Modelle und Möglichkeiten
für betrieblich unterstützte Kinderbetreuung
Kurzvortrag im Rahmen der Veranstaltung
„Beschäftigte gesucht –
Menschen gefunden“ in Bad Kösen
Larissa Roy-Chowdhury, Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“
Bad Kösen, im September 2013
Überblick in fünf Minuten
1
7 gute Gründe für betriebliche Kinderbetreuung
2
Kleine Lösungen diesseits der Betriebskita
3
Betriebskita-Varianten
4
3
In 5 Schritten zum passenden Betreuungsmodell
7 gute Gründe für betriebliche Kinderbetreuung
für Unternehmen
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Motivation und damit auch Leistungsbereitschaft der Beschäftigten steigen
Rückkehrquote nach der Elternzeit geht hoch
Bindung an das Unternehmen wächst
Loyalität nimmt zu
Fehlzeiten sinken
Imagegewinn nach innen und außen
Gutes Image erleichtert Personalmarketing
Kleine Lösungen „diesseits der Betriebskita“
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Eltern-Kind-Arbeitszimmer: In Notfällen können Beschäftigte ihre Kinder mit
ins Unternehmen mitnehmen.
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Kinderbetreuungszuschuss: Beschäftigte mit Kindern unter 6 Jahre, die in
Einrichtungen betreut werden, erhalten einen steuer- und
sozialversicherungsfreien Zuschuss.
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Hausaufgabenbetreuung: An einem/mehreren Nachmittagen haben
Schulkinder, die Möglichkeit, im Unternehmen bei ihren Hausaufgaben betreut
zu werden.
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Belegplätze: Eltern können auf Plätze in Kitas in Betriebsnähe zurückgreifen.
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Notfallservice: Beschäftigte können bei Krankheit oder Dienstreisen auf eine
qualifizierte Betreuung zurückgreifen, die Kinder auch abholt und bringt.
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Familienservice: Beschäftigte können sich beraten und Betreuung vermitteln
lassen.
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Randzeitenbetreuung: Beschäftigte können auf erweiterte Öffnungszeiten
zurückgreifen, die vom Unternehmen finanziert/unterstützt werden.
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Ferienprogramme: Unternehmen beauftragen (gemeinsam) örtliche
Vereine/Dienstleister.
Auch für die Betriebskita gibt es unterschiedliche
Modelle
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Einzelbetriebliche Kita: Unternehmen gründet selbst, ist Träger und finanziert
überwiegend eigenständig.
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Betriebseigene Kita, die von einem Träger geführt wird: Unternehmen schreibt
Kitabetrieb (Konzept, Personal, laufendes Management) aus und beauftragt einen
Träger (gemeinnützig oder gewerblich).
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Überbetriebliche Kooperation: Unternehmensverbund (Verein o.ä.) fungiert als
Träger bzw. Auftraggeber für einen externen Träger.
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Kooperation zwischen Kommune und Unternehmen: Unternehmen und
Kommune teilen sich die zu schaffenden Plätze nach einem zu vereinbarenden
Schlüssel, Voraussetzung ist, dass die Einrichtung auch für Kinder aus dem Stadtteil
besucht werden kann.
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Betrieblich geförderte Elterninitiative: Hier organisiert i.d.R. eine Elterninitiative
(Verein) die Trägerschaft, in der Regel basieren solche Modelle auf öffentlicher
Förderung und das Unternehmen (als Vereinsmitglied oder -förderer) stellt z.B.
Räumlichkeiten und einen Zuschuss zu Verfügung.
Und nun? In 5 Schritten zum passenden
Betreuungsmodell
1.
SONDIEREN
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2.
ENTSCHEIDEN
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3.
Trägerschaft, Finanzierung und Räumlichkeiten konkretisieren
Partner verbindlich ins Boot holen
Konkrete Feinplanung (Umsetzungsplanung und Konzept) erstellen (lassen)
Räumlichkeiten, Personal und Betriebserlaubnis organisieren
STARTEN
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5.
Über Modelloption(en) entscheiden, Partner informieren und groben Zeitplan entwickeln
Beschäftigten Entscheidung und Zeitplan kommunizieren
PLANEN
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4.
Ziele klären (Imagegewinn, schnellerer Wiedereinstieg, „akute Notfälle“)
Betreuungsbedarf heute/künftig abschätzen (Bedarfsabfrage, MA-Struktur, Workshops)
Bedarfe mit Modelloptionen abgleichen
Sondierungsgespräche mit potenziellen Partnern zu Finanzierung, Umsetzung und zeitlichem
Rahmen (Jugendamt, andere Unternehmen, Dienstleister/Träger, Kitas)
Kinder aufnehmen
Öffentlichkeitswirksam (auch intern!) starten
EVALUIEREN
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Zeit lassen
Ziele reflektieren und überprüfen inwieweit sie erreicht wurden (z.B. Beschäftigtenbefragung)
Kontakt
Sie erreichen uns unter:
Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“
Telefon: 030/20308-6101
E-Mail: [email protected]
Internet: www.erfolgsfaktor-familie.de/netzwerk

Kinderbetreuung - passend für Kind und Betrieb