Neuordnung des
Schulzentrums Wesseling
Pädagogische Potenzialanalyse
Münsteraner Konvent 22.3.2009
Institut für Schulentwicklung
Bestandsaufnahme
Leitfragen
• Wie werden die vorhandenen Räume pädagogisch „angeeignet“?
Welche vorhandenen Raumreserven bleiben ungenutzt?
• Wo werden durch vorgegebene räumliche Rahmenbedingungen
pädagogische Prozesse befördert / behindert / verhindert?
• Welche Rahmenbedingungen sind bauseitig, welche
ausstattungsseitig aktuell fixiert?
• Welche Veränderungen sind mit „Bordmitteln“ zu bewerkstelligen,
welche bedürfen einer umfangreichen Investitionsplanung?
• Welche pädagogischen „Weichen“ sind im Blick auf die
mittelfristige Raumbedarfsplanung zu stellen?
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Institut für Schulentwicklung
Bestandsaufnahme
Schritte
1.
2.
3.
4.
5.
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Begehung der Schule
Unterrichtsbesuche
Dokumentenstudium
Interviews
Rückmeldung
Institut für Schulentwicklung
Pädagogische „Weichen“
1. In welchen Sozialformen soll das Lernen der Schülerinnen und
Schüler organisiert werden?
2. Welches Verständnis von Lernen soll zu Grunde gelegt
werden?
3. Wie soll die Zusammenarbeit der Lehrer organisiert werden?
4. Wie soll die Einheit der Schule definiert werden?
5. Welche Beziehung soll die Schule zu ihrem kommunalen
Umfeld entwickeln?
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Pädagogische „Weichen“ I
Sozialformen des Lernens?
A Klassenverband
Alle sollen gleichzeitig das Gleiche lernen.
Räumliche Konsequenz
„Schuhkartonarchitektur“
B Wechselnde soziale Lernformationen
Allein – zu zweit – in der kleinen Gruppe – in der großen Gruppe
– mit der ganzen Schule
Räumliche Konsequenz
Teiloffene Räume, Nischen, Bibliothek u.a.
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Pädagogische „Weichen“ II
Verständnis von Lernen?
A Lernen wird verstanden als kognitive Wissensvermittlung durch
den Lehrer.
Räumliche Konsequenz
Optimierung der Instruktionsräume
B Lernen wird verstanden als die aktive selbstständige Aneignung
mit allen Sinnen durch den Schüler. Bewegen – Spielen –
Verweilen sind genauso wichtig wie „Lernen“ .
Räumliche Konsequenz
Werkstätten, Hochwertige Aufenthaltsbereiche, Sport- und
Spielflächen, Nischen zum Nichtstun, Cafeteria, Theaterbühne,
u.a.
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Pädagogische „Weichen“ III
Zusammenarbeit der Lehrer?
A „Einzelkämpfer“.
Räumliche Konsequenz
Zentrales Lehrerzimmer
B Teamorganisation
Klassenlehrertandem – Jahrgangsteam - Fachteam
Räumliche Konsequenz
Dezentrale Lehrerstützpunkte ergänzt durch individuelle
Arbeitsplätze + großer multifunktionaler Konferenzraum
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Pädagogische „Weichen“ IV
Einheit der Schule?
A Zentral
Räumliche Konsequenz:
Betonung der gemeinsamen Mitte, Kurze Wege, (Modell
„Kloster“)
B Dezentral
Altersstufengliederung, Jahrgangsgliederung, „Schule in der
Schule“
Räumliche Konsequenz: Betonung der teilautonomen
Subzentren, deutliche „Revier“-grenzen, Modell „Dorf“
Problem: Aufteilung von dezentralen und zentralen Funktionen
(Fachräume, Verwaltung, Mensa, Cafeteria, Schulhof, ….)?
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Pädagogische „Weichen“ V
Beziehung zur Umgebung?
A Eigenwelt
Räumliche Konsequenz
Betonung der Außengrenze, Orientierung nach Innen
B Öffnung
Räumliche Konsequenz:
Verlagerung zentraler Funktionen, die eine gemeinsame
Nutzung erlauben , in den Randbereich (Aula, Bibliothek,
Werkstätten, Spielplatz, Sportanlagen, Mensa etc.)
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Pädagogische „Weichen“
1. In welchen Sozialformen soll das Lernen der Schülerinnen und
Schüler organisiert werden?
2. Welches Verständnis von Lernen soll zu Grunde gelegt
werden?
3. Wie soll die Zusammenarbeit der Lehrer organisiert werden?
4. Wie soll die Einheit der Schule definiert werden?
5. Welche Beziehung soll die Schule zu ihrem kommunalen
Umfeld entwickeln?
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Projekt Wesseling: "Weichen"