E-HEALTH, IKT in der Medizin und ELGA
Das Gesundheitssystem im Wandel
„ELGA “
Die „elektronische Gesundheitsakte“
Rotary Club, SAS Radisson Wien
26. September 2008
Dr. Christian Husek, Wien
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E-HEALTH, IKT in der Medizin und ELGA
Was bedeutet ELGA ?
ELGA ist die Kurzform für
„Elektronischer
(früher: lebenslanger )
Gesundheitsakt“
und ist ein zentrales Element von „e-Health“
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Stellen Sie sich vor ……
Notfall/Unfall
plötzliche Erkrankung
etc.
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E-HEALTH, IKT in der Medizin und ELGA
Verbesserungen durch e-Health:







Erleichterung der Kommunikation
effiziente Befunde
Vermeidung von Mehrfachuntersuchungen
Arbeitserleichterung
rascher Zugang zu Notfallsdaten
Bessere Kontrollierbarkeit der Wechselwirkungen
etc. ….
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E-HEALTH, IKT in der Medizin und ELGA
Stellen Sie sich vor ……
Stellenbewerbung (=> Firmenarzt)
Kredite
private Kranken (-zusatz-)versicherung
politisches Amt
u. v. m.
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E-HEALTH, IKT in der Medizin und ELGA
Agenda:
 ELGA: Definition, Ziele, Nutzen, Kosten, Risiken
 Datenschutz gegen Krankenschutz ?
 Akzeptanzmanagement / Öffentlichkeitsarbeit
 Gestaltung von ELGA
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E-HEALTH, IKT in der Medizin und ELGA
Die Grundidee von ELGA
ist,
den „Gesundheitsdiensteanbietern“ („GDA`s“)
d.h. : Spital, Ambulanzen, niedergelassene Ärzte,
Apotheker, Krankenpflegepersonal
bereichsübergreifend
die für die Behandlung notwendigen Informationen auf
Abruf zur Verfügung zu stellen.
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E-HEALTH, IKT in der Medizin und ELGA
ELGA umfasst
die relevanten multimedialen und
gesundheitsbezogenen Daten und Informationen
bezogen auf eine eindeutig identifizierte Person.
Die Daten und Informationen stammen von
verschiedenen Gesundheitsdiensteanbietern und
vom Patienten selbst und
sind in einem oder mehreren verschiedenen
Informationssystemen gespeichert
(virtueller Gesundheitsakt).
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Sie stehen orts-und zeitunabhängig („kostengünstig“ ?)
am Ort der Behandlung allen berechtigten Personen
entsprechend ihren Rollen und den
datenschutzrechtlichen Bedingungen
in einer bedarfsgerecht aufbereiteten Form zur
Verfügung.
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„Arge ELGA“:
Arbeitsgemeinschaft Elektronische Gesundheitsakte
Arbeitsgrundlage der Arge ELGA ist die
Vereinbarung zwischen Bund, Ländern und Sozialversicherungen
Juli 2006 :
Beschluss der Bundesgesundheitskommission bezüglich Einrichtung der Arge
ELGA und finanzieller Dotierung
Die Arge ELGA ist seit September 2006 operativ aktiv
Standort: Schiffamtsgasse 15, 1020 Wien
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ARGE-ELGA Team:
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Zweck Arge ELGA gemäß Vereinbarung:
Zweck der Arbeitsgemeinschaft ist es, im Rahmen eines
Multiprojekt-Managements die Entwicklung und Vernetzung
bestehender und zukünftiger elektronischer Informationsund Dokumentationssysteme im österreichischen
Gesundheitswesen voranzutreiben.
Hauptziel der geplanten Integration ist die Errichtung der so
genannten „elektronischen Gesundheitsakte“ („ELGA“) zur
Steigerung der Qualität, der Effektivität und der Effizienz der
gesundheitlichen Versorgung.
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Aufgaben Arge ELGA gemäß Vereinbarung:
Zu den Aufgaben der Arbeitsgemeinschaft gehören insbesondere:
Die Steuerungs-und Koordinierungsunterstützung für die
Bundesgesundheitsagentur („BGA“);
die strategische Prioritätensetzung für die Errichtung der ELGA und die
Festlegung der „roadmap“für ihre Umsetzung;
die Ausarbeitung von Detailkonzepten und die Umsetzung von Projekten zur
Einführung der ELGA sowie die Erarbeitung von Finanzierungsvorschlägen;
die Einforderung allenfalls notwendiger gesetzlicher Rahmenbedingungen und
der verbindlichen Anwendung anerkannter Standards;
das Krisen-bzw. Eskalationsmanagement;
die Evaluierung der Projektergebnisse.
