K ON J U NKTU R POLITI K
VON B E R N HAR D KÜ LP
D E S I G N:
STE PHAN RAD LE R
B E N JAM I N STE I M LE
Konjunkturzyklus
Y
HOCHKONJUNKTUR
makroökon.
Gleichgewicht
(N > A)
Zeit
Konjunkturzyklus
Y
REZESSION
(N > A) 
Zeit
Konjunkturzyklus
Y
DEPRESSION
(A > N)
Zeit
Konjunkturzyklus
Y
AUFSCHWUNG
(A > N) 
Zeit
◦ Die allgemeine Charakteristik eines Aufschwungs
besteht aus folgenden Merkmalen:
 Die Produktion steigt an.
 Angebotsüberhänge werden abgebaut.
◦ Als Symptome gelten:
 ein Rückgang der Arbeitslosenziffern,
 das Ansteigen der Güterproduktion bei noch relativ
sta-bilen Preisen,
 hohe Produktivitätszuwächse,
 Lohnsteigerungen unterhalb der
Produktivitätszuwächse,
 deshalb hohe Gewinne.
◦ Symptome einer Hochkonjunktur bestehen in
folgenden Merkmalen:
 Bei anhaltend hohen Aufträgen finden generelle Preissteigerungen statt,
 die Kluft zwischen offenen Stellen und Arbeitslosen
steigt an => Arbeitslosigkeit sinkt!!,
 die Lohnforderungen der Gewerkschaften nehmen
eben-falls zu,
 übertarifliche Lohnzuschläge werden gewährt,
 es kommt zu Zinssteigerungen aufgrund einer
Geldverknappung.
◦ Die allgemeine Charakteristik einer Rezession liegt
in folgen-den zwei Merkmalen:
 dem Abschwung, sowie
 einem Abbau der Nachfrageüberhänge
(Lagerbestände).
◦ Als Symptome gelten:
 Zunächst kommt es noch zu anhaltend hohen
Lohnforderungen – da es eine Zeitverzögerungen gibt,
 die Preissteigerungsrate verringert sich,
 die Auftragseingänge gehen zurück und mit ihnen die
Zahlen der offenen Stellen,
 aufgrund zunehmenden Wettbewerbs kommt es zu
einer Zunahme der Konkurse.
◦ Als Symptome der Depression lässt sich feststellen:
 Die Arbeitslosenziffern steigen an,
 es findet eine Stagnation in den Aufträgen und in der
Güterproduktion statt,
 eventuell werden sogar negative Wachstumsraten der
Güterproduktion festgestellt,
 es kommt aber nur zu relativ geringen Preissteigerungen,
eventuell sogar zu Preissenkungen;
 Auch die Löhne steigen nur geringfügig,
 Die Zinsen sind niedrig,
◦ Zwei Merkmale bestimmen die allgemeine
Charakteristik:
 die Abwärtsbewegung, sowie
 Das Entstehen von Angebotsüberhängen;
◦ Empirisch wurden drei unterschiedliche
Konjunkturzyklen nachgewiesen:
 die kurzen, nach J. Kitchin benannten
Konjunkturwellen (circa 2 - 3 Jahre),
 die mittleren, nach C. Juglar benannten
Konjunkturwellen (circa 8 - 9 Jahre),
 die langen, sogenannten Kondratieff-Konjunkturwellen
(circa 50 - 60 Jahre).
◦ Schumpeter hat folgende These aufgestellt:
 Innovationen lösen Juglar- und Kondratieff-Zyklen aus.
 Eine Innovation alimentiert mehrere Juglarzyklen,
 Die Stoßkraft des Aufschwunges wird mit jedem Zyklus
immer schwächer,
 die Kitchin-Wellen entstehen durch Lagerdispositionen
des Handels.


Man unterscheidet zwischen kurzfristigen
Kitchin-Wellen (2 - 3 Jahre), mittelfristigen
Juglar-Wellen (8 - 9 Jahre) und langfristi-gen
Kondratieff-Wellen (50 - 60 Jahre).
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konjunkturphasen_kurz