UMAR (RA)
Namen
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Faruk
 Höchstwahrscheinlich
erfunden, um ihn zu erhöhen. Es
gibt keine Überlieferung von Rasulullah oder der
Familie von Umar, dass er so genannt wurde.
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Linkshändler
Abu Hafs
 Hafsa
ist seine Tochter und die Ehefrau von Rasulullah
Vor dem Islam
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13 Jahre jünger als Rasulullah
Seine Mutter ist die Schwester von Abu Dschahil
strenger Vater foltert Verwandte, die Hanif sind
wächst in Mekka auf
Ist groß und gebaut
kann ringen
war als Kind auch Hirte
Safarat
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sehr stark, mutig, aktiv, lebendig,
unternehmenslustig, kontaktfreudig, ein guter Redner
Aufgabe in Mekka „Safarat“
Eine Art Bote
Aufgabe beinhaltet das Organisieren von Treffen
zwischen den Stämmen (nach einem Krieg), dem
anderen Stamm gegenüber sich loben und Hass ihm
gegenüber bekunden
Tochter lebendig begraben
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In unseren klassischen Standartwerken wird es nicht
überliefert
Höchstwahrscheinlich erfunden, um zu beweisen wie die
harten Menschen durch den Islam weich wurden
Als Umar im 6. Jahr Muslim wurde war er 26 Jahre alt
Hafsa ist in dem Jahr geboren, in dem die Kabe
renoviert wurde (dh 5 Jahre vor der Prophetenschaft)
Als Hafsa geboren wurde muss Umar 15 gewesen sein
Muss davor eine Tochter getötet haben. Es heißt sie
habe den Sand in seinem Bart weggewischt. Kann er in
so jungen Jahren einen so langen Bart gehabt haben?
Tochter lebendig begraben
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
Die Tochter muss ein paar Jahre alt gewesen sein. War Umar 10
als er sie bekommen hat und hatte er da schon einen so langen
Bart?
Das lebendig Begraben von Töchtern war unter den Beduinen
verbreitet. In ihren Augen galt die Frau nichts.
Hafsa konnte lesen und schreiben. Das allein zeigt, dass in Umars
Familie Frauen einen anderen Rang hatten als bei den Beduinen.
(Umar selber kann auch lesen und schreiben.) Damals galt
entweder in einer Familie die Frau nichts oder sie wurde
respektvoll behandelt. Es kann nicht die Rede davon sein, dass
Umar seine erste Tochter lebendig begraben hat und der zweiten
(Hafsa) lesen und schreiben beigebracht hat, was eindeutig ein
Privileg zu jener Zeit war.
Dua von Rasulullah

Rasulullah soll angeblich ein Dua gemacht haben, dass einer der
beiden Umars Muslim werden soll, so dass der Islam durch sie
gestärkt wird
1.
2.
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Umar
Amr bin Hischam (Abu Dschahil)
Eine Ansicht sagt, dass das erfunden ist, denn Umar und Abu
Dschahil waren nicht gleich stark (statt Umar hätte Rasulullah Walid
b. Mugira bzw. Utba b. Rabia sagen müssen)
Allah kritisiert Rasulullah für falsche Denkweise, den Islam durch
starke Menschen stärken zu wollen
Umars Stamm Banu Adiyy war nicht stark, sonst hätte Umar nach
Taif Rasulullah Zuflucht gewährt (statt dessen gibt Mutim b. Adiy
Rasulullah Asyl)
Umars Konvertierung stärkt den Islam nicht. Danach fangen erst
recht Folter und Jahre des Boykotts an.
Konvertierung zum Islam
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1. Ansicht
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Hört nachts in der Kabe Rasulullah zu, wie er Kuran rezitiert und wird
davon beeindruckt.
2. Ansicht
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
Will Rasulullah töten. Auf dem Weg zu ihm erfährt er, dass seine Schwester
zum Islam konvertiert sei und geht erst zu ihr. Hört wie sie Kuran rezitieren
und schlägt auf seinen Schwager und seine Schwester ein. Bereut es, will
die Verse lesen, die sie rezitiert haben. Schwester händigt ihm die Verse
aus und er will zu Rasulullah gebracht werden um zu konvertieren. Wird
zum Darul Arqam geführt und konvertiert dort zum Islam
Kritik: Damals konnte man nicht einfach einen Menschen töten. Das
bedeutete Krieg zwischen den Stämmen. Umars Stamm Banu Adiyy war
nicht stark. Sein Stamm hätte ihn daran gehindert. Sogar als Abu Talib tot
war und Abu Lahab an die Macht kam, mussten sie mehrere Männer aus
den verschiedenen Stämmen anheuern, die Rasulullah töten sollten, so dass
die Haschims es nicht mit allen Stämmen aufnehmen konnten und
gezwungen sein sollten sich mit Blutgeld zu begnügen. Die zweite Ansicht ist
dennoch beliebter, da sie zum wilden Umarbild passt.
Boykott