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Politisches Ziel der „ARGE-ELGA“: :
IT für die Erzeugung integrierter Versorgungsstrukturen
nutzbar machen
basierend auf :
Vereinbarung lt. Artikel 15a Bundes-Verfassungsgesetz
Machbarkeitsstudie durch BGA
e-health-Initiative
STRING Kommission / Datenschutzkommission
IT-Forum
e-card - System
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Primärer Einsatz von ELGA:
Krankenversorgung
Patientenmanagement
Organisation von Behandlungsprozessen
Information von Patienten
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Sekundärer Einsatz von ELGA:
Qualitätssicherung
Finanzielle und administrative Prozesse
Beobachtung des Gesundheitswesens
Wissenschaft und Forschung
Vermeidung von Parallelstrukturen
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wesentliche Ziele von E-Health:
 Steuerung und Transparenz des Leistungsgeschehens
im Gesundheitswesen
 dadurch: Kostenreduktion
 Werkzeuge für die Analyse der Daten für die
Wissenschaft, Forschung und Planung
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IKT in der Medizin versus ELGA
aus:
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Sekundärer Einsatz von ELGA:
Dazu ein Zitat aus Deutschland
von Dr. Martin Grauduszus/Präsident Freie Ärzte:
„Kassen und Politik wollen die Bürger mit Hilfe der elektronischen
Gesundheitskarte und des digitalen Rezeptes in Risikoklassen einteilen.
Diese werden den Menschen ein Leben lang anhaften und es
verhindern, dass Patienten mit bestimmten Erkrankungen oder Anlagen
ein Versicherungsverhältnis erlangen. Dabei interessiert es
niemanden, dass hier wieder ein gigantischer Bürokratieschub
entsteht. Allein die 70 Sekunden zum Auslesen einer Karte können alle
Praxen mit mehr als einer Handvoll Patienten lahm legen“.
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Sekundärer Einsatz von ELGA:
„Für die Industrie wird ein neuer Markt geschafft. Ich sehe
Konzerne, die anderweitig gerade mit
Korruptionsskandalen kämpfen, hoch engagiert am Werk.
Es ist ein Milliardengeschäft. 80.000 Arbeitsplätze
sollen entstehen. Wenn’s denn wirklich stimmen sollte:
Vorher werden die in der Gesundheitsversorgung
abgebaut, sonst ist das nicht zu finanzieren.
Weg mit Ärzten, Krankenschwestern, Physiotherapeuten
und anderen so genannten "Leistungserbringern"
– her mit der digitalen Patientenbetreuung.
Das kann es doch wirklich nicht sein“.
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ELGA: Definition, Ziele, Nutzen, Kosten, Risiken
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E-HEALTH, IKT in der Medizin und ELGA
ELGA: Definition, Ziele, Nutzen, Kosten, Risiken
Oktober 2006
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ELGA: Definition, Ziele, Nutzen, Kosten, Risiken
Oktober 2007
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E-HEALTH, IKT in der Medizin und ELGA
Datenschutz gegen Krankenschutz
Ärztegesetz aus 1998, mit verschiedenen Novellierungen
§ 51. : Dokumentationspflicht und Auskunftserteilung
(1) Der Arzt ist verpflichtet, Aufzeichnungen über jede zur Beratung oder
Behandlung übernommene Person, insbesondere über den Zustand der Person bei
Übernahme der Beratung oder Behandlung, die Vorgeschichte einer Erkrankung,
die Diagnose, den Krankheitsverlauf sowie über Art und Umfang der beratenden,
diagnostischen oder therapeutischen Leistungen einschließlich der Anwendung von
Arzneispezialitäten und der zur Identifizierung dieser Arzneispezialitäten und der
jeweiligen Chargen im Sinne des § 26 Abs. 8 des Arzneimittelgesetzes, BGBl. Nr.
185/1983, erforderlichen Daten zu führen und hierüber der beratenen oder
behandelten oder zu ihrer gesetzlichen Vertretung befugten Person alle Auskünfte
zu erteilen.
