So schreiben Sie eine klare,
verständliche Sprache
Tipps und Tricks für gut lesbare Texte
Die „Hamburger
Verständlichkeitsregeln“
5 Verständlichkeitsregeln:
 1. Einfachheit:
Eigenschaften dieses Merkmals sind
 Satzlänge (einfache, kurze Sätze) und
 geläufige Begriffe.
 Wenn Fremdwörter verwendet werden,
werden sie erklärt, die behandelten
Sachverhalte sind einfach dargestellt.

Die „Hamburger
Verständlichkeitsregeln“
2. Gliederung und Ordnung:
Texte werden besser verstanden, wenn sie
 Inhaltlich folgerichtig aufgebaut sind, also
ein roter Faden erkennbar ist, und
 durch optische Gliederungen übersichtlich
sind, etwa durch Überschriften,
Formatierungen, Aufzählungen erkennbar
ist, was wesentlich ist.

Die „Hamburger
Verständlichkeitsregeln“
3. Kürze und Prägnanz:
 Das Informationsziel sollte stets
erkennbar sein.
 Ein zu weitschweifiger Text
erschwert das Verständnis ebenso
wie ein extrem knapper Text.

Die „Hamburger
Verständlichkeitsregeln“
4. Anregende Zusätze: Beispiele,
Beobachtungen, Illustrationen, Analogien,
die persönliche Anrede des Lesers usw.
können die Verständlichkeit eines Textes
verbessern.
 5. Leser im Blick: Zielgruppe beachten!

(Quelle: Siegfried Weischenberg u. a., Handbuch Journalismus und Medien,
Konstanz 2005)
Was Journalismus-Lehrer
sagen:
Hauptsachen in Hauptsätze!
 Weg mit den Adjektiven!
 Her mit den Verben!
(Wolf Schneider)

Bringen Sie nur, was Sie selbst
verstanden haben.
(Walther von La Roche)

„Die Überschrift ist die
Nachricht über der
Nachricht“ (Wolf Schneider)
Was könnte man an diesen Überschriften
verbessern?
 Kleinräumige Arbeitslosenquoten in
München
 Cosi fan tutte
 Der Bahnhof kommt nicht recht in Fahrt
Danke für Ihre
Aufmerksamkeit!

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