Da Umar nicht der Familie Haschims angehörte, war
er nicht vom Boykott betroffen
Hidschra

1. Ansicht
 Wandert
öffentlich aus
 Wenn der eigene Stamm nicht dagegen war, konnte
niemand sie hindern
 Kritik: diese Überlieferung taucht erst nach 5
Jahrhunderten auf. Passt wieder zu dem konstruierten
wilden Umarbild
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2. Ansicht
 Geheime
Auswanderung
Medina
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Rasulullah macht istischare mit ihm
Ist der Schwiegervater von Rasulullah (Hafsa)
Schlägt Azan vor
Lebt etwas außerhalb von Medina in Awali
Wird mit Itban b. Malik von den Ansar verbrüdert
Abwechselnd geht mal Umar einen Tag zu Rasulullah
um ihm zuzuhören, am nächsten Tag geht Itban und
Umar arbeitet an dem Tag zu Hause
Schlägt in Badr die Tötung der Gefangenen vor
Medina

Will in Uhud außerhalb der Stadt kämpfen und entschuldigt sich später.
Dass er in Uhud geflohen sei, ist nicht gesichert. Ganz im Gegenteil ist
er mit Rasulullah in der Höhle und schreit, dass Rasulullah nicht tot ist.
Abu Sufjan hört ihn und glaubt ihm

Kritisiert Rasulullah in Hudaibijja

Hält in Ifk (Halsbandaffäre) zu Aisha

Gründet erste Stiftung in Haibar

Geht zur Hadsch. Rasulullah sagt zu ihm, Bruder mach Dua!


Bei der Einnahme von Mekka beauftragt ihn Rasulullah mit der
Säuberung der Kabe von Götzen und Bildern
Der Hadith, der Schaitan würde die Straßenseite wechseln wenn er
Umar sieht, darf nicht wortwörtlich verstanden werden, sondern
bedeutet lediglich, dass Umar nichts teuflisches zulässt
Übertriebenes Bild vom harten Umar
7 mal bittet er angeblich Rasulullah Menschen zu töten
 In Badr Suhail b. Amr
 Nach der Schlacht von Muraisi Abdullah b. Ubai
 Vor der Einnahme von Mekka Hatib b. Abi Balta
 Nach der Einnahme von Mekka Abu Sufjan
 In Hunain Ujajna b. Hisn
 In Dschirana während der Verteilung der Beute
Huwairisa
 Nabhan weil er Zina begehen will
Khalifat von Abu Bakr

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
Lässt Abu Bakr wählen, sagt aber im nachhinein,
dass das keine schöne Wahl war. Die Umstände
hätten es so erfordert.
Kritisiert, dass Abu Bakr Usamas Armee losschickt
Kritisiert Ridda Kriege, sagt aber später Kritik war
nicht berechtigt
Gibt Muallafai Kulub keine Zakat. Zerreißt Abu
Bakrs Erlaubnisbriefe. Man fragt Abu Bakr, Bist du
der Amir oder Umar? Er sagt, Umar, aber mir wird
gehorcht
Wahl Umars


Abu Bakr schlägt vor seinem Tod Umar als Khalif vor
Vorher macht er istischara mit wichtigen Sahabas, wer
Khalif werden soll (wie zB Abdurrahman b. Awf, Talha
b. Ubaidullah, Said b. Zaid, Uthman b. Affan, Usaid b.
Hudair)
Alle fanden Abu Bakrs Vorschlag gut
 Talha hat Bedenken, weil Umar sehr hart ist. Abu Bakr
überredet sie


Abu Bakr lässt ein Testament schreiben. Bevor er den
Namen Umars schreiben lässt wird er ohnmächtig.
Uthman schreibt Umars Namen. Abu Bakr kommt wieder
zu sich und freut sich über Uthmans Reaktion
Wahl Umars
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


