SS 2009 – IBB4C
Datenmanagement
Fr 15:15 – 16:45
R 1.006
Vorlesung
Normalformen
SS 2009 – IBB4C
Datenmanagement
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R 1.006
„Fahrplan“




Einführung / Motivation
1 NF
2 NF
3 NF
© Bojan Milijaš, 08.05.2009
Vorlesung #6 - Normalformen - Einschub
2
SS 2009 – IBB4C
Datenmanagement
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Der Plan
Vorlesung#
Titel
Termin
1
Datenmanagement
20.03.2009
2
Datenbankentwurf
27.03.2009
3
ER Modellierung
03.04.2009
4
Überführung des ER-Modells in das relationale Modell
17.04.2009
5
Relationale Entwurfstheorie
24.04.2009
6
Normalformen I
08.05.2009
7
Normalformen II
15.05.2009
8
Data Warehouse Systeme und Anwendungen
22.05.2009
9
Fehlerbehandlung
05.06.2009
10
Sicherheit (P. Kestner)
12.06.2009
11
Benutzerverwaltung (C. Patrascu)
19.06.2009
12
Probeklausur
26.06.2009
13
Ausgewählte Themen
03.07.2009
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Vorlesung #6 - Normalformen - Einschub
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Einführung / Motivation
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 Das Ziel: Update-Anomalien und DatenInkonsistenzen vermeiden
 Update-Anomalien und Daten-Inkonsistenzen sind
die Folge von unkontrollierten Redundanzen
 Man bemüht sich, Informationen möglichst einmalig
zu speichern
 Ausfallssicherheit und Performance werden durch
kontrollierte Redundanzen (Mehrfachspeicherung) zu
realisieren (Bsp. RAID, Materialisierte Sichten, StarSchemata, Replikationen usw.)
 Normalformen sind das Mittel, die Güte eines
relationalen Modells zu bestimmen, sind aber auch
auf andere (nicht relationale Modelle) anwendbar
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4
Erste Normalform 1NF
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 Ein „Datensatz“ bzw. Tabellen-Zeile bzw. Tupel darf
nicht ein Attribut enthalten, das aus mehreren
Attributen zusammengesetzt ist bzw. alle Attribute
müssen atomar sein
 Nicht erlaubt sind zusammengesetzte Attribute wie
string x string x integer sondern lediglich atomare wie
string oder integer
 Im relationalen Modell ist es per Definition der Fall
 Kein „Einnisten“ oder „Vererben“ weiterer Attribute in
einem Attribute, wie bei der Objekt-Orientierung
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Erste Nomalform 1NF - Beispiel
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Eltern
Nicht in 1 NF
Vater
Mutter
Kinder
Johann
Martha
{Else, Lucie}
Johann
Maria
{Theo, Josef}
Heinz
Martha
{Cleo}
Eltern
1 NF
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Vater
Mutter
Kind
Johann
Martha
Else
Johann
Martha
Lucie
Johann
Maria
Theo
Johann
Maria
Josef
Heinz
Martha
Cleo
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6
Zweite Normalform 2NF
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 Kommt nur in Frage, wenn wir es mit
zusammengesetzten Schlüsseln zu tun haben!
 2 NF ist dann verletzt, wenn ein Teil des
zusammengesetzten Schlüssels ein NichtschlüsselAttribut bestimmt
 Kemper‘s Beispiel: Studentenbelegungen (Studenten
und Vorlesungen „zusammengemischt“, daher
MatrNr,VorlNr zusammengesetzter Schlüssel)
 MatrNr alleine bestimmt Name  Verstoß gegen 2
NF
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Dritte Normalform 3NF
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 Bei der 2 NF ging es um Attribute die zu
einem zusammengesetzten Schlüssel
gehören
 Bei der 3 NF geht es um Nicht-SchlüsselAttribute
 Ein Verstoß gegen die 3NF liegt dann vor,
wenn ein Nicht-Schlüssel-Attribute ein
anderes Nicht-Schlüssel-Attribut bestimmt
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Vierte und Fünfte Normalform
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 Es geht um zusammengesetzte Schlüssen
 Der Sinn: Anzahl der Attribute verringern, die
einen zusammengesetzten Schlüssel
ausmachen
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Vorlesung #6 - Normalformen - Einschub
9
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Ende

Vorlesung 6