Arbeit
Wirtschaft
Technik
... nicht nur die
Fachbezeichnung hat
sich geändert!
Jahrgangsstufe 7
April 2004
Lehrplankommission AWT
1
Verschaffen Sie sich einen kurzen
Überblick über den Lehrplan AWT 7!
Was fällt Ihnen beim "Überfliegen" des Lehrplans auf?
Was hat sich geändert?
Welche Innovationen sind erkennbar?
Machen Sie sich Notizen!
April 2004
Lehrplankommission AWT
2
Arbeit-Wirtschaft-Technik in der
Jahrgangsstufe 7 im Überblick
7.1
7.2
Erster Zugang
zu betrieblicher
Erwerbsarbeit
und Beruf
~
Wirtschaften im
privaten
Haushalt
#
April 2004
7.3
7.4
Schüler arbeiten
und wirtschaften
für einen Markt
~
Arbeit und Technik im
privaten Haushalt #
Lehrplankommission AWT
3
Wir erarbeiten die Kennzeichen
des Lehrplans:
an 2 exemplarischen Fällen des Lehrplans
der Jahrgangsstufe 7:

Projekt (7.3)

Leittextmethode (7.1 M)
lesen  verstehen  handeln
April 2004
Lehrplankommission AWT
4
7.1 Erster Zugang zu betrieblicher
Erwerbsarbeit und Beruf
Arbeit und Beruf
7.1 Erster Zugang zu betrieblicher Erwerbsarbeit und Beruf
Lernziele
Die Schüler führen eine Arbeitsplatzerkundung an einem geeigneten betrieblichen Arbeitsplatz durch und verschaffen sich damit einen ersten eigenen Zugang zu betrieblicher Erwerbsarbeit und Beruf. Bei der gemeinsamen Auswertung der Arbeitsplatzerkundung stellen sie die Vielfalt von Arbeit an betrieblichen Arbeitsplätzen fest und
versuchen diese zu ordnen. Ausgehend von persönlichen Wahrnehmungen und eigenen Zukunftsvorstellungen erkennen sie, dass die berufliche Orientierung in einem
engen Zusammenhang mit der persönlichen Lebensplanung steht und sie beginnen
mit ersten konkreten Schritten der Berufswahl.
Lerninhalte
7.1.1 Erwerbsarbeit am betrieblichen Arbeitsplatz
- Merkmale eines Arbeitsplatzes, z. B. Arbeitsaufgabe und Tätigkeiten, Arbeitsort, Arbeits-
platz und Arbeitsbedingungen, Maschinen und Betriebsmittel
- Vielfältige Formen von Arbeit am Arbeitsplatz, z. B. körperliche, geistige Arbeit, Dienste
leistende, verwaltende, Waren produzierende Arbeiten, gelernte und angelernte Arbeiten
- Zugangserkundung: gemeinsam Erkundungsorte und Erkundungsziele festlegen; persön-
lich in einem Betrieb anfragen; versuchen, mit einem Betriebsangehörigen in ein Gespräch
zu kommen und diesen bei seinen Arbeiten zu beobachten; einschlägige Informationsmaterialien beschaffen und auswerten; die gesammelten Informationen unter Anleitung z. B.
in einer Wandzeitung oder einem Bericht zusammenzustellen und präsentieren  D 7.1.1
- einfache Ordnungssystematiken für Berufe, z. B. Berufe im Freien oder in geschlossenen
Räumen, Berufe mit viel Maschinenarbeit, Berufe mit zahlreichen Kunden- und Sozialkontakten
7.1.2 Persönliche Sichtweisen von Arbeit und Beruf
- persönliches Wahrnehmen von Arbeit und Beruf, z. B. Aussagen über Arbeit und Beruf;
unterschiedliche Sichtweisen von Mädchen und Jungen
Curr.
- sich mit der eigenen künftigen Lebensgestaltung befassen, z. B. einen Entwurf mit bedeut-
samen vergangenen und möglichen zukünftigen Lebensereignissen erstellen
- Beginn der Dokumentation und Systematisierung des eigenen Berufswahlprozesses, z. B.
in Form eines Berufswahlordners, Einträge zur bisherigen und geplanten zukünftigen
Schullaufbahn, Festhalten wichtiger Etappenziele und berufswahlvorbereitender Maßnahmen, Kontaktaufnahme mit der Berufsberatung und deren Medien  D 7.3.1,
 Wiederholen, Üben, Anwenden, Vertiefen
- Methoden der Arbeitsplatzerkundung
- berufliche Tätigkeiten am Arbeitsplatz
April 2004
Lehrplankommission AWT
5
Arbeit mit dem Lehrplan
Arbeit und Beruf
7.1 Erster Zugang zu betrieblicher Erwerbsarbeit und Beruf
Lernziele
Die Schüler führen eine Arbeitsplatzerkundung an einem geeigneten betrieblichen Arbeitsplatz durch und verschaffen sich damit einen ersten eigenen Zugang zu betrieblicher Erwerbsarbeit und Beruf. Bei der gemeinsamen Auswertung der Arbeitsplatzerkundung stellen sie die Vielfalt von Arbeit an betrieblichen Arbeitsplätzen fest und
versuchen diese zu ordnen. Ausgehend von persönlichen Wahrnehmungen und eigenen Zukunftsvorstellungen erkennen sie, dass die berufliche Orientierung in einem
engen Zusammenhang mit der persönlichen Lebensplanung steht und sie beginnen
mit ersten konkreten Schritten der Berufswahl.
Kooperation
Differenzierung R  M
Begriffe - Fachinhalte
Konsistenz LZ-LI
Trittsteine – Grundwissen
Didaktische Schwerpunkte
Lerninhalte
7.1.1 Erwerbsarbeit am betrieblichen Arbeitsplatz
- Merkmale eines Arbeitsplatzes, z. B. Arbeitsaufgabe und Tätigkeiten, Arbeitsort, Arbeits-
platz und Arbeitsbedingungen, Maschinen und Betriebsmittel
- Vielfältige Formen von Arbeit am Arbeitsplatz, z. B. körperliche, geistige Arbeit, Dienste
leistende, verwaltende, Waren produzierende Arbeiten, gelernte und angelernte Arbeiten
- Zugangserkundung: gemeinsam Erkundungsorte und Erkundungsziele festlegen; persön-
lich in einem Betrieb anfragen; versuchen, mit einem Betriebsangehörigen in ein Gespräch
zu kommen und diesen bei seinen Arbeiten zu beobachten; einschlägige Informationsmaterialien beschaffen und auswerten; die gesammelten Informationen unter Anleitung z. B.
in einer Wandzeitung oder einem Bericht zusammenzustellen und präsentieren  D 7.1.1
- einfache Ordnungssystematiken für Berufe, z. B. Berufe im Freien oder in geschlossenen
Räumen, Berufe mit viel Maschinenarbeit, Berufe mit zahlreichen Kunden- und Sozialkontakten
7.1.2 Persönliche Sichtweisen von Arbeit und Beruf
- persönliches Wahrnehmen von Arbeit und Beruf, z. B. Aussagen über Arbeit und Beruf;
unterschiedliche Sichtweisen von Mädchen und Jungen
- sich mit der eigenen künftigen Lebensgestaltung befassen, z. B. einen Entwurf mit bedeut-
samen vergangenen und möglichen zukünftigen Lebensereignissen erstellen
- Beginn der Dokumentation und Systematisierung des eigenen Berufswahlprozesses, z. B.
in Form eines Berufswahlordners, Einträge zur bisherigen und geplanten zukünftigen
Schullaufbahn, Festhalten wichtiger Etappenziele und berufswahlvorbereitender Maßnahmen, Kontaktaufnahme mit der Berufsberatung und deren Medien  D 7.3.1,
 Wiederholen, Üben, Anwenden, Vertiefen