Das Testament wurde dem Volk vorgelesen: „Ich
hinterlasse euch jemanden mit dem ich nicht
verwandt bin. Wenn ihr ihn nicht wollt, dann wählt
ihn nicht. Das ist nur meine Wahl.“
dh nicht Familienzugehörigkeit war wichtig, sondern
Kompetenz
Volk akzeptiert Kandidat von Abu Bakr
Bajja erst nach dem Tod von Abu Bakr
Khalifat
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Umar bleibt 10 Jahre an der Macht
Er sagt, wenn am Rande vom Euphrat ein Kamel verloren geht, hab
ich Angst, dass Allah mich zur Rechenschaft ziehen wird
sein Kleid hatte er ca. 12-14 mal geflickt
Gouverneur von Basra Abu Musa al Aschari schickt Umars Frau ein
Geschenk und Umar schimpft mit ihm
Die Frau eines Beduinen bekommt in der Wüste ein Kind. Umar geht
mit seiner Ehefrau um bei der Geburt zu helfen
Trägt Essen in die Wüste für eine hungernde alte Frau und ihre Enkel
Im Jahr der Dürre verzichtet er auf Öl, weil sein Volk das auch nicht
essen kann
Wenn Kamele von der Schatzkammer krank waren fühlte er sich
verantwortlich und war traurig
Bitte um Regen
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Im Jahr der Dürre bitten sie Allah st um Regen
Angeblich soll er durch Abbas Allah um Hilfe gebeten haben. Abbas
soll als ein Mittel eingesetzt worden sein. Danach soll es geregnet
haben.
Taberi überliefert nur, dass Abbas dabei war. Umar liest Fatiha („Dir
allein dienen wir, und Dich allein bitten wir um Hilfe und Beistand“
1:5-6)
Höchstwahrscheinlich wurde das von den Abbasiden erfunden
Es gab wertvollere Sahabas die Rasulullah näher standen. Warum
Abbas?
Abbas als Mittel einzusetzen passt nicht zu der Person Umars. Da er
bzgl. Hadscharul Aswad sagte, du bist nur ein Stein, der weder
einen Nutzen, noch einen Nachteil hat. Wenn Rasulullah dich nicht
geküsst hätte, hätte ich es auch nicht getan.
Fällt Baum von Ridwan, weil Muslime anfangen dort zu beten und
Umar die Begründung von Schirk befürchtet.
Hawla bint Salaba
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Hawla hällt ihn sehr lange auf und gibt ihm Nasihas
unter der prallen Sonne
Freunde beschweren sich
Dann sagt Umar, ich schwöre bei Allah. Wenn diese
alte Frau mich bis in den Abend aufgehalten hätte,
ich hätte ihr zugehört. Weißt du wer diese alte Frau
ist? Allah hat ihre Worte von den 7 Himmeln erhört.
Natürlich wird Umar ihr zuhören
Hawla bint Salaba ist die Frau, die in der 58. Sure
Mudschadila erwähnt wird.
Gleichberechtigung
Sohn von dem Gouverneure Ägyptens Amr b. As macht
einen Wettkampf und verliert. Ohrfeigt den Gewinner
und sagt, dieser Ortsansässige hätte diesen ehrenwerten
Kuraisch nicht besiegen dürfen. Die Ägypter hatten unter
den Byzantinern keine Rechte. Aber der Kopte wusste,
dass im Islam alle Menschen gleich sind und kam nach
Medina um sich bei Umar zu beschweren. Umar vollzieht
jedes Jahr die Hadsch und bestellt Gouverneure ein. Er
lässt dem Gouverneure und seinem Sohn vor dem ganzen
Volk die Vergeltungsstrafe geben und sagt, Oh ihr
Kuraisch! Denkt ihr, dass die Menschen eure Sklaven sind?
Wann habt ihr die Menschen, die von ihren Müttern als
Freie geboren wurden versklavt?
Bescheidenheit


