BeSTe
gleitete
chuleingangsphase
hüringen
ntwickeln
Das BeSTe für Kinder
Themen
• Entwicklungsarbeit für die Schuleingangsphase in
Thüringen
• Ziele des Transferprojektes „BeSTe“
• Grundsätze der Schuleingangsphase
• Dimensionen der Schuleingangsphase
• Projektorganisation
• Projektablauf
• Regionale Begleitung durch die Tandems
– Aufgaben der Tandems
– Fortbildung der Tandems
Entwicklungsarbeit
für die Schuleingangsphase in Thüringen
langfristiges
1996-1998
Vorläuferprojekte zu den Themen:
Rhythmisierung, Klassenstufenübergreifender Unterricht,
Innovatives Handeln...
(zahlreiche Schulen in Thüringen)
1999-2003
Schulversuch
„Veränderte
Schuleingangsphase“
 15 Grundschulen
(mit wiss. Begleitung)
1998-1999
Pilotprojekt zur Veränderung
der Schuleingangsphase
 5 Grundschulen
(mit wiss. Begleitung)
seit 2004/2005
Entwicklungsvorhaben
Eigenverantwortliche
Schule
2003-2006
Projekt
„Optimierung der
Schuleingangsphase“,
Aufbau eines
Unterstützungssystems
 25 Grundschulen
Schulentwicklungsvorhaben:
Alle Grundschulen
haben eine förderwirksame
Schuleingangsphase mit
klassenstufenübergreifendem
und gemeinsamen Unterricht
2005-2010
Transferprojekt
„BeSTE - Begleitete
Schuleingangsphase
Thüringen entwickeln“
1.Etappe 2005-2008
mit wissenschaftlicher Begleitung
Ziele des Transferprojektes
Ziele
Etablierung von
Schulen mit einer
förderwirksamen
Schuleingangsphase
Ableitung von
wissenschaftlich
gestützten
Gelingensbedingungen
für Transferprojekte
Grundsätze der
Schuleingangsphase
Allen Kindern die Chance zum Lernen
in einer Grundschule geben.
Alle Kinder altersgerecht einschulen
und ihnen ausreichend Zeit zur
Entwicklung einräumen.
Alle Kinder stärken und in ihren
Begabungen herausfordern.
Bildungschancen für alle Kinder
durch geeignete Förderung verbessern.
Dimensionen der
Schuleingangsphase
Didaktik
Jahrgangsmischung
Leistungsdokumentation
Öffentlichkeitsarbeit
Rhythmisierung
Eltern
Mehrpädagogensystem
Leistungsdokumentation
• Stärkung der
diagnostischen
Kompetenz der Lehrkräfte
für individuelle
Lernstandsanalysen
• Erarbeitung geeigneter
Instrumente zur
Dokumentation
• Rückmeldesysteme für
Kinder und Eltern
entwickeln
• realistische
Selbsteinschätzung,
Leistungszuversicht und
hohe Leistungsbereitschaft
der Kinder fördern
Rhythmisierung
• Tagesablauf nach individuellen
Lernrhythmen
• Einteilung des Tages in
Gleitzeit, Lernzeiten und
Pausen
• Phasen der Anspannung und
Entspannung
• Wechsel der Lernformen
Mehrpädagogensystem
• Bildung von
Stammgruppen-Teams
(Lehrer, Erzieher,
Förderschullehrer…)
• gemeinsames Planen und
Auswerten
• Nutzung verschiedener
Kompetenzen
• Kooperation des gesamten
Kollegiums
Eltern
• Erziehungs- und
Bildungspartnerschaft
zwischen Eltern und
Schule
• kontinuierliche
Information über das
Schulleben und den
Unterricht
• vielfältige Formen der
Zusammenarbeit vom
Elternabend bis zu
gemeinsamen Projekten
Öffentlichkeitsarbeit
• Transparenz und Information
für die Öffentlichkeit
• Mitgestaltung des
Gemeindelebens
• Kooperation mit Ärzten,
Jugendamt, Gemeinden …
• intensive Zusammenarbeit
mit Kindertagesstätten,
Förderzentren und
weiterführenden Schulen
Jahrgangsmischung
• Organisation von
Stammgruppen
• Stammgruppen als soziale
Heimat
• Bildung von
Lerngemeinschaften
• Bildung von
Lernpatenschaften
• individuelle Verweildauer
von 1-3 Jahren
Didaktik
•
•
•
•
selbstgesteuertes Lernen
individuelle Lernzugänge
offene Unterrichtsformen
verschiedene Formen der
Differenzierung
• integrative Förderung
Projektorganisation
Transferprojekt
„Begleitete Schuleingangsphase Thüringen entwickeln“
