Energetische Modernisierungen
Ingenieurbüro für Tragwerksplanung, Energieberatung
und vorbeugenden Brandschutz
Dipl.-Ing. Kristian Pannke
Weinbergstraße 8, 99099 Erfurt
Tel./Fax: (0361) 34 54 087 - E-Mail: [email protected]
t.h.g. bauplanungspartner – architektur- und ingenieurbüro g.b.r.
Weinbergstraße 8, 99099 Erfurt
Tel.: (0361) 34 54 084
Fax: (0361) 34 54 086
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Energetische Modernisierungen
Themen:
1) Energetische Modernisierungen
*
Wertsteigerung und – erhalt durch energetische
Modernisierungen
*
Energetische Sanierung unter Beachtung der gesetzlichen
Anforderungen heute und zukünftig
2) Schadensminimierung
*
Brandschutz: Rauchmelder retten Leben
*
vorsorgliche Schadensminimierung bei Extremwetterlagen
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Energetische Modernisierungen
Modernisierungen sind :
Unter Modernisierung versteht man im Mietrecht alle
baulichen Maßnahmen des Eigentümers/Vermieters
einer Immobilie, die das Ziel haben,
den Gebrauchswert der Mietsache nachhaltig zu
erhöhen, die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer
zu verbessern oder nachhaltige Einsparungen von
Energie oder Wasser zu bewirken (vergl. § 554 BGB).
Alle anderen Arbeiten, insbesondere Reparaturen
bezeichnet man als Instandhaltungsbzw. Instandsetzungsmaßnahmen.
26.03.2011
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Energetische Modernisierungen
Typischer Energetischer Zustand von Wohngebäuden in Deutschland
Reihenmittelhaus
Mehrfamilienhaus
saniert
unsaniert
saniert
unsaniert
 Wohnungsbestand
 fertiggestellt bis 1918:
fertiggestellt 1919 - 1948:
fertiggestellt 1949 - 1978:
fertiggestellt 1979 - 1990:
fertiggestellt 1991 - 1995:
fertiggestellt 1996 - 2000:
fertiggestellt 2001 - 2006:
Durchschnittlicher Energieverbrauch in kWh/m²
5,6 Millionen
5,4 Millionen
18,3 Millionen
5,2 Millionen
1,6 Millionen
2,0 Millionen
1,3 Millionen
 75 Prozent der Wohngebäude sind vor der ersten Wärmeschutzverordnung (1.
November 1977) errichtet worden. Diese sind vielfach unsaniert und daher in einem
energetisch schlechten Zustand. Insbesondere unsanierte Wohngebäude brauchen
etwa dreimal so viel Energie zur Beheizung als Neubauten.
26.03.2011
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Energetische Modernisierungen
Ursachen der hohen Energieverbräuche
1) Anlagentechnik: Wärmeerzeuger
Wärmepumpe
Solarsystem
Brennwertkessel
ältere Wärmeerzeuger
Verteilung der Wärmeerzeuger bei Gebäuden mit Baujahr vor 2000
Auswertung der Verbrauchsausweise Wohngebäude)
26.03.2011
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Energetische Modernisierungen
Ursachen der hohen Energieverbräuche
1) Anlagentechnik:
Wärmeerzeuger
Wärmepumpe
Solarsystem
Brennwertkessel
ältere Wärmeerzeuger
Verteilung der Wärmeerzeuger bei Gebäuden mit Baujahr 2000 bis 2003
Auswertung der Verbrauchsausweise Wohngebäude)
2004-2007 =>
26.03.2011
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Energetische Modernisierungen
Ursachen der hohen Energieverbräuche
2) Gebäudehülle:
2.1 Transmissionsverluste
- Fenster/Türen
- Außenwände
- Dach/oberste Geschossdecke
- Kellerdecke/Fußboden
2.2 Lüftungsverluste:
- Fenster, Türen
- Fugen, Undichtigkeiten
26.03.2011
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Energetische Modernisierungen
Beispiele:
26.03.2011
unsanierte Hüllbauteile
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Energetische Modernisierungen
Entwicklung der Heizkosten:
26.03.2011
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Energetische Modernisierungen
Entwicklung der Heizkosten :
- Der Anteil der Heizkosten an den
Gesamtwohnkosten steigt
kontinuierlich an.