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Datenschutz gegen Krankenschutz
Ärztegesetz aus 1998, mit verschiedenen Novellierungen
§ 51. : Dokumentationspflicht und Auskunftserteilung
(2) Ärzte sind zur automationsunterstützten Ermittlung und Verarbeitung
personenbezogener Daten gemäß Abs. 1 sowie zur Übermittlung dieser Daten
1. an die Sozialversicherungsträger und Krankenfürsorgeanstalten in dem
Umfang, als er für den Empfänger zur Wahrnehmung der ihm übertragenen
Aufgaben eine wesentliche Voraussetzung bildet, sowie
2. an andere Ärzte oder medizinische Einrichtungen, in deren Behandlung der
Kranke steht, mit Zustimmung des Kranken berechtigt. Die zur Beratung oder
Behandlung übernommene Person hat das Recht auf Einsicht, Richtigstellung
unrichtiger und Löschung unzulässigerweise verarbeiteter Daten.
(3) Die Aufzeichnungen sowie die sonstigen der Dokumentation im Sinne des
Abs. 1 dienlichen Unterlagen sind mindestens zehn Jahre aufzubewahren.
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Datenschutz gegen Krankenschutz
Ärztegesetz aus 1998, mit verschiedenen Novellierungen
§ 54. Verschwiegenheits-, Anzeige- und Meldepflicht
(1) Der Arzt und seine Hilfspersonen sind zur Verschwiegenheit über alle ihnen in
Ausübung ihres Berufes anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse
verpflichtet.
(2) Die Verschwiegenheitspflicht besteht nicht, wenn
1. nach gesetzlichen Vorschriften eine Meldung des Arztes über den
Gesundheitszustand bestimmter Personen vorgeschrieben ist,
2. Mitteilungen oder Befunde des Arztes an die Sozialversicherungsträger und
Krankenfürsorgeanstalten oder sonstigen Kostenträger in dem Umfang, als er für
den Empfänger zur Wahrnehmung der ihm übertragenen Aufgaben eine
wesentliche Voraussetzung bildet, erforderlich sind,
3. die durch die Offenbarung des Geheimnisses bedrohte Person den Arzt von der
Geheimhaltung entbunden hat,
4. die Offenbarung des Geheimnisses nach Art und Inhalt zum Schutz
höherwertiger Interessen der öffentlichen Gesundheitspflege oder der
Rechtspflege unbedingt erforderlich ist.
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Datenschutz gegen Krankenschutz
Ärztegesetz aus 1998, mit verschiedenen Novellierungen
§ 54. Verschwiegenheits-, Anzeige- und Meldepflicht
(3) Die Verschwiegenheitspflicht besteht auch insoweit nicht, als die für die
Honorar- oder Medikamentenabrechnung gegenüber den
Krankenversicherungsträgern, Krankenanstalten, sonstigen Kostenträgern oder
Patienten erforderlichen Unterlagen zum Zweck der Abrechnung, auch im
automationsunterstützten Verfahren, Dienstleistungsunternehmen überlassen
werden. Eine allfällige Speicherung darf nur so erfolgen, daß Betroffene weder
bestimmt werden können noch mit hoher Wahrscheinlichkeit bestimmbar sind.
Diese anonymen Daten sind ausschließlich mit Zustimmung des Auftraggebers an
die zuständige Ärztekammer über deren Verlangen weiterzugeben.
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Datenschutz gegen Krankenschutz
Soziale Krankenversicherung:
Beispiel Deutschland: „Morbi – RSA“
•
Der Risikostrukturausgleich ist ein finanzieller Ausgleichsmechanismus in sozialen
Krankenversicherungssystemen mit Wahlfreiheit zwischen den Krankenkassen. Um das Problem
der Risikoselektion zu mindern, bezahlen Krankenversicherer mit einer guten Risikostruktur ihrer
Versicherten Ausgleichszahlungen an Versicherer mit einer schlechten Risikostruktur.
•
Versicherungspflicht – Pflichtversicherung :
In mehreren Ländern mit gesetzlichen Krankenversicherungssystemen ist den Versicherten seit
Beginn der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts Wahlfreiheit zwischen den Krankenkassen
eingeräumt worden oder bislang nur begrenzt bestehende Wahlmöglichkeiten wurden ausgebaut.
aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Risikostrukturausgleich
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Datenschutz gegen Krankenschutz
„Morbi – RSA“
•
Beispiele sind neben Deutschland etwa die Niederlande, Belgien, Schweiz, Israel, Tschechien und die
Slowakei. In diesen Ländern besteht ein Wettbewerb zwischen den Krankenkassen um die Versicherten.
