Wie GPS funktioniert
Der französische Pilot und
Dichter Antoine de Saint
Exupéry schrieb in seinem
Buch "Der kleine Prinz":
"Das Wesentliche ist für die
Augen unsichtbar".
Was heißt GPS ?
Global Positioning System
= Weltweites Positionierungs
System
24 Satelliten
24 Satelliten fliegen um die
Erde.
Immer 3 und ein
zusätzlicher Satellit müssen
angepeilt werden
Satelliten sind teuer
So sieht einer der Satelliten
aus, die vom USVerteidigungsministerium
in eine bestimmte
Umlaufbahn geschossen
wurden. 12 Milliarden
Dollar wurden für die
Satelliten ausgegeben.
5 Schritte zur genauen Position
1 Die Grundlage von GPS ist der Schnitt von Sphären um die Satelliten.
2 Um die Positionsbestimmung vorzunehmen, misst der GPS-Empfänger
Abstände durch die Laufzeit von Funksignalen.
3 Um die Laufzeit zu messen, muss das GPS sehr genaue Zeitmessungen
garantieren, was man mit einigen Tricks ermöglichen kann.
4 Zur genauen Positionierung müssen wir exakt wissen, wo sich die
Satelliten im Raum befinden. Hohe Umlaufbahnen und sorgfältige
Beobachtung bergen das Geheimnis.
5 Schließlich müssen alle Fehler (z. B. Verzögerungen aufgrund von
atmosphärischen Störungen) korrigiert werden, die das Signal bei seiner
Reise durch die Atmosphäre erleidet.
1. Schritt: Sphären um Satelliten
Die Grundlage von GPS
ist der Schnitt von
Sphären um die
Satelliten.
Ein Stativ hat drei Beine
Mit einem Bein fällt die
Kamera um.
Bei zwei Beinen kippt sie
zur Seite.
Erst drei Beine führen zu
einer stabilen Position.
Positionsbestimmung durch drei
Satelliten
Unsichtbar ist das
Messsignal, das am
Empfänger im Auto, im
Schiff oder Flugzeug
ankommt und doch ist es
der Schlüssel für die exakte
Positionsbestimmung.
Positionsbestimmung Teil 1
Nehmen wir mal an, wir
messen einen Satellitenabstand
von 20 500 km.
Wenn wir das wissen, können
wir uns im Raum nur auf einer
Kugeloberfläche befinden,
deren Zentrum der Satellit ist
und die einen Radius von 20
500 km hat.
Positionsbestimmung Teil 2
Wir sind irgendwo auf
dem Kreis, der sich
durch den Schnitt
beider
Kugeloberflächen
bildet.
Positionsbestimmung Teil 3
Wir beschränken unsere
Position auf zwei Punkte
wo die dritte
Kugeloberfläche den
Kreis schneidet, der die
Schnittmenge der erster
beiden Kugeloberflächen
bildet.
2. Schritt: Abstandsmessung
Um die
Positionsbestimmung
vorzunehmen misst der
GPS-Empfänger
Abstände durch die
Laufzeit von
Funksignalen.
3. Schritt: Zeitmessung
11
12
1
10
2
9
3
8
4
7
6
5
Um die Laufzeit zu messen,
nimmt der GPS-Rechner
eine sehr genaue
Zeitmessungen vor
- eine Tausendstel Sekunde
entspricht bereits 300 km
Fehlmessung.
Warum der 4. Satellit nötig ist:
11
12
1
10
2
8
4
9
3
7
6
5
Die Abweichungen von der Universalzeit
beeinflussen alle unsere Messungen gleich stark.
Deshalb sucht der Empfänger nach dem
speziellen Korrekturwert, den er von allen seinen
Messungen subtrahieren kann um alle vier
Abstandsmessungen an einem einzigen Punkt
schneiden zu lassen.
Diese Korrektur stellt die Uhr nach und
synchronisiert sie mit der Universalzeit.
4. Schritt: Genaue
Satellitenposition
Die grundlegenden Bahnen
sind ziemlich genau, aber
um die Sache zu
perfektionieren werden die
GPS-Satelliten ständig
durch das USVerteidigungsministerium
überwacht.
5. Schritt: Fehler beseitigen
Der Mehrwegfehler (oder
Multipath-Effekt) genannt ist
dem Schattenbild ähnlich,
das man auf dem Schirm
eines Fernsehapparates neben
dem eigentlichen Bild sehen
kann. Gute Empfänger
verwenden hoch entwickelte
Entstörfilter, um dieses
Problem zu verringern.
Atmosphärische Fehler
Die Lichtgeschwindigkeit
ist nur in einem Vakuum
konstant.
Während ein GPS-Signal
durch die belastenden
Partikel des Ionosphäre und
dann durch den
Wasserdampf in der
Troposphäre dringt, wird es
verzögert.
Absichtliche Fehler
Unglaublich, die gleiche
Regierung die 12
Milliarden Dollar
aufwendete, um die
genaueste
Navigationsanlage der
Welt zu entwickeln,
vermindert absichtlich
deren Genauigkeit.

Wie funktioniert die GPS