- Die Energie- bzw. Brennstoffkosten und damit die Heizkosten steigen überproportionial
zu den sonstigen Lebenshaltungskosten.
26.03.2011
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Energetische Modernisierungen
Demografie:
26.03.2011
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Energetische Modernisierungen
Datum
Variante 1-W1:
„mittlere“ Bevölkerung,
Untergrenze
Variante 1-W2:
„mittlere“ Bevölkerung,
Obergrenze
31. Dezember 2006
31. Dezember 2010
31. Dezember 2015
31. Dezember 2020
31. Dezember 2025
31. Dezember 2030
31. Dezember 2035
31. Dezember 2040
31. Dezember 2045
31. Dezember 2050
82.293.000
81.887.000
81.102.000
80.057.000
78.773.000
77.203.000
75.414.000
73.422.000
71.188.000
68.743.000
82.293.000
82.039.000
81.790.000
81.328.000
80.670.000
79.750.000
78.618.000
77.288.000
75.725.000
73.958.000
Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland
26.03.2011
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Energetische Modernisierungen
Fazit:
- Weniger Menschen suchen Wohnraum
- Sie wählen den Wohnraum, dessen Beheizung sie mit
wirtschaftlich hinnehmbarem Aufwand bezahlen können,
- Nur die Immobilie ist langfristig wirtschaftlich, die einen hohen
Vermietungsstand aufweist.
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Energetische Modernisierungen
Fazit:
Der Wert einer Immobilie bestimmt sich bekanntermaßen durch die
Lage aber auch immer mehr durch das Komfortangebot und die
operativen Kosten.
Investitionen in die energetische Ausstattung der Gebäudekonstruktion
sowie in Technische Anlagen steigern und sichern den Wert Ihrer
Immobilie.
Darüber hinaus können insbesondere erneuerbare Energiesysteme
zur besseren öffentlichen Wahrnehmung beitragen.
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
Für eine energetische Modernisierung ist eine Betrachtung der
Gesamtbilanz des Wohngebäudes sinnvoll.
26.03.2011
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Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
Konstruktive Ansatzpunkte:
Thermische Hülle:
26.03.2011
mit den Bauteilen
- Außenwände,
- Fenster, HE-Türen
- Dach bzw. oberste Geschossdecke,
- Bodenplatte, Kellerdecke
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Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
Konstruktive Ansatzpunkte:
Anlagentechnik
26.03.2011
:
mit den Bauteilen
- Wärmeerzeuger (Kessel),
- Wärmeverteilung (Rohre),
- Wärmeübergabe in den Raum,
(Heizkörper, Heizflächen)
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Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
Gesetzliche Grundlagen:
1) Energieeinsparverordnung EnEV 2009 vom 01.10.2009
a) „Monatsbilanzverfahren“ der DIN V 4108-6:2003-09
b) DIN V 18599
und nach der Heizungsanlagenverordnung DIN V 4701-10:2003-08
2) Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmebereich
(EEWärmeG)
inkraft getreten am: 01.01.2009
vollständiger Text unter www.enev-online.de
26.03.2011
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Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EnEV 2009 :
§ 1 Anwendungsbereich
(1) Diese Verordnung gilt
1. für Gebäude, soweit sie unter Einsatz von Energie beheizt oder gekühlt
werden und
2. für Anlagen und Einrichtungen der Heizungs- , Kühl- , Raumluft - und
Beleuchtungstechnik sowie der Warmwasserversorgung von Gebäuden
nach Nummer 1.
(praktisch alle Wohnhäuser)
(2) Mit Ausnahme der §§ 12 und 13 gilt diese Verordnung nicht für …
8. Wohngebäude, die für eine Nutzungsdauer von weniger als vier
Monaten jährlich bestimmt sind, und…
(z.B. Ferienhäuser)
26.03.2011
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Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EEWärmeG
 § 4 Geltungsbereich der Nutzungspflicht
Die Pflicht nach § 3 Abs. 1 gilt für alle Gebäude mit einer
Nutzfläche
von mehr als 50 Quadratmetern, die unter Einsatz von Energie
beheizt oder gekühlt werden, mit Ausnahme von
 … Ställen, offene Ställen, Gewächshäusern, unterirdische Bauten,
Traglufthallen, fliegende Bauten (Nutzung < 2 Jahre)
 Gebäuden, die dem Gottesdienst oder anderen religiösen Zwecken
gewidmet sind
 sonstigen Betriebsgebäuden, … Innentemperatur von weniger als 12 Grad
Celsius oder jährlich weniger als vier Monate beheizt/gekühlt
26.03.2011
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Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EnEV 2009 :
§ 3 Anforderungen an Wohngebäude
(1) Zu errichtende Wohngebäude sind so auszuführen, dass der
Jahres - Primärenergiebedarf für Heizung, Warmwasserbereitung,
Lüftung und Kühlung den Wert des Jahres - Primärenergiebedarfs
eines Referenzgebäudes gleicher Geometrie, Gebäudenutzfläche
und Ausrichtung mit der in Anlage 1 Tabelle 1 angegebenen
technischen Referenzausführung nicht überschreitet.
