Tablet-Klassen
Forschungsprojekt
Lehrstuhl Didaktik des Englischen
Projektlaufzeit: 2012-2014
Projektpartner: Lehrstuhl Englisch-Didaktik
(Prof. Dr. Engelbert Thaler,
Dr. Susanne Heinz)
Prof. Dr. Volker Ulm
(Mathematik-Didaktik)
Prof. Dr. Christiane Fäcke
(Französisch-Didaktik)
Prof. Dr. Kerstin Mayrberger
(Mediendidaktik)
Prof. Dr. Susanne Popp
(Geschichts-Didaktik)
Prof. Dr. Thomas Wilhelm
(Physik-Didaktik)
Chiemgau-Gymnasium,
Traunstein, weitere Schulen
Projektkoordination: Dr. Susanne Heinz
(Projektleitung)
Stephanie Bajor
(Wissenschaftliche
Mitarbeiterin)
Homepage des Forschungsprojektes:
http://www.philhist.uniaugsburg.de/lehrstuehle/anglistik/didaktik/for
schung/tablet/
Blog des Chiemgau-Gymnasiums:
http://ipad-klasse.org/
Förderung: Kompetenzzentrum für Kulturund Bildungswissenschaften
(KKB)
weitere Drittmittelförderung
(u.a. Sachmittel beantragt)
Tablet-Klassen
Aufgaben des Forschungsprojekts:
Forschungsfragen:
•Wissenschaftliche Betreuung des Projekts
•Didaktisch-methodische Unterstützung für den
Unterricht in den einzelnen Fächern
•Beratung und Unterstützung bei der Planung
der Tablet-Klassen
•Beratung bei der Implementierung
•Beitrag zur reformorientierten Lehrerausbildung
und –bildung
•Förderung der innerschulischen Kooperation in
verschiedensten Fächern
•Auswertung des Modellversuchs: Worin
besteht das didaktisch-methodische Potential
von Tablet-Klassen für die Verbesserung der
Qualität des Lehrens und Lernens?
•
•
•
Wo liegt der didaktische Mehrwert durch
Mobile Assisted Language Learning (MALL)
für den kompetenzorientierten und
kommunikativ-funktionalen
Englischunterricht des 21. Jahrhunderts?
Ermöglichen mobile Endgeräte die
Realisierung einer zeitgemäßen Lernkultur
im Sinne von „Balanced Teaching“ (Vgl.
Thaler 2012; Thaler 2011; Hattie 2009):
Dem sinnvollen Wechsel zwischen
eigenaktiven und entdeckenden Lernen,
kooperativen und projektorientierten Lernen
und einem balancierten Lernen mit einem
sinnvollen Wechsel der Sozialformen und
Methoden?
Ermöglichen mobile Endgeräte eine
Binnendifferenzierung und Individualisierung
des Lernens durch synchrones und
asynchrones Arbeiten?
•
•
Inwieweit lassen sich hierbei besonders
Veränderungen der Lesekompetenz und der
Lesemotivation durch das digitale Lesen von
verschiedenen Textsorten erfassen?
Erfordert das digitale Lesen das Einüben
von neuen Lesestrategien, die besonders
das zunehmend in den Hintergrund
rückende intensive Lesen besonders
fördern?
Lassen sich bisherige
Forschungsergebnisse bestätigen (vgl.
Spitzer 2012; Carr 2008; Carr 2010; Turkle
2012), dass die beständige Möglichkeit der
Online-Recherche die Recherchekompetenz
und die selbständige Aneignung von Wissen
nicht signifikant verändert bzw. zum Teil
verschlechtert?
•
•
Wird durch mobile Endgeräte der Aufbau
einer kritischen Medienkompetenz als
„Vierte Kulturtechnik“ gefördert?
Erhöht der Einsatz von mobilen Endgeräten
aus Lehrerperspektive die
Unterrichtsqualität und somit auch die
Lehrerzufriedenheit im Hinblick auf eine
zeitgemäße Lehr- und Lernkultur?

wissenschaftlich betreut