Praktika als Bestandteil des Agrarstudiums
an der FH Neubrandenburg !
a. Hinweise des Praktikantenamtes
b. Erläuterung der durchzuführenden Praktika
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Hinweise des Praktikantenamtes !
• Das Praktikum ist eine hervorragende
Möglichkeit der Horizonterweiterung und der
Vorbereitung des Berufseinstiegs !
• Nach unseren Befragungen bestehen bei
unseren,allgemein gut beurteilten Absolventen,
gleichwohl noch Defizite in der Praxis !
• Sehr oft sind die Praxiserfahrungen
entscheidend für die spätere Einstellung !
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Ergänzende Hinweise !
• Das Praktikum leisten Sie v.a. für sich selbst ab
- nicht für die Hochschule !!!
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Ergänzende Hinweise !
• Planen Sie Ihr Praktikum auch strategisch:
–
–
–
–
in welchem Bereich möchten Sie später arbeiten ?
welche Schlüsselqualifikationen sind dort gefragt ?
Welche Personenkreise haben dort das Sagen ?
Wer kennt dort wen ?
• Wichtige „Kontaktkreise“:
– Bauernverband (MV, DBV, Landjugend)
– DLG (Junge DLG, DLG Traineeprogramm)
– Namhafte Unternehmen im Agrarbereich)
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Ergänzende Hinweise !
• Wichtige und namhafte „Gute Adressen“:
–
–
–
–
–
–
–
–
Landtechnik
Handel
Saatgutbereich
Tierzucht
Industrie (z.B. Pflanzenschutz, Dünger)
Verwaltungen
Banken, Versicherungen
Politik
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Ergänzende Hinweise !
• Merke !!!
Beziehungen schaden nur dem der sie nicht hat !
• Nutzen Sie die Chance zum Anbahnen von
Kontakten und Beziehungen
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Ergänzende Hinweise !
• Streben Sie auch eine regionale Veränderung an !
Der spätere Arbeitsplatz liegt in der Regel nicht
vor der Haustür !
Ausland !
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Ergänzende Hinweise !
• Die Betriebsgröße ist nicht entscheidend !
Familienbetriebe oder zumindest ein gewisser
Familienanschluss ist i.d.R. von Vorteil
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Ergänzende Hinweise !
• Verkaufen Sie sich gut und mit Niveau !
– Bewerbung !
– Outfit !
– Selbstbewusstes Auftreten !
– Auch Ihre Chefs kochen nur mit Wasser !
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Ergänzende Hinweise !
• Fragen Sie gern auch die Professoren !
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Fachhochschule Neubrandenburg
Fachbereich Agrarwirtschaft und
Landschaftsarchitektur
Ordnung für die berufsvorbereitenden Praktika im
Rahmen des Studiums der Agrarwirtschaft
(Bachelor of Science)
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Fachhochschule Neubrandenburg
Fachbereich Agrarwirtschaft und
Landschaftsarchitektur
Ordnung für die berufsvorbereitenden Praktika im Rahmen des
Studiums der Agrarwirtschaft
– (Bachelor of Science)
§1
Geltungsbereich
Geregelt werden hierdurch
-
das Betriebspraktikum (Praktikum I, 18 Wochen Mindestdauer) und
das Unternehmenspraktikum im vor- und nachgelagerten Bereich der
Landwirtschaft (Praktikum II, 12 Wochen Mindestdauer).
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§ 2 Grundsätze, Ziele und Inhalte der Praktika
(1) Betriebspraktikum (Praktikum I)
-
Das Betriebspraktikum vermittelt den Studierenden der Agrarwirtschaft
die für ein erfolgreiches Studium erforderlichen praktischen Kenntnisse
der Abläufe landwirtschaftlicher Produktionsverfahren,
landwirtschaftlicher Betriebsführung sowie einen Einblick in die sozialen
Verhältnisse der in der Landwirtschaft tätigen Menschen.
-
Am Ende des Praktikums kennt der Praktikant die grundsätzlichen
praktischen Abläufe landwirtschaftlicher Produktionsverfahren im
pflanzlichen und tierischen Bereich.
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§ 2 Inhalte des Betriebspraktikums
• Der Praktikant arbeitet als Vollzeitkraft im Betrieb. Ziele sind umfassende
Kenntnisse:
-
im pflanzlichen Bereich
-
Im tierischen Bereich
-
Im der landwirtschaftliche Betriebsführung und in die Vermarktung.