(2) Zu errichtende Wohngebäude sind so auszuführen, dass die
Höchstwerte des spezifischen, auf die wärmeübertragende
Umfassungsfläche bezogenen Transmissionswärmeverlusts
nach Anlage 1 Tabelle 2 nicht überschritten werden.
26.03.2011
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Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EnEV 2009 :
§ 3 Anforderungen an Wohngebäude
(3) Für das zu errichtende Wohngebäude und das Referenzgebäude
ist der Jahres - Primärenergiebedarf nach einem der in Anlage 1 Nr.
2 genannten Verfahren zu berechnen. Das zu errichtende
Wohngebäude und das Referenzgebäude sind mit demselben
Verfahren zu berechnen.
(4) Zu errichtende Wohngebäude sind so auszuführen, dass die
Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz nach Anlage 1
Nummer 3 eingehalten werden.
26.03.2011
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Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EnEV 2009 :
Anlage 1 zu § 3 Anforderungen an Wohngeb.
Bei energetischer Ertüchtigung einzelner Bauteile gilt für:
1.1
Außenwand, Geschossdecke
gegen Außenluft
U = 0,28 W/(m²⋅K)
Erreicht z.B. mit
36,5 cm Mauerwerk Ziegel
mit WDVS 14 cm WLG 035
U = 0,206 W/m²K
26.03.2011
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Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EnEV 2009 :
Anlage 1 zu § 3 Anforderungen an Wohngeb.
Erreicht z.B. mit
Parket / Holz
Zement-Estrich
Polystyrolschaum WLG 030
Ausgleichschüttung
Beton
22 mm
45 mm
100 mm
50 mm
160 mm
U = 0,247 W/m²K
26.03.2011
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Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EnEV 2009 :
Anlage 1 zu § 3 Anforderungen an Wohngeb.
Bei energetischer Ertüchtigung einzelner Bauteile gilt für:
1.2 Außenwand gegen Erdreich, Bodenplatte,
Wände und Decken zu unbeheizten Räumen
1.4 Fenster, Fenstertüren
1.5 Dachflächenfenster
1.6 Lichtkuppeln
1.7 Außentüren
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
U = 0,35 W/(m²⋅K)
Uw = 1,30 W/(m²⋅K)
Uw = 1,40 W/(m²⋅K)
Uw = 2,70 W/(m²⋅K)
U = 1,80 W/(m²⋅K)
Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EnEV 2009 :
Anlage 1 zu § 3 Anforderungen an Wohngeb.
Bei energetischer Ertüchtigung einzelner Bauteile gilt für:
1.3 Dach, oberste Geschossdecke,
Wände zu Abseiten
U = 0,24 W/(m²⋅K)
Erreicht z.B. mit
12,5 mm GiKa/Dampfbremse
25 mm Lattung/Dämmung 035
200 mm Sparren/Dämmung 035
Unterspannbahn, Ziegel
U = 0,210 W/m²K
26.03.2011
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Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EnEV 2009 :
§ 13 Inbetriebnahme von Heizkesseln und sonstigen
Wärmeerzeugersystemen
Heizkessel, die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickt
werden und deren Nennleistung mindestens vier Kilowatt und
höchstens 400 Kilowatt beträgt, dürfen zum Zwecke der
Inbetriebnahme in Gebäuden nur eingebaut oder aufgestellt
werden, wenn sie mit der CE - Kennzeichnung nach § 5 Abs. 1 und
2 der Verordnung über das Inverkehrbringen von Heizkesseln und
Geräten nach dem Bauproduktengesetz vom 28. April 1998 (BGBl.