Gleichzeitig hat der Gesetzgeber in diesen Ländern die Möglichkeiten der Krankenkassen zur
Beitragsgestaltung stark reguliert: Sie müssen entweder einkommensabhängige Beiträge erheben (wie
gegenwärtig noch in Deutschland) oder eine Gesundheitsprämie (wie in der Schweiz), oder es finden
Mischsysteme aus einkommensabhängigen Beiträgen und Gesundheitsprämien Anwendung (wie etwa in
den Niederlanden oder Belgien). Die finanzielle Situation der Krankenkassen würde in dieser Situation
stark von ihrer Versichertenstruktur abhängen. Damit hätten die Krankenkassen ein ausgeprägtes
Interesse, bestimmte Versicherte in ihren Beständen zu haben, andere hingegen nicht - sie würden
mit anderen Worten versuchen, Risikoselektion zu betreiben, oder sich zumindest Tendenzen der
Versicherten zur Selbstselektion zunutze machen.
aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Risikostrukturausgleich
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Datenschutz gegen Krankenschutz
„Morbi – RSA“
•
Um diese Anreize zu neutralisieren, sind in allen Ländern mit Wahlfreiheit zwischen Versicherungen und
Beschränkung der Prämienkalkulation durch den Gesetzgeber Risikostrukturausgleiche eingeführt
worden.
Auch die internationale gesundheitsökonomische und versicherungstheoretische Literatur empfiehlt dieses
Instrument, wenn in wettbewerblichen Krankenversicherungssystemen Solidarziele realisiert werden sollen.
Die genaue Ausgestaltung des Risikostrukturausgleichs hängt von dem jeweiligen Finanzierungssystem der
Krankenversicherung ab.
aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Risikostrukturausgleich
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Datenschutz gegen Krankenschutz
http://www.initiative-elga.at/ELGA/recht_infos/Datenschutz_Private_Krankenversicherungen_2_2007.pdf
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Datenschutz gegen Krankenschutz
„Versicherungsschutz wird unmöglich“:
Der Datenschutz stellt auch die Weitergabe von Informationen an die private
Krankenversicherung in Frage. Wieder wird die Angst vor Missbrauch als
Begründung angegeben. Allerdings würde die Unterbindung von Informationen an
die Versicherungsunternehmungen den Abschluss von Versicherungsverträgen in
Frage stellen und die Erbringung von Leistungen im Krankheitsfall erschweren und
vielfach unmöglich machen. Im Endeffekt bedeutet der verschiedentlich
angestrebte totale Datenschutz die Verhinderung einer privaten
Krankenversicherung
aus: „derPrivatpatient“
Zeitschrift für das Gesundheitswesen , II/2007
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Datenschutz gegen Krankenschutz
„Die Weitergabe von Daten ist bereits geregelt“:
Argumentiert wird, die Versicherungsunternehmen könnten die ihnen
zugänglichen Informationen unkorrekt weitergeben, womit dem Missbrauch Tür
und Tor geöffnet würde. Diese Annahme ist nicht nachvollziehbar, da eine derartige
Vorgangsweise nur dem Versicherungsunternehmen schaden würde. Außerdem
unterliegen die Mitarbeiter, die mit Gesundheitsdaten befasst sind, den gleichen,
strengen Geheimhaltungsregeln wie das Personal in den Spitälern. Zudem ist im
Versicherungsaufsichtsgesetz genau geregelt, an wen Daten weitergegeben
werden dürfen.
