RAKUL
Verein für Raumentwicklung Kultur und Landschaft
Vereins Vorstellung
4.Juli 2007
Amt für Raumentwicklung
Amt für Kultur
Amt für Wirtschaft und Tourismus
Amt für Landwirtschaft und Geoinformation
RAKUL
Verein für Raumentwicklung Kultur und Landschaft
Traktandum / Themen
1.
Ist Zustand in unseren Alpen und Maiensässen
2.
Was möchte der Verein für Raumentwicklung Kultur und
Landschaft (unsere Vorschläge für die Zukunft)
3.
Unsere Aktivitäten im Bereich Raumplanungsrevision
2007/08
4.
Ihre Meinung zu unseren Vorschlägen aus Sicht der Ämter
Kultur / Landwirtschaft / Wirtschaft und Raumplanung
Bestrebungen, Wünsche Ziele und Strategien des Kantons
5.
Weiteres Vorgehen im Bereich der Raumplanungsrevision
2007/08
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Istzustand
(es hat viele gute Beispiele)
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Verein für Raumentwicklung Kultur und Landschaft
Istzustand
(schlechte Beispiele z.B. Hochwang )
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Verein für Raumentwicklung Kultur und Landschaft
Istzustand
(Was andere denken)
Unsere Vorfahren haben die Ställe und Maiensässe so liebevoll und
handwerklich aufgebaut, je nach Bedürfnis An- oder Umgebaut und
erhalten und wir dürfen nichts mehr. Müssen diese Regionen als
Museum herhalten...
Zitat Vereinsmitglied RAKUL
In heutiger Zeit tritt die Bewirtschaftung des Landes v.a. im
verstädterten Mittelland zugunsten einer zunehmenden
Freizeitnutzung des Raums immer mehr in den Hintergrund. Die
Entkoppelung des Bodens geschieht fortwährend und mit immer
schnelleren Schritten. Es ist zu erwarten, dass der politische Druck
den gesetzlichen Rahmen weiter lockern wird. Die produzierende
Landwirtschaft ist in der Landwirtschaftszone längst nicht mehr der
einzige Akteur
Umnutzung landwirtschaftlicher Ökonomiebauten ausserhalb der Bauzonen
Carole Zeindler dipl. geogr. St. Gallen
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Was möchte unser Verein (1)

Ortsüblichkeit im Gesetz

Der Vorstand ist der Auffassung, dass im
Gesetz - wie bei den Erhaltungszonen
bereits üblich - neu die Ortsüblichkeit
einer Baute und nicht mehr die räumliche
Grösse für die prozentuale Erweiterung
massgebend sein soll.
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Was möchte unser Verein (2)

Keine Unterscheidung Alt/Neurechtlich

Die unterschiedliche Behandlung
altrechtlicher und neurechtlicher Bauten
stösst in weiten Kreisen der Bevölkerung
auf Unverständnis und soll nach dem
Willen des Vorstandes nicht mehr
angewendet werden. Auch hier soll das
Prinzip der Ortsüblichkeit zum Tragen
kommen.
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Was möchte unser Verein (3)

Wiederaufbau verfallener Gebäude

Es ist schwer verständlich, wenn der
Aufbau einer verfallenen Baute bei
Handänderung (Kauf oder Erbgang usw.)
dem neuen Eigentümer untersagt wird.
Ein Wiederaufbau darf nur nach den
Prinzipien der Ortsüblichkeit erfolgen.
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Was möchte unser Verein (4)

Pflicht zur Pflege der Landschaft

Zur Landschaftspflege gemäss NHG
(Natur und Heimatschutzgesetz) soll der
Bewirtschafter (Eigentümer oder Pächter)
einer Baute verpflichtet sein.
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Was möchte unser Verein (5)

Erlauben von Umnutzungen

Ein Stall oder Barge soll in ein Maiensäss
umgenutzt werden können. Dabei ist
wieder die Ortsüblichkeit massgebend.
Dies ermöglicht neue wertschöpfende
Projekte in Graubünden. Die Gebäude
erhalten damit eine neue Perspektive für
die zukünftige Nutzung.
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Was möchte unser Verein (6)

Für alle Personen die gleichen Rechte

Die nach geltendem Recht privilegierte
Behandlung einzelner
Personengruppierungen gilt als umstritten.
Nach Meinung des Vorstandes ist
anzustreben, dass solche Sonderrechte im
Zuge gesetzlicher Anpassungen wegfallen
und nachhaltigere Gesichtspunkte in das
Bewilligungsverfahren einfliessen.
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Unsere Aktivitäten




Raumplanungsrevision 07/08
Vorstellung unserer Anliegen bei den UREK
(Kommissionen) im NR und SR und ARE
Vernehmlassungsverfahren wird Mitte 2008
vom Bundesrat eröffnet
RAKUL Stellungsnahme zur Revision
Die Botschaft des Bundesrates ans Parlament
wird voraussichtlich im Jahr 2009 überwiesen
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Ihre Meinung zum Thema
Bestrebungen, Wünsche Ziele und Strategien des Kanton Graubünden

Amt für Kultur

Amt für Wirtschaft und Tourismus

Amt für Landwirtschaft und Geoinformation

Amt für Raumentwicklung
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Weiteres Vorgehen

rakul - Kulturzerfall in Graubünden