I S. 796) oder nach Artikel 7 Abs. 1 Satz 2 der Richtlinie 92/42/EWG
des Rates vom 21. Mai 1992 versehen sind.
- enthält qualitative Festlegungen zum Wirkungsgrad
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EnEV 2009 : Anlage 4a zu
§ 13 Anforderungen an Heizkessel
Werden Niedertemperatur - Heizkessel oder Brennwertkessel als
Wärmeerzeuger in Systemen der Nahwärmeversorgung eingesetzt,
gilt die Anforderung … als erfüllt.
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EnEV 2009 : Anlage 5 zu § 14 Anforderungen an die Wärmedämmung von Rohrleitungen und Armaturen
Art der Leitungen / Armaturen
1
2
3
4
5
6
7
Mindestdicke der Dämmschicht, bezogen
auf eine Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/(m K)
Innendurchmesser bis 22 mm
20 mm
Innendurchmesser über 22 mm bis 35 mm
30 mm
Innendurchmesser über 35 mm bis 100 mm
gleich Innendurchmesser
Innendurchmesser über 100 mm
100 mm
Leitungen und Armaturen nach den Zeilen 1 bis 4 in
Wand- und Deckendurchbrüchen, im
Kreuzungsbereich von Leitungen, an
Leitungsverbindungsstellen, bei zentralen
Leitungsnetzverteilern
½ der Anforderungen der Zeilen 1 bis 4
Leitungen von Zentralheizungen nach den Zeilen 1
bis 4, die nach dem 31. Januar 2002 in Bauteilen
zwischen beheizten Räumen verschiedener Nutzer
verlegt werden.
½ der Anforderungen der Zeilen 1 bis 4
Leitungen nach Zeile 6 im Fußbodenaufbau
6 mm
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EnEV 2009: § 25 Befreiungen
 (1) Die nach Landesrecht zuständigen Behörden haben auf Antrag
von den Anforderungen dieser Verordnung zu befreien, soweit die
Anforderungen im Einzelfall wegen besonderer Umstände durch
einen unangemessenen Aufwand oder in sonstiger Weise zu einer
unbilligen Härte führen. Eine unbillige Härte liegt insbesondere vor,
wenn die erforderlichen Aufwendungen innerhalb der üblichen
Nutzungsdauer, bei Anforderungen an bestehende Gebäude
innerhalb angemessener Frist durch die eintretenden Einsparungen
nicht erwirtschaftet werden können.
 Es ist eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erforderlich.
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EnEV 2009
: § 16 Ausstellung und Verwendung von Energieausweisen
(2) Soll ein mit einem Gebäude bebautes Grundstück, ein
grundstücksgleiches Recht an einem bebauten Grundstück oder
Wohnungs - oder Teileigentum verkauft werden, hat der Verkäufer
dem potenziellen Käufer einen Energieausweis mit dem Inhalt nach
dem Muster der Anlage 6 oder 7 zugänglich zu machen, spätestens
unverzüglich, nachdem der potenzielle Käufer dies verlangt hat.
Satz 1 gilt entsprechend für den Eigentümer, Vermieter, Verpächter
und Leasinggeber bei der Vermietung, der Verpachtung oder beim
Leasing eines Gebäudes, einer Wohnung oder einer sonstigen
selbständigen Nutzungseinheit.
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
Energieausweise:
Mit Einführung der EnEV 2007 am 01.10.07
wurde erstmals der Energieausweis für
Bestandsgebäude verpflichtend eingeführt.
Übergangsregelungen galten bei der
Einführung.
Energieausweise werden nur für Gebäude benötigt, die
neu vermietet oder verkauft werden.
Für Wohngebäude die vor 1965 erbaut wurden ist der
Energieausweis ab dem 01.07.2008 zugänglich zu
machen.
Für Später errichtete Gebäude ab dem 01.01.2009.