aus: „derPrivatpatient“
Zeitschrift für das Gesundheitswesen , II/2007
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Datenschutz gegen Krankenschutz
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E-HEALTH, IKT in der Medizin und ELGA
Akzeptanzmanagement / Öffentlichkeitsarbeit
aus: Empfehlung für eine österreichische E-Health-Strategie, Jänner 2007
http://ehi.adv.at/fileadmin/user_upload/adv_author/pdfs/konferenz20070126/Strategie_Empfehlung_der_e-Health-Initiative_Oesterreich_20070126_v2_02.pdf
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Akzeptanzmanagement / Öffentlichkeitsarbeit
aus: Empfehlung für eine österreichische E-Health-Strategie, Jänner 2007
http://ehi.adv.at/fileadmin/user_upload/adv_author/pdfs/konferenz20070126/Strategie_Empfehlung_der_e-Health-Initiative_Oesterreich_20070126_v2_02.pdf
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Akzeptanzmanagement / Öffentlichkeitsarbeit
aus: Empfehlung für eine österreichische E-Health-Strategie, Jänner 2007
http://ehi.adv.at/fileadmin/user_upload/adv_author/pdfs/konferenz20070126/Strategie_Empfehlung_der_e-Health-Initiative_Oesterreich_20070126_v2_02.pdf
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Akzeptanzmanagement / Öffentlichkeitsarbeit
aus: Empfehlung für eine österreichische E-Health-Strategie, Jänner 2007
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Akzeptanzmanagement / Öffentlichkeitsarbeit
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aus: Empfehlung für eine österreichische E-Health-Strategie, Jänner 2007
http://ehi.adv.at/fileadmin/user_upload/adv_author/pdfs/konferenz20070126/
Strategie_Empfehlung_der_e-Health-Initiative_Oesterreich_20070126_v2_02.pdf
E-HEALTH, IKT in der Medizin und ELGA
Akzeptanzmanagement / Öffentlichkeitsarbeit
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E-HEALTH, IKT in der Medizin und ELGA
Akzeptanzmanagement / Öffentlichkeitsarbeit
(Dr. Clemens Auer, Oktober 2006)
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Akzeptanzmanagement / Öffentlichkeitsarbeit
Univ. Prof. DDr. D.I. Wolfgang Dorda
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E-HEALTH, IKT in der Medizin und ELGA
Akzeptanzmanagement / Öffentlichkeitsarbeit
Jürgen Brandstätter, MSc
21. November 2007
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E-HEALTH, IKT in der Medizin und ELGA
Akzeptanzmanagement / Öffentlichkeitsarbeit
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E-HEALTH, IKT in der Medizin und ELGA
Was bedeutet IKT ?
„Informations- und Kommunikationstechnologie“ auf Basis
der Nutzung der jeweiligen „state of the art“ EDV-Technik
Dies kann und soll, entsprechend den Bedürfnissen und
Wünschen der Patienten und GDA`s eingesetzt, zur
Verbesserung der medizinischen Betreuung führen.
Gleichzeitig ist es erforderlich, die systemimmanenten
Risiken (Datenschutz, Kosten/Nutzen-Relation) von Anfang an
in alle Überlegungen einzubeziehen.
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E-HEALTH, IKT in der Medizin und ELGA
Von der Hollerith - Maschine zu ELGA
Die Entwicklung der eigentlichen Hollerith-Maschinen geht nach Auskunft von Hollerith
selbst auf eine Begegnung im Zug zurück, bei der der Schaffner ein so genanntes ”punch
photograph“- Ticket benutzte, bei dem charakteristische Merkmale des Ticket-Inhabers
(wie beispielsweise Große, Haarfarbe, usw.) mit einer Lochzange in eine Pappkarte
hineingetanzt wurden, in der
entsprechende Felder vorgesehen waren. Ausgehend von dieser Idee entwickelte Hollerith
eine entsprechende Lochkarte mit den f¨ur die Volkszählung benötigten Daten. Die
Vorteile dieses Lochkartenverfahrens lagen vor allem in der billigen Produktion des
Datenträgers und dessen einfacher Handhabung. Da von nun an eine Karte pro Person
verwendet wurde, war eine einfache Korrektur und beliebige Sortierung moglich.
Nach dem Hollerith mit seiner Erfindung beim Zensus von 1890 großen Erfolg gehabt
hatte, gründete 1896 die ”Tabulating Maschine Company“, die auch an der New-Yorker
Börse notiert war. So entwickelte sich die Firma von einem ein-Mann-Betrieb“ zu einer
auch international tätigen Gesellschaft. Bereits in den Jahren vor der Gründung hatte
Hollerith sein System erfolgreich nach Europa und sogar nach Russland exportiert, wo im
Jahre 1896 eine große Volkszahlung stattfand, in der Hollerith-Maschinen verwendet
wurden. In Deutschland wurde 1910 der Ableger ”Deutsche Hollerith Maschinen
Gesellschaft“ gegründet, die später auch ein Teil der IBM wurde, um die im gleichen Jahr
durchgeführte Volkszählung zu unterstutzen.
Mit dem Verkauf der Firma wurde diese umbenannt in ”Computing Tabulating
Recording-Company“. Auch für diese Firma war Hollerith noch einige Jahre tätig, er
starb am 15. November 1929. Aus der C-T-R gründete sich jedoch bereits 1924 die
”international business machines“ (IBM) unter der Leitung von Thomas Watson, der als
außerordentlich gerissener Geschaftsmann die Effizienz der Firma aus und steigerte und
vermutlich als erster etwas wie eine ”Unternehmensphilosophie“ einführte: die Verkäufer
mussten spezielle firmeninterne Schulungen durchlaufen, die ausschließlich darauf
ausgerichtet waren dem Gewinn der Firma zu maximieren. Die IBM behielt die Praxis zu
vermieten statt zu verkaufen, die Hollerith eingeführt hatte, noch lange bei.