Isst bescheiden und zieht sich bescheiden an. Sagt er
hebt sich Schönes für die Dschanna auf.
Halid b. Walid serviert ihm in Scham Essen und Umar
sagt, wenn das unser Essen ist, was haben diejenigen
bekommen die nicht mal mit Brot ihren Bauch füllen
konnten? Halid sagt, sie bekommen die Dschanna.
Umar erwidert mit Tränen in den Augen, wenn unser
Anteil diese unwichtigen Dinge sind und ihr Anteil die
Dschanna ist, dann haben sie uns bei weitem
übertroffen.
Zuhd
Auf der einen Seite war ein Zahid, jmd. der sich viel
mit gottesdienstlichen Handlungen beschäftigte. Auf
der anderen Seite war er jmd. der mit beiden Beinen
mitten im Leben stand. Schifa bint Abdullah sieht
religiöse Jugendliche, die melancholisch aussehen und
sagt, was ist los mit denen? Man sagt, das sind
Menschen, die die Welt nicht begehren. Sie sagt,
wallahi Umar war Zahid, und dennoch wenn er redete,
hörte man ihm zu, wenn er ging, lief er schnell, wenn
er schlug, tat er einem weh.
Vorkehrungen gegen Erdbeben
Es gab ein Erdbeben, woraufhin Umar sagte, das ist
nicht aufgrund von falschen Taten, die ihr gemacht
habt. Wallahi wenn es noch einmal vorkommt, werde
ich euch hier nicht mehr wohnen lassen und euch in
eine sicherere Gegend umsiedeln lassen.
Mahr
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
Omar will Mahr (die Brautgabe) begrenzen und
sagt Rasulullahs Frauen und Töchter haben nicht
mehr als X verlangt
Frau steht auf und rezitiert den Vers 4:20 und sagt,
Oh Umar! Willst du uns wegnehmen was Allah uns
gegeben hat?
Umar erwidert, sie hat die Wahrheit gesprochen
und Umar hat einen Fehler gemacht. Alle Menschen
sind mehr Faqih als du oh Umar.
Islamverständnis
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Hadscharul Aswad ist nur ein Stein
Baum von Ridwan wird gefällt, weil Menschen anfangen ihn als heilig
anzusehen
Zahlt Muallafai Kulub keine Zakat mehr
Von der Kriegsbeute wurde früher den Zawil Arham (Verwandte
Rasulullahs) ein Anteil gegeben. Umar gibt es nicht mehr
Verbietet Verkauf von Dscharija (Gefangene Frauen), die Kinder
bekommen haben
Länder, die eingenommen wurden, wurden früher unter den Soldaten
aufgeteilt. Er gibt es nicht mehr den Soldaten
Rasulullahs Strafe für Alkohol verdoppelt er
Er sagt, bei der Hadsch beim Saj muss man den Ramal nicht mehr
machen
Islamverständnis
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
Ein Viertel des Humus von der Kriegsbeute gibt er den Soldaten,
obwohl im Vers der Anteil anders lautet
3 Talak zählt er als ein Talak, wenn man es bei einem mal
ausgesprochen hat
Verbietet Ehe mit nichtmuslimischen Frauen damit muslimische Frauen
geheiratet werden können

Führt Tarawih ein

Verbietet Muta-Ehe

Wendet Strafe für Diebstahl im Jahr der Dürre nicht an

Im Jahr der Dürre kontrolliert er die Preise, damit keine zu hohen Preise
verlangt werden können
Kontrolle

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
Erlaubt Sahabas nicht nach Scham auszuwandern, da
Menschen dort in Luxus leben. Hat Angst, dass alte Muslime
die neuen Muslime unterjochen werden
Hat versucht Haschimiten und Ummajaden von der
Bürokratie fernzuhalten
Trennt in den Ländern die Judikative von der Executive
(Gouverneure und Richter sind zwei verschiedene Personen)
Alle sind vor den Gerichten gleich
Verschwägerung mit Ali

Heiratet Umm Kultum, die Tochter von Ali
Unschuldsvermutung
Gouverneure von Bahrain ibn Dscharud lässt Adirjas töten. Er soll
Briefe geschrieben und als Agent gearbeitet haben. Man munkelte
er wolle zu den Feinden übertreten. Als man ihn umbrachte schrie er,
Oh Umar! Wo bist du? Oh Umar! Wo bist du? Umar erfährt davon
und lässt Gouverneure nach Medina kommen. Empfängt ihn mit
einem Knüppel und schlägt auf den Gouverneure ein und sagt, hier
bin ich oh Ardijas! Hier bin ich oh Ardijas. Gouverneure sagt, er hat
die Schwachstellen der Muslime an die Feinde verraten. Umar fragt,
hast du ihn umgebracht mit Beschuldigungen wie, er WOLLTE, er
HATTE DIE ABSICHT? Als wir Muslime wurden, wer von uns wollte
nicht sündigen? Wenn das eine Straftat wäre, dann hätten wir alle
schuldig sein müssen. Wenn ich gewusst hätte, dass es nicht zu einer
Regel werden würde, dann würde ich dich jetzt umbringen.
Neuerungen
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Zu seiner Zeit gab es schon ein Baitul Mal
(Schatzkammer)
Post
Schuragremium
Vieles hat er auch in der Moschee bekannt gegeben,
mit der Dschamaa (auch Frauen) istischare gemacht
und dann umgesetzt
Teilt den Staat in Föderationen und ernennt
Gouverneure
Diwan
Neuerungen
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Amtssprache je nach Region
 In Scham römisch, im Irak persisch, in Ägypten koptisch
Kümmert sich um alles. Schreibt sogar für die Frauen deren
Männer im Krieg sind ihre Briefe
Beschließt, dass sich Männer nur max. 3 Monate von ihren
Familien für einen Krieg trennen dürfen
Lässt Geld drucken
Zählt auch Nichtmuslime unter der Kategorie der Fakir und
Miskin als zakatberechtigt (9:60)
Verbannung von Christen und Juden



