Senatsverwaltung für Bildung,
Jugend und Wissenschaft
Die 5. Prüfungskomponente im
Abitur in der Form der
Präsentationsprüfung mit
schriftlichem Anteil und die
besondere Lernleistung
im Auftrag erstellt von Uwe Schramm (Oberstufenkoordinator) Freiherr-vom-Stein Gymnasium
Senatsverwaltung für Bildung,
Jugend und Wissenschaft
Ziel dieser Veranstaltung
 Vorbereitung auf den zeitlichen
und inhaltlichen Rahmen für die
Präsentationsprüfung im Abitur 2013
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Inhalte
 Rechtliche Grundlagen
 Möglicher Aufbau des schriftlichen Anteils bei der
Präsentationsprüfung
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Rechtliche Grundlagen
§44 Abs. 1 VO-GO: Die fünfte Prüfungskomponente besteht entweder aus
einer Präsentationsprüfung oder aus einer besonderen Lernleistung. In beiden
Formen muss das Thema mindestens einem in der gymnasialen Oberstufe
unterrichteten Fach (Referenzfach) zuzuordnen sein und der
fachübergreifende Aspekt berücksichtigt werden. Die Präsentationsprüfung
umfasst eine schriftliche Ausarbeitung, eine Präsentation und ein sich
anschließendes Prüfungsgespräch. Die besondere Lernleistung besteht aus
einer schriftlichen Ausarbeitung und einem Prüfungsgespräch. Beide Formen
der fünften Prüfungskomponente können als Einzel- oder Gruppenprüfung mit
bis zu vier Prüflingen durchgeführt werden. Bei Gruppenprüfungen ist durch
die Art der Aufgabenstellung dafür Sorge zu tragen, dass die individuelle
Leistung eindeutig erkennbar ist.
§44 Abs. 4 VO-GO: Bei der Präsentationsprüfung besteht die schriftliche
Ausarbeitung aus einer kurzen Darstellung der Planung, des
Entwicklungsprozesses und der angestrebten Ergebnisse der vorgesehenen
Präsentation.
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Jugend und Wissenschaft
Rechtliche Grundlagen
AV Prüfungen Nr. 22 Abs. 1 Die schriftliche Ausarbeitung soll ca. 5
maschinenschriftliche Seiten umfassen und die Motive für die Wahl des
Themas der Präsentation sowie die planerischen Überlegungen zum
Arbeitsprozess und den Entwicklungs- und Arbeitsprozess einschließlich der
angestrebten Ergebnisse darstellen. Darüber hinaus sollen auch fachliche
und/oder methodische Überlegungen und Zusammenhänge zum Ausdruck
kommen, die in der Präsentation selbst nicht ausdrücklich oder nur am Rande
thematisiert werden.
AV Prüfungen Nr. 22 Abs. 4 Satz 1 Grundlagen der Gesamtbeurteilung von
Präsentationsprüfungen sind die begründete Bewertung der schriftlichen
Ausarbeitung durch die betreuende Lehrkraft (eine Zweitbegutachtung findet
nicht statt), die dem Fachausschuss rechtzeitig vor Beginn der Prüfung zur
Verfügung gestellt wird, sowie die in der Präsentation und dem
anschließenden Prüfungsgespräch erzielten Bewertungen.
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Jugend und Wissenschaft
Möglicher Aufbau des schriftlichen Anteils bei
der Präsentationsprüfung
Deckblatt
Darstellung des Arbeitsprozesses (ggf. der Gruppe)
Quellenverzeichnis
Tabelle zum Verlauf der Vorbereitung auf die Präsentation
Individuelle Reflexion (ggf. von jedem Mitglied der Gruppe)
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Möglicher Aufbau des schriftlichen Anteils bei
der Präsentationsprüfung
Deckblatt
 Themen-/Problemstellung, formale Angaben (Namen, Bezugsfach etc.)
Darstellung des Arbeitsprozesses (ggf. der Gruppe)
 kurze Darstellung zum Prozess der Themenfindung
 Abgrenzung, Begründung der Themenwahl im Hinblick auf das Referenzund Bezugsfach
 ggf. kurze Darstellung zum Prozess der Gruppenfindung
 fachlicher Hintergrund (falls nicht selbst Thema der Präsentation), ggf.