- Methoden der Arbeitsplatzerkundung
- berufliche Tätigkeiten am Arbeitsplatz
April 2004
Lehrplankommission AWT
11
Erkundungen sind Kernelemente in AWT
10. Klasse Erkundungen in der Schülerfirma
9. Klasse Gruppenerkundung (Personalpolitik)
8. Klasse
mind. 2 Betriebserkundungen
(Schwerpunkt bilden bei den betrieblichen Grundfunktionen: Beschaffung oder Produktion oder Absatz)
Zugangserkundung (= APE Betrieb)
7. Klasse
Markterkundung
6. Klasse Arbeitsplatzerkundung (Haushalt)
5. Klasse Arbeitsplatzerkundung (Schule)
April 2004
Lehrplankommission AWT
19
Die Zugangserkundung
• Weiterentwicklung der Arbeitsplatzerkundung
• handlungsorientierter Einstieg in AWT in Jgst. 7
• Zugang zu einem betrieblichen Arbeitsplatz
• keine Klassenerkundung  einzeln oder in Kleingruppe
• keine komplette Betriebserkundung
• Ziel: Vielfalt der Arbeitswelt ins Klassenzimmer holen
April 2004
Lehrplankommission AWT
20
Was lernen die Schüler aus der
Zugangserkundung?
• Horizontwissen:
um etwas über Arbeitsplätze zu erfahren,
muss man zu diesen Arbeitsplätzen
hingehen
• Sachwissen:
Kriterien der Arbeitsplatzbeschreibung sind:
Arbeitsaufgabe; typische Tätigkeiten;
Arbeitsmittel; Materialien; Arbeitsort;
Arbeitsbedingungen ...
• Sinnwissen:
ansatzweises Erleben, warum dieser
Arbeitsplatz so ausgestattet ist
erfahren, dass spezielle Werkzeuge und
Maschinen gerade für diesen Arbeitsplatz
besonders gut geeignet sind
eventuell erkennen sie die Position des
Arbeiters im Betriebsgefüge
April 2004
Lehrplankommission AWT
21
Was lernen die Schüler aus der
Zugangserkundung?
• Methodenwissen:
Die Schüler lernen:
 jemandem Fragen stellen
 Antworten notieren
 genau zu beobachten
 Skizzen anfertigen
 geeignete Fotos machen
 über Erfahrungen berichten
 eigene Erfahrungen mit denen von
Mitschülern vergleichen
Methodisches Grundwissen für alle
weiteren Erkundungen wird angebahnt.
April 2004
Lehrplankommission AWT
22
Checkliste zur Zugangserkundung
Wie jede Erkundung, so besteht auch die
Zugangserkundung aus drei Phasen:
Vorbereitung
Durchführung
Nachbereitung
April 2004
Lehrplankommission AWT
23
Grundlagen der Zugangserkundung
grundlegende Inhalte:
• Welche Aufgabe wird erledigt?
• Was wird gearbeitet?
• Wo wird gearbeitet?
• Welche Bedingungen können
wir erkennen?
• Womit wird gearbeitet?
im Lehrplan:
• Arbeitsaufgabe
• Arbeitstätigkeiten
• Arbeitsort /-platz
• Arbeitsbedingungen
•
Maschinen und Betriebsmittel
grundlegende Methoden:
• zuschauen; zuhören
• weitere Sinneseindrücke
• gezielt beobachten
• Fragen stellen; auch nachfragen
• Ergebnisse in Stichpunkten festhalten
April 2004
Lehrplankommission AWT
27
Gruppenarbeit für die Zugangserkundung
Gruppe
1
Gruppe
2
Gruppe
3
Gruppe
4
Aufgabe:
Aufgabe:
Aufgabe:
Aufgabe:
Verfassen Sie gemeinsam
in Ihrer Gruppe je ein
Beispiel für den
notwendigen
Schriftverkehr in der Vorund Nachbereitungsphase
einer Zugangserkundung:
Welche Fähigkeiten
müssen den Schülern vor
der Zugangserkundung im
Unterricht unbedingt
vermittelt werden?
Welche Erwartungen
stellen Sie an Ihre Schüler
bei der Präsentation der
Erkundungsergebnisse?
Überlegen Sie
verschiedene didaktische
Möglichkeiten zur
Erstellung eines
Fragenkatalogs für eine
Zugangserkundung.
Sammeln Sie gemeinsam
Stichpunkte und notieren
Sie diese anschließend
ausführlich mit Angabe
der Unterrichtsmethoden.
Verfassen Sie auch einen
Katalog mit
Bewertungskriterien und
Bewertungsschlüssel.
Sammeln Sie anschließend
Fragen, die die Schüler
Ihrer Meinung nach (laut
Lehrplanforderung)
unbedingt stellen sollten
und schreiben Sie diese
auf!
Informationsbrief an die
Eltern
Informationsbrief an die
Betriebe, in dem Sie um
deren Unterstützung bitten
Dankesschreiben an die
Betriebe nach Beendigung
der Schülererkundung
April 2004
Lehrplankommission AWT
28
Erkundung nach der Leittextmethode
Ziel:
Handlungskompetenz fördern
Mittel:
mit Hilfe eines Informationstextes eigenständig vorgehen
Weg: (weitgehend selbstständig)
Informationen beschaffen – Vorgehensweise planen und
entscheiden – Erkundung durchführen – Ergebnisse
festhalten, kontrollieren und präsentieren –
Vorgehensweise bewerten
April 2004
Lehrplankommission AWT
29
Begründung für die Leittextmethode
sie wurde in der gewerblichen Ausbildung erstmals
angewandt bzw. entwickelt:
April 2004
Lehrplankommission AWT
30
Informationen zur Leittextmethode
Einsatzort:
selbstständiger Neuerwerb theoretischer Lerninhalte
Prinzip
jeder erhält kompletten Lehrtext
Lehrtext ist didaktisch aufbereitet und kleinschrittig gegliedert
Durchführung: in Einzelarbeit oder in festen
Kleingruppen (max. vier Schüler)
Teamaufgaben verteilen
Lehrerrolle
Varianten
April 2004
Lernberater
Quelle: www.wolfram-thom.de
Leittext unvollständig  SchüLehrplankommission
AWTsich weitere
ler/innen
müssen
31
Teamaufgaben verteilen
Informationen
zur Leittextmethode
Lehrerrolle
Lernberater
Varianten
Leittext unvollständig  Schüler/innen müssen sich weitere
Informationen selbst beschaffen
Anreicherung durch weitere
Materialien/Experimente
Zusätzlich Leitfragen (weisen
auf wichtiges Überblickswissen
hin)
Leitfragenmethode:
kein Text mehr, nur noch Fragen und evt. Literaturhinweise
Quelle: www.wolfram-thom.de
April 2004
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32
Inhalte Leittext zur Zugangserkundung
Notieren Sie in Stichpunkten, welche Inhalte/Elemente
ein Leittext zur Zugangserkundung für Ihre Schüler
aufweisen muss.
April 2004
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33
ten:
1. Informationen selbstständig beschaffen;
Genau so lautet auch dieses Mal deine Aufgabe: Erkunde über einen Zeitraum von
Beispiel für einen Leittext
etwaselbstständig
einer Stundeplanen;
einen Arbeitsplatz und halte die Ergebnisse deiner Beobachtun2. Vorgehensweise (und Alternativen)
gen zu einer Arbeitsaufgabe fest.
3. über die Vorgehensweise selbstständig entscheiden;
Im Unterschied zu der Arbeitsplatzerkundung in der 5. oder 6. Klasse sollst du diese
4. Arbeit (hier: Zugangserkundung) selbstständig durchführen;
Zugangserkundung aber in einem Betrieb durchführen, damit du die Arbeitsbedin5. das Arbeitsergebnis (selbstständig)
