Kongress
Interkommunale Kooperation
Vorstellung des Projektes
„Kooperation
Forderungsmanagement“
Inhalt
Inhalt des Projektes
Entstehung der Kooperation
Umsetzungsstrategien
Planungs- und Umsetzungsphase
Nutzen des Projektes
Ausblick
Kooperationskongress 2012
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Inhalt des Projektes
Kooperation Forderungsmanagement
• Freiwillige Kooperation auf dem Gebiet der Beitreibung
öffentlich-rechtlich vollstreckbarer Forderungen
• Landesverwaltungsamt (LaVA) als Dienstleister für
kommunale Partner (Landkreise, Kommunen,
Zweckverbände, sonstige Anstalten und Stiftungen des
öffentl. Rechts) und Land
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Entstehung der Kooperation
Minister als Initiator
Gründe: Optimierungspotential erkennbar
•
•
•
•
•
Rechtslage 2008
Unterschiedliche Bedingungen im Saarland
Personalintensive Beitreibung
Doppelstrukturen
LaVA verfügt über professionelle Vollstreckungsstelle
Ziel: Synergieeffekte realisieren durch
• Schuldnerbezogene Bündelung der Forderungen
• Nutzung vorhandener Strukturen im LaVA
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Umsetzungsstrategien
Kooperation Forderungsmanagement
Alternativlösungen:
• Einbeziehung privater Dienstleister
• Jeder öffentliche Gläubiger arbeitet wie bisher alleine
• Aufbau neuer Strukturen, Fortbildung, IT
• Kooperation
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Umsetzungsstrategien
Kooperation mit dem LaVA als gute Alternative?
Kooperationsalternativen:
• Kommunen kooperieren untereinander
• Landkreise und Kommunen kooperieren
• Kooperation kommunaler Partner mit dem LaVA
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Planungs- und Umsetzungsphase
Welche Barrieren müssen überwunden werden?
Hindernisse/Widerstände:
• Misstrauen, Vorbehalte
• Drohender Verlust von
Eigenständigkeit
Entscheidungskompetenz
• Ängste von Betroffenen
• Desinformation/Fehlinformation
• Verwaltungshierarchien
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Planungs- und Umsetzungsphase
Wir haben diese Barrieren überwunden
„Türöffner“:
• Sinnhaftigkeit des Projektes
• Unterstützung durch Hausleitungen/Ministerrat
• Ansprache und Mitwirkung von „Entscheidern“
• Frühzeitige Gesetzesänderung
• Transparenz, Offenheit, Fairness
• Frühzeitige Einbindung aller Partner
• Gute Zusammenarbeit, gemeinsame Ziele der Partner
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Planungs- und Umsetzungsphase
Projektmaximen werden Erfolgsgaranten
Projektmaximen:
• Freiwilligkeit der Kooperation
• Gleichberechtigte Zusammenarbeit auf Augenhöhe
• Zuständigkeit für Aufgabe bleibt unberührt, nur
Durchführung wird verlagert
• Bedürfnisse aller berücksichtigen
• Widerstände ernst nehmen
• Maßnahmen nur im Konsens
• Konsequenz und Bürgernähe
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Planungs- und Umsetzungsphase
Die Risiken kalkulierbar machen
Risikobegrenzung:
• Kostensicht/Wirtschaftlichkeit von Beginn an
• Finanzielle Überschaubarkeit
(„schwarze 0“, Nachkalkulation, frühe Rentabilität)
• Kündigungsmöglichkeiten für beide Partner
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Planungs- und Umsetzungsphase
Ein Projekt braucht einen Plan
Projektorganisation:
• Projektplan, Projektstrukturplan, Meilensteine
Zeitliche Vorgaben
Festlegung von Verantwortlichkeiten
Einfordern/Kontrolle
Punktuelle Hinzuziehung von Fachabteilungen
Ergebnisprotokolle
• Regelmäßige Projektgruppensitzungen
• Strukturierung von Themen
• Konkrete Ansprechpartner für Projekt- und Wirkbetrieb
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Planungs- und Umsetzungsphase
Projektmarketing „Tue Gutes und rede darüber“
Externe Kommunikation
• Informationsschreiben
• Einladungen/Besuche potentieller Partner/Gegner,
Gespräche
• Vorstellung des Projektes in BM-Dienstbesprechungen,
Gremien, Ausschusssitzungen, etc.
Interne Kommunikation
• Projektinformation per E-Mail
• Persönliche Information über Sachstand des Projektes
• Frühe Einbindung der Interessenvertretungen
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Planungs- und Umsetzungsphase
Kooperation als Beitrag zur Schuldenbremse
Finanzierung:
• Vorläufige Kalkulation, offen und transparent
• Abrechnungsmodalitäten nach Wunsch des Partners
• Anschubfinanzierung durch MfIS
(Bedarfszuweisungen durch Referat C 5 möglich)
• Anerkennung von nachhaltigen Maßnahmen durch
Kommunalaufsicht
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Nutzen des Projektes
Win-Win-Situation
• Nutzung bestehender Strukturen
• Einsatz von Vollstreckungssoftware phinAVV der
Fa. ABIT, die gemeinsam fortentwickelt wird
• Effizienzgewinn durch Wegfall von Doppelstrukturen
• Einnahmenerhöhung
• Niedrige Personalkosten durch Kooperation mit Vivento
• Kosten nur für tatsächlichen Aufwand
• Kosten für alle Kommunen gleich hoch
• Stetige Qualitätsverbesserung, Standards
• Rechtssicherheit, Präventivwirkung
• Vollstreckungsgerechtigkeit
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Ausblick
Erfolgreich auch in der Zukunft
Eckpunkte für die künftige Zusammenarbeit:
• Fortentwicklung der technischen Möglichkeiten
• Regelmäßige Partnerbesprechungen
• Vorausschauende Personalplanung/
Schrittweise Personalisierung
• Organisatorische Anpassungen
 Ausdehnung der Kooperation
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Herzlichen Dank für Ihr
Interesse
Backup
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Vorhandene Strukturen des LaVA
Professionelle Vollstreckungsstelle
• Besteht seit 01.07.2009
• flexibler Personalkörper
(optimale Personal- und Sachauslastung)
• Spezifische Fortbildung
(Spezialisierung, sechsmonatige Schulung, ständige
Aktualisierung)
• Personenbezogene Bündelung der Forderungen
• Innendienst vor Außendienst
• Hohe Beitreibungsquote
(langfristig bis 83 %)
• Effizienz durch Rechnungshof bestätigt
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Umsetzungsstrategien
Kooperation mit dem LaVA als gute Alternative?
Kooperationsalternativen:
• Kommunen kooperieren untereinander
(wurde bislang wenig genutzt)
• Landkreise und Kommunen kooperieren
(überwiegend Aufbau neuer Strukturen notwendig)
• Kooperation kommunaler Partner mit dem LaVA
(Nutzung vorhandener Strukturen, landesweit)
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Herzlichen Dank für Ihr
Interesse

Präsentation_LaVA Forderungsmanagement