SEPA – Single Euro Payment Area
Herausforderungen für Vereine
Veranstaltung der Stadtsparkasse Burgdorf
am 31. Januar 2013 in Burgdorf
Agenda
1. Hintergrund der Umstellung
2. Die SEPA-Produkte
3. SEPA-Migration im Unternehmen vorbereiten
4. Unterstützung der Kunden
5. Weitere Entwicklungen?
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1. Hintergrund der Umstellung
Der neue europäische Zahlungsverkehrsraum
umfasst mit Deutschland 32 Teilnehmerstaaten
Teilnehmende Länder
Land
Land
Belgien
Malta
Bulgarien
Monaco
Dänemark
Niederlande
Deutschland
Norwegen
Estland
Österreich
Finnland
Polen
Frankreich
Portugal
Griechenland
Rumänien
Großbritannien
Schweiz
Irland
Schweden
Island
Spanien
Italien
Slowenien
Liechtenstein
Slowakei
Litauen
Tschechische Republik
Luxemburg
Ungarn
Lettland
Zypern
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Ziel der EU-Kommission
Die Schaffung eines „Einheitlichen EuroZahlungsverkehrsraumes“
 Einheitlicher Rechtsrahmen
 Einheitliche Produkte / Zahlungsinstrumente
 „Einheitliche Preise“ / größere Markttransparenz /
leichterer Marktzugang
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Der einheitliche Rechtsrahmen
 Zahlungsdienstegesetz
- Informationspflichten für Zahlungsdienstnutzer
- Dauer für die Abwicklung einer Zahlung
- Haftungsregeln
 Zahlungsdiensteaufsichtgesetz
 Zahlungsinstitute ohne Banklizenz
- Abwicklung von Zahlungsverkehr
- Möglichkeit der kurzfristigen Kreditvergabe (bis 12 Monate)
zum Zweck der Zahlungsabwicklung
- Trennung von Kundengeldern und Unternehmensvermögen
 EU-Verordnung 924/2009
- Pflicht zu IBAN/BIC
- Erreichbarkeit der Banken
 SEPA-Migrationsverordnung („Verordnung zur Festlegung der technischen
Vorschriften für Überweisungen und Lastschriften in Euro und zur Änderung
der Verordnung (EG) Nr. 924/2009“ )
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SEPA-Migrationsverordnung (1)
 Die nationalen Zahlverfahren in Euro sind grundsätzlich zum
1. Februar 2014 zugunsten der SEPA-Zahlverfahren abzuschalten (Art. 6
Abs. 1 und 2).
 Zahlungen über Großbetragzahlungssysteme sind grundsätzlich von der
Verordnung ausgenommen (Art. 1).
 Verpflichtende Erreichbarkeit von Zahlungsdienstleistern in der Eurozone
für SEPA-Überweisungen ab Inkrafttreten der Verordnung (NichtEuroländer spätestens ab 31. Oktober 2016) (Art. 3)
 Kunden und Zahlungsdienstleister haben bei belegloser Einreichung den
ISO20022 XML-Standard ab 1. Februar 2014 zu nutzen (Art. 5)
 Spätestens ab 1. Februar 2016 soll die IBAN für die Kunden die
ausschließliche Kundenkennung im Zahlungsverkehr sein (Wegfall des
BIC).
 Kostenbasierte Rücklastschriftentgelte können unilateral, bilateral und
multilateral vereinbart werden (Art. 8 Abs. 2 und 3).
 Mandatskontinuitätsklausel zur Unterstützung der AGB-Änderung per
9.
Juli 2012 (Art. 7).
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SEPA-Migrationsverordnung (2)
 Zahlungsdienstleister sollen Zahlungspflichtigen Prüfungsleistungen
hinsichtlich der Betragshöhe und Periodizität bei Lastschriften
anbieten (Artikel 5 Absatz 3 (d)).
 Betragsobergrenze von 50.000 Euro der EU-Preisverordnung zum
Preisgleichstellungsgebot wird mit Inkrafttreten der Verordnung für
alle Zahlungen in Euro mit Angabe von IBAN und ggf. BIC innerhalb
des EWR aufgehoben (Art. 17).
 Aufhebung von transaktionsbezogenen zahlungsbilanzstatistischen
Meldungen zum 1. Februar 2016 für alle grenzüberschreitenden
Zahlungen, also auch in Drittstaaten (Art. 17)
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Mögliche Ausnahmeregelungen durch nationale Gesetzgeber vom 1.
Februar 2014 bis 1. Februar 2016 (Optionen nach Art. 16)
Nationales Begleitgesetz vom 08.11.2012
 Zahlungsdienstleister dürfen ausschließlich für Verbraucher
kostenfreie Umstellungsleistungen für Kontonummer und
Bankleitzahl anbieten
 Bundesregierung hat die Option umgesetzt.
 Weiternutzung von Lastschriften, die mittels einer Zahlungskarte
ausgelöst werden, d. h. Weiterbetrieb des ELV-Verfahren auf Basis
DTAUS wird ermöglicht
 Bundesregierung hat die Option umgesetzt.
 Möglichkeit der Konvertierung von ZV-Dateien in das SEPADatenformat
 Bundesregierung hat diese Option nicht genutzt.
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2. Die SEPA-Produkte
Die SEPA-Produkte
SEPA-Überweisung
SEPA-Überweisung
– IBAN+BIC
– 4x35 Stellen Verwendungszweck
– Keine Gebührenabzüge vom Überweisungsbetrag
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Die SEPA-Produkte
SEPA-Überweisungsmerkmale auf einen Blick

