Enger / Spenge
SAMSTAG/SONNTAG
26./27. SEPTEMBER 2015
ZUM SONNTAG
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GXikp d`k <_\dXc`^\e ^\gcXek1 Spenger Kindertagesstätte
SYBILLE EBMEYER
I
n der Bibel
gibt es einige Geschichten von Menschen, die mit
großer
Beharrlichkeit,
wie im Sparring, um ihre
Beziehung zu
Gott kämpfen.
Sie ringen, um
ihren Glauben,
sie ringen mit Gott selbst.
Hiob ist so einer, der sich
nicht abfindet mit seinem Leid
und Gott geradezu anschreit,
sein göttliches Wesen doch
nicht hinter ungerechtem Leid
zu verbergen. Ein anderer, Jakob. Er hat im Traum mit Gott
gerungen: „ . . . ich lasse dich
nicht los – nur unter der Bedingung, dass du mich segnest“.
Der Predigttext berichtet
von der Beharrlichkeit einer
Frau, einer Kanaanäerin. Eine
Heidin ist sie. Für ihre kranke
Tochter steht sie ein, mit großer Beharrlichkeit. Nicht mit
verzweifeltem Schrei wie Hiob, nicht in männlichem
Ringkampf wie Jakob, sondern mit Willen und Geist. Ihr
Glaube lässt sich nicht entmutigen.
Die Jünger sind genervt von
der Frau. Sie ist ihnen lästig.
Doch diese Frau lässt nicht locker. Sie heftet sich Jesus an
die Fersen. Sie wirft sich vor
ihm nieder.
Zunächst erscheint es, dass
Jesus diese Frau harsch zurückweist. Er hatte einen kla-
ren Auftrag:
Zuerst sollte er
Gottes auserwähltem Volk
die gute Nachricht verkünden. Erst später
würden
andere Völker
an dieser guten Botschaft
teilhaben.
Doch
diese
nichtjüdische Frau setzt sich
darüber hinweg. Von Jesus allein erhofft sie Hilfe für ihre
Tochter. Sie weiß, dass sie nicht
zum Volk Gottes gehört, aber
sie weiß um Gottes Größe und
Liebe.
Sie lässt sich nicht von
scharfen Bemerkungen einschüchtern. Auf keinen Fall will
sie wieder gehen, ohne die Hilfe des Mannes erfahren zu haben, dem sie alles zutraut. Jesus sagt zu ihr: „Dein Glaube
ist groß. Was du erwartest soll
geschehen.“ Matthäus 15,28
Von dem Vertrauen und der
Beharrlichkeit dieser Frau
möchte ich lernen. Jesus wird
sich nicht entziehen, weil er der
ist, der er ist – der Retter.
„Habe Vertrauen. Du weißt,
dass der Vater nur dein Bestes
wollen kann. Wenn es nicht gut
ist, deinem Wunsch zu willfahren, so weißt du, dass seine
Liebe trotzdem antworten
wird- freilich anders.“ Michel
Quoist
(Die Autorin ist Mitglied des
Arbeitskreises Gottesdienst der
evangelischen Kirchengemeinde
Enger).
war in der Region ein Vorreiter in Sachen Integration
¥ Spenge (bs). In Sachen Integration gehört die Spenger
Kindertagesstätte Regenbogen
zu den Vorreitern in der Region. Denn bereits seit ihrer
Gründung vor 30 Jahren
nimmt die Betreuungseinrichtung auch Kinder mit
Handicap auf. Zurzeit werden
in der „Oldemeierschen Villa“
an der Mühlenburger Straße 30
Mädchen und Jungen betreut
– fünf davon mit Förderbedarf. Zusammen mit dem pädagogischen Team feierten die
Kita-Kids jetzt den 30. Geburtstag ihrer Einrichtung.
Süße Törtchen und
bunte Luftballons
Und dazu gehörten natürlich auch ein musikalisches
Ständchen sowie süße Törtchen und bunte Luftballons. 30
Teelichter leuchteten neben
dem Papp-Modell des KitaHauses, das Erzieher und Kinder gemeinsam gebastelt hatten. Dazu stimmten alle in die
bekannten Geburtstagsmelodien ein: „Happy Birthday“
und „Wie schön, dass du geboren bist“. Am Samstag, 7.
