„Paten für Ausbildung“
Ein Kooperationsprojekt
der Dekanate Karden-Martental und Cochem-Zell,
der evangelischen Kirchen Cochem und Zell,
der Aktion Arbeit des Bistums Trier, des Caritasverbandes
Mosel-Eifel-Hunsrück e.V., Geschäftsstelle Cochem
und
der Kreisverwaltung Cochem-Zell
„Paten für Ausbildung“

ehrenamtliche Patinnen und Paten
unterstützen Jugendliche
beim Übergang von Schule zu Beruf
Ziele:
berufliche Orientierung
 Vermittlung in ein
Ausbildungsverhältnis oder
 berufsorientierte Weiterbildung

Zielgruppe:
Schülerinnen und Schüler

der 8. bzw. 9. Klassen des
Hauptschulzweigs der Regionalen
Schulen

der Schulen in Trägerschaft des
Landkreises Cochem-Zell
Wer kann Pate werden?

jeder, der über soziale Kompetenzen
verfügt
und bereit ist

seine Lebens- und Berufserfahrung an
junge Menschen weiterzugeben
Aufgaben der Patinnen und Paten
Sie/Er:
 gibt Hilfestellung bei der Berufswahl
(Entwicklung realistischer Berufs- und
Zukunftsplanung)
 begleitet bei der Suche nach einem
Ausbildungsplatz/Praktikumsplatz
 hilft bei der Erstellung von
Bewerbungsunterlagen
 bereitet auf Vorstellungsgespräche vor
Aufgaben der Patinnen und Paten
Sie/Er:
 unterstützt im schulischen Bereich, z. B.
durch Vermittlung von Nachhilfe
 ist fester Gesprächspartner
 stärkt Selbstvertrauen u.
Durchhaltevermögen
 ist verlässlicher Ansprechpartner für
Schulen und interessierte Unternehmen
Aufgaben der Patinnen und
Paten:
Sie/Er...
 ist Mittler zwischen Ausbildungsbetrieb und
Jugendlichem
 fordert aktive Beteiligung von dem Jugendlichen
 weist die Jugendlichen auf ihre Pflichten hin
 nimmt bei Problemstellungen Kontakt zur
Projektbegleitung auf (gemeinsame
Problemlösung)
 nimmt an Schulungen zur Qualifizierung teil
Aufgaben der „ Patenkinder“

sie kommen zu allen Veranstaltungen und
zu den Terminen mit der Patin/dem Paten
 sie verlassen sich nicht alleine auf die
Initiative der Patin/des Paten, sondern
bringen sich selbst ein
 sie nutzen jede Chance zur Durchführung
eines Praktikums – auch wenn es in den
Ferien stattfindet
Aufgaben der „Patenkinder“
 sie sind bereit, sich auch Alternativen zu
ihrem eigentlichen Berufswunsch anzusehen
und ein Praktikum in diesem Alternativberuf
zu machen
 sie werden sich in den nächsten Monaten
bemühen, den Sekundarabschluss I bzw. den
qualifizierten Hauptschulabschluss zu erreichen
Wie werden „Paten“ unterstützt?
Projektbegleitung
• Einführungsseminare
•
•
•
Qualifizierungsangebote
regelmäßiger, begleiteter Erfahrungsaustausch
bei Bedarf professionelle Unterstützung durch
verschiedene Beratungsstellen
 Versicherungsschutz
 Aufwandsentschädigung
 Qualifizierungsnachweis
„Paten für Ausbildung“ - Qualifizierung
Information und Schulung der Patinnen/Paten in
folgenden Bereichen:

Kommunikation mit jungen Menschen
 Ausbildungsmarkt und Berufsberatung
 Bewerbungen gestalten u. Vorbereitung auf
Bewerbungsgespräche
Jugendliche und ihre Lebenswelt
Unterstützungssysteme für Jugendliche
„Paten für Ausbildung“
Grundsätze

Menschen mit Lebens- und Berufserfahrung
sollen für die Übernahme einer zeitlich begrenzten
Ausbildungspatenschaft gewonnen werden

Freiwilligkeit und Vertraulichkeit der Beziehung –
die „Patenkinder“ nehmen
freiwillig
an dem Projekt teil
„Paten für Ausbildung“
Grundsätze


Die individuelle Unterstützung erfolgt durch
ehrenamtliche Ausbildungspaten, eingebunden
in ein Netzwerk „Paten für Ausbildung“
Erfolg ist bereits
• eine funktionierende Patenschaftsbeziehung
• Unterstützung und
• persönliche Wertschätzung
Wie kommt eine Patenschaft
zustande?
Die Patenschaften werden noch in
der Schule, also vor Beginn der
Ausbildung, von



Lehrern
Schulsozialarbeitern
Projektbegleitung
vermittelt
Wie kommt eine Patenschaft
zustande?

Eltern werden von der Möglichkeit der
Inanspruchnahme in Kenntnis gesetzt;
z. B. durch Infoabende
Lehrer bieten
gezielt einzelnen
Jugendlichen eine Ausbildungspatenschaft
an
Wie kommt eine Patenschaft
zustande?
Jugendliche
bewerben sich um eine
Patenschaft
Projektbegleitung stellt
den
Ehrenamtlichen ein „Profil“ der
interessierten Jugendlichem vor
Wie kommt eine Patenschaft
zustande?

Patinnen/Paten, Lehrer,
sozialpädagogische Begleitung und
Kompetenzstelle wählen in
Zusammenarbeit Patenkinder aus

Erstes Treffen aller AusbildungsPaten und
Patenkinder, Eltern und Projektbegleitung
Kooperationsprojekt „Paten für
Ausbildung“
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit !
FÜR WEITERE INFOS...
sozialpädagogische Begleitung:
organisatorische Begleitung:
Marie Meyes-Cuy,
Barbara Brauner
Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V.
Kompetenzstelle Berufsausbildung
Geschäftsstelle Cochem
Kreisverwaltung Cochem-Zell
Tel. 02671-61900

„Paten für Ausbildung“ - Evangelische Kirche im Rheinland