IBAN und BIC statt Kontonummer und Bankleitzahl

Auftragswährung immer EURO

Für inländische und grenzüberschreitende europäische Zahlungen

Europaweite Gutschrift auf dem Empfängerkonto innerhalb eines Geschäftstages

Überweisungen werden in voller Original-Betragshöhe ausgeführt

Entgeltteilung: Jeder zahlt die Entgelte seines Kreditinstituts

XML-basiertes SEPA-Datenformat statt DTAUS
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Die SEPA-Produkte
SEPA Basis-Lastschrift
SEPA-Lastschrift (B2C)
– Rechtsgrundlage ist das SEPA-Mandat
– Ausschliesslich beleglos (auch nicht per Datenträger)
– Identifizierungsnummer des Zahlungsempfängers (GläubigerID)
– Mandatsreferenz in der Datei
– Fälligkeitstag für die Belastung
– Differenzierte Vorlagefristen
– Rückgabe innerhalb 8 Wochen ohne Begründung
– Rückgabe innerhalb 13 Monaten, wenn kein Mandat vorliegt
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Die SEPA-Produkte
SEPA-Firmenkundenlastschrift
SEPA-Firmenkundenlastschrift (B2B)
– Optionales Verfahren, nicht jede Bank muss es anbieten
– Keine Rückgabe durch den Zahlungspflichtigen
– Bank des Zahlungspflichtigen muss das Vorhandensein des
Mandats prüfen
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Die SEPA-Produkte
Gläubiger-Identifikation
Gäubiger-ID
– Informationen begleiten gesamte Zahlungsprozesskette
– Eindeutige Bestimmbarkeit des SEPA-Lastschriftmandats
– Aufbau der GläubigerID
– Beantragung der Gläuber-ID ausschließlich elektronisch
– www.glaeubiger-id.bundesbank.de
Beispiel
Verein
Fußballabteilung
SEPA-Lastschriftmandat 1
FUS
Tennisabteilung
SEPA-Lastschriftmandat 2
TEN
Gymnastikabteilung
SEPA-Lastschriftmandat 3
GYM
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Die SEPA-Produkte
Gläubiger-Identifikation (Beantragung)
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Die SEPA-Produkte
Gläubiger-Identifikation (Beantragung)
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Die SEPA-Produkte
SEPA-Mandat
SEPA-Mandat
– Zwingend papierhaft mit der händigen Unterschrift
– Verwendung eines einheitlichen Autorisierungstextes
– Ermächtigung Zahlungen einzuziehen
– Weisung an KI, SEPA-Lastschrift einzulösen
– Angaben des SEPA-Lastschriftmandats
–
–
–
–
Name, Adresse und Gläubiger-ID
Mandatsreferenz
Kennzeichnung, ob wiederkehrende oder einmalige Zahlung
Mustermandatstexte unter
– http://www.europeanpaymentscouncil.eu/content.cfm?page=core_sdd_mandate_translations
– http://www.europeanpaymentscouncil.eu/content.cfm?page=sepa_b2b_dd_mandate_translations
– Mandate im Internet, am Telefon oder mündlich
– entsprechen nicht den Formerfordernissen
– Mandat gilt als nicht erteilt => unautorisiert
– 13 Monate Rückgabemöglichkeit
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Die SEPA-Produkte
SEPA-Mandatstexte für wiederkehrende und einmalige ( )
Lastschrift
Die Gestaltung des Mandats ist nicht festgelegt, sondern nur der Inhalt. Der rechtlich relevante Text des
SEPA-Lastschriftmandats ist im folgenden Wortlaut anzugeben:
Ich ermächtige (Wir ermächtigen) den Sportverein Burgdorf, (einmalig eine Zahlung) Zahlungen von
