6. Österreichische Gesundheitsförderungskonferenz
Gesundheitsförderung
im Betrieb Gesundheitsförderndes
Setting Betrieb
4.6.2004, Wien
Martina Kolbe
Landesvereinigung für Gesundheit
Sachsen-Anhalt e.V.
Vortragsinhalt
• Klassische Theorie
• Aktuelle Entwicklungen
überkommen uns
• Probleme sind nicht zu
übersehen
• Praxis geht eigene Wege
• Was bedeutet das für uns?
Klassische Theorie
• Unternehmen will Gesundheit
zum Thema machen
• analysiert seine Situation
• gründet einen Arbeitskreis
Gesundheit
• initiiert Gesundheitszirkel
• bietet/ erwägt Maßnahmen zur
Problembeseitigung
• Maßnahmen werden
angenommen/ umgesetzt
Was ändert sich?
Aktuelle Entwicklungen
Qualifikation
• Mehr Klein- und Mittelbetriebe
•
•
•
•
•
•
• ältere
Belegschaften
Veraltetes
Wissen
Fehlende Weiter• begrenzte Interventionsmögbildung
lichkeiten
Unzureichende
Lern- des Arbeitsschutzes
motivation
• Belastungsveränderung im
Unterentwickelte
Teamfähigkeit
Lebens- und Arbeitsalltag
Geringere Innovationsfähigkeit
• Arbeitslosigkeit neben
Geringere Kreativität
Arbeitsüberlastung
• Steigerung der Kosten im
Gesundheitswesen
Nicht zu übersehen ...
• Betriebe tun sich schwer
mit Gesundheit
• Gesundheitsbelange
werden als Belastung nicht
als Entlastung empfunden
• Klassische Instrumente
greifen nur begrenzt
• Maßnahmen mehr symptomals ursachenorientiert
• Krankenstand ist kein
Argument mehr
Nicht zu übersehen ...
• Mehr Diagnostik/ Medizin
bringt auch mehr Krankheit?
• Mehr kulturelle Vielfalt bringt
auch mehr Probleme?
aber
• Mehr Möglichkeiten eröffnen
auch mehr Chancen!
Praxis geht eigene Wege
• Gesundheit gemeinsam
gestalten – Projekt mit einem
Krankenhaus
• Unternehmen Gesundheit –
Projekt mit einer Molkerei
• Vernetzt miteinander arbeiten –
Projekt mit KMU einer Region
Gesundheit gemeinsam
gestalten
Aktivitäten
Ergebnisse u.a.
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•
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•
Imagegewinn
Kompetenzgewinn
Kosteneinsparung
•
•
Führungsleitlinien
Neue
Unternehmenskultur
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•
Potenzial- und
Belastungsanalyse
Identifikation von
Problemfeldern
Themenbezogene
interdisziplinäre
Subprojekte
Klare, auch
wirtschaftliche
Zielstellungen
Einbeziehung
bestehender Aktivitäten
Öffnung in die Region
Unternehmen Gesundheit
Aktivitäten
Ergebnisse u.a.
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•
•
•
Projektbeauftragte
Mitarbeiterbefragung
(Potenziale/
Belastungen)
Einstieg: Hygiene,
richtiges Heben und
Tragen am Arbeitsplatz
Unternehmens-Check
Ernährungsworkshops
für die Region
Führungskräfteseminar
•
•
•
Krankenstandssenkung
Erhöhung der
Motivation
Absatzsteigerung
Imagegewinn
Vernetzt
miteinander arbeiten
Aktivitäten
Ergebnisse u.a.
• Kaltakquise
• Betriebsbegehung
• Identifikation
möglicher Ansätze
• Teilw. Befragung
• Unternehmens-check
• Unternehmerforum
• Bürgerbefragung
• Bürgerarbeitskreise
• Gesundheitstage
• 48 von 260 Unternehmen wirken mit
• 11 UnternehmensChecks realisiert
• 33 Vorschläge
umgesetzt
• 8 Unternehmerforen
• gemeinsame Bewerbung des Gewerbegebietes
Bedeutung für uns
• Bedarfsorientierung
• Beachtung aktueller
Entwicklungen
• Schnittstellendefinition
• ergebnisoffen
• experimentieren im Feld
• Modifikation von Instrumenten
• Nutzung von Erkenntnissen
anderer Fachgebiete
• Arbeit am jeweiligen Gegenstand
Meine Schlussfolgerungen
• Wir wissen nicht, was für andere gut ist!
• Es geht nicht darum, andere zu
beglücken!
• Unsere Aufgabe ist es, Blickwinkel zu
schärfen!
• Wir sind Wegbereiter und –begleiter!
• Das heißt auch, sich nach getaner
Arbeit zu verabschieden.

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