HURRIKAN
INHALT
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Allgemeines
Namensgebung
 Merkmale
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Gefährdungspotential
 Entstehungsweise und Lebenszyklus
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
Enstehungsorte
Windgeschwindigkkeit
 Verlauf und Verhalten
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ALLGEMEINES
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Windgeschwindigkeit von Orkanstärke

118 km/h oder Windstärke 12
Fortbewegungsgeschwindigkeit von 15 – 30 km/h
 Durchmesser von mehrere hundert Kilometern
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Wochenlanges Bestehen
 Verwüstung auf Flächen von tausenden
Quadratkilometern

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Entstehung auf nördlicher Hemisphäre
Mai bis Dezember (meistens zwischen Juli und
Dezember
 Offizielle Saison: 1. Juni bis 30. November

HURRIKANE MITCH
Hurrikan kommt ursprünglich vermutlich aus
den Maya-Sprachen
 „Gott des Windes“
 „Zyklon“ (Indien), „Taifun“ (westl. Pazifik)
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GEFÄHRDUNGSPOTENTIAL
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Größter Schaden durch Katrina im August 2005
125 Milliarden Dollar
 Windgeschwindigkeiten von 250 – 300 km/h
 Tobte über mehr als 233.000 Quadratkilometern

Fläche Großbritaniens
 350.000 zerstörte Häuser

Größte Anzahl von Opfern (22.000
Meschenleben) forderte der Große Hurrikan von
1780
 Stärkster Hurrikane Wilma (282 km/h, 18.
Oktober 2005)
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
882 Millibar, niedrigster Luftdruck im Zentrum
HURRIKAN KATRINA
HURRIKAN MITCH
ENTSTEHUNGSWEISE UND LEBENSZYKLUS
Entstehung grundsätzlich in der
Passatwindzone, über dem Wasser (26,5 °C)
 Gleichmäßiges Temperaturgefälle
 Verdunstung von Wasser, dass durch Konvektion
aufsteigt
 Freisetzung von Energie (latente Wärme)
 Unterdruck über der warmen Meeresoberfläche
 Luft mit hohem Wassergehalt strömt nach
 Oberhalb der Hurrikan-Wolke entsteht eine Zone
mit hohem Luftdruck
 Luft verteilt sich in einem entgegen gerichteten
Wirbel
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OBERFLÄCHENTEMPERATUR DER MEERE
Verlagerung der Versorgungsströme über Land
 Trockene Luft gelangt in das System
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
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Energiezufuhr wird reduziert
Wasser – Energienachschub geht verloren
Hurrikan verliert somit seine Kraft
 (schwächerer) Tropischer Sturm

VORRAUSSETZUNG
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Wasseroberflächentemperatur von mindestens
26,5 °C

Gleichmäßige Temperaturabnahme in große Höhnen
Betroffenes Gebiet muss ausgedehnt sein
 Abstand vom Äquator muss groß genug sein
 Höhenwind muss gleich dem Bodenwind sein
(keine Windscherung)
 Sturm braucht einen Nucleus (Kern), z.B
außertropisches Tief

ANATOMIE EINES HURRIKANS
ENTSTEHUNGSORTE
Oft im Bereich des Karibischen Meeres, der
Westindischen Inseln und des Golfes von Mexiko
 Aus kleineren Störungen der Passatströmung
 „Hurrikan Vince“ war der erste Hurrikan, der
sich im östlichen Atlantik bildete

VERLAUFSKARTE
WINDGESCHWINDIGKEIT
Man spricht von einem Hurrikan, wenn die
Windgeschwindigkeit von 64 Knoten übersteigt
 Die Zerstörungskraft wächst mit der dritten
Potenz der Windgeschwindigkeit
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SAFFIR-SIMPSON-HURRIKAN-SKALA
VERLAUF UND VERHALTEN
Von der Windgeschwindigkeit ist die
Zuggeschwindigkeit zu unterscheiden
 Atlantische Hurrikane bewegen sich nach
Entstehung meist Richtung Westen

Drehen oft zwischen dem 20. und 25 Breitengrad
nach Norden bis Nordost ab
 Verhalten weder zwingend noch sicher zu erwarten

Unbewegte, schlingernde, tänzelnde,
schleifenförmige Hurrikane
 Plötzliches Abdrehen ist nicht auszuschließen

HURRIKAN KATRINA

Hurrikan