meinem (unserem) Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein (weisen wir unser)
Kreditinstitut an, die von dem Sportverein Burgdorf auf mein (unser) Konto gezogenen Lastschriften
(Lastschrift) einzulösen.
Hinweis: Ich kann (Wir können) innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die
Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem (unserem) Kreditinstitut
vereinbarten Bedingungen.
Zusätzlich müssen folgende Angaben auf dem Mandat enthalten sein:
-Name, Adresse und Gläubiger-Identifikationsnummer.
-Angabe, ob das Mandat für wiederkehrende Zahlungen oder eine einmalige Zahlung gegeben wird
-Name, Adresse, Kontoverbindung und Unterschrift des Kontoinhabers
-Die vom Zahlungsempfänger individuell vergebene Mandatsreferenz
weicht der Zahler vom Mitglied ab, ist folgender Zusatz erforderlich:
Dieses SEPA-Lastschriftmandat gilt für die Vereinbarung (oder des Vertrages/des Abonnements) mit
[Vorname und Name]
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Die SEPA-Produkte
SEPA-Rahmenmandat (1)
Aufbau der Mandatsreferenz hat weitreichende organisatorische
und technische Auswirkungen für den Zahlungsempfänger und hängt
zum Beispiel davon ab,
- ob bestehende Kundenstammdaten genutzt werden sollen
(z.B. Kunden-, Mitglieds-, Vertrags-, Abo-, Versicherungsnummer)
- ob bei der Erweiterung einer Kundenbeziehung bzw. neuen Vertragsabschlüssen neue SEPA-Lastschriftmandate erforderlich sind
- wie mit Mandatsänderungen und -widerrufen umgegangen
werden soll
Mit der Einführung der Mandatsverwaltung muss auch festgelegt werden,
ob
- ein SEPA-Lastschriftmandat pro Geschäftsbeziehung (Rahmenmandat)
oder
- mehrere SEPA-Lastschriftmandate pro Geschäftsbeziehung
(Einzelmandate)
vergeben werden sollen.
Bei der Entscheidung für eine Variante sind die jeweiligen
Vor- und Nachteile zu bewerten.
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Die SEPA-Produkte
SEPA-Rahmenmandat (2)
Vorteile
Nachteile
– Bei mehreren Verträgen wird
die Mandatsanzahl auf ein
Rahmenmandat reduziert
– Der Widerruf des Mandats betrifft
alle Verträge/Grundgeschäfte
des Kunden
– Der Zahlungspflichtige muss nur ein
Mandat unterschreiben, dass auch
bei Folgegeschäften genutzt werden
kann
– Auf eine zentrale Mandatsverwaltung
und für deren Pflege muss durch alle
betroffenen Abteilungen zugegriffen
werden können
– Kunden- und Mitgliedsnummern
können genutzt werden
– Sofern mehr als eine Vertragsbeziehung
besteht, ist die Nutzung einer Vertragsnummer als Mandatsreferenz nicht
sinnvoll
– Mandatsänderungen (z.B. Änderung
der Kontoverbindung) werden vereinfacht, da nur das Rahmenmandat
betroffen ist
– Ein weiteres Mandat könnte erforderlich
werden, falls der Zahlungspflichtige
mehrere Kontoverbindungen nutzt
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Die SEPA-Produkte
SEPA-Einzelmandat
Vorteile
– Der Widerruf eines Mandats betrifft
nur einen Vertrag
– Je Vertrag kann ein anderes Konto
des Zahlungspflichtigen genutzt werden
– Die Nutzung von Vertragsnummern
als Mandatsreferenz ist möglich
Nachteile
– Der Zahlungspflichtige muss