Umar lässt Christen aus Nadschran und Juden aus Haibar
verbannen und nach Westarabien umsiedeln. Auch aus
Taima und Fadak werden Juden verbannt. Volksgruppen,
die Probleme bereiten könnten, sollten verbannt werden.
Nicht alle Nichtmuslime wurden verbannt, sondern nur
problematische Stämme.
Stämme wurden immer größer und muslimische Bevölkerung
musste aufgrund der Fath in den Westen. Umar hat das
gemacht damit später keine Probleme entstehen.
War keine religiöse, sondern eine politische Entscheidung
Kontrolle der Gouverneure



Ruft Gouverneure jedes Jahr zur Hadsch und zieht
sie vor dem Volk zur Rechenschaft
Lässt luxuriöse Paläste abreißen
Fordert von den Gouverneure vor dem Amtsantritt
eine Einkommenserklärung, damit er später
überprüfen kann, ob sie sich durch ihr Amt
bereichert haben
Kuranverse
Kuranverse werden hinabgesandt, nachdem Umar sich in diesen Bereichen
Regelungen wünscht

Fälle in denen Umar Recht behält

Umar sagt zu Rasulullah, dass in sein Haus Menschen mit guten und
schlechten Absichten kommen und fragt, ob er seinen Frauen nicht sagen
kann, dass sie hinter einem Vorhang bleiben sollen  33:53

Alkoholverbot  5:90-91

Totengebet der Munafiqun  9:84, 63:6

23:12-13  daraufhin sagt Umar, „voller Segen ist Gott, der beste
Schöpfer.“ Dann wird Vers 14 offenbart, der so lautet

Ifk (Halsbandaffäre) hält zu Aisha  24:11-25

Umar schläft und höchstwahrscheinlich sieht ihn sein Sklave nackt. Umar sagt,
ich will, dass Allah verbietet, dass sie ohne Erlaubnis das Zimmer betreten
 24:58
Kuranverse
Fälle in denen Umar sich irrt und der Kuran ihm widerspricht
Umar ist gegen den Friedensvertrag von Hudaibijja  Sure Fath
 Umar fordert die Hinrichtung der Gefangenen von Badr  47:4
Fälle in denen Umar sich irrt und Rasulullah/Abu Bakr ihm
widerspricht



Während der Einnahme von Mekka trägt Abdullah b. Rawaha
Gedichte gegen die Muschrik vor. Umar will nicht, aber Rasulullah
unterstützt Rawaha
Umar ist gegen die Ridda-Kriege, aber bereut es später selber
Sassaniden werden besiegt



Byzanz und Sassaniden kämpfen ständig, mal
siegen die Sassaniden, dann wieder Byzanz
Sassaniden sind Zoroastrier
Aus Wut vor der Niederlage Byzanz gegenüber
greifen Sassaniden ständig unüberlegt Muslime an.
Unterschätzen und verachten die Araber, die sie seit
je her unterdrücken, beherrschen und ernähren.
Sehen sie nicht als ebenbürtig an. Denken, Araber
haben keinen Staat wie sie, sind nur zerstreute
Gruppen, leichte Beute für sie
Sassaniden werden besiegt



Verlieren in Kadisija, General Rustam wird getötet, konnten
sich weder in Madain (Hauptstadt) noch Dschalula halten.
Verlieren letzten Endes auch in Nihawand. Sassaniden König
Jazddschard flieht nach Indien und wird getötet.
Niederlage den unterschätzten Arabern gegenüber und
Zerstörung ihres Imperiums ist ein Schock für die Perser
Ihre Niederlagen hatte ihre politische Lage und Religion
geschwächt. Sie hatten die alternative Christen zu werden.
Haben Christen (Byzanz) zu lange bekämpft, so dass sie sich
am Ende für den Islam entschieden haben
Sassaniden werden besiegt

Nehmen zwar den Islam an, aber werden die
Niederlage gegen die Araber nie verdauen. Und in
der Geschichte immer die Opposition spielen. Zur
Zeit der Umajjaden unterstützen sie die Abbasiden,
zur Zeit der Abbasiden unterstützen sie die
Hurramijja, später die ismailischen Bewegungen, zur
zeit der Osmanen unterstützen sie die Safawiden,
heute sind sie im Gegensatz zur Mehrheit der
Muslime, die Sunniten sind, Schiiten
Sassaniden werden besiegt


Umar will nicht, dass Fath so schnell voranschreitet, weil
er denkt, die Perser werden es nicht verdauen können.
Aber gegen ihre permanenten Angriffe bleibt ihm nichts
anderes übrig. Umar sagt: „Wäre doch zwischen uns
und ihnen eine Mauer (oder ein Berg aus Feuer). Weder
hätten wir sie, noch sie uns erreicht.“
Umar möchte keinen Fath, daas nicht auf Menschen,
sondern Land zielt. Er hatte Angst, dass wenn sie zu
schnell wachsen, sie die Probleme, die dadurch
entstehen, nicht bewältigen können. Seine Befürchtung
bewahrheitet sich zu Zeiten von Uthman
Sassaniden werden besiegt