kontrollieren;
gungen
in einem „echten“ Arbeitsumfeld kennen lernst. Du sollst dabei aber jemand
Zugangserkundung
–
mit
der
Leittextmethode
an
seinem
Arbeitsplatz
erkunden, den du kennst. Das kann also Vater, Mutter oder
6. die Vorgehensweise (selbstständig) überdenken
/ bewerten.
sonst jemand aus deinem Verwandten- oder Bekanntenkreis sein.
Leittextmethode
Zugangserkundung
Unser Ziel für den Unterricht in Arbeit-Wirtschaft-Technik ist es, aus möglichst vielen
Die Leittextmethode ist eine Methode, mit der du selbstständigund
erarbeitest,
unterschiedlichen
umfangreicheres
Bild der Arbeitsplätze bei
Die Zugangserkundung
hast du eigentlich schon
in ähnlicher Erkundungen
Form bereits inein
der
5.
was eine Zugangserkundung
ist,
uns
zuKlasse
gewinnen.
Wir
werden
die Erkundungsergebnisse
uns gegenseitig
vorstellen
Genau
so
lautet
auch
dieses
Mal
deine
Aufgabe:
Erkunde
über
einen
Zeitraum
von
und
6.
Klasse
durchgeführt.
Du
hast
mit
der
einen
(oder
mehrere)
Arbeitsplätwann du sie durchführen kannst,
und
sie
auch
für
andere
präsentieren.
etwa
einer
Stunde
einen
Arbeitsplatz
und
halte
die
Ergebnisse
deiner
Beobachtunin der Schule erkundet
(5.kannst,
Klasse) und du hast zuhause alleine einen Arbeitsplatz
bei wem du diezeZugangserkundung
machen
gen zu einer Arbeitsaufgabe
fest.zu deinen Aufgaben, die unbedingt erledigt werden müssen:
(6. Klasse).
unter welchen erkundet
Voraussetzungen
du die Zugangserkundung
Nundurchführen
kommen wir
kannst
Im Unterschied
zu der
Arbeitsplatzerkundung
in der 5. oder 6. Klassefür
sollst
diese
Erinnere dich daran, worauf
es dabei stets
ankam:
musst
dir einen Fragen-/Beobachtungskatalog
die du
Zugangserkundung
zuund wie du die Zugangserkundung durchführen
sollst. 1. Du
Zugangserkundung
aber in einem Betrieb
durchführen,
damit
du
die
Arbeitsbedinsammenstellen.
Vielleicht
erinnerst
du
dich
an
die
Fragestellungen
der
ArbeitsDu hast
beibenötigst,
beiden Erkundungen
Arbeitsplatz
erkundet, d. kennen
h. du hast
beobachSämtliche Informationen,
die du
sindgungen
im folgenden
Text
enthalten.
Diese
ineinen
einem
„echten“
Arbeitsumfeld
lernst.
Du sollst
dabei
aber jemand
platzerkundungen
in der 5. und
6. Klasse?
Willst
du diese
Aufgabe allein oder in
und durch
notiertgenaues
(vielleicht
auch
fotografiert
oder
gefilmt),
Informationen musst tet
du also
Lesen
diesem
Text entnehmen.
Dein
an
seinem
Arbeitsplatz
erkunden,
den
du
kennst.
Das
also Vater,
Mutter
oder
der Gruppe erledigen? Bevor du zurkann
Erkundung
gehst,
sprich
den ErkundungsLehrer steht dir nur bei wirklichen
Verständnisproblemen
oder aus
organisatorischen
Fra- wurde,
sonst jemand
deinem
Verwandtenoder
Bekanntenkreis
sein.
Arbeitsaufgabe
an diesem
Arbeitsplatz
erledigt
- welche
bogen auf jeden Fall mit deiner Lehrkraft ab.
gen zur Verfügung.
Unser
fürwaren,
den
in Arbeit-Wirtschaft-Technik
ist es, aus
möglichstbeobachten
vielen
dazuZiel
nötig
- welche Tätigkeiten
2. Unterricht
Duinmusst
dir
überlegen, wen du, an welchem
Arbeitsplatz
kannst. In
Die grundsätzliche Vorgehensweise bei der Leittextmethode
verläuft
sechs Schritund unterschiedlichen
Erkundungen
eingibt
umfangreicheres
Bildander
Arbeitsplätze
bei z. B. weil es zu
manchen
Betrieben
es
Arbeitsplätze,
die
du
nicht
darfst,
welche
Arbeitsmittel
(Werkzeuge,
Maschinen,
Geräte)
zum
Einsatz
kamen,
ten:
uns zu gewinnen. Wir
werdenfür
diedich
Erkundungsergebnisse
uns gegenseitig
vorstellen
gefährlich
ist oder weil Betriebsgeheimnisse
gewahrt
werden müssen
1. Informationen selbstständig
beschaffen;
Material und
bearbeitet
wurde,
- welches
sie auch
für andere
präsentieren.
oder weil
die Kunden dies nicht wünschen.
2. Vorgehensweise (und
Alternativen)
selbstständig
planen;
sich der Arbeitsplatz
befand,
- wo
Nun kommen
wir
deinen
die unbedingt
erledigthast,
werden
müssen:
3. zu
Wenn
du Aufgaben,
dich diesbezüglich
entschieden
musst
du beim Betrieb um Er3. über die Vorgehensweise
selbstständig
entscheiden;
laubnis
nachfragen.
Wie
machst
du
das
am
besten?
Halte deine
Überlegungen
ausgestattet
war (Einrichtung, Möbel,für die Zugangserkundung
- wie der Arbeitsplatz
1. gestaltet
Du musstbzw.
dir einen
Fragen-/Beobachtungskatalog
zuschriftlich
(in Stichpunkten)
fest.
Vielleicht hilft dabei
die Schule, die LehrTechnik ...),selbstständig
sammenstellen.
Vielleicht
erinnerst
du dich an die
Fragestellungen
der Arbeits4. Arbeit (hier: Zugangserkundung)
durchführen; dazu
kraft?
platzerkundungen
in der 5.
6. Klasse?
Willst du diese Aufgabe allein oder in
5. das Arbeitsergebnis
kontrollieren;
welche Arbeitsbedingungen
und Belastungen
amund
Arbeitsplatz
herrschten,
- (selbstständig)
der Gruppe4.erledigen?
Bevor du zur Erkundung
gehst,
sprichbereits
den ErkundungsDie
Zugangserkundung
soll
bis
Mitte
Oktober
durchgeführt sein. Sie soll
6. die Vorgehensweise
überdenken
/ bewerten.
wie für Sicherheit
ambogen
Arbeitsplatz
gesorgt
wurde,
- (selbstständig)
auf jeden
mit
deiner Lehrkraft
in Fall
der unterrichtsfreien
Zeitab.
stattfinden. Lege also einen für dich möglichen TerDabei konntest du natürlich
nicht
sämtliche
Aufgaben,
diedu,
an an
diesem
Arbeitsplatz
min
– in Absprache
mit
dem
Betrieb
– fest. beobachten kannst. In
2. Du
musst
dir überlegen,
wen
welchem
Arbeitsplatz
Zugangserkundung
denkbar sind, beobachten, sondern
deine
Aufgabe
bestand
darin, diese
Erkundung
manchen
Betrieben
gibt
es
Arbeitsplätze,
an
die
du
nicht darfst, z.festhältst,
B. weil esob
zudu sie zur Ge5. Überlege
dir,5.wie du deine Erkundungsergebnisse
Die Zugangserkundung
in ähnlicher
Form
bereits in –der
an hast
einerdu– eigentlich
zufällig zuschon
diesem
Zeitpunkt
anfallenden
Aufgabe
durchzuführen. gewahrt werden müssen
gefährlich
für
dich
ist
oder
weil
Betriebsgeheimnisse
nehmigung
dem Verantwortlichen im Betrieb vorlegst und wie du sie in der Schuund 6. Klasse durchgeführt. Du hast mit der Klasse einen (oder mehrere)
Arbeitsplätoder weil
die Kunden
dies nichtmöchtest.
wünschen.
le präsentieren
Vielleicht sprecht ihr euch in der Klasse über ein geze in der Schule erkundet (5. Klasse) und du hast zuhause
alleine
einen
Arbeitsplatz
erkundet (6. Klasse).
