Gebet das Kennzeichen eines Christen
Alle, die sich von Gottes Geist leiten
lassen, sind seine Söhne und Töchter.
Denn der Geist, den ihr empfangen
habt, macht euch nicht zu Sklaven,
sodass ihr von neuem in Angst und
Furcht leben müsstet; er hat euch zu
Söhnen und Töchtern gemacht, und
durch ihn rufen wir, wenn wir beten:
„Abba, Vater!“
Römer 8,14.15
„Gottes Geist wohnt in uns.“
Römer 8,9
„Wenn jemand Gottes Geist nicht hat,
gehört er nicht zu Christus.“
Römer 8,9
„Wenn Christus in euch ist, dann habt
ihr Gottes Geist empfangen.“
Römer 8,10
Also:
Christwerden und Geistesempfang
gehören zusammen.
Wenn man Christ ist,
hat man den Heiligen Geist.
Wenn man den Heiligen Geist nicht hat,
ist man kein Christ.
Alle Christen haben den Heiligen Geist.
Nur Christen haben den Heiligen Geist.
Der Heilige Geist ist kein von Jesus
unabhängiger Weg zu Gott.
Wenn der Heilige Geist bei jemand
einzieht,
kommt er nicht als Gast,
sondern als Hausherr..
Beten heisst,
von morgens bis abends
über alles, was uns beschäftigt,
mit Jesus reden.
„Trotz allem,
was die Menschen über Gott wussten,
erwiesen sie ihm nicht die Ehre,
die ihm zukommt,
und blieben ihm den Dank schuldig.“
Römer 1,21
Die Ursünde des Menschen:
Abbruch der Beziehung zu Gott
Die Umkehr des Menschen:
Wiederaufnahme der Beziehung zu
Gott
Beten = Reden
Reden = Beziehung unter Menschen
herstellen / aufrechterhalten
Beten = Verbindung mit Gott
herstellen / aufrechterhalten
Der Inhalt des Gebets:
Bitte und Dank
Wer bittet,
- hat begriffen, daß er allein nicht
zurechtkommt.
Was haben ein Christ und ein
Selfmademan gemeinsam?
Beide lieben ihren Schöpfer über alles.
Wer bittet,
- hat begriffen, daß er allein nicht
zurechtkommt
- ist bereit, sich helfen zu lassen
Wer bittet,
- hat begriffen, daß er allein nicht
zurechtkommt
- ist bereit, sich helfen zu lassen
- ist überzeugt, daß Gott helfen kann
und helfen will
Bitten zeigt unser Verhältnis zu Gott:
Bitten macht uns klein
(wir brauchen Hilfe)
Bitten macht Gott groß
(er gewährt uns Hilfe)
Bitten macht uns groß
(wir bekommen Hilfe)
Der Inhalt des Gebets:
am Anfang die Bitte,
am Ende der Dank.
„Dankt Gott, dem Vater,
immer und für alles im Namen von
Jesus Christus, unserem Herrn.“
Epheser 5,20
„Wendet euch in jeder Lage
mit Bitten und Flehen
und voll Dankbarkeit an Gott
und bringt eure Anliegen vor ihn.“
Philipper 4,6
„Dankt Gott in jeder Lage.
Das ist es, was er von euch will
und was er euch durch Jesus Christus
möglich gemacht hat.“
1. Thessalonicher 5,18
Die zehn Aussätzigen
(Lukas 17,11-19)
10 mal die Bitte
10 mal die Erhörung
1 mal der Dank
„Was bringt dich dazu, so überheblich
zu sein? Ist nicht alles, was du hast, ein
Geschenk Gottes? Wenn es dir aber
geschenkt wurde, warum prahlst du
dann damit, als hättest du es dir selbst
zu verdanken?“
1. Korinther 4,7
Ohne Dank bleibt Beten unvollständig.
Dank ändert unsere Beziehung zum
Geber.
Dank ändert unsere Beziehung zur
Gabe.
. Bitten macht reich.
(Heilung)
Danken macht noch viel reicher.
(Heilung und Rettung)
Christen können immer danken,
auch schon vor der Erhörung.
Die Gabe ist zwar noch nicht da,
aber der Geber ist da!
„Auf sexuelle Unmoral und
Schamlosigkeit jeder Art, aber auch auf
Geldgier sollt ihr euch nicht einmal mit
Worten einlassen; sich damit zu
beschäftigen schickt sich nicht für
Menschen, die zu Gottes heiligem Volk
gehören. Genauso wenig haben
Obszönitäten, törichtes Geschwätz und
anzügliche Witze etwas bei euch
verloren.“
„Was hingegen eure Gespräche prägen
soll, ist Dankbarkeit gegenüber Gott.“
Epheser 5,3.4
Wer die Gabe vom Geber trennt,
missbraucht sie.
Wer dem Geber für die Gabe dankt,
gebraucht sie nach seinen Spielregeln.
Das Kennzeichen des Christen ist
Danken.
Ein Mustergebet als Gebetsmuster
„Wenn wir beten, rufen wir:
Abba, Vater!“
Römer 8,15
Die Form dieses Gebets:
„Wir rufen.“
Das heisst:
Wir beten frei, spontan und begeistert.
Der Inhalt dieses Gebets:
„Abba, Vater!“
Auf diesem einen Wort
bauen alle anderen Worte
unseres Gebets auf.
„Abba“ (aramäisch)
=
„Vater/Papa“ (Anredeform)
So hat Jesus selbst gebetet:
„Abba, Vater, alles ist dir möglich. Lass
diesen bitteren Kelch an mir
vorübergehen! Aber nicht wie ich will,
sondern wie du willst.“
Markus 14,36
Beten, Bitten und Danken:
das Kennzeichen der Christen

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