¥ Enger/Spenge (nw). Im
Friedrich-List-Weiterbildungsinstitut (FLW) in Herford, Hermannstr. 7, startet am
Dienstag, 20. Oktober, ein Italienischkurs für Anfängerinnen und Anfänger mit einem
erfahrenen Muttersprachler.
Beginn ist um 18 Uhr.
Ein
unverbindliches
Schnuppern ist am ersten der
neun Abende möglich. Um
Anmeldung – auch zum
Schnuppern – wird gebeten.
Das Service-Büro des FLW
ist in den Herbstferien vom 5.
bis zum 16. Oktober nicht besetzt. Info und Anmeldung:
www.flw-herford.de, E-Mail:
[email protected], Beratung:
Tel. (0 52 21) 13 28 54 (vormittags).
DAS SCHAUFENSTER
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9c`Zb]Xe^1 Küchenfirma aus Spenge präsentiert
Dunstabzugshauben mit markanter Optik
¥ Spenge (nop). Die Besucher der Küchenfachmesse in
Löhne staunen nicht schlecht.
Vogelhäuschen sind auf Küchenmessen ein doch eher seltener Anblick. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine überdachte Futterstelle für
Vögel, sondern um eine unkonventionelle Dunstabzugshaube. „Die Abzugshauben
waren als Gag für die Ausstellung gedacht“, sagt Stephan Venghausen von der Firma refsta aus Spenge. Sie kämen aber auch schon in Büroküchen, Ferienhäusern sowie Privatwohnungen zum
Einsatz und seien im freien
Verkauf.
„Die Vogelhäuser haben mit
einer gewöhnlichen Dunstabzugshaube wenig gemein“, sagt
Stephan Venghausen. Sie seien mehr als Blickfang für die
Ausstellung gedacht gewesen.
Dennoch besäßen sie ein Gebläse und eine Beleuchtung
und seien voll funktionstüchtig. Die Design-Modelle der
Firma aus Spenge seien bislang die einzigen mit dieser
Optik. „Die gelb-schwarzen
Vogelhäuschen könnten Fans
von Borussia Dortmund ansprechen“, sagt Stephan Venghausen. Fans von Arminia Bielefeld dürften ebenso ein passende farbliche Ausführung
vorfinden.
@Y_V G`XV]+ Malte Stark von der Firma Refsta aus Spenge zeigt außergewöhnliche Dunstabzugshauben für den Singlehaushalt.
FOTO: KRISTINE GRESSHÖNER
9Vck]ZTYV_ 8]áT\hf_dTY+ Kinder und Betreuungskräfte haben sich rund um das selbstgebastelte Modell der Kindertagesstätte und 30 Geburtstagskerzen aufgestellt.
FOTO: BOHNENKAMP-SCHMIDT
November, soll dann noch
einmal eine große Party mit
den erwachsenen Freunden des
Hauses gefeiert werden. „Dazu laden wir auch ganz herzlich alle ehemaligen Eltern,
Kinder und Mitarbeiter ein“,
betont Kita-Leiterin Antje
Möller. Wer Lust hat dabei zu
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M\ijZ_€i]k\ 8l]cX^\1 Die Bezirksregierung stellt eine neue abwassertechnische Forderung an
die Stadt Spenge. Um die zu erfüllen muss die Kommune tief in die Tasche greifen
VON MAREIKE PATOCK
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¥ Spenge. Am Friedhof und an
der Kläranlage in Spenge gibt
es jeweils ein Regenüberlaufbecken. Niederschläge und
Abwässer sammeln sich hier
drin. Das Problem nur: Bei
starkem Regen können die Becken überlaufen. „Dann wird
das verdünnte Abwasser direkt in die Natur abgeschlagen und versickert im Boden“, sagte Bürgermeister
Bernd Dumcke. Die Bezirksregierung Detmold sieht darum Handlungsbedarf und
fordert eine Filteranlage.