meinsames Vorgehen
ab? hast, musst du beim Betrieb um Er3. Wenn du dich diesbezüglich
entschieden
machst du das am besten?
Halte
deine Überlegungen
Erinnere dich daran, worauf es dabei stets ankam: laubnis nachfragen.
6. Nach Wie
der Zugangserkundung
ist es auch
sinnvoll,
sich beim Betrieb zu bedandazu
schriftlich
(in
Stichpunkten)
fest.
Vielleicht
hilft
dabei
die
Schule, die Lehrken.
Entwirf
einen
Brief
dazu.
Du hast bei beiden Erkundungen einen Arbeitsplatz erkundet, d. h. du hast beobachkraft?
tet und notiert (vielleicht auch fotografiert oder gefilmt),
7. Schließlich sollst du kritisch überprüfen, was du gut, was du weniger gut gemacht
4. Dieerledigt
Zugangserkundung
bis Mitte
Oktober
sein.was
Sie auf
sollgar keinen Fall?
wurde,
- welche Arbeitsaufgabe an diesem Arbeitsplatz
hast. Wassoll
würdest
du auf
jedenbereits
Fall sodurchgeführt
wieder machen,
in der unterrichtsfreien
Zeit stattfinden.
Lege also
einen
für dich
möglichen
TerWas
könntest
du
verbessern?
Wie
wäre
das
möglich?
Halte
deine
Ideen unmit- welche Tätigkeiten dazu nötig waren,
min – in Absprache
dem
Betrieb
– fest.
telbarmit
nach
dieser
Prüfungsphase
fest; denn zu diesem Zeitpunkt sind sie noch
kamen,
- welche Arbeitsmittel (Werkzeuge, Maschinen, Geräte) zum Einsatz
„frisch“!
5. Überlege dir, wie
du deine Erkundungsergebnisse festhältst, ob du sie zur Ge- welches Material bearbeitet wurde,
nehmigung dem Verantwortlichen im Betrieb vorlegst und wie du sie in der Schule präsentieren möchtest. Vielleicht sprecht ihr euch in der Klasse über ein ge- wo sich der Arbeitsplatz befand,
meinsames Vorgehen ab?
-
wie der Arbeitsplatz gestaltet bzw. ausgestattet war (Einrichtung, Möbel,
April
Technik2004
...),
Lehrplankommission
AWT
6. Nach der Zugangserkundung
ist es auch sinnvoll,
sich beim Betrieb zu bedan-
ken.
einen
Brief dazu.
welche Arbeitsbedingungen und Belastungen
am Entwirf
Arbeitsplatz
herrschten,
34
Wie lehren wir die Arbeitstechniken?
folgende Arbeitstechniken sind
fachspezifisch erforderlich:
-beobachten
-fragen
-protokollieren
Grundsätze für die Erarbeitung dieser
Arbeitstechniken:
-präsentieren
-gemeinsam erarbeiten
-dann individuell anwenden
-im "Schonraum" Rollenspiel üben
-vom Überschaubaren zum Komplexen
Ende 7.1
April 2004
Lehrplankommission AWT
35
Arbeit und Haushalt
7.2 Wirtschaften im privaten Haushalt
7.2 Wirtschaften im privaten Haushalt
Lernziele
Die Schüler machen sich damit vertraut, wie das Haushaltseinkommen zustande
kommt und wie es unter Beachtung des ökonomischen Prinzips planvoll und verantwortungsvoll verwendet werden kann. Sie lernen die Bedeutung des Haushaltsbuchs
kennen. Indem die Schülereinen Markt erkunden, setzen sie sich mit Angebot und
Nachfrage im Marktgeschehen auseinander. Dabei wird ihnen klar, warum jeder Marktteilnehmer über ein grundlegendes verbraucherkundliches Wissen verfügen muss. Bei
der Erkundung sollen die Schüler vor allem das Beobachten und das Befragen üben.
Lerninhalte
7.2.1 Auskommen mit dem Haushaltseinkommen
- Einkommensquellen und Ausgabenbereiche; das ökonomische Prinzip; einfache Tabellen
zu einem Fallbeispiel anlegen und auswerten ?M 7.6
- die Bedeutung eines Haushaltsbuchs; ein Haushaltsbuch anlegen, über einen kurzen Zeit-
raum führen und anschließend auswerten
- Kriterien für verantwortlichen Umgang mit dem Haushaltseinkommen
7.2.2 Einkaufen für den privaten Bedarf  GtB 7.3, HsB 7.1.2, KtB 7.3
- der Markt als Treffpunkt von Angebot und Nachfrage; einen bekannten Markt unter aus-
gewählten Aspekten erkunden, z. B. Werbung, Warenangebot, Kundenorientierung, Absatzstrategie, Warenplatzierung, Preis und Qualität, Technikeinsatz, Umtauschmöglichkeiten, Warenherkunft, Transport, Verpackung und Abfall
- Arbeitstechniken zur Markterkundung: Beobachtungsformen überlegen, mit einem Beobachtungsbogen arbeiten, Leitfragen für ein Interview zusammenstellen; festlegen, wie
Beobachtungen bzw. Interviews notiert bzw. festgehalten werden können; Organisationsfragen klären  D 7.1.2
Curr.
 Wiederholen, Üben, Anwenden, Vertiefen
- Techniken der Erkundung festigen
- Kriterien für verantwortlichen Umgang mit dem Haushaltseinkommen
April 2004
Lehrplankommission AWT
36
Arbeit mit dem Lehrplan
Arbeit und Haushalt
7.2 Wirtschaften im privaten Haushalt
Lernziele
Die Schüler machen sich damit vertraut, wie das Haushaltseinkommen zustande
kommt und wie es unter Beachtung des ökonomischen Prinzips planvoll und verantwortungsvoll verwendet werden kann. Sie lernen die Bedeutung des Haushaltsbuchs
kennen. Indem die Schülereinen Markt erkunden, setzen sie sich mit Angebot und
Nachfrage im Marktgeschehen auseinander. Dabei wird ihnen klar, warum jeder Marktteilnehmer über ein grundlegendes verbraucherkundliches Wissen verfügen muss. Bei
der Erkundung sollen die Schüler vor allem das Beobachten und das Befragen üben.
Kooperation
Differenzierung R  M
Begriffe - Fachinhalte
Konsistenz LZ-LI
Trittsteine – Grundwissen
Didaktische Schwerpunkte
Lerninhalte
7.2.1 Auskommen mit dem Haushaltseinkommen
- Einkommensquellen und Ausgabenbereiche; das ökonomische Prinzip; einfache Tabellen
zu einem Fallbeispiel anlegen und auswerten ?
M 7.6
- die Bedeutung eines Haushaltsbuchs; ein Haushaltsbuch anlegen, über einen kurzen Zeit-
raum führen und anschließend auswerten
- Kriterien für verantwortlichen Umgang mit dem Haushaltseinkommen
7.2.2 Einkaufen für den privaten Bedarf  GtB 7.3, HsB 7.1.2, KtB 7.3
- der Markt als Treffpunkt von Angebot und Nachfrage; einen bekannten Markt unter aus-
gewählten Aspekten erkunden, z. B. Werbung, Warenangebot, Kundenorientierung, Absatzstrategie, Warenplatzierung, Preis und Qualität, Technikeinsatz, Umtauschmöglichkeiten, Warenherkunft, Transport, Verpackung und Abfall
- Arbeitstechniken zur Markterkundung: Beobachtungsformen überlegen, mit einem Beobachtungsbogen arbeiten, Leitfragen für ein Interview zusammenstellen; festlegen, wie
Beobachtungen bzw. Interviews notiert bzw. festgehalten werden können; Organisationsfragen klären  D 7.1.2
 Wiederholen, Üben, Anwenden, Vertiefen
- Techniken der Erkundung festigen