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EEWärmeG
Teil 2: Nutzung Erneuerbarer Energien
 § 5 Anteil Erneuerbarer Energien
Pflicht erfüllt, wenn …
(1) Bei Nutzung von solarer Strahlungsenergie (Solarthermie)…
Wärmeenergiebedarf zu mindestens 15 Prozent gedeckt
(2) Bei Nutzung von gasförmiger Biomasse …
Wärmeenergiebedarf zu mindestens 30 Prozent gedeckt
(3) Bei Nutzung von flüssiger und fester Biomasse …
Wärmeenergiebedarf zu mindestens 50 Prozent gedeckt
(4) Bei Nutzung von Geothermie und Umweltwärme (Wärmepumpen) …
Wärmeenergiebedarf zu mindestens 50 Prozent gedeckt
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EEWärmeG Teil 2: Nutzung Erneuerbarer Energien
 § 6 Versorgung mehrerer Gebäude
Die Pflicht nach § 3 Abs. 1 kann auch dadurch erfüllt werden, dass
Verpflichtete, deren Gebäude in räumlichem Zusammenhang stehen,
ihren Wärmeenergiebedarf insgesamt in einem Umfang decken, der
der Summe der einzelnen Verpflichtungen nach § 5 entspricht. …
 erfordert Recht zum Betreten und Führen von Leitungen über die
entsprechenden Grundstücke
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EEWärmeG Teil 2: Nutzung Erneuerbarer Energien
 § 7 Ersatzmaßnahmen
Die Pflicht nach § 3 Abs. 1 kann gilt als erfüllt, wenn
Wärmeenergiebedarf zu mindestens 50 Prozent gedeckt aus…
1) a) Anlagen zur Nutzung von Abwärme (mit mindestens 70 %
Wärmerückgewinnung nach Anlage IV)
b) unmittelbar aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK-Anlagen)
2) Maßnahmen zur Einsparung von Energie (Primärenergiebedarf und
Dämmstandard mindestens 15 % unter EnEV-Niveau nach Anlage
VI)
3) aus einem Netz der Nah- oder Fernwärmeversorgung (Wärmeerzeugung zu 50 % aus Abwärme, erneuerb. Energ, KWK nach
Anlage VII)
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EEWärmeG Teil 2: Nutzung Erneuerbarer Energien
 § 8 Kombination
(1) Erneuerbare Energien und Ersatzmaßnahmen nach § 7 können zur
Erfüllung der Pflicht nach § 3 Abs. 1 untereinander und miteinander
kombiniert werden.
(2) Die prozentualen Anteile der tatsächlichen Nutzung der einzelnen
Erneuerbaren Energien und Ersatzmaßnahmen im Sinne des
Absatzes 1 im Verhältnis zu der jeweils nach diesem Gesetz
vorgesehenen Nutzung müssen in der Summe 100 ergeben.
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EEWärmeG Teil 2: Nutzung Erneuerbarer Energien
§ 9 Ausnahmen
Die Pflicht nach § 3 Abs. 1 entfällt, wenn
1) ihre Erfüllung öffentlich-rechtlichen Pflichten widersprechen oder
im Einzelfall technisch unmöglich sind oder,
2) die zuständige Behörde den Verpflichteten auf Antrag von ihr
befreit…
3) Befreiung möglich, wegen besonderer Umstände durch einen
unangemessenen Aufwand oder unbillige Härte vorliegen.
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EEWärmeG Teil 2: Nutzung Erneuerbarer Energien
§ 10 Nachweise
(1) Die Verpflichteten müssen die Erfüllung … nachweisen.
(2) Die Verpflichteten müssen bei Nutzung von gelieferter
1) gasförmiger und flüssiger Biomasse die Abrechnungen des
Brennstofflieferanten … vorlegen und aufbewahren. (15 Jahre)
2) fester Biomasse die Abrechnungen des Brennstofflieferanten …
vorlegen und aufbewahren. (5 Jahre)
Rechnerische Nachweise der zuständigen Behörde innerhalb von 3
Monaten nach Betriebsaufnahme der Heizungsanlage vorlegen
und 5 Jahre aufbewahren
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EEWärmeG Teil 2: Nutzung Erneuerbarer Energien
§ 11 Überprüfung
(1) Die zuständigen Behörden müssen zumindest durch geeignete
Stichprobenverfahren die Erfüllung der Pflicht nach § 3 Abs. 1 und
die Richtigkeit der Nachweise nach § 10 kontrollieren.
(2) Die mit dem Vollzug dieses Gesetzes beauftragten Personen sind
berechtigt, in Ausübung ihres Amtes Grundstücke und bauliche
Anlagen einschließlich der Wohnungen zu betreten. Das Grundrecht
der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 des Grundgesetzes)
wird insoweit eingeschränkt.
