ERSTELLUNG VON
WISSENSCHAFTLICHEN
ARBEITEN
EINFÜHRUNG IN DAS
WISSENSCHAFTLICHE ARBEITEN
Wissenschaftliches Arbeiten – einige Regeln
Quellen: Prof. D. Fischer, Prof. Ch. Greiner und andere
Welches Thema ist geeignet?

Die Untersuchung behandelt einen erkennbaren Gegenstand, der so genau
umrissen ist, dass er auch für Dritte erkennbar ist
 Die Untersuchung muss über diesen Gegenstand Dinge sagen, die noch nicht
gesagt worden sind, oder sie muss Dinge, die schon gesagt worden sind, aus einem
neuen Blickwinkel sehen.
 Die Untersuchung muss für die Leser Nutzen stiften
 Die Untersuchung muss jene Angaben enthalten, die es ermöglichen nachzuprüfen,
ob Ihre Ausführungen (speziell Ihre Hypothesen und Konzepte) falsch oder richtig
sind. Sie muss also Angaben enthalten, die es ermöglichen, die Auseinandersetzung
in der wissenschaftlichen Öffentlichkeit fortzusetzen.
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Wissenschaftliches Arbeiten
Die Untersuchung behandelt einen erkennbaren Gegenstand und sieht ihn aus
einem neuen Blickwinkel

Stelle ich klar heraus, was im Mittelpunkt der Arbeit steht?
 Was sind die wesentlichen Fragen (i.d.R. drei), auf die ich eine Antwort geben will?
 Welche grundsätzlichen Informationen muss ich den Lesern zielgerichtet vermitteln?
Auf was kann ich verzichten, was kann ich voraussetzen?
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Wissenschaftliches Arbeiten
Nutzen für andere






Wer ist meine Leserin / mein Leser? Welche Kenntnisse kann ich voraussetzen?
Sind meine Ausführungen auf das Ziel meiner Arbeit ausgerichtet?
Sind meine Ausführungen für die Leser von Wichtigkeit und von Interesse? (Das gilt
für jeden einzelnen Satz!)
Habe ich Wichtiges besonders hervorgehoben und am Ende eines Abschnitts noch
einmal zusammengefasst?
Kann die Leserin / der Leser meinen Ausführungen folgen?
Zeige ich wichtige Anknüpfungspunkte an meine Arbeit auf?
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Wissenschaftliches Arbeiten
Nachprüfbarkeit gewährleisten (1)






Zitieren ist kein Selbstzweck, es soll vielmehr überprüfbar sein, welche Quellen Sie
verwendet und ob sie diese richtig interpretiert haben.
Vielleicht schaffen Sie es, das Interesse des Lesers / der Leserin zu wecken, dort
weiter nachzulesen.
Eine zu dürftige Literaturauswertung zeigt auf, dass Sie sich nicht ausreichend mit
dem Thema auseinandergesetzt haben.
Man kann aber auch an zu vielen Literaturangaben scheitern, wenn Sie nicht
zielgerichtet verwendet werden. – „Getretener Quark wird breit, nicht stark“ (Goethe)
Wichtigste Quellen sind Bücher und Zeitschriften, da diese normalerweise von
Fachkollegen einem Review unterzogen werden. Kritische Vorsicht bei InternetQuellen – Versuchen Sie die Autorität der Internet-Quelle zu prüfen!
Auch auf unternehmensinterne Quellen und Gespräche kann Bezug genommen
werden. Sie können z.B. von einem wichtigen Gespräch ein Protokoll anfertigen und
es als Anhang der Arbeit beifügen.
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Wissenschaftliches Arbeiten
Nachprüfbarkeit gewährleisten (2)

Unterscheiden Sie zwischen:
 Beschreibung eines Sachverhalts, Zusammenfassung von Quellen, etc.
 Hier zeigen Sie, dass Sie etwas bereits Bekanntes verständlich und
strukturiert darstellen können
 Selbst erarbeiteten Analysen, Konzepten, Ideen
 Hier kommt es neben dem guten Ergebnis als solchem an auf:
– die Herleitung und Begründung,
– die Analyse von Alternativen,
– die Kriterien, die die Qualität der Lösung begründen
 Bewertungen, persönlichen Meinungen
 Hier wägen Sie Argumente ab und kommen zu eigenständigen
Einschätzungen
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Wissenschaftliches Arbeiten
Einleitung und Schluss sind wichtig!