- Kriterien für verantwortlichen Umgang mit dem Haushaltseinkommen
April 2004
Lehrplankommission AWT
42
Erkundungen sind Kernelemente in AWT
10. Klasse Erkundungen in der Schülerfirma
9. Klasse Gruppenerkundung (Personalpolitik)
8. Klasse
mind. 2 Betriebserkundungen
(Schwerpunkt bilden bei den betrieblichen Grundfunktionen: Beschaffung oder Produktion oder Absatz)
Zugangserkundung (= APE Betrieb)
7. Klasse
Markterkundung
6. Klasse Arbeitsplatzerkundung (Haushalt)
5. Klasse Arbeitsplatzerkundung (Schule)
April 2004
Ende 7.2
Lehrplankommission AWT
43
so die betrieblichen Grundfunktionen kennen
lernen und begreifen.
higkeiten entsprechend Aufgaben übernehmen und mit ihren Mitschülern kooperieren.
Dabei sollen sie Kenntnisse und Fertigkeiten
aus den Fächern HsB und KtB in ihre Arbeit
einbeziehen.
7.3 Schüler arbeiten und wirtschaften
für einen Markt
Arbeit und Wirtschaft
7.3 Schüler arbeiten und wirtschaften für einen Markt  HsB 7.9, KtB 7.4
Fachliche Lernziele
Projektmethodische Lernziele
Die Schüler sollen sich handlungs- und erfahrungsorientiert wirtschaftliches Grundwissen
aneignen, indem sie als Anbieter, Produzenten
und Verkäufer von Waren und Dienstleistungen auftreten. Sie sollen dabei einen betrieblichen Produktionsprozess nachvollziehen und
so die betrieblichen Grundfunktionen kennen
lernen und begreifen.
Die Schüler sollen die Projektmethode als
Lernmethode kennen lernen. Sie sollen begreifen, dass es sinnvoll und zielführend ist, ein
Arbeitsvorhaben zu planen, zu organisieren
und zu strukturieren. Sie sollen in der Projektarbeit ihren eigenen Kenntnissen und Fähigkeiten entsprechend Aufgaben übernehmen und mit ihren Mitschülern kooperieren.
Dabei sollen sie Kenntnisse und Fertigkeiten
aus den Fächern HsB und KtB in ihre Arbeit
einbeziehen.
Fachliche Lerninhalte
Projektmethodische Lerninhalte
7.3.1 Angebot und Nachfrage
Das Projekt starten
- das Waren- bzw. Dienstleistungsangebot an unserer Schule
- die Schüler als Anbieter auf diesem Markt; Umfrage zu den vorhandenen Bedürfnissen
- Prüfung und Diskussion der Marktchancen möglicher Produkte bzw. Dienstleistungen
- Formulierung von Marktregeln
- Produktentscheidung
- Themenvorschläge machen und diskutieren
- eine Umfrage unter Schülern machen
- sich auf ein Thema einigen
7.3.2 Planung
Den Projektablauf planen
- Finanzierungsmöglichkeiten; Zeitplanung
- rechtliche Rahmenbedingungen zu Kauf und Verkauf; ggf. Expertenbefragung
-
Ziele vereinbaren
einen Zeitplan aufstellen
gemeinsam die Arbeitsschritte vereinbaren
die Arbeitsaufgaben verteilen
überlegen, wie die Kenntnisse und Fertigkeiten
aus den arbeitspraktischen Fächern in das Projekt
eingebracht und angewandt werden können
7.3.3 Beschaffung
Die Projektarbeit ausführen
- Materialien, Bedarfsplanung, -berechnung, Materiallisten
- Materialkosten: Kalkulation, Preisvergleich und
Einkauf
- überlegen, welche Arbeitshilfen und technische
Geräte benötigt werden und diese ggf. beschaffen
- Informationen beschaffen und verarbeiten
- die Produktion durchführen
- manuell tätig werden
- ein Design entwerfen
- in den Arbeitsgruppen kooperieren
- die Arbeitsorganisation, die Zeitplanung und die
Arbeitsqualität überprüfen
7.3.4 Produktion von Waren oder Dienstleistungen
- Arbeitsorganisation
- Arbeitszerlegung und –zusammenführung
- Produktherstellung bzw. vorbereitende Arbeitsschritte für die Dienstleistung
- Produktgestaltung
7.3.5 Marketing
Das Projektergebnis präsentieren
- Werbung, Verkaufsförderung  Ku 7.5, Mu 7.4.2
- Preisgestaltung
- Absatzwege
- Durchführung des Verkaufs bzw. Erbringen der
Dienstleistung
-
7.3.7 Erfolgsanalyse
Das Projekt evaluieren
7.3.6 Verkauf
April 2004
Überlegungen zur Präsentation anstellen
ein Marketingkonzept entwerfen
Werbemaßnahmen überlegen
Verkaufsstrategien überlegen
Präsentationsformen üben
Präsentation des Projektverlaufs und des Projektprodukts
Fachliche Lerninhalte
Projektmethodische Lerninhalte
7.3.1 Angebot und Nachfrage
Das Projekt starten
- das Waren- bzw. Dienstleistungsangebot an unserer Schule
- die Schüler als Anbieter auf diesem Markt; Umfrage zu den vorhandenen Bedürfnissen
- Prüfung und Diskussion der Marktchancen möglicher Produkte bzw. Dienstleistungen
- Formulierung von Marktregeln
- Produktentscheidung
- Themenvorschläge machen und diskutieren
- eine Umfrage unter Schülern machen
- sich auf ein Thema einigen
7.3.2 Planung
Den Projektablauf planen
- Finanzierungsmöglichkeiten; Zeitplanung
- rechtliche Rahmenbedingungen zu Kauf und Verkauf; ggf. Expertenbefragung
-
7.3.3 Beschaffung
Die Projektarbeit ausführen
- Materialien, Bedarfsplanung, -berechnung, Materiallisten
- Materialkosten: Kalkulation, Preisvergleich und
Einkauf
- überlegen, welche Arbeitshilfen und technische
Geräte benötigt werden und diese ggf. beschaffen
- Informationen beschaffen und verarbeiten
- die Produktion durchführen
- manuell tätig werden
- ein Design entwerfen
- in den Arbeitsgruppen kooperieren
- die Arbeitsorganisation, die Zeitplanung und die
Arbeitsqualität überprüfen
7.3.4 Produktion von Waren oder Dienstleistungen
- Arbeitsorganisation
- Arbeitszerlegung und –zusammenführung
- Produktherstellung bzw. vorbereitende Arbeitsschritte für die Dienstleistung
- Produktgestaltung
Ziele vereinbaren
einen Zeitplan aufstellen
gemeinsam die Arbeitsschritte vereinbaren
die Arbeitsaufgaben verteilen
überlegen, wie die Kenntnisse und Fertigkeiten
aus den arbeitspraktischen Fächern in das Projekt
eingebracht und angewandt werden können
7.3.5 Marketing
Das Projektergebnis präsentieren
- Werbung, Verkaufsförderung  Ku 7.5, Mu 7.4.2
- Preisgestaltung
- Absatzwege
- Durchführung des Verkaufs bzw. Erbringen der
Dienstleistung
-
7.3.7 Erfolgsanalyse
Das Projekt evaluieren
- Umsatz
- Gewinn bzw. Verlust
- Fehleranalyse, Verbesserungsvorschläge
- den Projektverlauf besprechen
- das Projektergebnis darstellen und bewerten
7.3.6 Verkauf
Überlegungen zur Präsentation anstellen
ein Marketingkonzept entwerfen
Werbemaßnahmen überlegen
Verkaufsstrategien überlegen
Präsentationsformen üben
Präsentation des Projektverlaufs und des Projektprodukts