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aus Jörg Diekmann: „Über die Hollerith-Maschinen“,
http://www.inf.fu-berlin.de/inst/ag-bg/lv/didi/didi-ws02-hollerith.pdf
IKT in der Medizin
Agenda
 Was bedeutet IKT
 IKT versus ELGA
 Was soll IKT beinhalten
 Die wesentlichen Elemente von IKT
 Gewünschte Verbesserungen durch die IKT
 Gefahren/Risiken durch IKT
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IKT in der Medizin
Was bedeutet IKT ?
„Informations- und Kommunikationstechnologie“ auf Basis
der Nutzung der jeweiligen „state of the art“ EDV-Technik
Dies kann und soll, entsprechend den Bedürfnissen und
Wünschen der Patienten und GDA`s eingesetzt, zur
Verbesserung der medizinischen Betreuung führen.
Gleichzeitig ist es erforderlich, die systemimmanenten
Risiken (Datenschutz, Kosten/Nutzen-Relation) von Anfang an
in alle Überlegungen einzubeziehen.
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IKT versus ELGA :
IKT in der Medizin
IKT ≠ ELGA
!!!
ELGA
Überschneidungen sind möglich !
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IKT versus ELGA :
Wir reden nicht in erster Linie von den Kosten:
Als Ärzte wissen wir, dass es sich oft lohnt, in
zukunftsweisende Technologien zu investieren.
Übersteigen aber die Kosten einer Innovation mittel- und
langfristig ihren Nutzen, so, wie es bem „ELGA“ der Fall
ist, dann nehmen wir von weiteren Investitionen Abstand.
Das gebietet allein der betriebs- und volkswirtschaftliche
Sachverstand.
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IKT versus ELGA :
Wir reden auch nicht in erster Linie von technischen
Aspekten:
Als Ärzte wissen wir mit technischen Schwierigkeiten
konstruktiv umzugehen und effektive, effiziente und
individuelle Lösungsstrategien zu erarbeiten.
Der „ELGA“ versperrt diesen Weg, da er in erster Linie auf
die Bedürfnisse der Verwaltung,
aber nicht auf die Bedürfnisse der Patientinnen und
Patienten zugeschnitten ist.
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IKT versus ELGA :
Wir reden ebenfalls nicht in erster Linie von
Datenschutz und Datensicherheit:
Die „E-Card“ selbst kann aus physikalischen Gründen nur
rudimentäre Daten speichern, so dass Datensammlung
und Datenpflege zentralisiert erfolgen sollen.
Der Schutz dieser Daten vor unberechtigten Zugriffen ist
nur begrenzt möglich, so dass aus dem scheinbaren
Vorteil der informationellen Selbstbestimmung schnell der
Nachteil der informationellen Fremdbestimmung wird.
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IKT versus ELGA :
Als Ärzte müssen wir die Öffentlichkeit darauf
aufmerksam machen, dass die Einführung des
„ELGA“ keinen medizinischen Vorteil bietet.
Die vermeintlichen Vorteile des ELGA entpuppen sich
bei näherer Betrachtung als inhaltsleere
Marketingversprechungen der Verwaltung zur
Steuerung von Einsparungsmassnahmen und der
Industrie mit Interesse an Milliardengewinnen.
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IKT versus ELGA :
Die oft zitierten „Notfalldaten“ bieten keinen Vorteil. In
echten Notsituationen sind schnelle, symptombezogene
Untersuchungen und Entscheidungen lebenswichtig - dazu
ist der „ELGA“ überflüssig.
Bestimmte Notfalldaten, etwa die Blutgruppenzugehörigkeit,
müssen ohnehin immer neu verifiziert werden.
Es liegen keine validen Daten über Umfang, Ausmaß und
Bedeutung von Doppeluntersuchungen vor. Die
behaupteten Effizienzreserven lassen sich derzeit nicht
belegen.
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IKT versus ELGA :
Der „ELGA“ erlaubt dem Arzt keineswegs einen
schnellen, umfassenden und sicheren Überblick über
die Krankengeschichte des Patienten.
