Widerstand von Juden
Nach den Nürnberger
Gesetzten(1935) und dem
Novemberpogrom(1938) erkennen
viele Juden, dass das Leben in
Deutschland Lebensgefahr bedeutet.
Das Warschauer Getto
Das Getto
• In diesem Getto lebten etwa 380.000 Menschen.
Das sind 30% aller Bewohner von Warschau,
obwohl es nur 2.4% der Größe von ganz Warschau war.
• Vom November 1940 bis zum Mai 1941 wurden Juden
von kleineren Dörfern und Städten dort „gesammelt“.
• 35,885 Juden sollten vom 6. Sep. – 10. Sep. 1942
in das Konzentrationslager Treblinka gebracht
werden, aber 2,648 wurden schon vorher
erschossen und 60 begannen Selbstmord.
• Danach lebten noch etwa 60.000 Juden dort und
arbeiteten in deutschen Fabriken.
Der Aufstand
• In das Getto strömten Waffen in sehr großen Mengen
ein.
• Die Żydowska Organizacja Bojowa war eine jüdische
Kampforganisation, dessen Anführer Mordechai
Anielewicz war.
• In der Nacht vom 17. – 18. April 1942 kämpften
6000 Deutsche gegen ein Häuflein Verlorener.
• Die Deutschen wurden ausgelacht, da sie mit
den Juden nicht fertig wurden.
=
80% der ZOB wird getötet
Etwa 1000 Deutsche werden getötet
Mordechai Anielewicz
Vor Beginn des 2. Weltkriegs
schließt er sich einer zionistischen
Gruppe an. Mit etwa 20Jahren
kommt er nach Warschau und
gründet die ZOB. Am 18. Januar
besteht diese Gruppe ein erstes
Gefecht mit deutschen Soldaten.
Am 8. Mai fällt er mit vielen
anderen bei dem Aufstand. Sein
Ziel war es, der Welt zu zeigen,
dass Juden den Deutschen in
offenem Kampf entgegentreten
können.
Auschwitz - Birkenau
Der Aufstand
• 1940 bildete sich eine erste
Widerstandsgruppe.
• Widerstand im Vernichtungslager = Schutz des
Lebens.
• 7.Oktober 1944: Das Krematorim III
wird von Häftlingen gesprengt, 4 SSMänner sterben.
• Am 5.1.1945 werden Rosa Robota,
Ester Wajcblum und andere Frauen
öffentlich gehängt.
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Unterdrückung und Terror
Die Unterdrückung der Juden nahm ab Mitte
1938 sehr zu, als die Juden gezwungen
wurden, eine Kennkarte mit dem Buchstaben
„J“ für Jude mit sich zu führen, welcher auch
in den Ausweis eingetragen wurde.
Zu ihrem Namen die Juden den Namen
„Israel“, oder „Sara“ hinzufügen und einen
gelben Stern an der Kleidung tragen.
Sie durften nur noch zu bestimmten Zeiten
einkaufen, und die Rationen wurden durch
Lebensmittelkarten eingeschränkt. Der Bezug
von Butter, Reis, Schokolade, Fleisch, Milch
und Eiern wurde verboten. Auch Kleidung
und Schuhe durften nicht mehr an Juden
verkauft werden.
Dezember 1941 wurde den Juden dann die
Benutzung von öffentlichen Telefonen und
der Kauf von Zeitungen verboten
Im Mai 1942 wurde sogar die Benutzung von
öffentlichen Verkehrsmitteln und die Haltung
von Haustieren verboten.
November 1941 wurde das Vermögen auswandernder Juden beschlagnahmt. Bald
danach, zählten sie die Deportation auch zu,
Auswandern, um so auch diese enteignen zu
können.
Merkblatt für den Abwanderungs-Transport
Deportation und Massenmord
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Nach dem Kriegsbeginn wurden alle Juden aus Polen
nach Lublin (KZ Majdanek) transportiert.
Im Frühjahr 1941 wurden auch die Juden aus Österreich nach Polen transportiert, im Sommer 1941 stellte
man dann Pläne auf, alle europäischen Juden dorthin zu
bringen.
Bei der Deportation der Juden in Eisenbahnwaggons
sind schon viele schon an Kälte, Wärme, Hunger bzw.
Durst, der dort herrschte gestorben.
Im Sommer 1941 wurde die „Endlösung der
Judenfrage“ beschlossen. Dies hieß, dass alle Juden in
Europa ermordet werden sollten.
Das Erschießen war aber zu aufwendig, also setzten die
Nationalsozialisten ab Frühjahr 1942 Gas zur
Ermordung ein.
In der ersten Zeit wurden bereits 5.000 bis 10.000
Juden in jedem der großen Konzentrationslager, wie
zum Beispiel Treblinka oder Sobibor ermordet.
1942/43 wurden diese dann vom KZ AuschwitzBirkenau abgelöst, in welchem 2.500.000 Menschen
ermordet wurden.
Egal, ob die Nationalsozialisten schwere Niederlagen
im Krieg zu verzeichnen hatten, wichen sie nie von der
Ermordung der Juden abwichen.
Deportation von Juden aus dem Krakauer Ghetto (1943)
Krematorium in Lublin (KZ Majdanek)

Widerstand von Juden