Wiederholen, Üben, Anwenden, Vertiefen
- Wirtschaftliche Grundbegriffe: Angebot und Nachfrage; Beschaffung, Produktion, Absatz; Werbung;
Umsatz, Gewinn, Verlust
Lehrplankommission AWT
Curr.
44
Der Lehrplan-Abschnitt zum Projekt
unterscheidet sich im Layout vom
üblichen Lehrplan.
Diese Unterscheidung betrifft nicht nur das Layout.
Stellen Sie fest, welche Absicht mit der Zweispaltigkeit
zum Ausdruck gebracht wird.
Erläutern Sie den Grundansatz der Zweispaltigkeit
sowie die Bezüge zwischen den beiden Spalten.
April 2004
Lehrplankommission AWT
45
Arbeit mit dem Lehrplan
Arbeit und Wirtschaft
7.3 Schüler arbeiten und wirtschaften für einen Markt  HsB 7.9, KtB 7.4
Fachliche Lernziele
Projektmethodische Lernziele
Die Schüler sollen sich handlungs- und erfahrungsorientiert wirtschaftliches Grundwissen
aneignen, indem sie als Anbieter, Produzenten
und Verkäufer von Waren und Dienstleistungen auftreten. Sie sollen dabei einen betrieblichen Produktionsprozess nachvollziehen und
so die betrieblichen Grundfunktionen kennen
lernen und begreifen.
Die Schüler sollen die Projektmethode als
Lernmethode kennen lernen. Sie sollen begreifen, dass es sinnvoll und zielführend ist, ein
Arbeitsvorhaben zu planen, zu organisieren
und zu strukturieren. Sie sollen in der Projektarbeit ihren eigenen Kenntnissen und Fähigkeiten entsprechend Aufgaben übernehmen und mit ihren Mitschülern kooperieren.
Dabei sollen sie Kenntnisse und Fertigkeiten
aus den Fächern HsB und KtB in ihre Arbeit
einbeziehen.
Fachliche Lerninhalte
Projektmethodische Lerninhalte
7.3.1 Angebot und Nachfrage
Das Projekt starten
- das Waren- bzw. Dienstleistungsangebot an unserer Schule
- die Schüler als Anbieter auf diesem Markt; Umfrage zu den vorhandenen Bedürfnissen
- Prüfung und Diskussion der Marktchancen möglicher Produkte bzw. Dienstleistungen
- Formulierung von Marktregeln
- Produktentscheidung
- Themenvorschläge machen und diskutieren
- eine Umfrage unter Schülern machen
- sich auf ein Thema einigen
7.3.2 Planung
Den Projektablauf planen
- Finanzierungsmöglichkeiten; Zeitplanung
- rechtliche Rahmenbedingungen zu Kauf und Verkauf; ggf. Expertenbefragung
-
7.3.3 Beschaffung
Die Projektarbeit ausführen
- Materialien, Bedarfsplanung, -berechnung, Materiallisten
- Materialkosten: Kalkulation, Preisvergleich und
Einkauf
- überlegen, welche Arbeitshilfen und technische
Geräte benötigt werden und diese ggf. beschaffen
- Informationen beschaffen und verarbeiten
- die Produktion durchführen
- manuell tätig werden
- ein Design entwerfen
- in den Arbeitsgruppen kooperieren
- die Arbeitsorganisation, die Zeitplanung und die
Arbeitsqualität überprüfen
7.3.4 Produktion von Waren oder Dienstleistungen
- Arbeitsorganisation
- Arbeitszerlegung und –zusammenführung
- Produktherstellung bzw. vorbereitende Arbeitsschritte für die Dienstleistung
- Produktgestaltung
Ziele vereinbaren
einen Zeitplan aufstellen
gemeinsam die Arbeitsschritte vereinbaren
die Arbeitsaufgaben verteilen
überlegen, wie die Kenntnisse und Fertigkeiten
aus den arbeitspraktischen Fächern in das Projekt
eingebracht und angewandt werden können
7.3.5 Marketing
Das Projektergebnis präsentieren
- Werbung, Verkaufsförderung  Ku 7.5, Mu 7.4.2
- Preisgestaltung
- Absatzwege
- Durchführung des Verkaufs bzw. Erbringen der
Dienstleistung
-
7.3.7 Erfolgsanalyse
Das Projekt evaluieren
- Umsatz
- Gewinn bzw. Verlust
- Fehleranalyse, Verbesserungsvorschläge
- den Projektverlauf besprechen
- das Projektergebnis darstellen und bewerten
7.3.6 Verkauf
Kooperation
Differenzierung R  M
Begriffe - Fachinhalte
Konsistenz LZ-LI
Trittsteine – Grundwissen
Didaktische Schwerpunkte
Überlegungen zur Präsentation anstellen
ein Marketingkonzept entwerfen
Werbemaßnahmen überlegen
Verkaufsstrategien überlegen
Präsentationsformen üben
Präsentation des Projektverlaufs und des Projektprodukts