Weil der Patient der Eintragung von Daten widersprechen
oder diese sperren kann, lassen die eingetragenen
Informationen keinerlei diagnostische Sicherheit zu.
Die Diagnosesicherheit von Verdachts- oder Akutdiagnosen
ist ebenfalls fraglich, das diagnostische Vorgehen kann
dadurch in die Irre geleitet werden. Die Validität von
Eintragungen ist unsicher, wichtige Informationen sind im
Datenwust leicht zu übersehen.
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IKT versus ELGA :
Kommunikation und Kooperation sind auch ohne Einsatz
des „ELGA“ möglich.
Ärzte sind nicht zukunftsfeindlich:
für eine bundesweite, fach- und sektorübergreifende
Vernetzung gibt es jedoch keinen medizinischen Grund.
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IKT versus ELGA :
Moderne Praxisverwaltungssysteme prüfen
Verordnungen seit vielen Jahren auf Wechselwirkungen
und Risiken bei der Behandlung mit Arzneimitteln und
vermeiden unnötige Doppeluntersuchungen.
Der mit dem elektronischen Rezept und der elektronischen
Überweisung einhergehende „Effizienzgewinn“ dient alleine
der Verwaltung, behindert jedoch in der täglichen
medizinischen Realität die Abläufe und steigert den
Zeitaufwand in den Praxen und Spitälern enorm.
Die lange Haltbarkeit und die Auswertbarkeit der Daten
haben keinerlei medizinischen Nutzen.
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IKT versus ELGA :
Patienten erhalten in Wirklichkeit einen zweiten Körper:
einen Datenkörper.
Dieser Datenkörper wird von Verwaltungsangestellten
und Technikern „gepflegt“ und ausgewertet.
Die Patienten werden dadurch entmündigt und zu Objekten
der Verwaltung.
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IKT versus ELGA :
Es gibt keine medizinische Notwendigkeit für die
bundesweite Zwangsdatensammlung mit Hilfe eines
„ELGA“.
Alternative Kommunikations- und Kooperationsformen
lassen sich zwanglos auch ohne Karte verwirklichen.
Die zentrale Verarbeitung intimer Daten durch Institutionen
(Kassen, Arbeitgeber, Versicherungen) ist medizinisch nicht
notwendig.
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IKT versus ELGA :
Medizin ist Heilkunst, kein Verwaltungsakt !
Der individuelle Datenbedarf muss im Einvernehmen
zwischen Arzt und Patient definiert werden.
Die strafrechtlich geschützte, ärztliche Schweigepflicht
darf nicht ausgehöhlt werden !
Patienten und Ärzte müssen gemeinsam die Hoheit über
ihre Daten behalten.
Ärzte heilen. Daten alleine heilen nicht !
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IKT versus ELGA :
Mit der geplanten „ELGA“ wird eine Struktur geschaffen,
die ausschließlich den Verwaltern von Daten Nutzen
bringen wird,
während das vertrauensvolle Arzt-Patienten-Verhältnis
durch dirigistische Einflussnahme untergraben werden
wird.
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IKT versus ELGA :
Die Informationen über ihren Gesundheitszustand liegen
seit Jahrhunderten in der Hoheit der Patienten selbst.
Sie werden im Zuge ärztlicher Maßnahmen in Treuhand der
Ärzte gegeben.
Außer von Patienten und ihren Ärzten dürfen diese
Informationen nirgendwo gespeichert und damit einem
Missbrauch preisgegeben werden.
Die geplante Struktur wäre ein Dammbruch in dieser
Tradition, die ein vertrauensvolles Arzt-PatientenVerhältnis überhaupt ermöglicht.
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IKT versus ELGA :
Wir Ärzte weisen auf das kostenintensive
Akzeptanzmarketing des Gesundheitsministeriums, der
gesetzlichen Krankenkassen und der Industrie hin und
versuchen den geplanten „ELGA“ auf ein für alle
Betroffenen adäquates Mass zu bringen.
Wir richten den Blick auf die Menschen, die in diesem
Lande leben und darauf vertrauen, daß ihr Leben und ihre
Gesundheit einen höheren Stellenwert haben als
Milliardengewinne einer sogenannten Gesundheitsindustrie.
Wir machen das menschliche und gesundheitliche
Wohl der Menschen zu unserer Chefsache !
