl für Fehlgeldentschädigung (0,5%) *
Kennzahl für Verkaufsvergütung sofern 14,40-EUR nicht überschritten werden *
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 60
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Obergrenzen der Arbeitszeit
 täglich: max. 10 Stunden ohne Pausen
Ausnahme zur Aufrechterhaltung des Verkehrs
und am Wochenende 12 Stunden
 wöchentlich: max. 50 Stunden ohne Pausen
Ausnahme zur Aufrechterhaltung des Verkehrs 60 Std.
 maximal 15 Überstunden pro Woche +
 maximal 60 Stunden im Jahr zusätzlich
 In außergewöhnlichen Fällen nach § 20 AZG
können diese Höchstgrenzen aufgehoben werden
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 61
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Überstunden
Zeiten, die sofort zu Überstunden werden:
 Wenn die „tatsächliche“ tägliche Arbeitszeit größer ist als die
„geplante“ tägliche Normalarbeitszeit.
 Wenn die wöchentliche Normalarbeitszeit größer ist als 56 Stunden.
 Jede Arbeitzeit, die während der entfallenen wöchentlichen Ruhezeit
erbracht wird.
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 62
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Überstunden
Zeiten, die am Ende des aktuellen Durchrechnungszeitraumes zu
Überstunden werden:
 Wenn am Ende des aktuellen Durchrechnungszeitraumes ein
Zeitguthaben besteht, jener Teil des Zeitguthaben der 24 Stunden
übersteigt.
 Zeiten, die durch den Nachtfaktor ermittelt wurden und nicht zum
Abdecken von Minusstunden verwendet werden.
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 63
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Überstunden
Zeiten, die am Ende des zweiten Durchrechnungszeitraumes zu
Überstunden werden:
 Zeitguthaben von bis zu 24 Stunden, die vom ersten
Durchrechnungszeitraum in den zweiten Durchrechnungszeitraum
mitgenommen wurden und dort nicht zum Abdecken von
Minusstunden herangezogen wurden.
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 64
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Überstundezuschläge gebühren für:
 Überstunden am Ende des Durchrechnungszeitraumes (Wert=1/164
des Bruttomonatsbezuges)
(die Zuschläge ergeben sich aus dem Verhältnis von Tagarbeit
(50%) zu Nachtarbeit im Durchrechnungszeitraum(100%)).
 Überstunden, die sich durch Mehrarbeit gegenüber der „geplanten“
täglichen Normalarbeitszeit ergeben (Wert=1/164 des
Bruttomonatsbezuges)
Zuschläge in der Nacht 22:00 – 06:00 Uhr 100%, sonst 50%.
 Für jene Stunden, deren Lage sich von der „geplanten“ täglichen
Normalarbeitszeit abweicht (50% von 1/173 des
Bruttomonatsbezuges).
 Jede Arbeitzeit, die während der entfallenen wöchentlichen Ruhezeit
(ganzer Kalendertag oder weniger als 24 Stunden vor dem nächsten
Dienstbeginn) erbracht wird (Wert=1/164 des Bruttomonatsbezuges)
Zuschläge: (1. bis 8. Stunde 100%, ab der 9. Stunde 200%)
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 65
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Verhalten im Krankenstand
 Eingetretene Krankheit umgehend PEL, LEL oder ROA melden.
 Arbeitunfähigkeitsbescheinigung des Arztes an VAEB und
Dienststelle übermitteln
 Jede Veränderung im Krankenstand melden
 Nach einem länger als 28 Tage dauernden Krankenstand oder nach
jedem stationären Spitalsaufenthalt durch Wellcon
Verkehrstauglichkeit feststellen lassen
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 66
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Dienstantritt nach Krankenstand
 spätestens am letzten Krankenstandstag bei PEL melden
 Dienstantritt für Planfahrer plangemäß nach Plan
 Dienstantritt für Ablöser frühestens ab 7:00 Uhr am ersten Tag nach
dem Krankenstand
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 67
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Dienstantritt nach Urlaub
 Dienstantritt für Planfahrer plangemäß nach Plan
 Ablöser spätestens am letzten Urlaubstag bei PEL melden
 Dienstantritt für Ablöser frühestens ab 7:00 Uhr am ersten Tag nach
dem Urlaub
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 68
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Erholungsurlaub
 37 Tage im Schichtdienst bis zu 25 Jahren Urlaubsdienstzeit
(=200 Stunden).
 44 Tage im Schichtdienst über 25 Jahren Urlaubsdienstzeit
(=240 Stunden).
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 69
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Erholungsurlaub
Das in Stunden (Normalarbeitszeit + bezahlte Pausen) umgerechnete
Urlaubsausmaß wird bei Konsumation von Erholungsurlaub um jene
Stunden reduziert, die an diesem Tage bezahlt worden wären.
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 70
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Erholungsurlaub
 Besteht nach dem Verbrauch des Werktagskontingentes ein
Guthaben an Urlaubsstunden, so können diese als Zeitausgleich
konsumiert werden.
 Ist nach dem Verbrauch des Urlaubsstundenkontingentes noch ein
Guthaben an Urlaubstagen vorhanden, so wird für die restlichen
Urlaubstage keine Arbeitszeit angerechnet.
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 71
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
Stand 03.03.2005
Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Gerechtfertigte Abwesenheit
vom Dienst
Bei gerechtfertigten Abwesenheiten vom Dienst




Erholungsurlaub
Krankenstand
Pflegefreistellung
Sonderurlaub
Usw. ist dem Arbeitnehmer jene Zeit anzurechnen, die im Fall der
Dienstleistung angerechnet worden wäre (Normalarbeitszeit +
bezahlte Pausen). Der Nachtfaktor wird nicht berücksichtigt.
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 72
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
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Bildungsmanagement
KARRIERE.BILDUNG.
Pflegefreistellung
 maximal 8 Tage für haushaltsangehörige Kinder, Ehegatten,
Lebensgefährten, Eltern oder Geschwister
 weitere 8 Tage für haushaltsangehörige Kinder wenn diese nicht
älter als 12 Jahre sind und die vorgenannten 8 Tage bereits
verbraucht sind
 Wenn die Pflegefreistellung erschöpft ist, ist die Inanspruchnahme
von noch vorhandenem Erholungsurlaub ohne vorherige
Vereinbarung möglich
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 73
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
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KARRIERE.BILDUNG.
Melden der Pflegefreistellung
 die Meldung erfolgt wie beim Krankenstand
 die Pflegebedürftigkeit ist von einem Arzt zu bestätigen
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 74
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
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KARRIERE.BILDUNG.
Sonderurlaub
Sonderurlaub kann nach dem Kollektivvertrag gewährt werden
z.B. bei:






Eheschließung
Entbindung der Ehefrau bzw. Lebensgefährtin,
Ableben eines nahen Angehörigen
Übersiedlung des eigenen Haushaltes
Teilnahme an einer Gerichtsverhandlung (ausg. Beschuldigter)
Feuerlösch- oder Bergrettungsdienst
ÖBB-DLG BZ St. Pölten-Wörth / Seite 75
Arbeitszeitgesetz Arbeitsruhegesetz
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KARRIERE.BILDUNG.

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