je Vertrag ein neues Mandat
unterschreiben
– Mandatsänderungen (z.B. Änderung
der Kontoverbindung), die sich auf alle
bestehenden Mandate eines Kunden
erstrecken, erfordern die Änderung
aller Mandate in der zentralen bzw.
dezentralen Mandatsverwaltung(en)
– Die Mandatsverwaltung wird
komplexer
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Die SEPA-Produkte
Mandatsreferenz
Mandatsreferenz
– Mandatsreferenz wird vom Einreicher individuell für jedes
SEPA-Mandat vergeben
– Sollte bei Ausfertigung des Mandats bekannt sein. Kann
jedoch auch nachträglich (vor der ersten Ausnutzung)
bekannt gegeben werden
– Länge maximal 35 Stellen
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Die SEPA-Produkte
Fristen der SEPA-Lastschriften
Fristen in den SEPA-Lastschriftverfahren
– Vorankündigung (Pre-Notification)
– Erforderlich vor dem ersten Lastschrifteinzug mittels SEPALastschrift
– Spätestens 14 Tage vor dem Fälligkeitsdatum versenden
– Andere Fristen können mit dem Zahlungspflichtigen vereinbart
werden.
– Ist an den Zahlenden zu adressieren (kann unter Umständen vom
Vertragspartner abweichen => „Oma-Enkel“
– Vorlagefrist SEPA-Basis-Lastschrift
– 7 Tage (D-5) für Erstlastschrift
– 4 Tage (D-2) für Folgelastschrift
– Vorlagefrist für SEPA-Firmen-Lastschrift
– 3 Tage (D-1)
–
–
Maßgeblich sind die Geschäftstage des Empfängerinstituts
Vorlagefrist gilt beim Zahlungsdienstleister des Zahlungspflichtigen
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Die SEPA-Produkte
Fristen der SEPA-Lastschriften
Absendung der schriftlichen Ankündigung der Lastschriftausübung
(Vorabinformation, Pre-Notification) durch den Kunden gegenüber
dem Zahlungspflichtigen.
14 Tage vor Fälligkeit (die Frist kann vertraglich zwischen der
Kommune und dem Zahlungspflichtigen verringert werden, z.B. durch
AGB)
Kalendertage
16
15
14
13
12
11
10
9
8
7
6
5
4
3
2
1
Bankarbeitstage
16
15
14
13
12
11
10
9
8
7
6
5
4
3
2
1
Einreichungsfrist der Datei mit Erstlastschriften durch
den Kunden bei der Stadtsparkasse Burgdorf
Fälligkeitstag (D-Day)
Einreichungsfrist der Datei mit Folgelastschriften durch
den Kunden bei der Stadtsparkasse Burgdorf
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Die SEPA-Produkte
Migration auf SEPA-Basis-Lastschrift
Mandatsmigration (1)
– Erster Einzug SEPA-Basis-Lastschrift aufgrund bestehender
Mandate (Einzugsermächtigung, Kombimandat) ist eine ErstLastschrift (D-5)
– Deutsche Kreditwirtschaft unterstützt die Weiternutzung
bestehender Einzugsermächtigungen durch AGBAnpassungen
– Information des Zahlungspflichtigen über Ersteinzug,
Gläubiger-ID und Mandatsreferenz
– muss schriftlich erfolgen (z.B. mit Rechnung, …)
– kann auch über Mitteilung im VWZ der letzten
Einzugsermächtigungs-Lastschrift erfolgen
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Die SEPA-Produkte
Pre-Notifications-Beispieltexte
Kontoauszugstext für eine Pre-Notification pro Lastschrift:
„Den Mitgliedsbeitrag 2013 von 120,00 € ziehen wir mit der SEPA-Lastschrift zum
Mandat 4711 zu der Gläubiger-Identifikationsnummer DE78ZZZ00000123016 von Ihrem