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IKT in der Medizin
Was soll die IKT in der Medizin bieten ? (1)
„state of the art“ EDV-Technik
(Hard- und Software, Datenübertragung) für:
- Spitalsorganisation
(medizinische Dokumentation, wissenschaftliche
Auswertungen)
- Niedergelassener Bereich
(„Karteiführung“, Praxisorganisation und Dokumentation)
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IKT in der Medizin
Was soll die IKT in der Medizin bieten ? (2)
„state of the art“ EDV-Technik
(Hard- und Software, Datenübertragung) für:
- Befund- und Datenübertragung zwischen den
beiden Bereichen, soweit erforderlich und gewünscht
- Übertragung von Abrechnungs- und statistischen
Daten an die Verwaltung, etc., soweit erforderlich und
unter den Kautelen des Datenschutzes vertretbar
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IKT in der Medizin
gewünschte Verbesserungen durch die IKT







Erleichterung der Kommunikation
effiziente Befunde
Vermeidung von Mehrfachuntersuchungen
Kostenreduktion, Arbeitserleichterung
rascher Zugang zu Notfallsdaten
Bessere Kontrollierbarkeit der Wechselwirkungen
etc. ….
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IKT in der Medizin
Wie wollen Patienten und GDA`s
( Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten, etc. )
die Möglichkeiten der modernen IKT nutzen ?
 Führungsrolle übernehmen !
(„Aktion statt Reaktion !“)
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(1)
IKT in der Medizin
Wie wollen Patienten und GDA`s
( Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten, etc. )
die Möglichkeiten der modernen IKT nutzen ?
(2)
 GDA`s sind Experten für die Medizin,
die IKT ist Tool (Werkzeug),
nicht Selbstzweck !
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IKT in der Medizin
Wie wollen Patienten und GDA`s
( Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten, etc. )
die Möglichkeiten der modernen IKT nutzen ?
(3)
 Offenheit für neue Entwicklungen:
Informationsmöglichkeiten schaffen,
Entscheidungen auf sachlicher Ebene
statt politisch motivierter Engstirnigkeit !
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IKT in der Medizin
Wie wollen Patienten und GDA`s
( Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten, etc. )
die Möglichkeiten der modernen IKT nutzen ?
 Beachtung der Folgekosten:
Hard- und Software, Administration,
Wartung, Betrieb, etc.
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(4)
IKT in der Medizin
Wie wollen Patienten und GDA`s
( Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten, etc. )
die Möglichkeiten der modernen IKT nutzen ?
(5)
 Datenschutz/IT-Sicherheit:
auf bestehende Erfahrungen in anderen
sensiblen Bereichen zurückgreifen
(Banken, Rechtsanwälte, Notare,
Ziviltechniker, etc.)
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IKT in der Medizin
Wie wollen Patienten und GDA`s
( Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten, etc. )
die Möglichkeiten der modernen IKT nutzen ?
 Rechteverwaltung/-zuteilung
( „Identity Management“ ):
nur nach vorherigem
Organisationsmanagement möglich
(rechtzeitig Pläne entwickeln !)
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(6)
IKT in der Medizin
Wie wollen Patienten und GDA`s
( Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten, etc. )
die Möglichkeiten der modernen IKT nutzen ?
 Beiziehung von Experten:
Projektmanagement
Datenschutz (Juristen)
IT-Sicherheit
PR, Akzeptanzmanagement
Finanzen: Kosten/Nutzen
etc.
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(7)
IKT in der Medizin
Wie wollen Patienten und GDA`s
( Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten, etc. )
die Möglichkeiten der modernen IKT nutzen ?
 Datensicherheit/-schutz
in den Spitälern/Ordinationen:
betrifft „Papier“ und EDV !
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(8)
IKT in der Medizin
Wie wollen Patienten und GDA`s
( Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten, etc. )
die Möglichkeiten der modernen IKT nutzen ?
(9)
 Technische Vereinfachung anstreben !:
70 – 80 % der Ausfallzeiten werden von
Mitarbeitern verursacht !
( „KISS“: keep it simple and stupid ! )
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IKT in der Medizin
Wie wollen Patienten und GDA`s
( Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten, etc. )
die Möglichkeiten der modernen IKT nutzen ?
 Ermöglichen der Rückkehr
zu unseren Kernkompetenz:
Medizin !
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(10)
Initiative ELGA
•
Information
•
Kommunikation
•
Diskussion
•
Gestaltung
„There are three types of organisations:
DANKE
those who make things happen,
those who watch things happen and
those who wonder what has happened!“
für Ihre
Aufmerksamkeit !
„… improvement never stops!“ ©
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