(Stand Juni 2006)
Erkenntnisse aus:
• Projekt
„Veränderte SEP“
• Schulversuch
„Veränderte SEP“
• Projekt
„Optimierte SEP“
Steuergruppe
Cordula Engelhardt, Gabriele Pollack
Johann Fackelmann, Dr. Christa Herwig
Wissenschaftliche Begleitung
Projektleitung
Prof. Ursula Carle, Dr. Heinz Metzen
Tina Pätzold, Antje Christina Knuth
Tandems (Stand Juni 2006)
Artern
Kathrin Auerbach
Ute Petermann
Bad Langensalza
Angela Jung
Diethard Groß
Rudolstadt
Bettina Ehrhardt
Ute Hotze
Eisenach
Gabriele Reusche
Birgitt Simmen
Schmalkalden
Ingrid Lucke
Kornelia Focke
1. Etappe – Vorbereitung
Erfurt
Sabine Klose
Gabriele Müller
Schmölln
Ines Wagner
Jana Goßmann
Gera
Heike Nass
Uta Meier
Stadtroda
Silke Neupert
Angelika Linder
Beatrice Ackermann
2. Etappe – Durchführung
Neuhaus
Jena
Antje Pohl
Heidrun Pihan
Anette Berg
Katrin Teubner
Weimar
Tamara Blasl
Angelika von
Rosenberg
Karin Schneider
Worbis
Anita Bierwisch
Herbert Goldmann
3. Etappe – Abschluss
Projektablauf „BeSTe“
• 1. Etappe Vorbereitung
(2 Jahre)
– Vorbereitungsphase
2005/2006
– Beginn der Durchführung 2006/2007
 mit wissenschaftlicher Begleitung
• 2. Etappe Durchführung
– Grundlegung
– Ausbau
• 3. Etappe Abschluss
– Ergebnissicherung
und Abschluss
(2 Jahre)
2007/2008
2008/2009
(1 Jahr)
2009/2010
Projektablauf „BeSTe“ – Details
(1)
Etappe 1
•
Schuljahr 2005/2006 Vorbereitungsphase
–
–
–
–
–
Festlegung der Projektziele
Erstellung eines Projektstrukturplanes
Gewinnung der Tandems in den Qualitätsagenturen
Beginn der Qualifizierung der Tandems
Unterstützung und Beratung durch die
wissenschaftliche Begleitung
– Öffentlichkeitsarbeit
Projektablauf „BeSTe“ – Details
(2)
Etappe 1
• Schuljahr 2006 /2007 Beginn der Durchführung
– Bereitstellung der Ressourcen für die Tandems
– 2x 0,5 Vollzeitbeschäftigtenstelle (VZB) in jedem Schulamt
– Verzahnung mit dem Entwicklungsvorhaben „Eigenverantwortliche
Schule“
– Begleitung der Schulen durch die Tandems
– Einbindung der Tandems in das regionale Unterstützersystem
– Fortsetzung der Qualifizierung und Begleitung der Tandems
– Unterstützung und Beratung durch die wissenschaftlichen
Begleitung
– Überarbeitung des TQSE
(Thüringer Qualitätsinstrumente für die Schuleingangsphase)
Regionale Begleitung
durch die Tandems (Stand Juni 2006)
Grundschullehrkraft
Worbis
Förderschullehrkraft
Artern
Bad
Langensalza
Eisenach
Weimar
Erfurt
Gera
Jena
Stadtroda
Schmalkalden
Rudolstadt
Neuhaus
Schmölln
Aufgaben der Tandems
• Gewinnung der Schulen für das Transferprojekt
(Schulkonferenzbeschluss)
• Beratung und Begleitung der Schulen
– Zielvereinbarungen zwischen Tandems und Schulen
– Angebot von Unterrichtsberatungen
– Unterstützung der Schulen im Entwicklungsvorhaben
„Eigenverantwortliche Schule“
– Nutzung von Instrumenten wie SSCR (Stärken–Schwächen–
Risiken–Chancen-Analyse) und TQSE
• Angebote für oder Vermittlung von schulinternen
Fortbildungen in den Schulamtsbereich
• Dokumentation von Prozessen
Fortbildung der Tandems
• Fortbildung 2005/2006
144 Stunden
•
Erhebung des Unterstützungsbedarfs für die
Durchführung des Transferprojektes
•
Seminare zur bedarfsgemäßen Qualifzierung
• Ab 2006/2007
– Entwicklung eines Kompetenzportfolios
– Ableitung von Unterstützungsangeboten
– Kompetenzentwicklung in Arbeitsgruppen
Fortbildung der Tandems
2005/2006
Themenschwerpunkte:
– “Offener Unterricht”
– Stärken–Schwächen–Chancen–Risiken-Analyse
(SSCR)
– Kommunikationstraining
– Lenkungstechniken
– Moderationsmethoden
– Didaktische Route
– Unterrichtsberatung
– Umgang mit Widerständen
– Zielvereinbarungen
Das BeSTe für Kinder

BeSTE