Umweltschutz – Daten und Fakten
Investitionen in Umweltschutzmaßnahmen
in Mio. € bei der Kupfererzeugung im Aurubis-Konzern
33,3 83,4 30,7 10,4 11,7 10,0 23,1 38,4 19,6 27,5 81,5 29,6 27,4 51,6 34,4
Im langjährigen Durchschnitt wurde circa ein
Drittel der Gesamtinvestitionen für Umweltschutzmaßnahmen aufgewendet. Seit dem Jahr
2000 betrugen die Umweltschutzinvestitionen im
Bereich der Kupfer­erzeugung mehr als 500 Mio. €.
Durch die Umsetzung dieser Maßnahmen und den
Betrieb modernster, innovativer Anlagentechno­
logien nimmt Aurubis im Klima- und Umweltschutz
eine Spitzenposition im Bereich der Primär- und
Sekundärkupfererzeugung ein.
Heute sind bei weiterhin hohen Investitionen in
den Umweltschutz vergleichsweise geringe Verbesserungen zu erzielen, weil bereits ein weltweit
führender Umweltschutzstandard erreicht worden
ist und beispielsweise der Emissionsminderung
technologisch Grenzen gesetzt sind.
2000
2007
2014
CO2-Emissionen aus Brennstoffen bei der Kupfererzeugung im Aurubis-Konzern
CO2-Emissionen in t/t erzeugten Kupfers
0,32 0,25 0,26 0,25 0,24 0,23 0,21 0,21 0,21 0,20 0,22 0,21 0,21 0,20 0,20
-36 %
2000
2007
Die spezifischen Emissionen aus Brennstoffen liegen bei der Kupfererzeugung mit
0,20 t CO2 je t auf einem niedrigen Niveau.
Seit 2000 konnte der produktbezogene
Ausstoß sogar um 36 % vermindert werden.
2014
Erfolgreiche Minderung der Staubemissionen bei der Kupfererzeugung im Aurubis-Konzern
Staubemissionen in g/t erzeugten Kupfers
1.291 1.350 861 316 211
205 218 209 90
82
80
89
72
52
55
-96 %
2000
2007
2014
Die spezifischen Staubemissionen für den Bereich der Primär- und Sekundärkupfererzeugung
konnten gegenüber dem Bezugsjahr 2000 um
96 % vermindert werden.
Höchster Umweltschutzstandard weltweit
SO2-Emissionen der Kupferhütten in kg SO2/t erzeugten Kupfers
Ø Kupferhütten Welt: 174 kg SO2/t Cu
Ø Kupferhütten Europa: 42 kg SO2/t Cu
Bei der Kupfererzeugung aus Kupfer­
erzkonzentrat entsteht Schwefeldioxid.
Im internationalen Vergleich nimmt
Aurubis eine Spitzenposition bei
der Verminderung der spezifischen
Schwefeldioxidemissionen ein.
Aurubis Hamburg: 4 kg SO2/t Cu
Aurubis Pirdop: 6 kg SO2/t Cu
Quelle: Wood Mackenzie, 2015/zertifizierte Daten
Trinkwasserverbrauch bei der Kupfererzeugung im Aurubis-Konzern
Trinkwasserverbrauch in m³/t erzeugten Kupfers
1,4
1,2
1,3
0,9 0,8 0,8 0,8 0,7 0,8 0,8 0,8 0,8 0,8 0,9 0,8
-39 %
2000
2007
Wo möglich, wird bei Aurubis Flusswasser eingesetzt, um die natürlichen Trinkwasserressourcen
zu schonen. Der spezifische Trinkwasserverbrauch
bei der Kupfererzeugung konnte seit 2000 um
39 % verringert werden. Neben der Effizienzsteigerung der Anlagen war auch die Nutzung von
Regenwasser dafür verantwortlich.
2014
Metallemissionen in Gewässer bei der Kupfererzeugung im Aurubis-Konzern
Metallemissionen in Gewässer in g/t erzeugten Kupfers
7,2
5,2
5,9
6,3 5,2
4,7 4,9 5,6
3,6 3,2
4,6 2,9 2,2 1,8
1,3
-83 %
2000
2014
Neben der Minderung der Luftemissionen haben wir
auch im Bereich des Gewässerschutzes deutliche
Verbesserungen erreicht: Die Emissionen von
Metallen in Gewässer im Bereich der Kupfererzeugung konnten wir seit dem Jahr 2000 von 7,2 auf
1,3 g pro t erzeugten Kupfers senken. Dies entspricht
einem Rückgang um rund 83 %. Damit haben wir das
Umweltschutzziel, die Gewässeremissionen bis zum
Jahr 2015 um circa 70 % zu reduzieren, in diesem Berichtszeitraum erreicht. Unser Ziel ist es nun, dieses
niedrige Niveau auch in Zukunft zu halten.

Daten und Fakten zum Umweltschutz