Umar überlässt daher das Land, das eingenommen wird, nicht den
Soldaten, sondern überlässt es dem Volk. Weil er nicht will, dass
Sahabas dort die Herrschaft über das Volk (wirtschaftliche Macht) an
sich reißen. Das Volk zu Bürgern zweiter Klasse werden und ein
feudales System begründet wird. Als Beleg für seinen Idschtihad führt
er den Vers 59:10 an. Sahabas widersprechen ihm. Umar setzt sich
durch. Jährliche Steuern werden gezahlt, so dass Ganima (Kriegsbeute)
ständig dem Staat zu gute kommt (man nennt das Haradsch). Soldaten
kannten sich mit Landwirtschaft nicht aus. Wenn man ihnen die Länder
überlassen hätte, hätte es erst mal keine Ernte gegeben. Soldaten die
sesshaft werden, würden nicht mehr kämpfen wollen. Der Armee würden
viele Soldaten fehlen. Besitz würde in den Händen von einigen wenigen
sein und das würde unter dem Volk ein Kastensystem herstellen
Seine Befürchtung bewahrheitet sich und Umar wird von einem
persischen Sklaven ermordet.
Fath vom Irak


In Städten wo Ahl Kitap lebten (zB Scham) lassen sich auch Muslime nieder
Aber in Gegenden wo Zoroastrier lebten ließ Umar neue Städte für die Soldaten
gründen, damit sie nicht von ihnen beeinflusst werden

Später wandern viele Nichtsoldaten auch in diese Städte ein

Basra wird als Garnisonstadt gegründet

Kufa wird auch als Garnisonstadt gegründet

Ist eine kosmopolitische Stadt. Daher schwer Bewohner alle auf einen Nenner zu
bringen und Bedürfnisse zu stillen

Kein Gouverneure ist kompetent genug diese unterschiedlichen Menschen im Zaum zu
halten. Viele Gouverneure werden eingesetzt, scheitern jedoch
 Sad b. abi Wakkas (guter Soldat)
 Ammar b. Jasir (guter Muslim)
 Abu Musa (auch kein guter Politiker)
 Dschubair b. Mutim
 Zuletzt Mugira b. Schuba
Kalender


Die Einführung eines Kalenders wird notwendig
Ali schlägt die Hidschra als Beginn der Zeitrechnung
vor, da der Islam erst nach der Gründung eines
Staates zu 100 % umgesetzt werden konnte.
Weitere Fath



Aserbaidschan
Dagestan
Georgien werden erobert
Scham


Byzanz gibt Gebiete in Syrien unter der Bedingung
auf, dass die Muslime die Sassaniden bekämpfen
Wollten damit die islamischen Armeen in die andere
Richtung schicken, so dass sie (Byzanz) selber
weiterhin überleben konnte (und zwar weitere 8
Jahrhunderte). Daher sind eher östliche Länder
eingenommen worden und der Westen wurde in
Ruhe gelassen. Anatolien wurde erst 5 Jahrhunderte
später durch die Seldschuken islamisiert
Scham



Taurusgebirge war die Grenze. Dahin hat sich Byzanz
zurückgezogen. Städte, die direkt angrenzten wie Kilikya
und Antakya haben sie zerstört, so dass sie nur leer waren
und muslimische Armeen dort nichts finden konnten
Byzanz ließ Syrien wie ein Organ abschneiden, so dass er
selber noch weiterleben konnte. Syrer fühlten sich eh den
Arabern näher
Byzanz griff die Muslime auch nicht an, damit sie sich nicht
dem Westen zuwenden mussten, sondern weiterhin im Osten
gegen die Perser kämpfen konnten und ihre Energien dort
verbrauchen
Scham




Byzanz wusste wie stark die Muslime waren und dass er
gegen sie verlieren würde. Hat daher politisch sehr klug
gehandelt
Halid erobert Dimaschk (heute die Stadt Scham) (früher
nannte man die ganze Region Scham)
Homs wird erobert. Daraufhin verlässt Heraklius Scham.
Lazkiye wird erobert. Muslime können Burg nicht einnehmen.
Graben Löcher in die Erde und verlassen den Ort.
Nichtmuslime kommen raus um die Löcher zu inspizieren.
Nachts verstecken Muslime sich in den Löchern und als die
Türen der Burg geöffnet werden stürmen sie aus den
Löchern und nehmen Lazkiye ein
Scham