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
EEWärmeG Teil 4 - Schlussbestimmungen
§ 19 Übergangsvorschrift
(1) § 3 Abs. 1 ist nicht anzuwenden auf die Errichtung von Gebäuden, wenn für
das Vorhaben vor dem 1. Januar 2009 der Bauantrag gestellt oder die
Bauanzeige erstattet ist.
(2) § 3 Abs. 1 ist nicht anzuwenden auf die nicht genehmigungsbedürftige
Errichtung von Gebäuden, die nach Maßgabe des Bauordnungsrechts der
zuständigen Behörde zur Kenntnis zu bringen sind, wenn die erforderliche
Kenntnisgabe an die Behörde vor dem 1. Januar 2009 erfolgt ist. Auf
sonstige nicht genehmigungsbedürftige, insbesondere genehmigungs-,
anzeige- und verfahrensfreie Errichtungen von Gebäuden ist § 3 Abs. 1 nicht
anzuwenden, wenn vor dem 1. Januar 2009 mit der Bauausführung
begonnen worden ist.
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
Fazit:
1) Energetische Gebäudesanierung ist ein komplexer Prozess.
2) Es müssen diverse Nachweise geführt und mehrere gesetzliche
Anforderungen eingehalten werden.
3) Lassen Sie sich nach den Richtlinien der „Vor Ort Beratung“ des Bundes
über die Möglichkeiten der Gebäudesanierung und –modernisierung
beraten zu:
- gesetzlichen Anforderungen,
- konstruktiven Erfordernissen, baulichen Abläufen, Gestaltung,
Kosten, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit
Eine Bitte!
Nehmen sie sich dazu einen Architekten, Energieberater oder Fachplaner und nicht nur einen Handwerker
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
Ausblick:
EEWärmeG: Wärmegesetz 2011 in der Diskussion
Bundesrat beschließt Novellierung des EEWärmeG und empfiehlt eine
verbesserte Förderung der erneuerbaren Wärme (18. März 2011 )
EnEV 2012 :
Die künftige EnEV 2012 soll sowohl für Neubauten als auch für
Modernisierungen die energetischen Anforderungen um nochmals
fast 30 Prozent verschärfen. Sie tritt voraussichtlich Anfang 2013 in
Kraft.
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Energetische Modernisierungen – Gesetzliche
Anforderungen
Fördermittel:
ein Auszug
Energieeffizient Sanieren: kfw Programme 151/152 (www.kfw.de)
(neu ab 01.03.2011)
Energieberatung für:
Bestandsgebäude
BAFA – Zuschuss (www.bafa.de)
- Solaranlagen,
- Heizungsanlagen
- Feuerungsanlage für feste
Biomasse
BAFA – Zuschuss (www.bafa.de)
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Brandschutz- Rauchmelder retten Leben
Physikalische Motivation
Brandrauch enthält eine Vielzahl hochgiftiger
Substanzen und führt beim Einatmen innerhalb
weniger Minuten zu Bewusstlosigkeit und später
zum Tod durch Ersticken. Ca. 80 % aller BrandOpfer sind erstickt. Im Schlaf vom Brandrauch überrascht, haben Sie keine
Möglichkeit mehr, sich in Sicherheit zu bringen.
Der Großteil aller Brände in Wohnungen entwickelt sich langsam - bevor es
zu einem offenen Feuer kommt, entsteht zunächst eine große Menge
Rauch. Bei einem Brand von nur 100 Gramm Kunststoff entsteht so viel
Rauch, daß eine 80 qm große Wohnung vollkommen ausgefüllt wird.
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Brandschutz- Rauchmelder retten Leben
Funktion:
Rauchmelder können bereits geringe Mengen
Brandrauch in der Raumluft wahrnehmen
und so rechtzeitig vor seinen Gefahren
warnen.
Es handelt sich dabei um kleine,
batteriebetriebene Geräte, die Rauch mit
Hilfe einer optischen Messzelle erkennen
und mit einem lauten, durchdringenden
Alarmton warnen.
Preis ab etwa 25,- € in Baumärkten, im
Elektro- und Brandschutzfachhandel und
anderen einschlägigen Fachgeschäften
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Brandschutz- Rauchmelder retten Leben
Wichtige Hinweise!