-
Ergänzende Kurse (nicht für Führerscheinlehrgänge !)
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(2) Unternehmenspraktikum (Praktikum II)
-
Das Unternehmenspraktikum vermittelt den ersten Überblick über ein
potentielles berufliches Arbeitsfeld außerhalb landwirtschaftlicher Betriebe.
-
Der Studierende erhält die Möglichkeit, seine erworbenen fachlichen
Kenntnisse, Fähigkeiten und Schlüsselqualifikationen im betrieblichen Alltag
zu ergänzen bzw. weiter zu entwickeln.
-
Zu diesem Zweck wird er vom Unternehmen soweit als möglich in das
Betriebsgeschehen integriert. Dabei erhält als Praktikant auch die
Möglichkeit, in betrieblichen Prozessen bzw. Teilprozessen Verantwortung
zu übernehmen.
-
Nach Abschluss des Unternehmenspraktikums verfügt der Studierende über
eine gewisse Sicherheit im Umgang und in der Steuerung von
Betriebsabläufen in einem Unternehmen, im richtigen Umgang mit Kunden
und mit Geschäftspartnern.
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§ 3 Dauer der Praktika, Zeitabschnitte und Fristen
(1) Betriebspraktikum
-
Im Bachelor-Studiengang wird ein Betriebspraktikum im Umfang von mindestens
18 Wochen gefordert (als Praktikum vor Studium oder auch studienbegleitend).
-
Ein 4-wöchiges Vorpraktikum ist Zulassungsvoraussetzung zum Studium
(Ausnahmen sind in begründeten Fällen möglich).
-
Eine Gliederung des Praktikums in Teilpraktika ist in bis zu drei Abschnitten
möglich, wobei ein Abschnitt mindestens vier Wochen umfassen muss.
-
Hat der Studierende das Vorpraktikum abgeleistet, legt er bei der Einschreibung
hierüber eine Bescheinigung vor.
-
Der Praktikumsbericht ist spätestens in dem Semester einzureichen, in dem der
Bachelor-Abschluss erreicht werden soll.
-
Spätester Abgabetermin:
im Sommersemester:
1. Mai,
im Wintersemester:
1. November.
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§ 3 Dauer der Praktika, Zeitabschnitte und Fristen
(2) Unternehmenspraktikum
-
Das Unternehmenspraktikum ist in einem Umfang von mindesten 12
Wochen in höchstens zwei Betrieben abzuleisten.
-
Der Abschlussbericht zum Unternehmenspraktikum ist ebenso wie der
Bericht zum Betriebspraktikum spätestens in dem Semester
einzureichen, in dem der Bachelor-Abschluss erreicht werden soll.
-
Spätester Abgabetermin:
im Sommersemester: 1 . Mai,
-
im Wintersemester: 1. November.
Die Berichte sind dem Sekretariat des Fachbereichs einzureichen und
werden von dort an den Praktikumsbeauftragten geleitet.
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§ 4 Eigenschaften und Qualifikation der Praktikumsbetriebe
(1) Betriebspraktikum
-
Der vom Studenten gewählte Praktikumsbetrieb soll so angelegt sein,
dass die in § 2 (1) geforderten Ziele und Inhalte des Praktikums
hinreichend vermittelt werden können.
-
Ist dies nur zum Teil möglich, hat der Praktikant durch sinnvolle Auswahl
mehrerer Betriebe sein Praktikum so zu gestalten, dass er die
Möglichkeit hat, die geforderten Inhalte zu sichern.
-
In der Regel soll der Betrieb Ausbildungsbetrieb bzw. anerkannter
Ausbildungsbetrieb sein. Der Betriebsleiter sollte seine Ausbildung
mindestens mit der Meisterprüfung erfolgreich abgeschlossen haben.
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§ 4 Eigenschaften und Qualifikation der Praktikumsbetriebe
(2) Unternehmenspraktikum
-
Das vom Studierenden gewählte Unternehmen soll so angelegt sein,
dass die in § 2 (2) beschriebenen Grundsätze, Ziele und Inhalte erreicht
bzw. vermittelt werden können. Ist dies in einem einzelnen Betrieb nicht
möglich, hat der Praktikant durch sinnvolle Auswahl zweier Betriebe sein
Praktikum so zu gestalten, dass er die Möglichkeit hat, die geforderten
Inhalte zu sichern.