Einleitung
 Umfeld
 Ziele
 Aufbau der Arbeit, roter Faden
 Schluss
 Zusammenfassung der Ergebnisse
 Welche Ziele wurden erreicht?
 Was war die eigene Leistung?
 Kritische Würdigung
 Ausblick
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Formales zu wissenschaftlichen Arbeiten
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Formales: INHALT EINER WISSENSCHAFTLICHEN ARBEIT
Titelblatt
Kurzfassung
Ggf. Vorwort
Inhaltsverzeichnis
1. Kapitelüberschrift
2. Kapitelüberschrift
3. Kapitelüberschrift
3.1 Abschnittsüberschrift
3.2 Abschnittsüberschrift
3.2.1 Unterabschnittsüberschrift
3.2.2 Unterabschnittsüberschrift
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Anhang A: Überschrift
Anhang B: Überschrift
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Diese Teile der wissenschaftlichen Arbeit
bleiben unnummeriert. Das Vorwort
könnte auch direkt vor dem ersten
Kapitel kommen. Nach dem
Abbildungsverzeichnis kann evtl. noch
ein Tabellenverzeichnis kommen.
Die eigentlichen Kapitel werden
nummeriert, auf der obersten Ebene
nicht weniger als 3 und nicht mehr als 10
Kapitel. Nicht zu viele Gliederungsstufen. Ansonsten ist dies ein
unverbindliches Beispiel.
unnummeriert, evtl. danach noch ebenso
Glossar, Stichwortverzeichnis (Index).
Anhänge können noch untergliedert
werden, z.B. Anhang B.2.1 .
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KAPITELGLIEDERUNG AM BEISPIEL LITERATURARBEIT
1. Überblick (oder: Zusammenfassung, „Executive Summary“, alles Wichtige für den
„Manager“ oder Schnellleser)
2. Fragestellung (oder: Ziele, Ausgangspunkt, Motivation)
3. Übersicht über den Stand der Wissenschaft und Technik (Beschreibung der
Lösungsansätze, Beispiele etc. in einzelnen Abschnitten)
4. Bewertung der einzelnen untersuchten Ansätze, Beispiele etc., Identifikation von Defiziten
5. Synthese: Erstellung einer Gesamtschau, allgemeine Prinzipien, Beschreibung einer eigenen
Sicht auf das Problem, evtl. auch eigene Vorschläge
6. Zusammenfassung (Erklärung des Nutzens), Ausblick
Anhang: eventuell recherchierte Texte, Produktbeschreibungen, etc.
CD-ROM als Beilage (mit der Arbeit, ggf. Code, und aller Online-Literatur)
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MÖGLICHE KAPITELGLIEDERUNG: SYSTEMENTWICKLUNG
1. Überblick (oder: Zusammenfassung, „Executive Summary“,
alles Wichtige für den „Manager“ oder Schnellleser)
2. Problemstellung (oder: Ziele, Ausgangspunkt),
vorgesehener Benutzerkreis, Bedürfnisse der Benutzer
3. Stand der Technik (Wie wird das Problem bisher gelöst,
wo sind die Defizite?)
4. Gewählter Lösungsansatz (allgemeines Prinzip, welche Werkzeuge, z.B.
Programmiersprachen werden verwendet)
5. Systemkonzeption, auch in graphischer Darstellung (z.B. Entitätenmodell,
Flussdiagramm, Sitemap, Blockdiagramm)
6. Realisierung, Beschreibung der durchgeführten Arbeiten
7. Ergebnis (z.B. Screenshots mit Erläuterungen)
8. Zusammenfassung (Erklärung des Nutzens, kritische Würdigung), Ausblick
Anhang: evtl. (ausgewählte) Programmbeispiele
CD-ROM als Beilage
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BESCHREIBUNG VON SYSTEMEN VON AUSSEN NACH INNEN
Manchmal empfiehlt es sich, entwickelte informationstechnische Systeme „von
außen nach innen“ zu beschreiben, z.B. in folgender Reihenfolge:

System aus Benutzersicht: Lösen von Aufgaben mit dem System. Beispielhafte
Benutzungssession mit Screenshots.
 System aus Administratorsicht: Pflege des Systems,
evtl. Autorenkomponente, Benutzerverwaltung u.ä.
 Systemkonzeption: Beschreibung der Komponenten des Systems, Klassen,
Methoden, Programme, Datenbankschema etc.
 Realisierung: Beschreibung der durchgeführten Arbeiten
Das heißt, gegenüber der vorigen Gliederung werden die Screenshot-Beispiele
nach vorn gezogen.
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BESCHREIBUNG VON SYSTEMEN NACH 3 SYSTEMMERKMALEN
Bei der Beschreibung und Bewertung von Softwaresystemen sind drei Arten von
Systemmerkmalen zu berücksichtigen:

Design: Benutzungsschnittstelle, multimediale Aspekte, graphische Gestaltung,
wahrnehmungspsychologische Fragen usw.
 Inhalt (Content): Inhalt des Systems:
 Enthaltene Informationen / Daten
 Bereitgestellte Dienste / Funktionen
 Technik: Wie ist das System technisch realisiert? Systemarchitektur, Client/Server,
Betriebssystem, Programmiersprachen, Datenbank, Klassenbibliotheken,
Netzwerksoftware usw.
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ZITATE*
Definition: Zitat = wörtliche oder sinngemäße Übernahme oder Wiedergabe
schriftlicher oder mündlicher Äußerungen anderer.

Man unterscheidet wörtliche Zitate (in Anführungszeichen) und sinngemäße (ohne
Anführungszeichen, oft in indirekter Rede o.ä.)
 In beiden Fällen: Quellenangabe erforderlich
 Sinngehalt eines Zitats darf nicht verfälscht werden!
 Wenn Sie Äußerungen anderer derart überarbeitet und weiterentwickelt haben, dass
Ihre Eigenleistung im Vordergrund steht, dann handelt es sich um kein Zitat und es
ist keine Quellenangabe erforderlich.
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WÖRTLICHE UND SINNGEMÄSSE ZITATE
Wenn Sie einen fremden Äußerungen zitieren, sollte dies immer deutlich gemacht werden.
Fremde Äußerungen werden entweder wörtlich (in Anführungszeichen) zitiert:

„Informationen sind interpretierte Daten." (Neuhold 1986, S.19)
oder sinngemäß (meist in indirekter Rede) wiedergegeben:

Neuhold (1986, S.19) führt aus, Informationen seien interpretierte Daten.
Mit speziellen Formulierungen lässt sich der Konjunktiv beim sinngemäßen Zitieren
vermeiden:

Neuhold (1986, S.19) sieht Informationen als interpretierte Daten an.
 Laut Neuhold (1986, S.19) sind Informationen interpretierte Daten.
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WAS SIND KEINE ZITATE?
Nicht als Zitat gekennzeichnet werden Aussagen, die nicht Fremden zugerechnet
werden, so z.B. Ihre eigene Meinung:

Das Verbot solcher Verschlüsselungstechniken leistet der Computerkriminalität Vorschub.
oder eine für Sie unumstößliche Tatsache:

In Dateien können Daten und Programme dauerhaft gespeichert werden.
oder ein von Ihnen erarbeitetes Ergebnis:

Die Mehrheit der Mitglieder der Gruppe A empfand die graphische Benutzungsoberfläche als
übersichtlicher.
 Die entwickelte Recherchekomponente ermittelt innerhalb einer Sekunde jedes gesuchte
Dokument.
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GENAUIGKEIT, UNMITTELBARKEIT UND ZWECKENTSPRECHUNG
Genauigkeit:

inhaltlich: Sinngehalt darf nicht verfälscht werden (Kennzeichnung von Auslassungen
und Ergänzungen)
 formal/wörtlich: einschließlich Fehlern, Orthographie, Interpunktion (bei wörtlichen
Zitaten)
Unmittelbarkeit:

Quellenangabe: nach der Originalarbeit zitieren
 wenn nicht möglich, kennzeichnen („zitiert nach“ oder
„zit. n.“), z.B. so: „Informationen sind interpretierte Daten.“ (Neuhold 1986, zit. n. Riekert
2000)
Zweckentsprechung:

Nur soweit zitieren, wie es der eigenen Arbeit zweckdienlich ist. Abkürzen, wo Zitate
auf andere Themen führen (aber Sinn nicht verfälschen)
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AUSLASSUNGEN UND ERGÄNZUNGEN IN ZITATEN
Auslassungen (Ellipsen):

Sinn nicht verfälschen, Auslassungen durch ... oder [...] kennzeichnen:
„Die Regierung wird im Frühjahr die Mineralölsteuer erhöhen.“
 „Die Regierung wird [...] die Mineralölsteuer erhöhen.“
Ergänzungen (Interpolation):
Notwendige Erläuterung: z.B. „Die [österreichische, d. Verf.] Regierung wird im Frühjahr
die Mineralölsteuer erhöhen.“
 Syntaktische Anpassung: z.B. Verb ergänzen:
„Der Kanzler hat null Interesse, diese Diskussion wieder aufleben zu lassen.“
 Der Sprecher teilte mit, dass der Kanzler „null Interesse [hat], diese Diskussion wieder
aufleben zu lassen.“

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QUELLENANGABEN
Quellenangaben werden für verschiedene Zwecke gebraucht:
Um den Urheber eines Zitats zu bezeichnen, z.B.: „Informationen sind interpretierte
Daten." (Neuhold 1986, S.19)
 Um einen neuen Begriff einzuführen, z.B.: SQL (Date 1999, S.34) ist die gängige
Abfragesprache für relationale Datenbanken.
 Um auf weiterführende Information hinzuweisen, z.B.: Mehr Hinweise zu Perl geben die
Entwickler (Wall et al. 1997).

Es gibt prinzipiell zwei Arten, Quellen anzugeben:

Angabe der kompletten Fundstelle (z.B. Autor, Buchtitel, Verlag, Jahreszahl,
Seitennr.) in einer Fußnote. Hierauf wird im Folgenden nicht mehr eingegangen.
 Verweis auf Eintrag in einem Literaturverzeichnis wie oben dargestellt, z.B. (Date
1999). (Solch ein Verweis kann evtl. auch in einer Fußnote stehen.) Hier empfohlen.
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DURCH VERWEIS AUF LITERATURVERZEICHNIS
Ein Verweis auf einen Eintrag im Literaturverzeichnis enthält Autorennamen,
Jahreszahl (bei mehreren Veröffentlichungen pro Jahr mit nachgestelltem a, b),
evtl. Seitenangabe:

„Informationen sind interpretierte Daten." (Neuhold 1986a, S.19)
Der Autorenname ist u.U. entbehrlich:

Laut Neuhold (1986, S.19) sind Informationen interpretierte Daten.
Bei zwei Autorennamen beide in Verweis aufnehmen:

Bei diesem System handelt es sich um eine Museumsanwendung, bei der den
Gästen die Umweltwirkungen von mehreren Jahrhun-derten Bergbau vor Augen
geführt wird (Eirund/Schreiber 1998).
Ab drei Autorennamen nur Erstautor et al.:

Mehr Hinweise zu Perl geben die Entwickler (Wall et al. 1997).
Es gibt auch andere Möglichkeiten: /1/, [VOD99] usw.
Wie auch immer Sie zitieren, bleiben Sie einheitlich!!
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LITERATURVERZEICHNIS
Das Literaturverzeichnis enthält die Quellen, die in der Arbeit benutzt und
angegeben wurden. Die Titel werden alphabetisch nach den Autorennamen
sortiert. Beispiel:
Literaturverzeichnis
Eirund, H. und Schreiber, G. (1998): Umwelt ist draußen. In: Riekert, W.-F. und
Tochtermann, K. (Hrsg.): Hypermedia im Umweltschutz. Metropolis-Verlag, Marburg, S.
186-194.
Encarnação, J. (1997a): Die Informatiker müssen eine Menge von Hollywood lernen.
Interview. Computerzeitung Nr. 46, S. 32.
Encarnação, J. (Hrsg.) (1997b):Computer Graphics. Tagungsband. Springer-Verlag, Berlin
- Heidelberg - New York.
Schiedermeier, R. (1999): Programmieren in Java. Vorlesungsskript. FH München,
http://www.informatik.fh-muenchen.de/~schieder/programmieren-99-00/. (Datum des
Zugriffs: 15. Mai 2000).
Wall, L., Schwartz, R. und Potter, S. (1997): Programmieren mit Perl. O'Reilly, Köln.
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LITERATURVERZEICHNIS: SELBSTÄNDIGE QUELLE (BUCH)
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
Nachname des Verfassers (der Verfasserin)
Vorname des Verfassers (der Verfasserin) evtl. Abkürzung
bei mehreren Verfasser(inne)n mehrfach
bei Herausgebern: Hinweis „(Hrsg.)“ nachstellen
Jahr (in Klammern, evtl. mit nachgestelltem a, b)
Titel
Auflage
Verlag
Ort
Beispiel:
Wall, L., Schwartz, R. und Potter, S. (1997):
Programmieren mit Perl. 2. Auflage. O'Reilly, Köln.
Encarnação, J. (Hrsg.) (1997b): Computer Graphics.
Tagungsband. Springer-Verlag, Berlin - Heidelberg New York.
Auch andere - durchgängig eingehaltene - Reihenfolgen wären hier und in den nachfolgenden
Beispielen möglich.
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Seite 22
UNSELBSTÄNDIGE QUELLE (BUCHBEITRAG)
1. Nachname des Verfassers (der Verfasserin)
2. Vorname des Verfassers (der Verfasserin) evtl. Abkürzung
bei mehreren Verfasser(inne)n mehrfach
3. Jahr (in Klammern, evtl. mit nachgestelltem a, b)
4. Titel
5. „In:“
6. Nachname des Herausgebers
7. Vorname des Herausgebers oder Abkürzung
8. „(Hrsg.)“
9. Übergelagerter Titel
10.
Auflage
11.
Verlag
12.
Ort
13.
Seiten
ERSTELLUNG VON WISSENSCHAFTLICHEN ARBEITEN 9/2009
Beispiel:
Eirund, H. und Schreiber, G. (1998):
Umwelt ist draußen. In: Riekert,
W.-F. und Tochtermann, K. (Hrsg.):
Hypermedia im Umweltschutz.
Metropolis-Verlag, Marburg.
Seite 23
LITERATURVERZEICHNIS: ZEITSCHRIFTENARTIKEL
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
Nachname des Verfassers (der Verfasserin)
Vorname des Verfassers (der Verfasserin) evtl. Abkürzung
bei mehreren Verfasser(inne)n mehrfach
Jahr (in Klammern, evtl. mit nachgestelltem a, b)
Titel
kein „In:“!
Zeitschriftentitel
Ort
Jahrgang (Band)
Heftnummer (Monat)
Beispiel:
Seite(n)
ERSTELLUNG VON WISSENSCHAFTLICHEN ARBEITEN 9/2009
Encarnação, J. (1997a): Die
Informatiker müssen eine Menge
von Hollywood lernen. Interview.
Computerzeitung Nr. 46, S. 32.
Seite 24
LITERATURVERZEICHNIS: WEBSEITEN
1. Name des Verfassers (der Verfasserin)
oder der anbietenden Organisation
2. Jahr (in Klammern, evtl. mit nachgestelltem a, b)
3. Titel der Webseite
5. URL (WWW-Adresse)
4. Datum des Zugriffs

Internet-Quellen herunterladen und auf CD beilegen
Beispiel:
Schiedermeier, R. (1999): Programmieren in Java. Vorlesungsskript.
Fachhochschule München,
http://www.informatik.fh-muenchen.de/~schieder/programmieren99-00/. (Datum des Zugriffs: 15. Mai 2000).
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EINER WISSENSCHAFTLICHEN ARBEIT