Wiederholen, Üben, Anwenden, Vertiefen
- Wirtschaftliche Grundbegriffe: Angebot und Nachfrage; Beschaffung, Produktion, Absatz; Werbung;
Umsatz, Gewinn, Verlust
April 2004
Lehrplankommission AWT
50
Projekte sind Kernelemente in AWT
Welche Vorteile lassen sich aus der Projektmethode im
Fach Arbeit-Wirtschaft-Technik ziehen?
Ich behalte ...
April 2004
20 %
von dem, was ich gehört habe.
30 %
von dem, was ich gesehen habe.
50 %
von dem, was ich gehört und
gesehen habe.
70 %
von dem, worüber ich selbst gesprochen
oder was ich einem anderen erklärt habe.
90 %
von dem, was ich selbst ausprobiert
und ausgeführt habe.
Lehrplankommission AWT
58
Projektunterricht  Schlüsselqualifikationen
Projekte können dazu beitragen, dass die Ausbildung der
Schlüsselqualifikationen gefördert wird. Allerdings gelingt
dies nicht ohne inhaltliche Verbindung!

Voraussetzung
Schlüsselqualifikationen
Wahl- und Entscheidungsfreiheit

Übernahme von Verantwortung
Offenheit, Unbestimmtheit von Aufgaben

Selbstständigkeit, Strukturierungsfähigkeit
zeitliche Spielräume

Zeiteinteilung
Längerfristigkeit

Vertiefung, Ausdauer
wechselnde Gruppierungen

Verständigung
Perspektivenwechsel

Erkennen von Vielschichtigkeit,
Komplexität
Gruppenaufgaben

Kooperation, Teamfähigkeit
April 2004
Lehrplankommission AWT
59
Exkurs:
Das Qualifikationsprofil des heutigen Facharbeiters umfasst
• die selbstständige und eigenverantwortliche Durchführung,
(Qualitäts-)Kontrolle und Bewertung der Arbeitsaufgabe;
• die schnelle Diagnosefähigkeit bei Produktionsstörungen,
• verdichtete Entscheidungsprozesse durch den Abbau von
Hierarchieebenen („lean production),
• Verantwortungsübernahme auf Facharbeiterebene bzw. im Team
An Bedeutung verlieren:
• fachliche Spezialqualifikationen und funktionale Fertigkeiten für
begrenzte Arbeitsaufgaben
April 2004
Lehrplankommission AWT
60
Die Bildungselemente für die berufliche
Flexibilität werden heute mit dem Konzept der
Schlüsselqualifikationen beschrieben.
Insbesondere sind methodenbestimmte Fähigkeiten gefragt, die
eher das formale Lernen betreffen:
· selbstständiges Erkennen, Planen, Durchführen und Kontrollieren einer
Arbeitsaufgabe
· Umstellungsfähigkeit, fachgerechte Reaktionsfähigkeit auf abweichende
Arbeitssituationen,
· Transferfähigkeit,
· das Denken in Zusammenhängen,
· personale Schlüsselqualifikationen: Arbeitstugenden, Leistungs- u.
Lernbereitschaft, Qualitätsbewusstsein,
· soziale Schlüsselqualifikationen: Kooperations- u. Kommunikationsfähigkeit, Teamgeist, Fairness, Toleranz
April 2004
Lehrplankommission AWT
61
Zusammenspiel der Kompetenzbereiche:
persönliche
Werte
Fachkompetenz
Fachkönnen
Fachwissen
Aufgabenorientierung
Handlungskompetenz
Ganzheitliche
Qualifikation
Individualkompetenz
Lern- und
Arbeitsmethoden
Sozialkompetenz
Soziale
Zusammenarbeit Orientierung
Kommunikation
Quelle:
Siemens AG
April 2004
Lehrplankommission AWT
62
Welche Ziele können/sollen durch
Projektunterricht erreicht werden?
Notieren Sie in Stichpunkten, welche Ziele durch
Projektunterricht für Ihre Schüler erreicht werden können.
- (...)
April 2004
Lehrplankommission AWT
63
Ziele Projektunterricht:
(zitiert nach Kaiser, S. 549)
Die Schülerinnen und Schüler sollen durch den Projektunterricht
•ihren Neigungen und Interessen entsprechend Themen bestimmen und sich Aufgaben selbst
stellen;
•sich aus eigenem Antrieb – ihren Fähigkeiten gemäß – Ziele setzen;
•lernen, zielstrebig mitgestaltend oder verändernd initiativ zu werden;
•Wege zum Erreichen der Ziele entwickeln und die notwendigen Arbeiten selbst ausführen;
•ihre Fähigkeiten entfalten und erproben und dabei sowohl Erfolgserlebnisse als auch die Grenzen
seines Leistungsvermögens kennen lernen;
•die Notwendigkeit arbeitsteiliger Tätigkeiten erkennen und erfahren, dass zur Lösung bestimmter
Aufgaben kooperatives Handeln notwendig ist, und dabei lernen, eigene Fähigkeiten innerhalb der
Gruppe einzuschätzen und einzusetzen,
•ihre Anliegen artikulieren und vertreten lernen und sich in sachlicher Diskussion üben;
•bei auftretenden Spannungen und Konflikten selber Wege zu ihrer Lösung finden;
•selbstständig Informationen einholen, sammeln, ordnen, auswerten und sie kritisch beurteilen und
einsetzen;
•die eigenen Arbeitsergebnisse anderen zugänglich und verständlich machen;
•das eigene und das gemeinsame Tun am Arbeitsplatz reflektieren.
April 2004
Lehrplankommission AWT
64
Der „Flugplan“ – eine Arbeitshilfe im Projekt
(in Anlehnung an Bischof, „Jeder gewinnt“; Die Methoden erfolgreicher Gesprächsführung, WRS Betriebs-Praxis)
Der Flugplan
• ist ein Kommunikationsmedium, das hilft überflüssige
Besprechungen zu vermeiden;
• gibt den Ist-Zustand des laufenden Projekts wieder;
• wird in ausreichender Größe (Plakat) an der Seitentafel oder an
der Wand aufgehängt, so dass er jederzeit von allen Beteiligten
eingesehen werden kann.
F erti g zum
Start
April 2004
fl i egt
Schwi eri gkei ten
Lehrplankommission AWT
SOS
si cher
gel andet
65
Der „Flugplan“ – eine Arbeitshilfe im Projekt
Die Schülerinnen und Schüler füllen ihre Gruppenkarte mit dem
jeweiligen Auftrag aus und heften in die Felder des Flugplans die auf
sie bezogenen Gruppen-Karten ein.
• Vor dem Beginn der Arbeit, nachdem die Arbeitsaufträge verteilt
wurden, werden die Karten in die Spalte „Fertig zum Start“ gehängt.
• Sobald die Gruppe mit ihrer konkreten Arbeit begonnen hat, wird die
Karte in die Spalte „Flug“ gehängt.
• Wenn es ernste Schwierigkeiten gibt, so wird die Karte unter „SOS“
platziert.
Projektgruppe:
_________________________
Name(n):
______________________________
______________________________
Auftrag:
______________________________
______________________________
April 2004
Lehrplankommission AWT
66
Projekt
Bewertung / Benotung im Projekt
Name, Vorname, Klasse
PartnerInnen / Gruppe
(in Anlehnung an die EAN-Materialien)
Bewertungsmerkmal
Beispiel für einen Bewertungsbogen:
 eigene Ideen werden eingebracht
 nach Infophase werden Materialien besorgt
 wenig Eigeninitiative
ARBEITSSTIL
 bleibt bei der Sache; verschiedene Arbeitsformen (EA/PA/GA)
Projekt
Name, Vorname, Klasse
INTERESSE
1
zutreffende
Punktzahl
markieren
 eigene Ideen werden eingebracht
 nach Infophase werden Materialien besorgt
 wenig Eigeninitiative
3
2
1
DURCHFÜHRUNG
 arbeitet zielgerichtet, selbstständig, sauber, teambezogen,
zügig und kreativ
3
KONTROLLE
2
 bleibt bei der Sache; verschiedene Arbeitsformen (EA/PA/GA)


DURCHFÜHRUNG
werden bewusst gewählt, arbeitet im Team
bleibt meist bei der Sache, arbeitet mit anderen zusammen
zu leicht ablenkbar, unkonzentriert
 Arbeitsergebnis entspricht voll den Anforderungen, Hilfsmittel