Montage an der Zimmerdecke.
Melder muss akustisch vor
Nachlassen der Batteriespannung
warnen.
Funktionsfähigkeit der Geräte
regelmäßig mittels eingebauter
Test-Schaltung überprüfen.
Für Hörgeschädigte gibt es
Rauchmelder, die mit Rüttelkissen
oder optischen Signalen kombiniert
werden können.
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Brandschutz- Rauchmelder retten Leben
 Wie funktioniert ein Rauchmelder?
 Der Rauchmelder besteht im Allgemeinen aus einer
dunklen Kammer, durch die ein Lichtstrahl verläuft .
Normalerweise (kein Rauch in der Luft) trifft dieser
Lichtstrahl nicht auf das Fotoelement.
Dringt nun Rauch in den Rauchmelder, so wird an den
Rauchpartikeln das Licht gebrochen und das Licht
zerstreut. Trifft nun Licht auf das Fotoelement, wird der
Alarm aktiviert.
Nun beginnt der Melder zu blinken (Kontrollampe) und
einen sehr lauten Warnton abzugeben.
Das Fliegengitter verhindert das Eindringen von
Insekten und größeren Stoffen, die zum fehlerhaften
Auslösen des Melders führen könnten.
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Brandschutz- Rauchmelder retten Leben
Gesetzliche Forderung:
nach Thüringer Bauordnung
(vom 16.03.2004) zuletzt geändert
am 05.02.2008
In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie
Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen,
jeweils einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder
müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch
frühzeitig erkannt und gemeldet wird.
ThürBO § 46 (4)
26.03.2011
Cornelia Hopf Immobilienseminar 2011
Brandschutz- Rauchmelder retten Leben
Bestandsgebäude:
Bei Bestandsgebäuden gibt es einen gewissen Ermessensspielraum.
Dieser wird zum Einen begrenzt durch das Vorhandensein von
Gefahren, wobei der Begriff der konkreten Gefahr immer mit einer
Anpassungspflicht verbunden wird. Die andere Grenze bildet die
wirtschaftliche Zumutbarkeit der baulichen Anpassungen an das neue
Bauordnungsrecht.
Anders verhält sich die Sache, wenn in einer oder mehreren Wohnungen
Renovierungs-, Instandsetzungs- und/oder Sanierungsarbeiten geplant
und durchgeführt werden. Hier greift das Kriterium der wirtschaftlichen
Zumutbarkeit und der Eigentümer ist nach § 46 (4) ThürBO verpflichtet,
Rauchwarnmelder zu installieren.
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Brandschutz- Rauchmelder retten Leben
Empfehlung zur Nachrüstung
Die Empfehlung der Ausstattung der Wohnung bei Neuvermietung resultiert
aus folgenden Gründen:
- geringe Investitionssumme bei hohem Sicherheitsgewinn für Leib und
Leben sowie Sachwert,
- ca. 80 % aller Brandtoten sind erstickt und hätten bei rechtzeitiger
Alarmierung Rettung erfahren,
- ein entstehender Brand, der rasch bekämpft wird, verursacht geringere
Sachschäden
- zunehmend ältere Mieter haben ein höheres Sicherheitsbedürfnis,
offensiver Umgang in der Vermarktung mit „mehr Sicherheit“ möglich
-
Einen nicht unerheblichen Aufwand stellt jedoch die Unterhaltung der
Rauchwarnmelder (jährlicher Wechsel der Batterien, Funktionsprobe,
Reinigung) dar.
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Vorsorgliche Schadensminimierung bei
Extremwetterlagen
Eis und Schnee:
 Problem Frost-Tauwechsel
-
Schnee schmilz an und gefriert bei fallenden
Temperaturen wieder
Eis bildet sich und verschließt die Rinnen
und Abläufe (Überhänge, Zapfen)
Verkehrssicherungspflicht
Räumung der Traufbereiche
erforderlich
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Vorsorgliche Schadensminimierung bei
Extremwetterlagen
Eis und Schnee:
 Bei Tauwetterperioden schmilzt massiv der
Schnee auf dem Dach
 Durch vereiste Rinnen, Abläufe und Eispakete an
der Traufe staut sich Schmelzwasser und
hinterläuft die Unterspannbahn an Fehlstellen.
 Folge: Durchfeuchtung der Drempel und
Deckenköpfe.