Eine Auflage, die die Stadt
Spenge zu erfüllen hat – und
dafür tief in die Tasche greifen muss. Einer ersten Kostenschätzung zufolge wird das
sogenannte
Retentionsbodenfilter-Becken mit mehr als
zwei Millionen Euro zu Buche
schlagen. „Es gibt aber eine 50prozentige Förderung auf die
Gesamtkosten, so dass der Eigenanteil der Stadt Spenge bei
1,3 bis 1,4 Millionen Euro liegen würde“, sagt Ralf Fritze,
Geschäftsführer der Bockermann Fritze Ingenieur Consult in Enger.
Sein Büro hat einen Vorentwurf der Filteranlage erstellt und diesen jetzt im Betriebsausschuss vorgestellt.
Das Bodenfilterbecken mit
einem Volumen von knapp
7.000 Kubikmetern soll an der
Schäferwiese nahe des Klärwerks als große teichartige Anlage entstehen. Das übertretende Wasser aus dem Regenüberlaufbecken am Friedhof müsste über Rohre zu der
Anlage geleitet werden.
Das allein wird einer ersten
Kostenrechnung zufolge mit
rund 500.000 Euro zu Buche
schlagen. Denn um die Ver-
rohrung herzustellen, müsste
auch der Martinsweg gekreuzt
werden, erklärt Ralf Fritze.
Mithilfe von Sand und
Schilfpflanzen sollen in der
neuen Anlage die Schadstoffe
aus dem Mischwasser gefiltert
werden. Das so gereinigte
Wasser kann dann problemlos im Boden versickern.
Laut Ralf Fritze muss die
Stadt bis Ende 2016 einen Antrag gestellt haben, wenn sie die
50-prozentige Förderung abgreifen will.
„Wir haben viele Gespräche mit der Bezirksregierung
geführt“, sagte Dumcke jetzt
im Ausschuss. „Aber bei diesem Thema wird man uns nicht
aus den Fängen lassen. Darum sollten wir unbedingt sehen, dass wir die Förderung
mitnehmen können.“
Auch sein Stellvertreter
Bernd Pellmann betonte: „Wir
haben hier keinerlei Spielräume und sind gehalten, diesem
Auftrag nachzukommen.“
Ob die Abwassergebühren
nach dem kostspieligen Bau der
Anlage steigen werden, dazu
konnte Dumcke auf Anfrage
noch keine Angaben machen.
Das müsse erst durchkalkuliert werden.
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Bernd Dumcke.
¥ Für rund 140.000 Euro
könnte auch ein Regenrückhaltesystem zwischen
den Siedlungen Stiegelpotte und Rabeneck gebaut
werden. Bislang werde der
kleine Bach, der nah hinter
den Häusern an der Ravensberger Straße entlangläuft, bei heftigem Regen zu
stark belastet, sagte Bürgermeister Bernd Dumcke.
Ein Regenrückhalte-System solle dazu beitragen,
dass das Wasser zunächst
zurückgehalten und dann
reguliert abgeben werde.
Sowohl über das Bodenfilterbecken an der Schäferwiese als auch über das
Regenrückhaltesystem nahe der Stiegelpotte wollen
die Politiker jetzt noch in
den Fraktionen beraten.
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<ijk\ JZ_i`kk\1 Schüler der Regenbogengesamtschule versuchen sich mit
Wassergewöhnung und Tauchübungen ehe die Eskimo-Rolle auf dem Plan steht
¥ Spenge (nw). Die Kanu AG
der
Regenbogen-Gesamtschule startete im zweiten
Halbjahr 2015 wieder im Freibad Neuenkirchen.
Hier ging es erst mit einer
Wassergewöhnung
und
Tauchübungen los, bevor die
ersten Schüler mit Spritzdecken und Schwimmwesten
ausgerüstet in die Boote stiegen. Dabei halfen vor allem die
älteren und kanuerfahreneren
Schüler den Kindern aus dem
neuen fünften Jahrgang.
Die meisten Paddeltechniken selbst sind schnell zu erlernen auch wenn das Geradeausfahren am Anfang noch
am schwierigsten ist. Ältere
Schüler wagen sich dann auch
an fortgeschrittenere Techniken wie die Eskimorolle. Der
Siebtklässler Luca Lührmann
schafft die Rolle mittlerweile
mühelos. „Das ist nicht selbstverständlich und erfordert viel
Mut sich länger unter Wasser
aufzuhalten und Vertrauen in
die eigenen Fähigkeiten dann
auch wieder an die Oberfläche zu kommen“.