Kinnisrin wird von Halid erobert
Lässt Sahabas nicht willkürlich nach Scham. Hat
Angst, dass sie da ein Kastensystem herstellen und
ihre Nähe zum Propheten ausnutzen
Cezire wird eingenommen
Diyarbakir wird eingenommen
Quds



wird erobert
Umar besucht eine Kirche. Als Gebetszeit eintrifft geht er
raus und betet außerhalb der Kirche damit Muslime diese
Kirche nicht in eine Moschee verwandeln. An der Stelle ist
heute eine Moschee
In dem Vertrag welches Umar mit dem Volk schließt wird
festgehalten, dass die Römer die Stadt verlassen müssen.
Volk will befreit werden von der Unterdrückung durch
Byzanz. Und Juden dürfen nicht dort angesiedelt werden.
Volk will Juden auch nicht dort haben. Sassaniden hatten sie
angegriffen und Juden hatten viele Menschen aus dem Volk
in dieser Zeit getötet
Abberufung von Khalid

Ala b. Hadrami in Bahrain (handelt ohne die Erlaubnis von Umar)

Musanna im Irak (an seine Stelle kommt Abu Ubaid as Sakafi)


Schurahbil b. Hasana (an seine Stelle kommt Muawija) sagt: Ich berufe ihn nicht ab, weil
er mich verärgert hat, sondern weil ich jmden haben will der stärker ist
Halid b. Walid

Bringt willkürlich Menschen um

Ist gierig nach Frauen

Abu Bakr zieht ihn vom Irak zurück und schickt ihn nach Scham als Strafe, verhindert,
dass er der Fatih (Eroberer) vom Iran wird

Er ist sehr erfolgreich, Menschen denken Khalid hat den Sieg gebracht, nicht Allah,
fangen an nicht mehr so gute Vorkehrungen zu treffen und vorbereitet zu sein

Wird sehr stark in der Armee. Wenn es so weiter gegangen wäre, hätte er eine
Gefahr für das Khalifat darstellen können und könnte die Armee hinter sich bringen
und den Staat spalten (Muawija macht das später zur Zeit von Ali)

Kämpft als einfacher Soldat weiter

Lebt aber nach der Abberufung nicht mehr lange und stirbt kurze Zeit später
Alkoholverbot




Abu Dschandal und Dirar b. Azwar trinken wie früher
Alkohol, sagen, dass 5:90-91 nur eine Option ist
Abu Ubaida ist überfordert damit und schreibt Umar
einen Brief und schildert die Lage
Umar sagt, wenn sie das Verbot leugnen, tötet sie.
Wenn sie es nur übertreten, dann gibt ihnen 80 Schläge
(Sie wählen die Schläge)
Auch Umars Schwanger (Mann seiner Schwester Safijja)
Kudama b. Mazun sagt 5:90-91 sei kein Verbot und
trinkt in Bahrain Alkohol und wird bestraft
Alkoholverbot






Im Kuran wird keine weltliche Strafe vorgesehen
Rasulullah strafte mit 40 Schlägen
Umar lässt seinen Sohn Abu Schahma (Abdurrahman) in
Ägypten bestrafen. Ruft ihn nach Medina und bestraft ihn
dort erneut. Sohn stirbt an den Folgen der Strafe.
Abu Mihdschan wird verbannt, dann eingesperrt, dann hilft
er im Krieg von Kadisijja und bekommt gar keine Strafe.
5 verschiedene Strafen werden angewandt: 40 Schläge, 80
Schläge, Verbannung, Freiheitsstrafe, keine Strafe,
ist nur eine Tazir-Strafe, keine unabänderbare Hadd-Strafe
Pest




In Scham bricht die Pest aus
Als Umar erfährt, dass in Dimaschk die Pest ausgebrochen ist kehrt er um. Abu
Ubaida sagt: Oh Amir al Muminin! Fliehst du vor dem Kadar (Schicksal) Allahs?.
Umar antwortet: Ja! Wir fliehen vor dem Kadar Allahs zum Kadar Allahs.

Höchstwahrscheinlich erfunden. Denn Kadar Diskussionen sind erst später
entstanden

Umar hält viel von ihm. Sagt wenn er gelebt hätte, hätte er diesen
Gouverneure als Khalif ernannt. Dass so ein Mann so fatalistisch denkt und
keine Vorkehrungen trifft ist nicht denkbar.
25000 Menschen sterben ua Abu Ubaida b. Dscharrah, Muaz b. Dschabal
(wird nach Abu Ubaida Gouverneure von Scham), Jazid b. Sufjan, Suhail b.
Amr
Menschen werden von neuem Gouverneure Amr b. As in die Berge evakuiert
und kehren später zurück
Ägypten
Es wird überliefert, dass Amr b. As Brief von Umar
erhält, nicht öffnet, weil er vermutet, in dem Brief
stünde, kehre um ohne Ägypten zu erobern.
 Höchstwahrscheinlich stimmt es nicht
 Amr wird später Gouverneure von Ägypten
Alexandrija
Angeblich wurden Bücher aus der Bibliothek, die dem Islam widersprachen
verbrannt