 Schimmelgefahr!
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Vorsorgliche Schadensminimierung bei
Extremwetterlagen
Eis und Schnee : Das Wetter kann nicht beeinflusst werden.
Vorsorge, was tun:
1) Steildächer:
-
Kontrolle der fachgerechten Ausführung des Unterdaches im
Traufbereich bis ca. 2 m
Ggf. Herstellen eines schlagregendichten Unterdaches (bei flachen
Dachneigungen bis ca. 35°)
Sichern einer funktionierenden Dachentwässerung durch Kontrolle
und ggf. Korrektur des Gefälles oder/und Einbau einer
Dachrinnenheizung
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Vorsorgliche Schadensminimierung bei
Extremwetterlagen
Dachrinnenheizung:
Prinzip:
Das Dachrinnenheizband wird bis zu
einer Rinnenbreite von 200 mm
einfach und gestreckt verlegt. Ab 200
mm Rinnenbreite oder bei besonderen
örtlichen oder klimatischen
Gegebenheiten ist eine
Mehrfachbelegung erforderlich.
In Fallrohren ist in der Regel eine
einfache gestreckte Verlegung
ausreichend. Das Heizband ist bis
25,00 m Fallrohr selbsttragend, d.h.
ein Abhängen ist nicht erforderlich.
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Vorsorgliche Schadensminimierung bei
Extremwetterlagen
Dachrinnenheizung :
Die Selbstregelung:
In wärmeren Abschnitten dehnt sich
das Kunststoffmaterial aus und
unterbricht mehr und mehr die
Strompfade der Kohlenstoffpartikel.
Der Widerstand steigt an,
Stromaufnahme und Heizleistung
sinken
entsprechend.
Kosten ca. 300,00 € für 12 m Dachrinne
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Vorsorgliche Schadensminimierung bei
Extremwetterlagen
Eis und Schnee : Das Wetter kann nicht beeinflusst werden.
Vorsorge, was tun:
2) Loggien/Balkone:
-
-
Kontrolle der fachgerechten
Ausführung des Abdichtung,
vor allem der Aufkantung
(15 cm lt. Flachdach-RiLi)
Sichern einer funktionierenden Entwässerung durch Kontrolle der
Abläufe
Regelmäßige Beräumung von Eis und Schnee
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Vorsorgliche Schadensminimierung bei
Extremwetterlagen
Eis und Schnee :
Das Wetter kann nicht beeinflusst werden.
Vorsorge, was tun:
3) Flachdächer:
-
-
Kontrolle der fachgerechten Ausführung
der Abdichtung, vor allem der Aufkantung
bei Dächern mirAttika(15 cm lt. FlachdachRiLi)
Sichern einer funktionierenden
Entwässerung durch Kontrolle der Abläufe
Regelmäßige Beräumung von Eis und
Schnee, wenn ein Überschreiten der zulässigen
Lasten droht
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Vorsorgliche Schadensminimierung bei
Extremwetterlagen
Eis und Schnee :
Schneelasten nach DIN 1055-5 (2005-07)
Gewichtslasten durch Schneeauflage
hängen von folgenden Faktoren ab:
Schneelastzone nach DIN
Höhe (über Meeresspiegel)
Dachform und –neigung
Position (besondere Dachformen)
Die Karte zeigt einen Überblick über
die Schneelastzonen in Deutschland.
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Vorsorgliche Schadensminimierung bei
Extremwetterlagen
Eis und Schnee:
 Eislasten : pro cm Eis ca. 9,0 kg/m²
 Das bedeutet, eine 10 cm dicke Eisschicht wiegt bereits 90 kg/m².
 Für Schneelasten werden bei Gebäudeerrichtung je nach
geografischer Höhe und Lage zwischen 85 und 225 kg/m²
berücksichtigt.
 Kontrolle der Einschicht-Dicke, Beräumung
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Vorsorgliche Schadensminimierung bei
Extremwetterlagen
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Ingenieurbüro für Tragwerksplanung, Energieberatung
und vorbeugenden Brandschutz
Dipl.-Ing. Kristian Pannke
Weinbergstraße 8, 99099 Erfurt
Tel./Fax: (0361) 34 54 087
- E-Mail: [email protected]
t.h.g. bauplanungspartner – architektur- und ingenieurbüro g.b.r.
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