Die meisten Teilnehmer der
EVTY_Z\ XVWcRXe+ Die Kanuten der
Regenbogengesamtschule.
AG sind aus den Jahrgängen
fünf bis sieben. Hannah Sieker
aus dem zehnten Jahrgang
wurde extra aus dem Sportunterricht freigeblockt, um die
AG als Sporthelferin zu unterstützen. Sie bringt wertvolle Erfahrung als ehemalige
Teilnehmerin der Kanu AG
und auch als Mannschaftsmitglied der RGeS Spenge bei den
Bezirksmeisterschaften Kanu
in den letzten Jahren mit.
Insgesamt finden sich gerade im siebten Jahrgang
ebenfalls viele Teilnehmer der
letzten beiden Bezirksmeisterschaften in Minden. Die werden auch in diesem Schuljahr
wieder stattfinden. Die AG
dient hier besonders auch wieder im Frühjahr als Trainingsmöglichkeit.
Seit zwei Wochen paddeln
die Gesamtschüler auch wieder auf der Warmenau. Sportlehrer Daniel Radau,der die AG
leitet, sagt: „Das ist ein ganz
besonderes Naturerlebnis und
fördert die Kinder auch in ihrem Verständnis für die eigene Verantwortung im Umgang mit ihrer Umwelt. Auch
das gemeinsame Säubern und
Aufladen der Boote ist gerade
für die jüngeren Schüler nur
gemeinsam zu bewältigen. So
lernen sie spielerisch die Bedeutung von Zusammenhalt
und Unterstützung kennen.“ .
Unterstützt wird die AG
vom KSV Spenge, der sowohl
die Boote und Material wie
Paddel und Schwimmwesten
stellt als auch einen Bulli mit
Anhänger, um das Material zu
den Übungsstätten zu bringen.
sein, kann sich in der Tagesstätte unter Tel. (0 52 25) 65
91 anmelden.
FA M ILIENCHRONIK
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Enger
Samstag
Uta Paulsen, 80 Jahre;
Anni Braun, 81 Jahre;
Beate Stolzke, 85 Jahre;
Elfriede Tiemann, 91 Jahre
Sonntag
Ingried Kollmeier, 81 Jahre;
Erich Sawitzki, 82 Jahre;
Luise Depke, 85 Jahre
Spenge
Samstag
Hermann Siekmann, 89 Jahre;
Sonntag
Hanna Tiemann, 81 Jahre;
Ingeborg Anger, 90 Jahre;
Hilde Deuker, 92 Jahre
KUR Z NOT IE RT
Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Spenge lädt für Dienstag, 29. September, 9 Uhr, zum
Frühstück für Frauen ins Gemeindehaus Hücker-Aschen
im Kirchdorf – nicht wie im
Gemeindebrief angegeben am
30. September – ein. Katja
Demma’Indo stellt Leben und
Werk der Hildegard von Bingen vor. Anmeldung im Pfarramt, Tel. (0 52 25) 85 96 70.
Der Generationen Treff Enger, Werther Straße 22, hat an
diesem Sonntag, 27. September, von 14.30 bis 17 Uhr das
Sonntags-Café geöffnet. Die
Gäste erhalten weitere allgemeine Informationen über das
Programm im Monat Oktober 2015. Alle Bürgerinnen und
Bürger sind willkommen.
Einem Teil unserer heutigen
Ausgabe (ohne Postbezieher)
liegt folgender Prospekt bei:
Unsere Kunden belegen oftmals nur
Teilausgaben für ihre Prospekte.
Daher kann es vorkommen, dass Sie heute
den untenstehend genannten Prospekt
nicht vorfinden.
Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne!
Telefon (05 21) 5 55-6 26
oder Fax (05 21) 5 55-6 31
35231001_000315

EVfcVd7Z]eVcSVT\V_ - Integrative Kindertagesstätte Regenbogen