ERFURT
In welchen Bundesland liegt
Erfurt?
Erfurt ist die
Landeshauptstadt des
deutschen Freistaats
Thüringen. Es ist
zugleich die größte
Thüringens Stadt und
neben Gera und Jena
im Osten eines der drei
Oberzentren des
Landes. Erfurt liegt im
Süden des Thüringer
Beckens, in einem
weiten Becken der
Gera, einem Zufluss der
Unstrut. Im Süden wird
das Stadtgebiet von
den bewaldeten Höhen
des Steigerwalds
umgrenzt.
Wieviel Einwohner hat Erfurt?
1880 hatte Erfurt mehr
als 50.000 Einwohner.
Kurz nach Ende des
Zweiten Weltkrieges am
1. Dezember 1945 hatte
die Stadt 164.998
Einwohner und
überschritt 1973 die
Grenze von 200.000
Einwohnern. Seit der
Wende in der DDR verlor
die Stadt rund 20.000
Menschen. 31. Dezember
2007 hatte Erfurt 202.929
Einwohner.
Wichtigste
Sehenswürdigkeiten
Das Stadtmuseum Erfurt
stellt die über 1250-jährige
Geschichte der Stadt Erfurt
einschließlich der
Vorgeschichte dar. Seinen
Hauptsitz hat es im Haus
zum Stockfisch, einem
dreigeschossigen
Renaissancebau in der
Altstadt. Im Zentrum des
Eingangsbereichs befindet
sich ein großes Stadtmodell.
Im Jahr 2003 wurde im
Stadtteil Brühl das neue
Gebäude des Erfurter
Theaters eröffnet. Das
Theater bietet Platz für 800
Zuschauer und führt jährlich
circa 250 Veranstaltungen
durch.
Der Erfurter Dom (früher
auch Marienkirche oder
Propsteikirche Beatae
Mariae Virginis genannt) ist
der wichtigste und älteste
Kirchenbau in Erfurt.
Die St. Severikirche ist ein
Kirchenbau der
Katholischen Kirche in
Erfurt. Sie steht auf dem
Domberg unmittelbar neben
dem Erfurter Dom Aufgrund
ihrer ungewöhnlichen
Bauform, die spätgotischen
Hallenkirchen
vorwegzunehmen scheint,
gehört die Severikirche zu
den bedeutendsten
gotischen Bauten in
Deutschland.
Die Persönlichkeiten wie
lebten in Thüringen
Johann Sebastian Bach: Die
Familie Bach mit ihrem
berühmtesten Sohn Johann,
stammt aus Wechmar bei
Gotha. Viele Mitglieder dieser
Familie wurden Musiker und
prägten die Hof- und
Kirchenmusik in Thüringen
zwischen dem 16. und dem 18.
Jahrhundert.
Johann Wolfgang von Goethe
wohnt im 18. Jahrhundert. Er
ist als Dichter, Dramatiker,
Theaterleiter,
Naturwissenschaftler,
Kunsttheoretiker und
Staatsmann einer der
bekanntesten Vertreter der
Weimarer Klassik.
Johann Christoph Friedrich
von Schiller war ein
deutscher Dichter,
Dramatiker, Philosoph sowie
Historiker. Er gilt als der
bedeutendste deutsche
Dramatiker. Viele seiner
Theaterstücke gehören zum
Standardrepertoire der
deutschsprachigen Theater.
Seine Balladen zählen zu
den beliebtesten deutschen
Gedichten. Er ist neben
Goethe, der wichtigste
Vertreter der Weimarer
Klassik.
Persönlichkeiten
Wann wurde die Stadt
gegründet?
Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr
742, durch Missionserzbischof Bonifatius aus Mainz
mit der Bitte an Papst Zacharias um Bestätigung von
„Erphesfurt“. 1392 entstand die dritte Universität auf
deutschem Boden und 1816 wurde die Universität
Erfurt geschlossen. 1948 wurde Erfurt durch den
Thüringer Landtag zur thüringischen
Landeshauptstadt ernannt. Seit 1994 wird der
Oberbürgermeister direkt vom Volk gewählt. Er ist
heute auch Vorsitzender des Stadtrates.
Erfurt um 1900
Erfurter Dom,
Severikirche,Theater und
Stadtmuseum
Erfurter Rathaus, Sitz des
Oberbürgermeisters

Snímek 1