Konto IBAN DE67012345678925151270 bei der Stadtsparkasse Burgdorf
NOLADE21BUF zum Fälligkeitstag 15.02.2013 ein. Wir bitten Sie für Kontodeckung zu
sorgen.“ (306 Zeichen)
Kontoauszugstext für eine Pre-Notification bei wiederkehrenden
Lastschriften:
„Den Monatsbeitrag von 15,00 € ziehen wir mit einer SEPA-Lastschrift zum Mandat 4712
zu der Gläubiger-Identifikationsnummer DE78ZZZ00000123016 von Ihrem Konto IBAN
DE67012345678925151270 bei der Stadtsparkasse Burgdorf NOLADE21BUF
jeweils am 1. Werktags eines Monats, beginnend mit dem 1.2.2013 ein.“ (291 Zeichen)
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Die SEPA-Produkte
Migration auf SEPA-Firmenlastschrift
Mandatsmigration (2)
– Sonderfall Abbuchungsauftrag
– Weiterführung als SEPA-Firmen-Lastschrift nicht möglich
• Darf von Verbrauchern nicht genutzt werden
– Vereinbarung einer SEPA-Firmen-Lastschrift
– Bestehende Abbuchungsaufträge mit Verbrauchern
• Vereinbarung einer SEPA-Basis-Lastschrift
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Seite 32
Die SEPA-Produkte
Anzeigepflicht von Mandatsänderungen
 Welche Mandatsdatenänderungen bewirken eine
Anzeigepflicht gegenüber dem Zahlungspflichtigen mit der
nächsten, auf die Änderung folgenden Lastschrift?
 Mandatsreferenz
 GläubigerID (KreditorID)
 Name bzw. Rechtsform des Gläubigers (Kreditors)
z.B. Fusion, Umfirmierung
 Adresse des Gläubigers
 IBAN des Zahlungspflichtigen (Debitor)
 BIC des Zahlungspflichtigen (Debitor)
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3. SEPA-Migration vorbereiten
Auswirkungen auf Kunden
Firmenkunden*
mit Lastschriften
(Abbuchungsauftrag)
Firmenkunden*
mit Lastschriften
(Einzugsermächtig.)
Firmenkunden*
ohne Lastschriften
Neue Mandate
von Bestandskunden
einholen
Beantragung
Beantragung
Gläubiger-ID,
Gläubiger-ID,
Umstellung Mandate, Umstellung Mandate,
neue LS-Vereinbarung neue LS-Vereinbarung
mit Spk, Umstellung
mit Spk, Umstellung
auf beleglosen ZV
auf beleglosen ZV
Privatkunden
Umstellung Software
(neues Datenformat)
und Kommunikation
Umstellung Software
(neues Datenformat)
und Kommunikation
Umstellung Software
(neues Datenformat)
und Kommunikation
Nutzung SEPAÜberweisung,
IBAN und BIC
Nutzung SEPAÜberweisung,
IBAN und BIC
Nutzung SEPAÜberweisung,
IBAN und BIC
Nutzung SEPAÜberweisung,
IBAN und BIC
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Die Umstellung auf die SEPA-Zahlverfahren tangiert
unterschiedlichste Aufgabenfelder
In Abhängigkeit von Unternehmensgröße und Tätigkeitsfeld
Vereinsbuchhaltung / Vorstand
Andere betroffene Abteilungen
– Rechnungsstellung (IBAN/BICAngabe/Zahlungsbedingungen/
Formulare, Mandate oder Verträge)
– Vertrieb/Einkauf (Information
der Geschäftspartner/ggf. neue
Verträge/Mandate/Formulare)
– Buchhaltung (Kontoabstimmung/
Erfassung IBAN/BICs/Aktualisierung
der Datenbanken)
– Personalabteilung (Umstellung
Gehaltskonten)
– Informationstechnologie
– Nachforschungen (Anfragen von
Mitgliedern)
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Zur strukturierten Umsetzung der SEPA-Migration
sollte rechtzeitig ein Projekt aufgesetzt werden
Wichtige Handlungsfelder:
!

