Was heißt didaktische Forschung bei der Entwicklung und
Umsetzung von Unterrichtskonzepten?
1. Einführung und geplanter Ablauf
Joachim Kahlert, München
2. Möglichkeiten und Mindeststandards pragmatisch
orientierter didaktischer Forschung
Wolfgang Einsiedler, Erlangen-Nürnberg
3. Zwischen Verfügungsrationalität und Stegreiforientierung.
Gibt es einen „mittleren Weg“?
Theo Hug, Innsbruck
4. Diskussion
mit einem vorbereiteten Statement von
Philipp Spitta, Herne
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Wissenschaftlicher Fortschritt – Anwendungsnutzen
• empirische Befunde
Verwendungsforschung: wissenschaftlich erzeugtes Wissen kann
keine Anleitungsfunktion für praktische Handlungs- und
Entscheidungssituationen beanspruchen (vgl. Drerup/Terhart 1981,
Lüders 1991,Terhart 1991, ders. 2002).
• systemtheoretische Analyse
wissenschaftliche Erzeugung von Wissen folgt anderen
Regulationsprinzipien als die Nutzung von Wissen (vgl. u.a.
Luhmann 2002; Stehr 2000).
• spezialisierte Erkenntnisse für komplexe pädagogische Probleme?
Beispiel: Schulbuchforschung
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Transfer von Ideen und Anregungen
als Rezept
als Ergebnis wissenschaftlicher
Forschung
Wirkung wird
behauptet
Wirkung wird über aufgeklärte
Varianzen abgesichert
instrumentalistisch
„Dritter Weg“ : ideen-induzierend
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theoriebasiert
keine einfache Lösung der jeweiligen pädagogischen Aufgabe
Zweifel des Anwenders an Patentlösungen Raum geben
Vorschläge begründen (eigene und fremde Befunde, deduktiv)
auf mögliche Schwierigkeiten, Risiken aufmerksam machen
sinnvolle Indikatoren für Erkennen erwünschter/ unerwünschter
Wirkungen nennen
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Verstetigung des BLK-Projekts Zuhörförderung
www.ganzohrsein.de; Publikationen...
Etwa 800 zusätzlich eingerichtete Hörclubs an Grundschulen
(Stiftung Zuhören)
Erweiterung des Fortbildungsangebotes der staatlichen
Lehrerfortbildung in Bayern
etwa 15 Hörclubs an Realschulen in Bayern; Gy interessiert
Zwei weitere Drittmittelprojekte „Erzählen und Zuhören“
Verhandlungen mit zwei Stiftungen (Ausweitung Kindergarten bzw.
Hauptschule)
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