Erfunden, denn dies wird zum ersten mal nach 500 Jahren nach dem
Fath behauptet
Cäsar hatte Bücher verbrennen lassen 48 n. Chr.
391 n. Chr. Thedosios lässt erneut Bücher verbrennen. Rest wurde nach
Antakya transportiert
Rasulullah lässt nach der Einnahme von Haibar Thorabücher den Juden
geben
Bücher wurden von Mongolen und Kreuzzügen verbrannt
 Kreuzzüge: Bücher in Andalusien Alhambra
 Mongolen: in Bagdad haben sie es in den Fluss Tigris geworfen
Tod

Sklave Abu Lulu von Mugira b. Schuba ermordet Umar
 Hatte ein Abkommen mit seinem Herrn, wenn er Geld zahlt
darf er für ein Jahr frei sein (nannte man Mukatab 24:33)
 Abu Lulu beschwert sich bei Umar, sagt das Geld, was sein
Herr fordert ist zu viel
 Umar lässt prüfen und sagt Preis ist nicht zu hoch
 Nach 3 Tagen beim Fadschrgebet ersticht er Umar und begeht
Selbstmord
 Umar stirbt ein Paar Tage später mit 63 an den Verletzungen
 Fragt Aisha ob er an ihrer Stelle neben Rasulullah begraben
werden kann. Aisha erlaubt es
Wahl Uthmans
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Stellt ein Gremium aus 6 Personen zusammen
 Abdurrahman
b. Awf.
 Ali b. Abu Talib,
 Uthman b. Affan,
 Talha b. Ubaidullah,
 Zubair b. Awwam,
 Sad b. Abi Wakkas
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als Uthman ermordet wird, will Volk, dass einer
dieser Personen Khalif wird. Das zeigt wie richtig
die Wahl Umars war und dass er sein Volk kannte,
wusste wen sie lieben und wem sie vertrauen
Wahl Uthmans
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Gremium macht 3 Tage istischare
Wollten, dass sein Sohn Khalif wird. Umar lehnt es ab
Suhaib ar Rumi soll vorbeten
Abu Talha Ansari soll mit 50 Mann das Gremium
beschützen
Mikdad b. Aswad soll in Medina für Ordnung sorgen
in 3 Tagen sollen sie wählen
der, der die Mehrheit hinter sich bringen kann soll Khalif
werden
Wahl Uthmans
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wenn unentschieden, dann soll sein Sohn als 7. Person den wählen,
den Abdurrahman b. Awf möchte.
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Unlogisch, denn er hätte direkt sagen können, wenn unentschieden, dann soll
Abdurrahman b. Awf das letzte Wort haben. Höchstwahrscheinlich erfunden,
als man in Tahkim Ali und Muawija vom Amt enthebt und sagt ibn Umar soll
neuer Khalif sein. Er verdient das.
Sohn darf aber nicht selber gewählt werden. Umar sagt, ein Opfer
aus einer Familie reicht. Meine Verwandtschaft hat wegen mir sehr
gelitten. Wenn in dieser Sache ein Nutzen war, dann reicht meinem
Stamm soviel. Wenn in dieser Sache Erschwernis war, so hat meine
Verwandtschaft wegen mir viel gelitten. Soviel Erschwernis reicht
ihnen. Sagte, wenn jmd. aus seiner Familie ein Verbot übertritt, dann
wird er sie doppelt bestrafen
Wahl Uthmans
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Abdurrahman b. Awf stellt sich nicht zur Wahl
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Andere wählen ihn als Richter
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Sad, Zubair und Talha treten auch zurück
Ali und Uthman bleiben übrig
Abdurrahman macht eine Umfrage unter dem Volk (Jugendliche,
Alte, Frauen, Kinder, Menschen, die von außerhalb von Medina
mit ihren Karawanen gekommen waren, werden befragt) und das
Volk entscheidet sich für Uthman
Volk wollte nicht, dass die Familie von Rasulullah gewählt wird.
Sie hatten die Befürchtung, dass es dann eine Monarchie wird
Abdurrahman gibt Entscheidung in der Moschee bekannt. Ali und
das Volk leisten Uthman die Bajja
Quellenangabe
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Dört Halifeyi Farkli Okumak – 2 Hz. Ömer
 Prof.
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Mehmet Azimli
Ana Hatlariyla Islam Tarihi (2) (Hulefa-i Rasidin
Dönemi)
 Prof.
Adem Apak

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