„audit familiengerechte hochschule“ an der
Fachhochschule Südwestfalen
Mit Nachhaltigkeit und Kontinuität zu einer besseren Vereinbarkeit von Studium,
Beruf und Familie
 Vorbereitende Workshops Sept.-Nov. 2012
Erarbeitung von Rahmenbedingungen, Handlungszielen und Maßnahmen

Festlegung der Zielvereinbarung: 14.03.2013
 Zertifikats-Erteilung: 29.05.2013
 Jährliche Berichterstattung (2014/2015)
Kontinuierliche Dokumentation der Umsetzung

Re-Auditierung
(2016)
Prüfung der Umsetzungsergebnisse, weitere hochschulspezifische Ziele
und Maßnahmen, Verstetigung des Themas Vereinbarkeit an der FH
 Bestätigung des Zertifikats
Familienbüro
(10/2013)
Familiengerechte Hochschule: Handlungsfelder (Auszug)
 Erhöhung der Präsenz des Themas Familie an der Hochschule
Zur Familie zählen alle Menschen, die in einer häuslichen Gemeinschaft leben oder die
miteinander verwandt sind (auch „angeheiratete“ Angehörige)
Familienaufgaben sind Kindererziehung und Pflege von Angehörigen
 Bereitstellung kontinuierlicher und umfassender Informationsmöglichkeiten für alle
Hochschulangehörigen (Homepage, Impuls, Facebook, Flyer „Studieren mit Kind“)
 Etablierung von Studierendencoaches
 Service für Familien
Familienbüro als zentrale Anlaufstelle für Informationen, Ferienbetreuung, Familienfreundliche
Strukturen (Wickeltische, Stillzimmer), Öffnung der Gesundheitsangebote für
Familienangehörige
Weitere Informationen auf: www.fh-swf.de/familienfreundlichehochschule
Familienbüro
(10/2013)
Pflege von Angehörigen
Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt immer mehr an, bereits heute ist die Zahl der
Pflegebedürftigen höher als die der Kinder unter 3 Jahren:
Familienbüro
(10/2013)
Pflegezeitgesetze
Pflegezeitgesetz (seit 2008)
= Recht
 Kurzfristige Arbeitsverhinderung bis zu 10 Tage bei unerwartetem Eintritt einer
Pflegesituation, ohne Vorankündigung und ggf. Lohnfortzahlung nach § 616 BGB
 Pflegezeit bis zu 6 Monate, Vorankündigung 10 Tage, keine Lohnfortzahlung,
Kündigungsschutz
Familien-Pflegezeitgesetz (seit 2012)
= Vereinbarung mit Abschluss einer Familienpflegezeitversicherung
 Gehaltsaufstockung um die Hälfte des reduzierten Arbeitsentgelts während der
Familienpflegezeit
 Maximale Dauer der Familienpflegezeit sind 24 Monate.
 Darauf folgt die Nachpflegezeit, in der die Lohnvorauszahlung abgegolten wird.
 Kündigungsschutz
Familienbüro
(10/2013)
Familienpflegezeitgesetz (FPfZG)
Nachpflegephase
Familienpflegezeit
100%
80%
75%
60%
60%
50%
40%
80%
100%
75%
40%
20%
20%
0%
0%
Arbeitszeit
Familienbüro
(10/2013)
Arbeitslohn
Arbeitszeit Arbeitslohn
Einige Fragen zum FPfZG
 Es besteht kein gesetzlicher Anspruch auf Familienpflegezeit
 Ist mehrfache Familienpflegezeit möglich?
Ja, jedoch erst nach dem Ende der Nachpflegephase.
 Aufstockung der Wochenstunden, um den Gehaltsvorschuss schneller
nachzuarbeiten
ist möglich, muss mit dem Arbeitgeber vereinbart werden
 Befristete Beschäftigte / Auszubildende
Der Gehaltsvorschuss muss während der Laufzeit eines befristeten Arbeits- oder
Ausbildungsverhältnisses wieder abgegolten werden
 Rentenansprüche
Rentenansprüche bleiben etwa auf dem Niveau der Vollbeschäftigung. Beschäftigte mit
geringem Gehalt werden im Einzelfall sogar besser gestellt.
Familienbüro
(10/2013)
Unterstützungsmöglichkeiten
Noch Fragen offen?
Wenden Sie sich gerne an das Familienbüro
Mitarbeit
 Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit Ihren Kollegen und Kolleginnen, gerne auch über
uns.
 Anregungen und Ideen
 Austausch und Vernetzung mit anderen pflegenden Angehörigen
Fachhochschule Südwestfalen
Familienbüro
Haldener Str. 182
58095 Hagen
[email protected]
Familienbüro
(10/2013)

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