-
Das vom Studierenden gewählte Unternehmen soll sein
Hauptbetätigungsfeld nach Möglichkeit im vor- und nachgelagerten
Bereich der Landwirtschaft haben. Das Praktikumsunternehmen soll von
seiner Struktur keinen Nebenerwerbscharakter aufweisen.
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§ 5 Anerkennung von Praktikumsleistungen
a) Betriebspraktikum
-
Bei Vorlage des Nachweises einer erfolgreichen Ausbildung in den Berufen
Landwirt, Tierwirt oder Gärtner entfällt das geforderte Betriebspraktikum.
Über die Anerkennung von Praktika in weiteren der Agrarwirtschaft
verwandten Bereichen wird im Einzelfall entschieden.
-
Bei Nachweis der abgeschlossenen Ausbildung entfällt der Bericht.
Anerkennung ergänzender Kurse
-
Ergänzende Kurse, wie z.B. DEULA-Kurse, Melker-Kurse können mit bis zu
4 Wochen auf das Praktikum angerechnet werden.
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§ 5 Anerkennung von Praktikumsleistungen
Anerkennung von Ausbildungszeiten in familiär geführten Betrieben
-
Ausbildungszeiten auf Betrieben bei denen Angehörige des
Studierenden als Miteigentümer, Besitzer, Geschäftsführer oder leitender
Mitarbeiter fungieren, können mit bis zu 10 Wochen auf die
abzuleistenden 18 Wochen angerechnet werden.
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§ 5 Anerkennung von Praktikumsleistungen
(2) Unternehmenspraktikum
-
Das Unternehmenspraktikum ist grundsätzlich von allen Studierenden
abzuleisten. Über die Anerkennung von früheren Ausbildungen, Praktika
bzw. Tätigkeiten im vor- und nachgelagerten Bereich der Landwirtschaft
entscheidet in Ausnahmefällen der Praktikumsbeauftragte.
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§ 6 Ausbildungsvertrag, Vergütung und Arbeitszeugnis
a) Eingeschriebene Studierende
-
Wenn der Praktikant bereits eingeschriebener Student ist, ist aus
versicherungstechnischen Gründen der vom Fachbereich Agrarwirtschaft
und Landschaftsarchitektur herausgegebene Ausbildungsvertrag für die
Begründung des Arbeitsverhältnisses mit dem Betrieb zu verwenden.
-
In Ausnahmefällen kann auch ein anderer Vertrag abgeschlossen
werden. In diesen Fällen geht jedoch die Verantwortung über die
versicherungstechnisch richtige Vorgehensweise auf den Studierenden
über.
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§ 6 Ausbildungsvertrag, Vergütung und Arbeitszeugnis
b) Vorpraktikum nicht eingeschriebener Personen
-
Im Falle des Vorpraktikums sind Praktikant und Betrieb in der
Vertragsgestaltung frei.
c) Vergütung des Praktikanten
-
Das Praktikum sollte angemessen vergütet werden. Die Höhe der
Vergütung ist Sache der Vertragsparteien.
d) Arbeitszeugnis
-
Der Ausbildungsbetrieb hat dem Praktikanten ein qualifiziertes
Arbeitszeugnis für die Zeit seiner Tätigkeit im Betrieb auszustellen.
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§ 7 Verfahren der Anerkennung der praktischen
Ausbildung
a) Verfahren bei eingeschriebenen Studierenden
-
Eingeschriebene Studierende schließen nach Auswahl des Betriebes und vor
Beginn der Ausbildung einen Vertrag nach dem in Anlage 1 vorgegebenen
Muster ab. Formulare stellt der Fachbereich als Datei im Internet zur Verfügung.
-
Der Vertrag wird vom Betriebsleiter bzw. der beauftragten Person und dem
Praktikanten unterzeichnet. Jede Partei erhält ein Exemplar.
-
Anschließend übersendet die/der Praktikant(in) eine Praktikumsanzeige an die
Praktikumsbeauftragten (z.Zt. Prof. Flick, Buchstabe A-K, Prof. Große Hokamp,
Buchstabe L-Z) per E-Mail: [email protected]
-
Spätestens nach Beendigung aller Ausbildungsabschnitte des Praktikums und
vor Beginn der Bachelorarbeit legt der Student den Gesamtbericht über das
Sekretariat des Fachbereichs dem Praktikumbeauftragten zur Anerkennung vor.
