Ausbildung und Qualifizierung
für Europäische Betriebsräte
IG Bau Workshop Steinbach April 2002
16.04.2002
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Ausbildung und Qualifizierung
Rahmenbedingungen
Keine Regelungen in der Richtlinie
Ca. 30% der Vereinbarungen
beinhalten Bildungsanspruch
Forderung bei EBR-Revision
Viele freiwillige Lösungen EUFörderung von Bildungsveranstaltungen
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Ausbildung und Qualifizierung
Begründung
EBR´s stellen besondere Anforderungen
Zusätzliche Treffen durch Bildungsveranstaltungen
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Qualifizierung und Ausbildung
Organisationsform
Beispiel
Individuell
Privater Sprachkurs
Lokaler/nationaler Betriebsrat
Vorbereitung auf EBR Gründung oder Fusion
Branche national
IG BAU Workshop
Branche international
EFBH oder AFETT
EBR-Gesamt
(Unternehmen)
EBR-Lenkungsausschuss
Kleingruppe
EBR+Management
(Unternehmen)
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Vorbereitende Sitzung
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Sachverständiger
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Ausbildung für EBR
Grundsatzfragen: Methodischer Ansatz ?
Schulung
Sachbezogen
(im Mittelpunkt steht
das Thema)
Wissensorientiert
Vorträge
Unterschiedliche
Referenten
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Training
Personenbezogen
(im Mittelpunkt steht die
Gruppe)
– Prozessorientiert
– Übungen, Fallstudien etc.
– Trainer-Team
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Ausbildung für EBR
Grundsatzfragen: Teilnehmer ?
EBR intern
Bedarfsorientiert für ANVertreter
Weniger „akademisch“
Freie
Teilnehmeräußerungen
EBR und Management
Informellere Atmosphäre
als EBR-Sitzung
Notwendigkeit der
Ausbildung von HRManagement
Ausbilder als
Moderatoren/“Schlichter“
Achtung: „BrainWash“- Effekt
verhindern
Achtung: Transfer in
die Praxis sichern
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Ausbildung für EBR
Grundsatzfragen: Dauer ?
Dauer
1 Tag
1 Tag
in Verbindung mit
EBR-Sitzung
Zu bedenken:
Für gesamten EBR zu kurz (Reisetätigkeit,
„Warming Up“)
Vorteil: Kostengünstig, geringerer Aufwand, hohe
Teilnehmerzahl. Schwierigkeit: EBR-Sitzung
überlagert Ausbildung
2-3 Tage
Ideal, da ausreichend gemeinsame Zeit ohne
Ermüdungserscheinungen
1 Woche
Vorteil: Vertiefte Information+Diskussion.
Nachteil: Geringere Teilnehmerzahl. Begrenzte
Aufnahmebereitschaft.
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EBR-Ausbildung
Grundsatzfragen: Inhalte der Ausbildung I
Thema
Bemerkung
EBR-Richtlinie,
Umsetzungsgesetze und
Vereinbarungen
Für Einsteiger notwendig, in der Folgezeit weniger bedeutsam.
EU-Institutionen + EU-Recht
Eher abstrakt und wenig Praxis-Bezug. Konkreten Bedarf feststellen.
Gewerkschaften +
betriebliche
Interessenvertretung
Wichtige Voraussetzung. Schwierig bei vielen Ländern. Bei externen
Referenten Besonderheiten des Unternehmens beachten.
Ziel- und StrategieEntwicklung des EBR
Wichtig für jeden EBR. Überschreitet allerdings klassische Aufgaben der
Ausbildung.
Arbeitsweise des EBR +
Kommunikation
Übergang zwischen Ausbildung und Beratung fließend.
Interkulturelle Kommunikation
Schwierig. Entscheidung zwischen Vermittlung von Kenntnissen und
Verhaltensänderung. Zahlreiche ausbildungs-resistente Teilnehmer.
Wirtschaftsdaten und
Bilanzanalyse
Grosse Spannbreite unterschiedlicher Vorkenntnisse („Profis“ und „Amateure“.)
National unterschiedlich ausgeprägt. Problem: Fachleute sind nicht immer gute
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EBR-Ausbildung
Grundsatzfragen: Inhalte der Ausbildung II
Thema
Bemerkung
Fachthemen z.B.:
Arbeitsschutz, Sozialcharta
etc.
Für Fortgeschrittene. Bedarfsorientiert. In Verbindung mit praktischer Arbeit des
EBR.
Verhandlungsführung
Wichtig. Stärkt Teamfähigkeit. Notwendig: Gute Methoden und Klärung des
Transfers.
Fremdsprachen
Im EBR-Team kaum lösbar: unterschiedliche Motivationen, Vorkenntnisse und
Zeitbudgets. Aber positive Beispiele: Freudenberg, Benckiser ...
Zielsetzung und Strategie des
EBR
Übergang zwischen Ausbildung, Beratung und Organisationsentwicklung.
Ausbildung kann keine politischen Vorgaben ersetzen.
Globalisierung, Entwicklung
der Branche, Verhalten der
MNK
Interessant und spannend aber oft wenig praxisrelevant. Für die Teilnehmer
mitunter eher lähmend.
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Ausbildung für EBR
Besonderheiten internationaler Seminare
Vorkenntnisse
Extreme
Unterschiede
Erwartungen
reduzieren
Gemeinsamen
Wissens-Standard
schaffen
Separate Ausbildung
für Newcomer
Vorbereitende
Unterlagen
verschicken
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Kosten
Sprache
Methode
Teuer
Geringe
Sprachkenntnisse
Unterschiedliche
Traditionen
Anbieter vergleichen
Zeit effektiv nutzen.
Qualifizierungsprofil
erstellen
national/europäisch
Bedarfsanalyse
Anbindung an EBRSitzung erwägen.
Evaluation
Mehr Zeit kalkulieren.
Dolmetscher:
Gewerkschaftsnahe
Agenturen buchen
D. in das
Rahmenprogramm
integrieren.
Arbeitsgruppen
vorsehen.
Unterlagen
übersetzen.
Mit wenig Textfolien
arbeiten. Besser:
Symbole benutzen
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Süd-Europa:
Vorlesungen
UK: Simulationen
D: Moderation
S: Selbst-Studium,
Fernlernen
Methodenmix
Meta-Ebene:
Gruppenprozess
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Ausbildung für EBR
Seminarphasen
Einstieg
Input
Strategie
Transfer
I II III IV
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Ausbildung für EBR
Beispiele
Lhoist
EADS
Vivendi
Plettac
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Invensys
?
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EADS
EBR-Ausbildung
Beispiel: Tages-Seminar (national)
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EBR-Ausbildung
Beispiel: Tages-Seminar (national)
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EBR-Ausbildung