Einordnung des Themas in einen übergeordneten inhaltlichfachwissenschaftlichen Zusammenhang
 ggf. Begründung der Medienwahl
 ggf. Begründung der Methodenwahl
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Möglicher Aufbau des schriftlichen Anteils bei
der Präsentationsprüfung
Quellenverzeichnis
 verwendete Literatur und Materialien (Bücher, Aufsätze, Internetseiten,
sonstige Materialien), bei Gruppenprüfungen ggf. aufgeteilt in
Quellenverzeichnis für die von der ganzen Gruppe verwendeten Quellen,
Quellenverzeichnisse der Gruppenmitglieder mit Kurzkommentaren zur
Nutzung, Einordnung bzw. Bewertung der Quellen
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Möglicher Aufbau des schriftlichen Anteils bei
der Präsentationsprüfung
Tabelle zum Verlauf der Vorbereitung auf die Präsentation (einschließlich
der nach der Abgabe bis zum Präsentationstermin ggf. noch ausstehenden
Schritte)
Datum Arbeitsschritt
(Inhalt,
Meilenstein)
Beratung und
Tipps durch die
Lehrkraft
Wer hat
diesen Schritt
überwiegend
bearbeitet?
N1 N2 ...
In welchem
Präsentationsergebnis / aspekt wird
der Arbeitsschritt
erkennbar?
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Möglicher Aufbau des schriftlichen Anteils bei
der Präsentationsprüfung
Individuelle Reflexion (ggf. von jedem Mitglied der Gruppe)
Reflexion des individuellen Arbeitsprozesses: individueller Umgang mit der
Themen- und Fragestellung; Tragfähigkeit der planerischen Schritte,
hervorhebenswerte eigene Erfolge bei der Erkenntnisgewinnung, ggf. unter
Berücksichtigung besonders ertragreicher Quellen, eigene Lernprozesse
bezogen auf Arbeitsweisen und Arbeitsinhalte sowie die eigene
Zukunftsplanung, evtl. Stolpersteine und deren Bewältigung.
Formale Anforderungen:
Es sind ca. fünf Seiten maschinenschriftlich (Schriftgröße 12 pt, 1,5-zeilig)
abzugeben, bei denen bei Gruppenarbeiten auch die individuellen
Leistungen erkennbar sein müssen. Dazu sollte das Papier gemeinsame
Anteile sowie von jedem Mitglied eine individuelle Reflexion enthalten.
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Überblick zur fünften Prüfungskomponente
Präsentationsprüfung
schriftlich
Bewertung
konkret
Dauer
weiteres Gruppenmitglied
mündlich
Besondere Lernleistung
schriftlich
mündlich
schriftliche Ausarbeitung x 1
Präsentation +
Prüfungsgespräch x 3
schriftliche Ausarbeitung x 3
Prüfungsgespräch x 1
Darstellung der
Planung, des
Entwicklungsprozesses und
der angestrebten Ergebnisse
Präsentation x 2 +
Prüfungsgespräch x 1
ca. 20 Seiten
gegliedert in
Einleitung,
Hauptteil und
Schluss
Kurzpräsentation der
Ergebnisse;
Gespräch über fachliche Aspekte, die
erbrachte inhaltliche
und methodische
Leistung, ihre wissenschaftspropädeutische Einordnung
und die Dokumentation
30 min (20 min
Prä+10 min PG)
20 min
+ 10 min
+ 5 min
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Anlage Erläuterungen zur Besonderen Lernleistung
Einleitung
Hier werden die Ausgangssituation (Relevanz/Bedeutsamkeit des
Themas) und die zentrale Fragestellung benannt, es wird das Ziel
formuliert und darauf bezogen das Vorgehen knapp dargelegt und
begründet, sodass eine sinnvolle Überleitung zum Hauptteil entsteht.
Hauptteil
In diesem Teil wird die Antwort auf die zentrale Fragestellung entfaltet
(Diskussion und Interpretation von Texten, Bildern, empirischen
Untersuchungen, Befragungen, Experimenten, der Datensammlung) und
ggf. Zwischenergebnisse zusammengefasst.
Schluss
Die Gesamtergebnisse werden zusammengefasst und bewertet. Auf die
zentrale Fragestellung des ersten Abschnitts gibt der Schlussteil eine
Antwort und weist aus, welchen Beitrag die Arbeit zur Vermehrung des
gesellschaftlichen Wissens leistet. Ggf. wird ein Ausblick auf
weiterführende Fragen bzw. Probleme gegeben.
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TERMINE
• Präsentationsprüfung
November 2014
Besondere Lernleistung
Anmeldung:
05. Mai 2014
(Referenzfach/Bezugsfach,
Thema, betreuender FL,
Genehmigung durch
FBL)
(Referenzfach/Bezugsfach,
Thema, betreuender FL)
Genehmigung durch FBL
bis 01.Juni 2014
Abgabe des schriftlichen
Anteils:
März 2015
Abgabe( Original/Kopie):
02.Dezember 2014

Präsentation zur fünften Prüfungskomponente