Eigene IBAN und BIC auf Geschäftsunterlagen/Rechnungen angeben

Kundenstammdaten, Verträge und Formulare auf IBAN und BIC umstellen

Organisation und Abläufe anpassen

Software (Finanzbuchhaltung, Electronic Banking…) an SEPA-Datenformat*
anpassen

Alle relevanten Fristen (Einreichung und Rückgabe) beachten

Zahlungen möglichst beleglos einreichen

Eigene Kunden rechtzeitig über Änderungen informieren
Zum Umrechnen von Kontonummer/BLZ in IBAN und BIC stellt Ihnen Ihre
Stadtsparkasse Burgdorf Konvertierungstools zur Verfügung
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Zur Umstellung auf die SEPA-Lastschrift
sind weitere Handlungen erforderlich
!

Entscheidung, ob SEPA-Basis- und/oder Firmen-Lastschrift genutzt werden soll

Gläubiger-ID bei der Bundesbank beantragen

SEPA-Inkassovereinbarung mit eigenem Kreditinstitut abschließen
(wurden Ihnen mit der Einladung zugesandt)

Mandatsverwaltung organisieren (Mandatsgestaltung, Einholung der Mandate,
Archivierung, Verträge, Abläufe im Unternehmen)
Aktuelle Informationen zum Thema SEPA-Lastschriften erhalten Sie
jederzeit online unter www.ssk-burgdorf.de/sepa
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4. Unterstützung der Kunden
Unterstützung der Kunden durch die Stadtsparkasse Burgdorf (1)
…für Privatkunden
 IBAN auf der Sparkassen-Card
 IBAN im Kontoauszug
 IBAN im Online-Banking
…für Firmenkunden
 Allgemeine Beratung zu SEPA
 Beratung zur Mandatsgestaltung
 Unterstützung bei der Konvertierung von
Datenbeständen
 Angebot von Software (SFirm, StarMoney, SPGVerein, S-Verein)
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Unterstützung der Kunden durch die Stadtsparkasse Burgdorf (2)
 SEPA-Account-Converter
Umrechnung von Bankverbindungen deutscher KI auf
IBAN und BIC
 https://www.ssk-burgdorf.de/firmenkunden/konten_karten/sepa
 SEPA-File-Konverter
Konvertierung von DTAUS- bzw. DTAZV-Dateien in
SEPA-Überweisungsdateien
Konvertierung von DTAUS-Lastschriftdateien in SEPALastschriftdateien
 http://www.sfirm.de/kunden/weitere-produkte/sepa-file-converter.html
 SEPA-XML-Checker
Überprüfung von SEPA XML-Dateien auf Fehler
 http://www.sfirm.de/kunden/weitere-produkte/sepa-xml-checker.html
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5. Weitere Entwicklungen
Weitere Entwicklungen
 Einführung der CORE1-Lastschrift
der Zeichen im Verwendungszweck von 140 (4 x 35) auf ???
 Erweiterung
(elektronische Rechnung)
 Einführung eines e-Mandats
 Verwendung von Umlauten in SEPA-Verwendungszwecken
Stadtsparkasse Burgdorf
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Ihre weiteren Fragen zu SEPA beantworten wir gern –
Ihre Ansprechpartner bei der Stadtsparkasse Burgdorf
Ihre Kundenbetreuer in der Stadtsparkasse
Burgdorf
Telefon
e-Mail
05136 / 803 0 (oder Durchwahl)
[email protected]
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Wichtige Hinweise
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Präsentation Vereine 31.01.2013