GESPRÄCH/DISKUSSION
5
vertiefenden Fragestelllungen
arbeitet interessiert mit
wenig Interesse, eher passive Haltung
kein Interesse, keine Mitarbeit
April 2004
3
2
1
0
 die geleistete Arbeit wird gut durchdacht und beurteilt;
Ergebnisse werden den Projektgruppen originell präsentiert
2
1
0
A
Bewertung durch den Schüler/die Schülerin
__________ Punkte
B
Bewertung durch den Lehrer/die Lehrerin
__________ Punkte
Datum _______________
Punkte: ______
Note:
 die geleistete Arbeit wird gut durchdacht und beurteilt;
Ergebnisse werden den Projektgruppen originell präsentiert
6
 aktive Beteiligung am Projektverlauf mit impulsgebenden und
 entspricht den Anforderungen (interessante Einzelheiten)
 es wird wenig über die geleistete Arbeit nachgedacht
2
1
0
3
2
1
0
2
1
0
vertiefenden Fragestelllungen
6
 aktive Beteiligung am Projektverlauf mit impulsgebenden und



PRÄSENTATION
werden eingesetzt, Arbeit wird selbstständig überprüft und
berichtigt
Kontrollmöglichkeiten werden meiste genützt
wenig Interesse an Eigenkontrolle
werden eingesetzt, Arbeit wird selbstständig überprüft und
berichtigt
Kontrollmöglichkeiten werden meiste genützt
wenig Interesse an Eigenkontrolle
 arbeitet interessiert mit
 wenig Interesse, eher passive Haltung
 kein Interesse, keine Mitarbeit
PRÄSENTATION
 Arbeitsergebnis entspricht voll den Anforderungen, Hilfsmittel
4
GESPRÄCH/DISKUSSION
2
1
0
 arbeitet meistens zielgerichtet für sein Team
 benötigt durchwegs Hilfestellung
KONTROLLE


5
 arbeitet zielgerichtet, selbstständig, sauber, teambezogen,
zügig und kreativ
3
2
1
0
2
1
0
 arbeitet meistens zielgerichtet für sein Team
 benötigt durchwegs Hilfestellung
4
ARBEITSSTIL
2
1
0
 bleibt meist bei der Sache, arbeitet mit anderen zusammen
 zu leicht ablenkbar, unkonzentriert
PartnerInnen / Gruppe
Merkmalsausprägung
3
2
1
werden bewusst gewählt, arbeitet im Team
2
Bewertungsmerkmal
zutreffende
Punktzahl
markieren
1
INTERESSE
Bewertungsbogen zur Projektarbeit
Merkmalsausprägung
 entspricht den Anforderungen (interessante Einzelheiten)
 es wird wenig über die geleistete Arbeit nachgedacht
2
1
0
Lehrplankommission AWT
67
Beispiele für Projektthemen in Arbeit-WirtschaftTechnik:
7. Jahrgangsstufe:
· Pausenverkauf
· Bewirtung am Elternabend
· Das Hauptschul-T-Shirt
· Verkauf von Visitenkarten
· Der Wutball
· Verkauf von Speisen und Getränken beim Sportfest
8. Jahrgangsstufe:
· Wir verkaufen unsere Waren am Christkindlesmarkt des Lions Club
(Marmelade, Kerzenständer, Plätzchen, Weihnachtskarten, Adventskränze und -gestecke, Heutiere usw.)
· Kalender der Hauptschule
· Kuchenverkauf bei der Schülerdisco im Jugendhaus
9. Jahrgangsstufe (Test)
· Vergleich der verschiedenen Banken
· Vergleich von Krankenversicherungen
· Vergleich von Autoversicherungen
· Vergleich von Fahrschulen
April 2004
Lehrplankommission AWT
68
Wie gelingt die Kooperation im Lernfeld?
Die im Lehrplan geforderten handlungsorientierten
Vorhaben verlaufen dann erfolgreich, wenn rechtzeitig
und institutionalisiert eine kooperative Planung bereits
zu Schuljahresbeginn stattfindet!
hauptsächliche Andockstelle im Lehrplan:
- 7.3 Projekt: Schüler arbeiten und wirtschaften für einen Markt
Entwickeln Sie dazu in Partnerarbeit
grundsätzliche Aussagen!
Ende 7.3
April 2004
Lehrplankommission AWT
69
Arbeit, Technik und Haushalt
7.4 Arbeit und
Technik im privaten Haushalt
7.4 Arbeit und Technik im privaten Haushalt  HsB 7.4.1
Lernziele
Die Schüler erkennen, dass technische Geräte im privaten Haushalt an vielen Orten, in
vielfältiger Art und Weise und mit unterschiedlichen Zielen eingesetzt und benützt
werden. Sie sollen diesen Technikeinsatz über einen bestimmten Zeitraum beobachten
und protokollieren und dabei den Zusammenhang von Arbeit und Technik bei der
Produktion von Gütern und Dienstleistungen im Haushalt begreifen und kritisch einschätzen. Sie vertiefen ihr Wissen darüber, dass der Einsatz technischer Geräte Energie benötigt und die Umwelt beeinflusst.
Lerninhalte
7.4.1 Technikanwendung bei der Produktion von Gütern und Dienstleistungen
- Einsatzorte, Einsatzarten und Einsatzziele technischer Geräte zu Hause; beobachten und
aufschreiben, wo, wie, wann, wie lange, von wem, wodurch, mit welchem Ziel technische
Geräte eingesetzt und genützt werden
- Aufwand und Ertrag bei der Benutzung technischer Geräte, z. B. Zeit, Kosten, Energie,
Lebensdauer, Entsorgung
7.4.2 Perspektiven des Technikeinsatzes
- neue Entwicklungen von Technik im Haushalt
- der Zusammenhang von Technikneuerungen und Veränderungen künftiger Arbeitsprozes-
Curr.
se und Qualifikationen des Technikbenutzers
 Wiederholen, Üben, Anwenden, Vertiefen
- Aufwand und Ertrag bei der Benutzung technischer Geräte
April 2004
Lehrplankommission AWT
70
Arbeit mit dem Lehrplan
Kooperation
Differenzierung R  M
Arbeit, Technik und Haushalt
Begriffe - Fachinhalte
7.4 Arbeit und Technik im privaten Haushalt  HsB 7.4.1
Konsistenz LZ-LI
Lernziele
Die Schüler erkennen, dass technische Geräte im privaten Haushalt an vielen Orten, in
vielfältiger Art und Weise und mit unterschiedlichen Zielen eingesetzt und benützt
Trittsteine – Grundwissen
werden. Sie sollen diesen Technikeinsatz über einen bestimmten Zeitraum beobachten
und protokollieren und dabei den Zusammenhang von Arbeit und Technik bei der
Didaktische Schwerpunkte
Produktion von Gütern und Dienstleistungen im Haushalt begreifen und kritisch einschätzen. Sie vertiefen ihr Wissen darüber, dass der Einsatz technischer Geräte Energie benötigt und die Umwelt beeinflusst.
Lerninhalte
7.4.1 Technikanwendung bei der Produktion von Gütern und Dienstleistungen
- Einsatzorte, Einsatzarten und Einsatzziele technischer Geräte zu Hause; beobachten und
aufschreiben, wo, wie, wann, wie lange, von wem, wodurch, mit welchem Ziel technische
Geräte eingesetzt und genützt werden
- Aufwand und Ertrag bei der Benutzung technischer Geräte, z. B. Zeit, Kosten, Energie,
Lebensdauer, Entsorgung
7.4.2 Perspektiven des Technikeinsatzes
- neue Entwicklungen von Technik im Haushalt
- der Zusammenhang von Technikneuerungen und Veränderungen künftiger Arbeitsprozes-
se und Qualifikationen des Technikbenutzers
 Wiederholen, Üben, Anwenden, Vertiefen
- Aufwand und Ertrag bei der Benutzung technischer Geräte
Ende 7.4
April 2004
Lehrplankommission AWT
76
Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit !
... und viel Spaß im Lernfeld
Arbeit-Wirtschaft-Technik!
April 2004
Lehrplankommission AWT
77

AWT-Multi_7