TeilnehmerInnen
• Bundesfachgruppe PMR der Österreichischen
Ärztekammer
• Landesfachgruppen PMR der 7
Landesärztekammern, in denen PMR FG
existieren
• Wiss. Fachgesellschaft ÖGPMR
• Bundessprecher der Fachgruppe Phys. Institute der
Wirtschaftskammer
• Ordinariat f. PMR der MedUni Wien
• Sekretär Berufsverband BÖPMR
Beschlüsse I PMR-Konvent
26.9.2008
Ziel des Konventes
• Gemeinsame Diskussion und ggf.
Verabschiedung der wichtigsten
strategischen Grundsätze für die
Ausrichtung der zukünftigen Standes´und Wissenachftspolitik unseres Faches
.
TeilnehmerInnen
• Landesfachgruppenmitglieder der Bundesländer
Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Kärnten,
Niederösterreich, Steiermark und Wien und deren
Obleute , Vorstand der Wissenschaftlichen
Fachgesellschaft ÖGPMR, Ordinariat für PMR an
der MedUni Wien, Bundessprecher der
Fachgruppe Phys. Institute der Wirtschaftskammer
Sekretär des Berufsverbandes BÖPMR
Bundesfachgruppensprecher PMR der
österreichischen Ärztekammer
1. Integrierter
Versorgungsprozess (PMR aus
einer Hand)
Prioritär werden zur Gänze unter PMR
Verantwortung stehende integrierte
Behandlungsprozesse (von der fachärztlichen
Begutachtung, Anordnung, Durchführung und
Überwachung sowie Nachbetreuung) gegenüber
fragmentierten Prozessvarianten (Anordnungsund Durchführungsverantwortung getrennt)
angestrebt und als optimal qualitätsfähig und
ökonomisch angesehen.
2.Behandlungsfreiheit
Der Facharzt der PMR Behandlungseinrichtung verordnet basierend auf dem
Ergebnis der fachärztlichen Begutachtung
nach Aufklärung und Zustimmung des
Patienten und nach dem am besten
verfügbaren Wissen die anzuwendenden
diagnostischen und therapeutischen
Massnahmen.
3.Neutrale Bewertung von
Therapieanwendungen
Es gibt keine „gute“ oder „schlechte“
Therapieform, sondern nur indizierte, nicht
indizierte, kontraindizierte oder
unterlassene indizierte Anwendungen.
4.Gleichheitsgrundsatz
Alle Fachärzte für PMR haben unabhängig von
der Organisationsform der Leistungserbringung gleiche
standespolitische Priorität .
z.B:
• angestellte oder freiberufliche PMR-Fachärzte
• an Ambulanzen/Instituten/bettenführenden Stationen/in
Ordinationen,
• Bei öffentlichen oder privaten Trägern,
• mit oder ohne Kassenverträgen.
-
5.Ethische
Kalkulationsgrundsätze
Die Modellierung von Kostenrechungen hat
so zu erfolgen, dass es keine ökonomischen
Anreize zur Bevorzugung oder Zwänge zum
Ausschluss bestimmter ärztlicher
Leistungen sowie von diagnostischen und
therapeutischen Massnahmen gibt.
Beschlusskraft
• Die Grundsätze wurden von den anwesenden
Landesfachgruppenmitgliedern der Bundesländer
Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Kärnten,
Niederösterreich, Steiermark und Wien und deren
Obleuten , dem Vorstand der Wissenschaftlichen
Fachgesellschaft ÖGPMR, dem Ordinariat für
PMR an der MedUni Wien, dem Bundessprecher
der Fachgruppe Phys. Institute der
Wirtschaftskammer und dem Sekretär des
Berufsverbandes BÖPMR einstimmig ohne
Stimmenthaltungen angenommen.
Beschlüsse II PMR-Konvent
22.1.2010
TeilnehmerInnen
• Bundesfachgruppe PMR der Österreichischen
Ärztekammer
• Landesfachgruppen PMR der 7
Landesärztekammern, in denen PMR Fachgruppen
existieren
• Wiss. Fachgesellschaft ÖGPMR
• Bundessprecher der Fachgruppe Phys. Institute der
Wirtschaftskammer
• Berufsverband BÖPMR( eingeladen)
Einstimmig o. Enthaltung
• Verabschiedung Memorandum
– Der Patient hat ein Recht auf die bestmögliche Therapie
die ihm hilft.
– Als unwirksam ist nur einzustufen, wenn die
Unwirksamkeit bewiesen ist. Das Fehlen von Evidenz
belegt nicht die Unwirksamkeit.
– Es ist aufgrund der Anamnese und Untersuchung die
optimale Therapie auszuwählen.
– Diese ist nicht zwangsläufig diejenige,für die die beste
Evidenz existiert, oder die in einer Leitline
festgeschrieben wurde. Die Evidenzbasierte Medizin
unterstützt die Entscheidungsfindung.
Mehrheitlich
– Physikalische Medizinische Massnahmen
wirken auf verschiedenen Ebenen und
Strukturen,
– Die jeweilig für den Pat. hilfreiche
Kombination von Physikalischen
Therapiemassnahmen wird, individuell im
Einvernehmen mit dem Patienten getroffen
– unterstützt durch die vorhandene Evidenz und
Expertise.
Addendum zu 3.Grundsatz des I
Konventes
• Es wird die die Unterscheidung in
„passive „ und „aktive“ Massnahmen als
fachlich unrichtig erachtet.
Einstimmig ohne Enthaltung
Literaturrecherche ÖGPMR
• p.s. :Auf der Homepage der
Wissenschaftlichen Fachgesellschaft
OEGPMR.AT sind umfangreiche
Literaturrecherchen veröffentlicht, die die
seit Jahrtausenden bekannte Erfahrung, dass
Physikalische Therapie bei Schmerzen und
Funktionseinschränkungen des Stütz- und
Bewegungsapparates wirksam und indiziert
ist, auch wissenschaftlich fundiert belegen.

Ergebnisse I. und II Konvent PMR