-
Die Anerkennung erfolgt durch Ausfertigung eines Erfolgsscheins der an das
Prüfungsamt weitergeleitet wird.
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§ 7 Verfahren der Anerkennung der praktischen
Ausbildung
b) Verfahren bei Wechsel des Studienortes
-
Studenten, die eine Anerkennung der praktischen Ausbildung im
Rahmen der Prüfungsordnung eines anderen Studienganges der
Agrarwirtschaft an einer Fachhochschule oder Universität vorlegen, wird
diese ohne weitere Prüfung vom Praktikumbeauftragten anerkannt.
-
Studenten denen die o.g. Anerkennung fehlt, melden sich bei Aufnahme
des Studiums beim Praktikumbeauftragten und legen ihre bisher
erworbenen Nachweisdokumente zu ihrer praktischen Ausbildung vor. Im
Rahmen eines Gesprächs wird in Abhängigkeit von den bereits
erbrachten Leistungen der noch zu erbringende Praxisumfang festgelegt.
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Hinweise zur Erstellung der Praktikumsberichte
Äußere Form
•
Die Berichte haben einen Umfang von 15 bis 20 DIN-A-4 Seiten
(Betriebspraktikum)
•
und 10 bis 15 Seiten (Unternehmenspraktikum).
•
Sie werden maschinell erstellt (Computer) und schriftlich vorgelegt.
•
Die maximal zulässige Schriftweite ist 12” bei einzeiliger Schreibweise.
Handschriftliche Berichte werden nicht akzeptiert.
•
Der Bericht ist jeweils gegliedert und die Gliederung mit Seitenzahlen versehen.
Am Beginn des Berichts findet sich ein Betriebsspiegel mit folgenden Angaben:
•
•
Angaben zur Person des Praktikanten
Name und Adresse, Telefonnummer, Studienbeginn, Fachsemester
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Hinweise zur Erstellung der Praktikumsberichte
Betriebspraktikum:
•
•
•
•
Angaben zum Betrieb / zu den Betrieben allgemein
Namen und Adressen, Telefonnummern
Tabellarische Übersicht der in den Betrieben verbrachten Zeiten mit Angabe der
Wochenanzahl,
Namen, Ausbildung und Funktion der Ausbilder
•
-
Mindestangaben eines Betriebsspiegels für jeden Betrieb
Fruchtarten
Fruchtfolge
Tierbesatz (nach Tierarten und Nutzungsarten getrennt)
Maschinen- und Gebäudeausstattung
Arbeitskräfte
Rechtsform des Betriebs
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Hinweise zur Erstellung der Praktikumsberichte
Inhalte:
•
Die Inhalte richten sich nach § 2 (1) der vorliegenden Ordnung. Die Darstellung
der Tätigkeiten soll anhand von Beispielen die kennengelernten Arbeitsbereiche
abdecken. Hierbei ist auch die Wertung und kritische Betrachtung des
Praktikanten gefragt und gewünscht.
•
Der Ausbilder liest, beurteilt und zeichnet den Bericht ab. Dadurch soll
gewährleistet werden, dass Praktikant und Betrieb eine Auswertung des
Praktikums vornehmen.
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Hinweise zur Erstellung der Praktikumsberichte
Unternehmenspraktikum:
•
•
•
•
Angaben zum Betrieb / zu den Betrieben allgemein
Namen und Adressen, Telefonnummern
Tabellarische Übersicht der in den Betrieben verbrachten Zeiten mit Angabe der
Wochenanzahl,
Namen, Ausbildung und Funktion der Ausbilder
•
Mindestangaben zum Betrieb
•
Diese Angaben sollen einen Überblick über die Struktur des Unternehmens
geben.
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Hinweise zur Erstellung der Praktikumsberichte
Inhalte:
• Die Inhalte richten sich nach § 2 (2) der vorliegenden Ordnung. Die
Darstellung der Tätigkeiten soll anhand von Beispielen die
kennengelernten Arbeitsbereiche abdecken. Hierbei ist auch die Wertung
und kritische Betrachtung des Studierenden gefragt und gewünscht.
• Der Ausbilder liest, beurteilt und zeichnet den Bericht ab. Dadurch soll
gewährleistet werden, dass Student und Betrieb eine Auswertung der
gemeinsamen Zeit vornehmen.
• Beispielhafte Berichte können beim Praktikumbeauftragten eingesehen
werden.
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Kurzvorstellung mit Hinweisen des Beauftragten für das Praktikum