Technische Informatik II
(INF 1211) – Kurzfragenteil (ohne Unterlagen)
vom 10.09.2007
Zeit: (20 Minuten) 14:00
Bitte schreiben Sie die Lösung auf diesen Fragebogen.
25 Punkte
Name: ……………………………………………..
Matr. Nr.: ………………………….………………
Erzielte Punkte:
Prof. W. Adi
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(9 p)
Frage 1: Richtig oder falsch?
Bei „Moore-Schaltwerken“ hängt die Ausgabe vom Zustand und der Eingabe ab.
X
Bei der Darstellung von Zahlen im Zweierkomplement ist die Anzahl von
negativen und positiven Zahlen gleich.
Um 25 Eingangskombinationen für einen Automaten zu kodieren benötigt man
mindestens 5-Bits, falls binäre Logik verwendet wird.
X
X
Eine Unterbrechung in einer Rechenanlage ist eine Art impliziter
Unterprogrammaufruf, der ausschließlich für die Fehlerbehandlung zuständig ist.
X
Transportbefehle sind Anweisungen, die den Datenfluss zwischen dem
Hauptspeicher und der Zentraleinheit bzw. innerhalb der Zentraleinheit steuern.
X
Ein metastabiler Zustand in logischen Schaltungen kann prinzipiell nicht
vermieden werden.
X
Die logischen Schiebe-Operationen sind extra für arithmetische Operationen
vorgesehen.
X
Bei Rechenbefehlen mit indirekter Adressierung wird grundsätzlich der
erreichbare Speicherbereich verkleinert.
X
Eine binäre kombinatorische Schaltung mit zwei Eingängen und einem
Ausgang hat 32 mögliche unterschiedliche logische Funktionen.
X
Seite 2
Frage 2: Definieren Sie die Begriffe:
1. Indirekte Adressierung
(2 p)
Die übergebene Adresse verweist auf ein Register (Speicherinhalt),
in dem die Adresse des Wortes steht.
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2. Definieren Sie einen nichtflüchtigen Speicher
- nennen Sie ein Beispiel
- nennen Sie sein Speicherprinzip
(2 p)
Speicher, deren Inhalt beim Abschalten des Stroms nicht verloren geht.
- EEPROM: Electrically Erasable Programmable Read Only Memory
oder Flash ROM, „heiße Elektronen“ im so genannten „Storage Gate“
eines (MOSFET) Transistor geladen
- DVD-Speicher, optische Reflexion auf eine Oberfläche und Einbrennen von
Information durch Laserstrahl
- Festplatten-Speicher, Magnetisierung auf einer rotierenden Magnetplatte
Frage 3: Wie unterscheiden sich dynamische von statischen Speicher
(3 p)
Dynamische Speicher speichern Daten in Kondensatoren. Die Daten
müssen von Zeit zu Zeit nachgeschrieben werden, da sie sonst
verloren gehen würden.
Statische Speicher speichern Daten in Flip-Flops für unendliche Zeit
sofern die Stromversorgung nicht unterbrochen wird.
Ferner könnte ein Lesevorgang die gespeicherten Daten zerstören.
Nach dem Lesen ist somit ein Neuschreiben erforderlich.
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Frage 4: Skizzieren Sie die Grundeinheiten der von-Neuman Rechnerarchitektur
(2 p)
Seite 5
Frage 5: Erklären Sie für Flipflops die Begriffe:
Pegelgesteuertes Flipflop
Flankengesteuertes Flipflop
(4 p)
Pegelgesteuertes Flipflop: Das Eingangssignal wird übernommen,
wenn das Taktsignal auf „1“ ist (oder 0, je nach dem, ob positiv oder
negativ pegelgesteuert ).
Flankengesteuert FlipFlop: das Eingangsignal wird übernommen,
wenn die Flanke des Taktsignals steigt oder fällt.
Frage 6: Unter welchen Umständen könnte ein Flipflop in einen metastabilen
Zustand kommen?
(3 p)
Wenn der Folgezustand des Flipflops, durch Verletzung der Zeitund/oder Pegelbedingungen der Eingangssignale, unbestimmt wird.
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Klausur-TI-II-2007-Kurzfragen-Lösung