法學德文名著選讀(一)
Lektion 4
范文清 / 蕭雯娟
• Nach Art. 20 Abs. 2 GG geht alle Staatsgewalt
vom Volk aus, was vor allem in Wahlen zu
Bundestag und Länderparlamenten zum
Ausdruck kommt.
• Etw. Kommen in etw zum Ausdruck
• Der Bundestag ist die parlamentarische
Vertretung des Volkes;
• seine Abgeordneten „werden in allgemeiner,
unmittelbarer, freier, gleicher, und geheimer
Wahl gewählt .
• Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, (Sie sind)
an Aufträge und Weisungen nicht gebunden
und (Sie sind) nur ihrem Gewissen
unterworfen“.
• Sie werden alle vier Jahre nach diesen
Grundsätzen des objektiven Wahlrechts
gewählt.
• Er ist das oberste gesetzgebende Organ,
• (Er) übt unter Mitwirkung des Bundesrates die
gesetzgebende Gewalt aus und
• (Er) kontrolliert die Führung der
Regierungsgeschäfte auf Bundesebene.
• In seiner ersten Sitzung – spätestens am 30. Tag nach
der Wahl – tritt er zusammen und wählt zunächst den
Bundestagspräsidenten und die Vizepräsidenten.
• Dessen Aufgabe ist es u.a.,
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den Bundestag zu vertreten,
seine Geschäfte zu regeln,
die Würde und die Rechte des Parlaments zu wahren und
die Verhandlungen gerecht und unparteiisch zu leiten.
• Die Fraktionen, in der Regel ein
Zusammenschluß der Abgeordneten einer
Partei, sind die Träger der politischen
Willensbildung im Parlament.
• Ihre besondere Stellung ist eine Bestätigung
für die tragende Rolle der Parteien im
politischen Leben der Bundesrepublik.
• Für die Dauer einer Wahlperiode werden
ständige Ausschüsse eingesetzt, in denen die
Franktionen entsprechend ihrer Stärke verteten
sind .
• Neben den vom Gesetz vorgeschriebenen
Ausschüssen (Auswärtiges, Verteidigung,
Haushalt, Petitionsausschuß,
Wahlprüfungsausschuß) können weitere
Ausschüsse für die verschiedenen politischen
Sachgebiete, sowie Sonder- und
Untersuchungsausschüsse gebildet werden.
• Für die Vorbereitung von Entscheidungen setzt
man zudem Enquete-Kommissionen ein.
• Das föderative Element im Staatsaufbau stellt
der Bundesrat als weiteres Organ des Bundes
dar, durch den die Länder an der Gesetzgebung
und der Verwaltung des Bundes mitwirken.
• Seine Mitglieder werden nicht gewählt, sodern
gemäß Art. 51 Abs. 1 GG von den
Länderregierungen aus ihrer Mitte bestellt und
abberufen.
• Sie üben somit eine Doppelfunkion aus:
– auf Landesebene als Träger der Exekutive,
– im Bundesrat als Beteiligte an der Legislative.
• Der Bundespräsident wird von der
Bundesversammlung auf fünf Jahre mit der
Möglichkeit einmaliger Wiederwahl gewählt.
• Die Bundesversammlung setzt sich aus den
Abgeordneten des Bundestages und der
gleichen Anzahl von Mitgliedern zusammen,
die von den Länderparlamenten gewählt
werden.
• Die Kompetenzen des Bundespräsidenten sind
eng begrenzt,
• sie haben mehr repräsentative und integrative
Bedeutung.
• So vertritt er z.B. nach Art. 59 GG den Bund
völkerrechtlich und schließt Verträge mit
anderen Staaten, wobei Außenpolitik und
Aushandlung der Verträge Sache der
Bundesregierung sind.
• An der Regierungsbildung wirkt er nur
insofern mit, als er dem Bundestag den
Kanzlerkandidaten zur Wahl vorschlägt und
die vom Kanzler vorgeschlagenen Minister
ernennt.
• Unter bestimmten Bedingungen kann er den
Bundestag auflösen und Neuwahlen anordnen.
• An der Gesetzgebung wirkt er mit durch
Ausfertigung und Veröffentlichung der
Gesetze, wobei er zu überprüfen hat, ob die
Gesetze verfassungsgemäß zustande
gekommen sind.
• Dem Parlament ist er nicht verantwortlich,
doch haben sowohl Bundestag als auch
Bundesregierung die Möglichkeit, das
Bundesverfassungsgericht anzurufen, wenn er
seine verfassungsrechtlichen Pflichten verletzt
oder seine Befugnisse überschreitet.
• Der Bundeskanzler bildet zusammen mit den
Bundesministern die Bundesregierung, deren
Geschäfte er leitet.
• Da er die Richtlinien der Politik bestimmt und
die Verantwortung dafür trägt, kommt seinem
Amt besondere Bedeutung zu.
• Die Minister leiten ihren Geschäftsbereich nur
innerhalb dieser Richtlinien selbständig und
unter eigener Verantwortung.
• Eine gesetzliche Abgrenzung der
Richtlinienkompetenz existiert nicht, doch
umfaßt sie auf jeden Fall die grundsätzlichen
Ziele der Innen- und Außenpolitik.
• Das Bundesverfassungsgericht ist das oberste
Organ der Rechtsprechung.
• Die jeweils acht Richter der beiden Senate
werden je zur Hälfte vom Bundestag und vom
Bundesrat gewählt.
• Sie dürfen weder dem Bundestag, dem
Bundesrat, der Bundesregierung noch den
entsprechenden Organen der Länder angehören.
• Die Zuständigkeit des
Bundesverfassungsgerichts ist in Artikel 93
GG und § 13 BVerfGG enumerativ festgelegt.

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